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	<title>African Paper &#187; Elektr0bath</title>
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		<title>2nd Festival of Arts Nowruz: Neue Anthologie auf Post Orientalism Music</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 03:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als zentrales Element der diesjährigen Reihe &#8220;2nd Festival of Arts Nowruz&#8221; präsentiert das Label Post Orientalism Music eine umfangreiche Compilation zeitgenössischer, weitgehend elektroakustisch ausgerichteter Musik. Die Sammlung vereint Beiträge von etablierten und neueren Stimmen der internationalen experimentierfreudigen Musikszenen – unter anderem aus Iran, Nordamerika, Europa und Japan. Die Anthologie knüpft an die gleichnamige Veröffentlichung des Vorjahres an und versteht sich als Plattform für polyphone Ausdrucksformen jenseits von religiöser oder staatlicher Normierung. Nowruz – ein traditionelles iranisches Frühlingsfest – wird hier als offener Denkraum begriffen, in dem Vielfalt als künstlerischer Wert betont wird. Das Album erscheint zunächst in einer Pre-Release-Version, in der die klangliche Heterogenität der einzelnen Werke bewusst erhalten bleibt. Später folgt eine finale Edition mit durchgängiger Nachbearbeitung und ergänzender Begleitbroschüre, nicht alle Beiträge sind derzeit bereits im Stream zu hören.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/vanowruz.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45741" title="vanowruz" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/vanowruz.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-45740"></span></p>
<p>Zu den ersten bereits verfügbaren Beiträgen zählen etwa Dave Seidels &#8220;Penumbral&#8221;, das auf einem mikrotonalen Tonsystem nach La Monte Young basiert, sowie das jazznahe Piano-Stück &#8220;The Emerald Path to Redemption&#8221; von Joseph Benzola. Weitere Werke sind bereits erschienen, darunter Soheil Shirangis ernst und zurückhaltend gespieltes &#8220;Solo Piano No.1&#8243;, die vielschichtige Komposition &#8220;9880.98 km&#8221; von Deniz Tafaghodi, in der Kamancheh, Percussion und Elektronik ineinandergreifen, und das von aquatischen Sounds getragene Audiostück &#8220;Nowruz: Things or Event?&#8221; von Nik Masoo mit einem dramatischen Text von Ehsan Saboohi. Auch der dreiteilige Beitrag von Hubert Heathertoes fällt auf – eine dichte, hörspielartige Arbeit mit starken Kontrasten, lärmigen Elementen und hörbaren Brüchen. Abtin Golfam alias T-Noll steuert einen eindringlichen Track bei, der zwischen eruptivem Rhythm Noise und elektronischer Raffinesse oszilliert. Verzerrte Texturen, brodelnde Klangschichten und plötzliche Brüche formen ein Stück, das trotz seiner Schärfe eine eigentümliche Geschmeidigkeit bewahrt und sich mit jeder Minute wandelt.Einen anderen Zugang wählt das von Zwillingen gegründete Duo Zaher mit z.T. heiteren Interpretationen klassischer Gitarrenstücke, etwa von Mario Castelnuovo-Tedesco oder Manuel Ponce. PuppeTwin – alias Dear Wakabayashi – steuert eine kurze vokal-perkussive Arbeit bei, deren Text über das Wiedererwachen von Leben in der Dunkelheit sinnt. Ehsan Saboohis eigener Beitrag &#8220;Who is Time&#8221; stellt die gewohnte Vorstellung von Zeit als linearem Konzept infrage und fragt nach einer ontologischen Selbstständigkeit zeitlicher Erfahrung. Ein verrauschter Tumult mit zahlreichen Detonationen von RDKPL, drei recht unterschiedliche geartete Soundartstücke von cinematischer Eindringlichkeit von Ali Araab, und ein ultraverzerrtes Noisebrett von Elektr0bath runden die Sammlung ab, die Beiträge von Kimia Koochakzadeh-Yazdi und Bruce Hamilton erscheinen noch in Kürze. Insgesamt entsteht eine Sammlung, die sich nicht durch stilistische Einheit definiert, sondern durch eine bewusste Offenheit in Form und Ästhetik. Die vollständige digitale Veröffentlichung ist für den 25. Mai vorgesehen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4264096684/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ELECTR0BATH: Ancient Noise Walls</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Dec 2024 06:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Elektr0bath]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrobath]]></category>
		<category><![CDATA[Hamidreza Sheikhmorteza]]></category>
		<category><![CDATA[M. Javad Ahmadzadeh]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Orientalism Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Begriffe wie Noise Wall mit verschiedenen weiteren Zusätzen kamen vor einigen Jahren in Mode und schafften es, bestimmte Geräuschkünste aus ihrer vermeintlichen Schmuddelecke in ein etwas helleres Licht zu holen &#8211; mit dem Risiko einer leichten Verhipsterung, wie man im &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/12/21/electr0bath-ancient-noise-walls/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/ancientnoisewalls.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-43134" title="ancientnoisewalls" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/ancientnoisewalls-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Begriffe wie Noise Wall mit verschiedenen weiteren Zusätzen kamen vor einigen Jahren in Mode und schafften es, bestimmte Geräuschkünste aus ihrer vermeintlichen Schmuddelecke in ein etwas helleres Licht zu holen &#8211; mit dem Risiko einer leichten Verhipsterung, wie man im vorigen Jahrzehnt gesagt hätte. Was sich durch diesen Tapetenwechsel nicht stark geändert hat, war die etwas einseitige Vorstellung von Lärmwänden als auf &#8211; kleine Ausnahmen wären <span id="more-43133"></span>vielleicht die Lush Noise-Arbeiten auf Abhorrend A.D. &#8211; immer wieder ähnliche Weise rau, so als ob buchstäbliche Wände immer nur mit der gleichen Raufasertapete überzogen sein müssten. Um das Bild überzustrapazieren, könnte man also sagen, dass der Tapetenwechsel nicht in jeder Hinsicht stattgefunden hat.</p>
<p>Eine weitere interessante Ausnahme mit Potenzial zur semantischen Begriffserweiterung ist der polnischen Soundartist Elektr0bath, der unter dem genretauglichen Titel &#8220;Ancient Noise Walls&#8221;, nicht zum ersten Mal übrigens, gerade einen interessanten Hybriden geschaffen hat. Als Basis nahm er sich das Setarspiel des iranischen Virtuosen M. Javad Ahmadzadeh vor und verwendete die klassischen Motive wie ein Muster in einer darum gebauten Klangwand, ohne dadurch eine plumpe Kontrastierung anzupeilen, sondern vielmehr ein in sich stimmiges Werk, dessen zusammenfügte Komponenten wie für einander geschaffen erscheinen.</p>
<p>Weit über den Auftakt des einen rund zwanzigminütigen Tracks geht ein auf Setar-Basis gebautes schwebendes Drone, das erst mal gar nicht so Noise-Wall-artig klingt, wie man es gerade bei dem oft als Lärmkünstler auftretenden Elektr0bath vermuten könnte. Manchmal kommt es zu leiseren Passagen, die Musik zieht sich zurück in die Systole und lässt so die Ornamente des Instruments deutlicher in den Vordergrund treten, bis dieses sich wieder in die Wand zurückzuziehen scheint &#8211; doch vielleicht ist dies auch nur ein Effekt der hypnotischen Wirkung, welche die Musik entfaltet. Gleichwohl diese von einer durchaus sanften Beschaffenheit ist und eine gleitende Bewegung einnimmt, erweist sie sich als zu schnell und aufgewühlt, um Ambient genannt zu werden. Einen Raum klanglich auszufüllen, in den es sich einzutauchen lohnt, vermag sie aber allemal.</p>
<p>Das Werk erscheint &#8211; mit kongenialem Fotomaterial des Fotografen Hamidreza Sheikhmorteza übrigens, welches vielleicht den &#8220;alten&#8221; Aspekt des Konzepts unterstreicht und der Musik eine weitere Facette ihres ganz eigenen Gepräges gibt &#8211; in der von Post Orientalism Musik kuratierten &#8220;Radif of Iranian Music&#8221;-Reihe, in der die Betreiber und die beteiligten Acts den für einen mündlich tradierten Kanon an melodischen Patterns der iranischen Musik stehenden Radif-Begriff neu (Vorsicht Kulturwissenschaftlersprech) verhandeln.</p>
<p>Elektr0bath hat bereits vor einigen Monaten <a title="Radif of Iranian Music: Elektrobath begegnet Niloufar Shahbazi" href="http://africanpaper.com/2024/08/23/radif-of-iranian-music-elektrobath-begegnet-niloufar-shahbazi/">einen Betrag zu der Reihe produziert, damals in Bearbeitung einiger Kamānche-Motive der iranischen Musikerin Niloufar Shahbazi,</a> die viel rauer ausgefallen ist und zusammen mit &#8220;Ancient Noise Walls&#8221; demonstriert, wie unterschiedlich mal den Wall-Begriff, den persischen Radif, aber generell auch die Ästhetik der Begegnung von Klassik und Noise angehen kann. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Post Orientalism Music</strong></p>
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