<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Elisabeth Oswell</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/elisabeth-oswell/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 16 May 2026 05:22:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>ANDREW LILES: Cover Girls</title>
		<link>https://africanpaper.com/2015/03/21/andrew-liles-cover-girls/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2015/03/21/andrew-liles-cover-girls/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2015 07:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra Jako]]></category>
		<category><![CDATA[Alizee]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Liles]]></category>
		<category><![CDATA[Baby Dee]]></category>
		<category><![CDATA[Bobbie Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Cat Stevens]]></category>
		<category><![CDATA[Cosey Fanni Tutti]]></category>
		<category><![CDATA[David Essex]]></category>
		<category><![CDATA[Dirter]]></category>
		<category><![CDATA[Divynyls]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. John]]></category>
		<category><![CDATA[Einstürzende Neubauetn]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Oswell]]></category>
		<category><![CDATA[Foetus]]></category>
		<category><![CDATA[Gena Netherwood]]></category>
		<category><![CDATA[Jess Roberts]]></category>
		<category><![CDATA[Katie Oswell]]></category>
		<category><![CDATA[Lavinia Blackwall]]></category>
		<category><![CDATA[Melon Liles]]></category>
		<category><![CDATA[Miranda Kinkelaar]]></category>
		<category><![CDATA[The Buggles]]></category>
		<category><![CDATA[The Sisters Of Mercy]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Turner]]></category>
		<category><![CDATA[UFO]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=10033</guid>
		<description><![CDATA[Im Vergleich zu Steven Stapleton, den Liles seit Jahren sowohl live als auch im Studio unterstützt, ist letzterer sicher stärker am Song orientiert, an Songs interessiert und hat sich im Verlauf der Jahre an verschiedensten Genres/Musiken abgearbeitet, z.B. Metal. Dabei &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/03/21/andrew-liles-cover-girls/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/COVER_GIRLS_LILES-300x300.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10037" title="COVER_GIRLS_LILES-300x300" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/COVER_GIRLS_LILES-300x300-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Vergleich zu Steven Stapleton, den Liles seit Jahren sowohl live als auch im Studio unterstützt, ist letzterer sicher stärker am Song orientiert, an Songs interessiert und hat sich im Verlauf der Jahre an verschiedensten Genres/Musiken abgearbeitet, z.B.<a href="http://www.andrewliles.com/discography/andrew-liles-schmetaling-monster-of-rock/"> Metal</a>. Dabei ist man bei seinen (Re-)Interpetationen vielleicht versucht von Dekonstruktionen zu sprechen, wobei da der semantische Resonanzraum vielleicht zu groß ist. Aber dazu später mehr.<span id="more-10033"></span></p>
<p>Insgesamt 11 Sängerinnen lässt Liles auf „Cover Girls“ Stücke verschiedenster Epochen und Stile interpretieren. Auf „Morning Has Broken“ singt Katie Oswell den Text a capella mit glasklarer Stimme, bevor dann im weiteren Verlauf kristalline Drones dazukommen, die sich gegen Ende in atonale Fragmente verwandeln &#8211; kaputte Elektronik. „I Touch Myself”, die Masturbationshymne der australischen Divynyls, verwandelt sich von einer öden glattpolierten Rocknummer in ein düsteres, von Keyboardflächen und dezentem Pochen untermaltes Stück, auf dem Gena Netherwood den Text rezitiert. In den frühen 90ern hätte damit auch gut die eine oder andere Schwarzkitteltanzfläche beschallt werden können. Baby Dees Interpretation ihres eigenen „So Bad“ &#8211; auf ihrem zweiten Album eine melancholisch-traurige Ballade &#8211; überzeugt hier nicht ganz, zu disparat klingt das Stück, zu wenig scheinen Stimme und die musikalische Untermalung durch Akustikgitarre zueinander zu passen. Aus Tina Turners „Acid Queen“ wird eine Billigdisconummer, wobei Jess Roberts&#8217; Organ dem von Tina Turner in nichts nachsteht. David Essex&#8217; „Rock On“ interpretiert Cosey Fanni Tutti sinnlich kühl, während es im Hintergrund pocht und pluckert. Liles&#8217; Frau Melon trägt den Text von „Video Killed The Radio Star“ mit somnambuler Stimme vor verrauschter Klangkulisse vor, das exaltiert-hysterische „Oh-a oh“ des Originals (er)klingt nur als fernes Echo in einem Klangnebel und das Beklagen des Verlusts der Relevanz des Radios – heute fast schon wieder ein Anachronismus – bekommt hier eine ganz andere Stimmung. Dr Johns „I walk On Guilded Splinters“, nur sehr spärlich instrumentiert, klingt durch Lavina Blackwalls Sprechgesang leicht bedrohlich. „Zerstörte Zelle“ der Einstürzenden Neubauten ist musikalisch gar nicht so weit vom Original entfernt, wobei Miranda Kinkelaar den Text mit sehr starkem Akzent vorträgt, was durchaus als Verfremdungseffekt lesbar ist. Alizees „Moi&#8230; Lolitta“ ist unter Liles Ägide kein unbeschwerter französischer Pop mehr: Aus der treibenden glatten Oberfläche des Originals machen simple Klavierfolgen und der Vortrag von Alexandra Jako kein (unreflektiertes) Nabokovspiel, sondern hier erklingt eine erwachsene Frau in der Rolle der souveränen Femme fatale – das Original lässt Liles nur kurz am Ende aus dem Äther auftauchen. Vor karger Instrumentierung (Bass, Perkussion) macht Comus&#8217; Bobbie Watson aus dem treibenden „Rock Bottom“ von UFO ein sinnlich-schwüles Stück. „Lust For Death“ von Foetus (ver)wandelt sich von dem Übersteigerten, dem latent Hysterischen des Originals in eine von Jess Roberts vorgetragene Rock &#8216;n&#8217; Roll-Nummer. Hatte Liles sich schon<a href="http://www.andrewliles.com/discography/andrew-liles-murderers-maniacs-madmen-monsters"> an anderer Stelle</a> an den Sisters of Mercy mit seiner „Phantom“-Interpretation versucht, so wählt er auf &#8220;Cover Girls&#8221; „Never Land“, allerdings nicht in der regulären, das „Floodland“-Album abschließenden Version, deren Untertitel „A Fragment“ ist, sondern er orientiert sich an der erst vor einigen Jahren sicher ohne Eldritchs Zustimmung erschienenen vollständigen Version. Liles behält die reduzierte Instrumentierung des Originals weitgehend bei, während Elisabeth Oswell den Txet zurückhaltend und unterkühlt vorträgt.</p>
<p>Die Sisters-Interpretation führt uns zum Anfang des Textes zurück, denn inzwischen hat Liles anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von „First And Last And Always“ das Debüt der nach einem Leonard Cohen-Stück benannten Band vollständig als instrumentales elektronisches Album neu eingespielt, was bei den Fans nur <a href="https://www.myheartland.co.uk/viewtopic.php?t=24673">bedingt goutiert wurde</a> und er<a href="http://www.andrewliles.com/discography/first-monster-last-monster-always-monster/"> schreibt</a> auf seiner Website: „My version to some may be a travesty, deemed a novelty recording, even considered sacrilege by others, the devil may care but I don’t mind, those opinions do not concern me. This is my heartfelt homage to a moment in time and a wonderful album.“ Das illustriert ganz gut die Ambivalenz, die einer ganzen Reihe von seinen Arbeiten innewohnt: nämlich, dass man sie sie sowohl als verquere Hommage oder aber als augenzwinkernde Verballhornung lesen kann. (M.G.)</p>
<p><strong>Label:<a href="http://www.dirterpromotions.com/"> Dirter</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2015/03/21/andrew-liles-cover-girls/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ANDREW LILES: Mind Mangled Trip Monster</title>
		<link>https://africanpaper.com/2011/09/01/andrew-liles-mind-mangled-trip-monster/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2011/09/01/andrew-liles-mind-mangled-trip-monster/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Liles]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Oswell]]></category>
		<category><![CDATA[Nurse With Wound]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=441</guid>
		<description><![CDATA[Schaut man sich den Output des in Brighton lebenden Liles an, kann man meinen, er sei ein Besessener: Kaum ein Monat vergeht, in dem er nicht solo oder in Zusammenarbeit mit anderen etwas veröffentlicht, dabei scheint er Serielles zu schätzen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/andrew-liles-mind-mangled-trip-monster/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Lilestripmonster.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-443" title="Lilestripmonster" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Lilestripmonster.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schaut man sich den Output des in Brighton lebenden Liles an, kann man meinen, er sei ein Besessener: Kaum ein Monat vergeht, in dem er nicht solo oder in Zusammenarbeit mit anderen etwas veröffentlicht, dabei scheint er Serielles zu schätzen (man denke etwa an die archivarische „Vortex Vault“-Reihe). Einige von Liles Veröffentlichungen zeigen zudem, wie sehr er an der (Zusammen-)Arbeit mit Sängern  interessiert ist (u.a. steuerten Ernesto Tomasini, Rose Mc Dowall, Karl Blake oder Danielle Dax Vocals zu Liles’ Veröffentlichungen bei). Am kohärentesten und konsequentesten gelang dies bislang auf der Femme Fatale-Inszenierung „No Birds Do Sing“ mit Diana Rogerson.<span id="more-441"></span></p>
<p>Liles ist zudem einer derjenigen, der a) in keine der von Asmus Tietchens in seinem (augenzwinkernden) Essay „Warum denn überhaupt Geräuschmusik“ aufgestellten Kategorien von Geräuschmusikern fällt und der b) stark am Song interessiert ist. Wir wiesen schon in unserem Gespräch mit ihm auf das „Unterhaltungspotential“ seiner Musik hin, er selbst sagte in selbigem Interview, er höre songorientierte Musik privat häufiger als so genannte experimentelle und ihm gefielen Melodien, „die einen zum Fußwippen animieren“. Inwiefern diese angesprochenen Aspekte für „Mind Mangled Trip Monster“ relevant sind, wird zu zeigen sein.</p>
<p>Das Album  ist Teil der „Monster“-Serie, die „geschmacklos, knallbunt und überzogen“ (O-Ton Liles) sein soll und sich aus einem Gedicht entwickelte, das er geschrieben hatte. Dieses Überzogene, Cartooneske und Grelle prägte auch die „Monster Munch“-7’ (visuell wie musikalisch), die auf diesen Seiten extensiv besprochen wurde. Auf „Mind Mangled Trip Monster“ finden sich diese Elemente primär beim Cover und partiell bei den Texten, die darauf enthaltene Musik ist nämlich wesentlich weniger grotesk und übersteigert, fast könnte man soweit gehen und von einem sehr Song orientierten Album zu sprechen. Der fast schon sakrale Gesang von Elisabeth Oswell, die mit ihrer Stimme auch den Rest des Albums prägt, gibt dem passend betitelten Opener „Dawn Chorus“ in Verbindung mit leicht orientalisch klingenden Geräuschen eine Atmosphäre, die durchaus an Dead Can Dance erinnert. „Atomicity, Consistency, Isolation, Durability“  ist mit Sprechgesang, rückwärts abgespielten Stimmen, seltsamen Geräuschen, hektischer Perkussion und Vogelstimmen von Uhus und Krähen sicher einer der „experimentellsten” Tracks auf diesem Album und was Konzeption, Klangbild und Humor anbelangt, vielleicht gar nicht so weit von NWW entfernt, mit denen Liles seit dem Auftritt im Narrenturm in Wien regelmäßig arbeitet. „Midsummer Nightmare“ beginnt mit der Aufforderung: „Come frolic with me“, der Gesang von Oswell ist zurückgenommen, leicht distanziert und wird hauptsächlich von einer Akustikgitarre begleitet. „Twilight/Flashback“ beginnt mit Klangflächen und sphärischem Harfenspiel, bevor auch hier wieder eine Akustikgitarre hinzukommt, dann kommen  Drones und Sprechgesang und all diese Elemente verleihen dem Stück einen gewissen traumhaften Charakter. „Wilderness”, das im Original auf Joy Divisions Debüt „Unknown Pleasures“ zu hören war, erkennt man erst, als der Text einsetzt, so sehr machen sich Liles und Oswell diesen Track zueigen. In meinem nur bedingt vollständigen und ernstgemeinten Kategorisierungsversuch von Typen von Coverversionen, die ich anlässlich von Liles’ Current 93-Interpretation „Where The Long Shadows Fall“ aufgestellt habe, fiele diese Interpretation in die Kategorie „Assimilierung“, so sehr wird das Stück musikalisch in den Rest des Albums eingefügt.  Thematisch mag die im Ansatz zu findende Religionskritik „(„I travelled far and wide to prisons of the cross“) an „Midsummer Nightmare”, wo es heißt: „This is the beginning/the end/the god delusion/to burn the sky/the penultimate conclusion” oder an das atmosphärisch dichte „Celestial Orb (Dead Star Sedentary)” anknüpfen.</p>
<p>„Mind Mangled Trip Monster“ befindet sich im Spannungsfeld zwischen (im weitesten und positivsten Sinne) Pop und Experiment und auch wenn man – um noch einmal auf den Anfang zurückzukommen –  vielleicht nicht durchgängig mit dem Fuß wippen möchte, so hat man doch das Bedürfnis das eine oder andere Lied unter der Dusche zu trällern. In einer Welt, in der der Widerhall von Musik nicht vom profanen Sich-zur-Schau-Stellen in Castingshows abhängig wäre, könnte dieses Album auch in den (inzwischen merklich geschrumpften) CD-Regalen von großen Ketten wie Saturn oder Mediamarkt stehen. Die Frage ist allerdings: Will man das wirklich?</p>
<p>(M.G.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2011/09/01/andrew-liles-mind-mangled-trip-monster/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
