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	<title>African Paper &#187; Elspeth Anne</title>
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		<title>ELSPETH ANNE: Mercy Me</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2022 00:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alfie Gidley]]></category>
		<category><![CDATA[Elspeth Anne]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Gidley]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Musik der englischen Sängerin und Mehrfachinstrumentalistin Elspeth Anne ist zu vielgestaltig, als dass man sie auf ein zentrales Thema reduzieren könnte. Dennoch ist die Auslotung (und in Ansätzen vielleicht auch Heilung) persönlichen Unbehagens ein Motiv, dass sich wie ein &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/26/elspeth-anne-mercy-me/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/fotor_1668947235812.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-32347" title="fotor_1668947235812" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/fotor_1668947235812-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Musik der englischen Sängerin und Mehrfachinstrumentalistin Elspeth Anne ist zu vielgestaltig, als dass man sie auf ein zentrales Thema reduzieren könnte. Dennoch ist die Auslotung (und in Ansätzen vielleicht auch Heilung) persönlichen Unbehagens ein Motiv, dass sich wie ein roter Faden durch alle bisherigen Veröffentlichungen der Musikerin zieht. <span id="more-32345"></span>Auf ihrem vorigen Album &#8220;Night Island&#8221; stellte sie sich der Herausforderung, ihren Fokus über das Mittel der Langsamkeit stärker auf die Traurigkeit zu lenken, im Unterschied zu früheren Veröffentlichungen, bei denen die unruhige, mitunter wütende Seite des Unbehagens einen viel größeren Raum eingenommen hatte. Inzwischen sind einige Jahre und eine ganze Pandemie mit ihren vielfältigen Brüchen und ihren Formen der Isolation ins Land gezogen und haben eine Menge Stoff für neue Reflexionen geboten, die zuverlässigin kreative Imagination mündeten. Seit einigen Tagen ist nun ein neues Album draußen, das vielleicht so etwas wie einen neuen Abschnitt in Elspeth Annes Karriere markiert. Auf &#8220;Mercy Me&#8221; scheint der Gegensatz zwischen Wut und Melancholie beinahe aufgehoben, und an manchen Stellen scheint auch so etwas wie Versöhnlichkeit um die Ecke zu schielen.</p>
<p>&#8220;Mercy Me&#8221; startet mit anrührendem Banjospiel und einem wachen Gesang, dessen eingängige, auch im minimalen Soundgewand schon etwas dezent Folkrockiges implizierende Melodie einen unmittelbar erreicht, doch schon bald wird spürbar, dass die Topographie auch dieses Albums von dämonischen Entitäten bewohnt ist &#8211; spürbar beispielsweise in der brüchigen Stimmarbeit, die im Titilsong über der wabernden Dröhnung einer Shrutibox von grausamen Todesarten kündet und sich reichlich aus dem okkult eingefärbten Symbolfundus der Hexenprozesse der frühen Neuzeit bedient. Doch es gibt auch Zeichen einer trotzigen Weigerung, das Schicksal des Opfers anzunehmen, Zeichen eines Antifatalismus, der zwar kein gutes Ende im kitschigen Sinne eröffnet, aber einen möglichen Weg in Richtung Freiheit andeutet.</p>
<p>Gleichwohl &#8220;Mercy Me&#8221;, das mit zwei Gastmusikern und mehr als zwei Handvoll Instrumenten aufgenommen wurde, seine opulenten Seiten hat, erscheinen mir die fragilen Folksongs, bei denen ergreifend sensible Gitarren-, Banjo oder Pianoparts und ein ebensolcher Gesang im Zentrum stehen, als die stärksten und berührendsten Momente des Albums. &#8220;In Mai&#8221; zeichnet vor stilvoll feierlichem Strumming eine frühlingshafte Welt, in der zunächst nur die überdeutliche Fragilität, später eine dunkle Dröhnung und eine geheimnisvolle Feuersymbolik eine Brüchigkeit andeutet, die einen auch im Wonnemonat für kurze Momente schaudern lässt. &#8220;Hell is Blossoming&#8221; zeichnet mit sich langsam entwickelnden Tonfolgen auf dem Klavier und schwermütigen Versen ein Szenario in einem verwunschenen Haus, das an Werke wie Henry James&#8217; <em>The Turn of the Screw</em> oder Filme wie <em>The Innocents</em> denken lässt, aber bei genauerem Hinhören auch eine Feier der Verbundenheit sein könnte. In &#8220;Coward&#8221; geht das lyrische Ich vor der Kulisse eines fragilem Gitarrenpickings mit sich selbst angesichts einer (gefühlten?) Gefahr ins Gericht, und man erhält eine Ahnung davon, was die Sängerin meint, wenn sie wiederkehrende Träume und Albträume als eine Inspirationsquelle für das Album benennt.</p>
<p>All dies jedoch strahlt die abgeklärte und zugleich warme Souveränität desjenigen aus, der all diese Ängste ohne Schönfärberei im Griff hat oder zumindest mit ihnen zu leben weiß. Schon deshalb passt ihre Interpretation von &#8220;When I Was A Young Girl&#8221; &#8211; neben dem dröhnenden und zwitschernden Ausklang von &#8220;Peggy Gordon&#8221; eines der beiden Traditionals auf dem Album &#8211; so gut auf &#8220;Mercy Me&#8221;: Keineswegs anmaßend wirkt es, wenn sie die einst von Nina Simone gesungenen Verse intoniert, die auf ein ausschweifende Leben zurückblicken und in denen sich Alehouse auf Jailhouse reimt. Fast wirkt es, als überlagerten sich zwei Zeitebenen, so dass sich das junge, erlebende Ich und sein späteres Selbst für Momente versöhnt sind. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3120229835/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/KhjvmYNm4wQ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>It&#8217;s uneasy, it&#8217;s dark. Sängerin Elspeth Anne im Interview</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2020 03:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Elspeth Anne]]></category>

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		<description><![CDATA[In vielen Ländern der Welt und auch Europas wirkt die Vorstellung einer folkigen Musik, die gleichsam dunkel und morbid ist, wie ein interessantes Konstrukt. Auf den Britischen Inseln hat das, was man Dark Folk nennen kann, eine lange Tradition &#8211; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/30/its-uneasy-its-dark-sangerin-elspeth-anne-im-interview/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Elspeth-Anne.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21237" title="Elspeth Anne" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Elspeth-Anne-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In vielen Ländern der Welt und auch Europas wirkt die Vorstellung einer folkigen Musik, die gleichsam dunkel und morbid ist, wie ein interessantes Konstrukt. Auf den Britischen Inseln hat das, was man Dark Folk nennen kann, eine lange Tradition &#8211; überlieferte und eigens geschriebene Songs, die man auf Platten von Shirley Collins und anderen findet, offenbaren oftmals eine Schlagseite zu einer spukhaft eingefärbten Melancholie, und zahlreiche Beispiele aus klassischen Filmen, Literatur und bildender Kunst lassen sich finden. Die in<span id="more-21117"></span> Deutschland lebende Sängerin Elspeth Anne ist heute eine der interesaantesten Vertreter dieser Tradition. Die Songs der in den West Mindlands aufgewachsenen Musikerin und Künstlerin vermischen folkige Traditionen mit ungekünstelten Rockeinflüssen, die an die Zeit erinnern, als Grunge und Riot Girl-Bands noch nicht verramscht worden sind. In dieser Gestalt sind die Stücke auch ein Ventil für die Abgründe des alltäglichen Unbehagens. Unser Interview entstand anlässlich ihres vor kurzem erscheinenen Albums &#8220;Night Island&#8221;, das die mehrjährige Sendepause nach dem gefeierten &#8220;Thieves Again&#8221; beendet.</strong></p>
<p><a title="It’s uneasy, it’s dark. An Interview with Singer Elspeth Anne" href="http://africanpaper.com/2020/05/30/its-uneasy-its-dark-an-interview-with-elspeth-anne/"><strong>English Version</strong></a></p>
<p><em><strong>Zwischen deinen Alben &#8220;Thieves Again&#8221; und &#8220;Night Island&#8221; gab es eine Pause von fünf Jahren. Kannst du uns etwas über die Zeit zwischen den zwei Aufnahmen erzählen?</strong></em></p>
<p>Neben der Zeit, die ich brauchte, um neue Songs zu schreiben und aufzunehmen, hatte ich sehr lange mit einem persönlichen Trauma zu kämpfen, einer Situation, die in vielerlei Hinsicht immer noch aktuell ist, aber mit der Zeit habe ich wieder mehr Energie für andere Dinge gefunden. Manchmal überrascht es mich ein bisschen, dass ich überhaupt ein zweites Album gemacht habe; es gab viele Tage, die ich im Bett verbrachte, um stundenlang an die Decke zu starren.</p>
<p><em><strong>Hat sich deine Art, Songs zu schreiben, in dieser Zeit geändert?</strong></em></p>
<p>Ich forderte mich heraus, langsamere Songs für &#8220;Night Island&#8221; zu schreiben, nachdem ich &#8220;Thieves Again&#8221; komplett gehört hatte und bemerkte, wie hektisch es klingt. Es ist so wie es ist großartig, und doch denke ich, es daher kam, dass ich nicht wusste, wie man ruhigere Stücke schreibt. Wenn du einfach die Geschwindigkeit der Songs änderst, kommst du anderen Gefühlen ganz automatisch näher und kannst sie darstellen.</p>
<p><em><strong>Würdest du sagen, dass langsamere Songs zu schreiben für dich eine ehrlichere Art ist, dich auszudrücken?</strong></em></p>
<p>Nein, nicht ehrlicher, nur anders. Aber für mich ist es manchmal schwieriger, Traurigkeit zuzulassen als Wut, und langsamere Stücke zu schreiben stellt die Traurigkeit ins Zentrum.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3986934257/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1474322967/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Gibt es bestimmte Situationen oder Stimmungen, in denen dir gute Ideen für Songs kommen?</strong></em></p>
<p>Ich bin sicher, dass es das gibt, aber ich könnte nicht genau sagen, was für Situationen oder Stimmungen das sind. Viele der Songs auf &#8220;Night Island&#8221; kann ich zurückverfolgen auf bestimmte Orte in der Natur, die ich gesehen hatte, aber es ist auch nicht so, dass ich jedes Mal eine fantastische musikalische Vision hätte, wenn ich einen Baum sehe…</p>
<p><em><strong>Fühlst du dich an diesen Orten zuhause, oder findest du dort eher einen Zugang zum Unbekannten?</strong></em></p>
<p>Beides. Ich fühle mich an diesen Orten zuhause, und das gibt mir den Raum und die Kraft, mich dem Unbekannten zu stellen! und davon begeistert zu sein statt ängstlich.</p>
<p><em><strong>Auf deiner Facebook-Seite zitiert du Ally Hardy, die dich als &#8220;wandelnden Widerspruch&#8221; bezeichnet, und du selbst beschreibst deine Musik als &#8220;Feral-Folk&#8221; und &#8220;Ghostpunk&#8221;. Denkst du, dass dieses Schwanken zwischen Genres und Schubladen auch ein Weg ist, nicht allzu vorhersehbar zu sein?</strong></em> <em><strong>Wie wichtig sind Genres für dich? </strong></em></p>
<p>Ja, ich denke, dass es schon sehr darum ging, auch wenn ich heute versuche, weniger zwischen den Genres zu oszillieren &#8211; ich glaube, es kann eine sehr subtile Form der Selbstsabotage sein, die dich für viele Menschen weniger zugänglich erscheinen lässt. Es kann sehr schwer sein, einen Begriff zu finden, der dich den Leuten näher bringt, aber momentan denke ich, je einfacher, je besser.</p>
<p><em><strong>Da deine Musik vom Folk und vom Rock gleichermaßen beeinflusst ist, kannst du uns einen kurzen Überblick über deine musikalische Sozialisation geben?</strong></em></p>
<p>Meine Mutter hat früher eine Menge Folkmusik gehört, so dass ich darüber vieles absorbieren konnte. Ich entdeckte Rock, als ich so um die 12 war, unter dem Einfluss meiner großen Schwester. Als ich Punk in unterschiedlichen Ausprägungen enteckte, bekam ich erstmals eine Idee, wie es sein könnte, in einer Band zu sein und eigene Songs zu schreiben, und dass es nicht auf eine bestimmte Art ablaufen muss. Als ich in meinen Zwanzigern mehr und mehr zum Folk zurückfand, fielen mir immer mehr Ähnlichkeiten zum Punk auf, v.a. die Vorstellung, dass es für jeden ist &#8211; du kannst mitmachen anstatt anderen bloß beim Spielen zuzusehen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Night-Island-cover.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21239" title="Night Island cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Night-Island-cover.jpg" alt="" width="2480" height="2480" /></a></p>
<p><em><strong>Wenn du dein Album (vielleicht etwas augenzwinkernd) als &#8220;Uneasy Listening&#8221; charakterisierst, ist das auch ein Kommentar zu manchen Musikarten, die allzu leichtverdaulich sind und recht nah an Muzak herankommen?</strong></em></p>
<p>Ich hatte eigentlich keinen Kommentar zu anderer Musik im Sinn, es ging mir nur um die starken Inhalte, die sich mit Angst und Paranoia befassen &#8211; es ist alles andere als easy, es ist dunkel &#8211; es ist kein besonders lustiges oder bequemes Album. Ich höre mir auch eine Menge Musik an, die als leichter verdaulich gilt und habe daran gar nichts auszusetzen.</p>
<p><em><strong>Ich habe mir ein Video zu einem deiner älteren Songs (&#8220;When They Are Lonely&#8221;) <em><strong>angesehen</strong></em>, und während einige Bilder und Symbole gut zum Folk Horror-Phänomen passen, verweigert die Filmsprache jedoch solche einfachen Zuordnungen. Kannst du etwas über dieses Video sagen und über die Rolle, die Videos für dich allgemein spielen?</strong></em></p>
<p>Bei diesem Video hatte ich eine Menge Ideen und Bilder im Kopf, die ich einfach alle hineingestopft habe! Würde ich es nochmal machen, dann würde ich es ordentlich schneiden, die Einstellungen länger lassen etc. Aber sicher trägt es meiner hektischen, hyperaktiven Seite Rechnung. Ich habe es eigentlich nicht als Folk Horror betrachter, aber es passt dazu. Ich bin ein großer Fan von Jan Swankmajer, und seine Arbeiten haben viele meiner frühen Musikvideos und mein Interesse in Stop Motion-Animation beeinflusst. Ich denke, ich bin nach wie vor nicht sicher, was die Rolle von Videos (und visueller Kunst) im Zusammenhang mit meinen Songs ist, ich denke, ich versuche immer, sie zusammen zu bringen, aber so weit bin ich bis jetzt nicht gekommen. Ich spiele sehr gern herum mit dem Mischen von Sound und bewegten Bildern, es fällt mir sehr leicht, in den Fluss einer solchen Arbeit zu kommen. Zur Zeit möchte ich bei den Visuals verstärkt mit anderen zusammenarbeiten &#8211; Fotos, Musik, Videos etc. SKF Recordings haben mein jüngstes Musikvideo gemacht (für Fog/Haar), und es war sehr erfrischend, bei dieser Version zusammenzuarbeiten.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/lEwySQ82CzU" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><em><strong>Wenn du auf neue Ideen kommst, ist es dann immer die Musik, die dir als erstes in den Sinn kommt, oder kann es auch ein Vers, ein Bild oder ein Aspekt der Verpackung etc. sein, die die Initialzündung zu einem neuen Song geben?</strong></em></p>
<p>Das ist eine sehr gute Frage &#8211; es ist nicht immer die Musik, die als erstes da ist. All meine kreativen Fäden kommen immer wieder zusammen und leiten sich voneinander ab. Einige Lyrics z.B. von &#8220;The Hollow&#8221; auf &#8220;Night Island&#8221; nahmen ihren Anfang in einem Gemälde (welches 2013 zu einem Teil des CD-Artworks der &#8220;Cave&#8221;-EP wurde), und solche Verbindungen gibt es immer wieder in meiner Arbeit. Ich gehe oft vor und zurück mit meinen Ideen zwischen dem Visuellen und der Musik &#8211; ein Song inspiriert ein Bild, das dann wieder einen neuen Song zur Welt bringt.</p>
<p><em><strong>Du hast bereits im Band-Kontext gespielt. Gibt es, verglichen mit Cabin Music, etwas, dass du beim solo spielen vermisst?</strong></em></p>
<p>Ich vermisse den Beitrag anderer Leute und den Austausch von Erfahrungen.  In Milkteeth tauschten wir die Instrumente immer wieder, je nachdem, wer den Song geschrieben hatte, ich liebte das sehr, es erschien mir als die natürlichste Art, in einer Band zu sein. Das vermisse ich sehr! Wenn ich solo spiele, ist es oft, als trete ich auf der Stelle.<br />
Ich bin definitiv ängstlicher, wenn ich allein spiele &#8211; nicht jedes mal, aber wenn ich als einzelne Frau toure, werde ich viel häufiger bevormundet und/oder belästigt. Dazu kommt, dass Leute öfter versuchen, dich unter Wert zu bezahlen. Trotz alledem höre ich oft, dass es vielen Frauen in Bands nicht anders geht, weswegen es kein Problem von Solo-Künstlerinnen ist. Für Solo-Künstlerinnen kann diese Art der Behandlung allerdings zu einem Unsicherheitsproblem werden, wenn du allein bist.</p>
<p><em><strong>&#8220;The Changer&#8221; kommt auch in einer etwas perkussiveren Version auf dem neuesten Cabin Music-Album vor. Weshalb hast du es noch mal neu und solo aufgenommen?</strong></em></p>
<p>Die Cabin Music-Version ist in Wirklichkeit die Neufassung. Ich nahm sie auf, weil es großen Spaß gemacht hat, das Stück live mit mehr Gewicht zu spielen. Es passte auch sehr gut zu den anderen vier Songs dieser EP. Es ist ein Song, der mehr als nur eine Sache zu sagen hat, und ich wusste immer, dass er an verschiedenen Orten ein Zuhause finden wird.</p>
<p><em><strong>Gibt es Pläne für neue Aufnahmen mit Cabin Music?</strong></em></p>
<p>Nein, nicht wirklich. Es ist unwahrscheinlich, da uns (also die Mitglieder) einiges trennt &#8211; physisch insofern, dass ich in Deutschland lebe und die anderen in Großbritannien, aber auch dass wir da unterschiedlich stark engagiert sind.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1634683802/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=480987291/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Du erwähntest eben Milkteeth, was kannst du uns über diese Band und über das Projekt <em><strong>namens Twitch &amp; Shout </strong></em>sagen? In Deutschland haben wir sie wohl verpasst..</strong></em></p>
<p>Milkteeth waren meine erste Band, als ich 16, 17 Jahre alt war &#8211; ein Duo mit meiner besten Freundin Leili, das nur etwas über ein Jahr bestand, bis sie an einer bakteriellen Infektion starb. Wir haben diese Zeit total vollgestopft, spielten live an beinahe allen Wochenenden und nahmen Material für zwei Alben auf. Wir schrieben beide die Songs und wechselten uns an der Gitarre und im Gesang an, spielten Drums und machten Backing Vocals. Twitch &amp; Shout war ebenfalls ein kurzlebiges Projekt, aber viel weniger aktiv. Meine Songs und Ideen, aber mit Drums und Bass im Hintergrund.</p>
<p><em><strong>Hast du mit diesen Bands Alben herausgebracht?</strong></em></p>
<p>Ja, zwei mit Milkteeth! <a href="https://elspethanne.bandcamp.com/album/making-cracks"><span style="text-decoration: underline;">Making Cracks</span></a> und <a href="https://elspethanne.bandcamp.com/album/how-to-be-a-better-person"><span style="text-decoration: underline;">How to Be A Better Person</span></a>. Von Twitch &amp; Shout gibt es <a href="https://elspethanne.bandcamp.com/album/the-first-ep"><span style="text-decoration: underline;">eine EP</span></a>.</p>
<p><em><strong>Vielleicht ist es etwas weit hergeholt, aber ich hatte mich gefragt, ob die Zeile &#8220;Nobody saves you and you drown&#8221; eine Anspielung auf T.S. Eliots &#8220;The Love Song of J. Alfred Prufrock” ist.</strong></em></p>
<p>Ich bin ein Fan von TS Eliot, aber ich kannte die Stelle bis jetzt noch gar nicht, von daher nein. Manchmal allerdings denke ich, dass mir beim Schreiben total gute Verse in den Sinn kommen, aber dann merke ich, dass sie Zeilen aus &#8220;The Hollow Men&#8221; sind.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Elspeth-Anne-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21240" title="Elspeth Anne 2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Elspeth-Anne-2.jpg" alt="" width="4599" height="2800" /></a></p>
<p><em><strong>In der aktuellen Situation scheint es fast unmöglich, Künstler nicht danach zu fragen, ob und wie sie von der Coronakrise betroffen sind. Kannst du dazu etwas sagen, wenn es nicht zu persönlich ist?</strong></em></p>
<p>Ich denke, es ist noch ein bisschen zu früh, um den Effekt des Ganzen wirklich einzuschätzen, aber ich denke, es gibt ein paar offensichtliche Dinge: Beispielsweise haben viele Leute im Musikgeschäft plötzlich kein Einkommen mehr. Ich mache mir zum Glück nicht so große Sorgen darüber, ob ich mich anstecke, aber ich sorge mich sehr um Familienmitglieder oder Freunde, die weniger stark sind oder zu einer Risikogruppe gehören. Auf der Plus-Seite gibt es mir eine gewisse Atempause, um mir wieder darüber klar zu weren, was ich mache und warum und wie; ich wusste bis jetzt nicht, wie wichtig mir das ist. Ich denke, dass ich nach all dem alles ein wenig anders machen werde…</p>
<p><em><strong>Als Teenager war ich für ein paar Wochen in Weobley, Herefordshire, während eines Schüleraustauschs. Da du auch aus dieser Gegend kommst, würde mich interessieren, wie dieser Teil Englands heute so ist.. Gibt es da eine lebendige Musikszene, auch wenn es etwas weiter weg von den bekannten Hotspots ist?</strong></em></p>
<p>Nich dass ich wüsste. Als ich als Teenager in Bands spielte, wirkte es allerdinfs anders, viel lebendiger. Wie fandest du es damals?</p>
<p><em><strong>Ich hatte dort wenig mit der lokalen Musikszene zu tun. Was mich unter anderem faszinierte war, dass es mich oberflächlich sehr an die Kleinstadt-Gegend in Deutschland erinnert hatte, in der ich aufgewacsen bin und damals noch lebte, außer dass aller ein bisschen anders &#8211; eben englischer &#8211; aussah. Ich war viel auf Entdeckungsreisen in der Gegend unterwegs und genoss es, erstmals ohne meine Familie im Ausland zu sein. A propos, du lebst schon seit einiger Zeit in Berlin. Wie erlebst du diesen Ort und seine Musik- und Kunst-Szenen?</strong></em></p>
<p>Ich fühle mich sehr willkommen in der Musik-Community, die ich bislang kennen lernen konnte, es ist wirklich nett. Es scheint, dass es noch viel mehr zu erkunden gibt und eine Menge an weiteren Kunst- und Musik-Szenen, in die man eintauchen kann. Es kommt mir vor, als sei ich gerade erst angekommen.</p>
<p><em><strong>(Interview: M.G. &amp; U.S., Übersetzung: U.S. &amp; N. Seckel) </strong></em></p>
<p><em><strong></strong></em><strong>Elspeth Anne @ <a href="https://elspethanne.bandcamp.com/">Bandcamp</a>  |  <a href="https://www.youtube.com/user/ElspethAnneMacrae">Youtube</a>  |  <a href="https://www.facebook.com/elspethanne">Facebook</a>  |  <a href="https://www.patreon.com/elspethanne">Patreon</a>  |  <a href="http://mailchi.mp/746746389edc/elspethannesignup">Mailchimp</a></strong></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/vHnhka73WVc" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe> <a href="https://perfect-seo.de/download-putty.html">putty</a> </p>
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		<title>It&#8217;s uneasy, it&#8217;s dark. An Interview with Singer Elspeth Anne</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2020 03:49:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Elspeth Anne]]></category>

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		<description><![CDATA[In many countries of the world and also in Europe, the idea of a folk inspired music, which is dark and morbid, appears as an interesting construct. In the British Isles, however, dark folk music has a long history. Traditional &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/05/30/its-uneasy-its-dark-an-interview-with-elspeth-anne/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Elspeth-Anne1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21244" title="Elspeth Anne" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Elspeth-Anne1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In many countries of the world and also in Europe, the idea of a folk inspired music, which is dark and morbid, appears as an interesting construct. In the British Isles, however, dark folk music has a long history. Traditional songs, which can be found on records by Shirley Collins and others, often reveal a haunted melancholy, and numerous examples of a similar nature from classical films, literature and visual arts can be found. Today, the German-based singer Elspeth Anne is one of the most interesting representatives of this tradition. She mixes folk traditions with unaffected rock influences reminiscent of the time when grunge and riot girl bands had not yet been rammed. In this form, the pieces are also an outlet for the abysses of everyday discomfort. Our interview was done on the occasion of her recently released album &#8220;Night Island&#8221;, which ends the hiatus after the acclaimed &#8220;Thieves Again&#8221;.</strong></p>
<p><em><strong>There was a five-year gap between &#8220;Thieves Again&#8221; and &#8220;Night Island&#8221;. Could you say a few words about the time between these two records?</strong></em></p>
<p>Aside from the time it took to write new songs and record them, I was going through a very personal traumatic situation for much of that time. In a lot of ways it’s still affecting me but as time passes i have more and more energy for other things. Sometimes I’m a little amazed that i managed to make a second album at all; there was a lot of days of going back to bed and staring at the ceiling for hours.</p>
<p><em><strong>Did your approach to writing and composing for the two albums differ?</strong></em></p>
<p>I challenged myself to write slower songs for Night Island when i heard Thieves Again in it’s entirety and realised how hectic it is. It’s great like that but i think it was partly so because i didn’t know how to write slower material. In just changing the pace of the songs you naturally access and draw out different feelings.</p>
<p><em><strong>Would you say that writing slower music feels like a more honest way for you to express yourself?</strong></em></p>
<p>No, not more honest, just different. But for me i think admitting to sadness is sometimes harder than admitting to anger and writing a slower pace brings the sadness to the front.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3986934257/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1474322967/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Are there typical situations or moods that usually give you ideas for songwriting?</strong></em></p>
<p>I’m sure there are but i can’t really put my finger on what situations or moods. Many of the songs on Night Island i can trace part of them back to going to certain places in nature, though it’s not like every time i see a tree i have fantastical musical vision…</p>
<p><em><strong>Do you see these locations as places you feel at home in or do they rather provide you insights into the unknown?</strong></em></p>
<p>Both. I feel at home in these places and that gives me space and energy to take on the Unknown! and be excited by it instead of anxious or scared.</p>
<p><em><strong>On your Facebook page you quote Ally Hardy who stresses that you are a &#8220;walking contradiction&#8221; and you yourself have descibed your music as both &#8220;feral-folk&#8221; and &#8220;ghostpunk&#8221;. Would you say that this oscillating between genres/labels is a means to avoid predictability?</strong></em></p>
<p>How important are genres for you? Yes, i guess that is why i did it though I try to do less oscillating between genres these days &#8211; i think it can be a very subtle form of self-sabotage, making it awkward for people to access you. It can be hard to know what labels to give yourself to make yourself available to your people, but at the moment i’m thinking simpler is better.</p>
<p><em><strong>This is related to the preceeding question: Your music seems to owe much to both folk and rock. Can you give us a quick trip through your musical socialisation?</strong></em></p>
<p>My mum listened to a lot of folk music when i was a child so i absorbed a lot of things that way. I got into rock music when i was 12 or so, under the influence of my older sister. Discovering punk in various forms was what made me feel like it would be possible for me to be in a band, and to write my own songs, and that it doesn’t have to be certain way. Coming back to trad folk more and more in my twenties made me aware of it’s similarities to punk, particularly the idea that it’s for everyone &#8211; you can be involved, you don’t have to just watch someone else play.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Night-Island-cover.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21239" title="Night Island cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Night-Island-cover.jpg" alt="" width="2480" height="2480" /></a></p>
<p><em><strong>When you characterize your album (maybe a bit tongue-in-cheek) as &#8220;uneasy listening&#8221;, is that also a comment on some types of music that are all too easy to digest and are maybe closer to muzak?</strong></em></p>
<p>I didn’t think of it as a comment about other music actually, just that the album has such strong themes of fear and paranoia &#8211; it’s uneasy, it’s dark &#8211; it’s not a very fun or comforting album. I definitely listen to a lot of music that might be considered easier to digest, i wouldn’t knock it.</p>
<p><em><strong>I watched a video for one of your older songs (&#8220;When They Are Lonely&#8221;) and while some of the symbolism and imagery may certainly resonate with the folk horror crowd, the film language defies such easy categorizations. Can you say a few words about this video in particular and the role of videos for you in general?</strong></em></p>
<p>With that video i had so many ideas and images and just crammed them all in! if i made it again i’d edit it down, make shots last longer etc. But it honours my hectic, hyperactive side for sure. i’d not really thought of it as folk horror but it does fit there. I’m a huge Jan Swankmajer fan and his work influenced a lot of my earlier music videos and my interest in stop-motion animation.<br />
I think i’m still figuring out the role of videos (and visual art) is in relation to my songs, i feel i’m always trying to bring them together but i haven’t gone far enough yet.<br />
I really enjoy playing around with mixing moving image and sound, i find it very easy to get into the flow of that type of work. At the moment i’m looking to collaborate more on visuals &#8211; photos, music videos etc. SKF Recordings did my latest music video (for Fog/Haar) and it was so refreshing to collaborate on the vision for it.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/lEwySQ82CzU" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><em><strong>It seems that artwork, lyrics and videos generally play an important role in your works. So if you have an idea for something new, is it always the music that first comes into your mind, or can it also be a verse, a visual image, an aspect of packaging or anything else, that can be the initial spark for a new song?</strong></em></p>
<p>That’s a very good question &#8211; it’s not always the music that comes first. All my creative threads weave in and out of each other all the time. For example, some lyrics on The Hollow on Night Island started out as a painting (which was part of the cd artwork for the Cave EP in 2013) and there’s a lot of threads like this in what i do. I often go back and forth with ideas between visual art i make and music &#8211; a song will inspire an image which will then birth another song.</p>
<p><em><strong>You have also worked within the context of a band. Is there anything that you miss when working as a solo artist (compared to Cabin Music)?</strong></em></p>
<p>I miss having other peoples input and sharing the experience.  In Milkteeth we swapped instruments all the time, depending on who had written the song and I loved that, it feels like the most natural way to be in a band to me. i miss that a lot! When i’m solo i sometimes feel very stuck in place.<br />
I definitely get more shit when i play shows on my own &#8211; not every time, but when i’m touring as a lone woman i get patronised and/or harassed a lot more. Plus people will try and underpay you more often. Though having said all that i know plenty of women in bands who still get this treatment so it’s not a solo artist problem. The female solo artist problem is more that this sort of treatment can translate to feeling unsafe if you’re alone.</p>
<p><em><strong>&#8220;The Changer&#8221; also exists in a more percussive version on your latest Cabin Music album. What was the reason for you to rerecord it solo?</strong></em></p>
<p>The Cabin Music version is actually the rerecord and i did it because it was so much fun to play with more live weight to it and it fitted in so well with the other four songs on that EP. it’s a song that has more than one thing to say so i always knew it would end up in a few different places.</p>
<p><em><strong>Are there new recordings planned for Cabin Music?</strong></em></p>
<p>No, not really. It’s seeming less likely as we (the members) have gaps between us &#8211; physically in that i’m in Germany and they’re settled in UK, and that we also have different levels of commitment.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1634683802/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=480987291/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>What can you tell us about your former bands Milkteeth and Twitch &amp; Shout? Seems we missed them here in Germany..</strong></em></p>
<p>Milkteeth was my first band, when i was 16, 17 years old &#8211; A duo with my best friend Leili that lasted just over a year before she died of a bacterial infection. We crammed a lot into that time, playing shows most weekends, recording enough material for two albums. We both wrote songs and swapped between playing guitar and singing, and playing drums and backing vocals. Twitch &amp; Shout was also quite a short-lived project, but not as prolific. Basically my songs and vision but with drums and bass backing it up.</p>
<p><em><strong>Have you released albums with these bands?</strong></em></p>
<p>Yes, two with Milkteeth! <a href="https://elspethanne.bandcamp.com/album/making-cracks"><span style="text-decoration: underline;">Making Cracks</span></a> and <a href="https://elspethanne.bandcamp.com/album/how-to-be-a-better-person"><span style="text-decoration: underline;">How to Be A Better Person</span></a>. And Twitch &amp; Shout <a href="https://elspethanne.bandcamp.com/album/the-first-ep"><span style="text-decoration: underline;">made one EP</span></a>:</p>
<p><em><strong>Maybe it&#8217;s a bit far-fetched but I was wondering whether the line &#8220;Nobody saves you and you drown&#8221; is an allusion to the end of T.S. Eliot&#8217;s &#8220;The Love Song of J. Alfred Prufrock”.</strong></em></p>
<p>I’m a TS Eliot fan but i actually didn’t know that one til now so, no. Though i sometimes feel like some of my lyric writing process is coming up with really good lines and then realising they’re lines from The Hollow Men.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Elspeth-Anne-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21240" title="Elspeth Anne 2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/05/Elspeth-Anne-2.jpg" alt="" width="4599" height="2800" /></a></p>
<p><em><strong>It seems that given the current situation it is almost inevitable to ask an artist how she has been affected by the Corona crisis. Could you say a few words about that if it is not too personal a question?</strong></em></p>
<p>I think it’s a bit early to guess the full effect in any way at this point; i mean, there’s obvious things: like a lot of people in the music industry i suddenly have no income. I’m lucky to not be too concerned if i catch the virus but i do worry a lot about family and friends who are vulnerable or high risk. On the plus side, it’s given me a bit of breathing space to reassess what I’m doing and why and how; I didn’t realise how much i needed that until now. I think after this I’ll be doing everything differently…</p>
<p><em><strong>As I spent some weeks in Weobley, Herefordshire, during a teenage school exchange. As you&#8217;re also from the West Midlands yourself, I&#8217;m just curious about how this part of the UK is today&#8230; Is there some vital music culture, though it might be a bit far off from the well known hotspots?</strong></em></p>
<p>Not that I’ve seen. Though when i was a teenager playing in bands it felt a lot different, more vital. How did you find it as a teenager?</p>
<p><em><strong>What fascinated me was the fact, that on a surface level it was very much like the small town environment I grew up in and still lived these days, apart from the fact that everything looked and sounded a bit different. I loved to explore things there and enjoyed my first time abroad without my family! By the way, you&#8217;re based in Berlin now for some time. How have you experienced this place with it&#8217;s particular music and art scenes so far?</strong></em></p>
<p>I feel very welcomed by the music crowd i’ve met so far, it’s really nice. I feel like there’s lot more to explore too, and so many art and music scenes to delve into. It feels like i’ve only just got started here.</p>
<p><em><strong>(Interview: M.G. &amp; U.S., Translation: U.S. &amp; N. Seckel) </strong></em><strong></strong></p>
<p><strong>Elspeth Anne @</strong><em><strong> </strong></em><strong><a href="https://elspethanne.bandcamp.com/">Bandcamp</a>  |  <a href="https://www.youtube.com/user/ElspethAnneMacrae">Youtube</a>  |  <a href="https://www.facebook.com/elspethanne">Facebook</a>  |  <a href="https://www.patreon.com/elspethanne">Patreon</a>  |  <a href="http://mailchi.mp/746746389edc/elspethannesignup">Mailchimp</a></strong></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/vHnhka73WVc" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>ELSPETH ANNE: Night Island</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2020 02:55:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Elspeth Anne]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/Fotor_158480492501171.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20550" title="Fotor_158480492501171" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/Fotor_158480492501171-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer ohne weiteres Vorwissen &#8220;Night Island&#8221; von Elspeth Anne auflegt, könnte mit einer gewissen Verwunderung vernehmen, dass die Sängerin bereits seit fünfzehn Jahren solo und in Gruppen aktiv ist. Das Album hat nämlich, aller Melancholie zum Trotz, eine unbekümmerte Frische, wie sie für Debüts typisch ist. Versuche, ihre Musik zu klassifizieren, liefen oft auf einen dunkelbunten Genremix hinaus, bei dem Begriffe wie Folk, Grunge und Alt Country nicht lange auf sich warten lassen, eine<span id="more-20549"></span> Beschreibung, die man gelten lassen kann, aber man sollte hinzufügen, dass all dies in ihrer Musik wie eine unentwirrbare, fast organisch wirkende Einheit anmutet. Das hat sich auch auf &#8220;Night Island&#8221;, das ganze fünf Jahre nach dem Vorgänger &#8220;Thieves Again&#8221; herauskommt, aber über einen längeren Zeitraum hinweg entstanden ist, bewahrt.</p>
<p>Unprätentiös und fast ein bisschen unscheinbar beginnt das Album, doch schon beim Opener &#8220;CU on the Circuit&#8221; kommt etwas Drängendes, ein ungeduldiger, melancholicher Schwung in den minimalistischen Song, bei dem die ungekünstelte Stimme so viel Raum einnimmt, dass man zur Begleitung nicht mehr braucht als die leicht elektrifizierte Gitarre. Musik und Texte verschmelzen schnell zu einer atmosphärischen Einheit, in der immer wieder Gefühle des Verlorensein, aber auch trotzige Selbstermächtigung und ein kreatives Spiel mit dem Absurden das Diskursfeld bestimmen.</p>
<p>Man mag die Songs auf &#8220;Night Island&#8221; v.a. in die englische Folktradition von Sängerinnen wie Anne Briggs und, falls eine solche Referenz erlaubt ist, Shirley Collins stellen, doch viele der Stücke sind gleichsam heruntergefahrene Rocksongs, wie man sie auf Backworlds &#8220;amerikanischeren&#8221; Alben fand. Damit sind nicht in erster Linie düstere Songs wie die verzerrte Noiserock-Ballade &#8220;Black Lake&#8221; gemeint, die auch auf frühere Alben gepasst hätte, sondern trotz ihres filigranen Minimalismus treibende Songs wie das von versteckten Riffs vorangetriebe &#8220;Fog/Haar&#8221;, dessen spukhafte Aura in ekstatischem Flehen kulminiert. Selbst im pastoral entrückten &#8220;The Changer&#8221; steckt eine Brise Punk, so wie das besinnliche Piano mit der Zeit immer mehr eine aufgewühlte Honkytonk-Seite offenbart. Elspeth hat alle Instrumente &#8211; Gitarre, Piano, gelegentlich Percussion &#8211; selbst eingespielt, was sicher dazu beigetragen hat, dass die in Stimmung und Gangart recht unterschiedlichen Songs doch wie aus einem Guss klingen. Durch Stücke wie das feierliche &#8220;Mountain 01&#8243;, in dessen tröstliche Wehmut einige Ausrufezeichen gehämmert sind, das beschwingte &#8220;HAND&#8221; mit seinen Besentakten und die leicht verfremdete Mad Scientist-Geschichte &#8220;Mycroft&#8217;s Clamp&#8221; zieht sich ein dunkelroter Faden, der seine mysteriöse Abgründigkeit erst auf der zweiten Seite offenbart, in wie Selbstgespräche anmutenden Songs wie &#8220;A Swarm&#8221; und &#8220;The Hollow&#8221;, die von allerlei Bedrohungen (oder von projektiven Ängsten) künden.</p>
<p>Dass die hypnotische Entrücktheit von &#8220;Night Island&#8221; nie im Kitsch endet, liegt nicht nur an Zeilen wie &#8220;Nobody saves you and you drown&#8221; und der Ernsthaftigkeit, die all dies durchdringt, sondern ebenso an einer gut dosierten kantigen Unverblümtheit, die Elspeth Anne ganz selbstverständlich in ihre Songs einfließen lässt. (U.S.)<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_200321_163734_157.sdoc--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3986934257/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>The Great Park, Borealis, Vincent Von Flieger, Elspeth Anne, Kristina Jung: Aktuelles auf Woodland Recordings</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 16:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im Jahr 2016 ist das mittlerweile von Nürnberg aus arbeitende Label Woodland Recordings seiner Mission treu geblieben und veröffentlicht in regelmäßigen Abständen in liebevoller Handarbeit gestaltete Tonträger zum Teil hervorragender Acts. Künstler wie Kristina Jung, Vivian Void, Vincent Von Flieger oder die Band des Labelchefs The Great Park lassen sich zwar nicht unter einem Genrebegriff wie dem oft etwas leichtfertig in den Raum geworfenen Terminus Folk subsumieren, doch neben dem kreativen Anspruch <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/borealis.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13110" title="borealis" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/borealis-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><span id="more-13109"></span>zählen eine gewisse DIY-Attitüde und in vielen Fällen ein akustischer, auf technische Finessen dankbar verzichtender Sound zu den verbindenden Elementen. Neben dem hier schon etwas ausführlicher besprochenen „Loma Area“ von Borealis, einem asturischen Projekt zwischen meditativer Continuous Music, herbstlichem Ambient und verspieltem Folk im weitesten Sinne, sind in der zweiten Jahreshälfte weitere interessante Releases erschienen. Die Engländerin Elspeth <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/elspethannethievesagain.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13111" title="elspethannethievesagain" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/elspethannethievesagain-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Anne, die ihre Musik augenzwinkernd als „bastard folk-punk gone feral“ bezeichnet, könnte man als symptomatisch für den ästhetischen Ort des Labels betrachten, ihr auf Woodland erschienenes Album „Thieves Again“ enthält elf schräge, leicht elektrifizierte, eindringliche Songgebilde in unterschiedlichem Tempo mit fordernden, persönlichen Texten und tollen Melodien. Wie bei jemandem mit Faible für Rasputina und die Filme Jan Svankmajers nicht anders zu erwarten, entpuppt sich das Werk als eine wahre Rumpelkammer an verstörenden Ideen und ist dabei doch <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/greatparkcrown.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13112" title="greatparkcrown" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/greatparkcrown-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>ausnehmend schön. Stephen J. Burch alias The Great Part hat vor kurzem sein drittes Album der „Kitchen“-Reihe und damit gleichzeitig sein vielleicht persönlichstes Werk herausgebracht &#8211; „Turn Your Back On The Crown“ enthält acht Songs, die einen Abschnitt in der Jugend des Sängers reflektieren, die dieser in Wales verbrachte. Neben dem Vocal- und Gitarrenpicking-Sound steuern Bläser, Streicher und Stefanie von Vivian Void als <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/greatparknorth.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13113" title="greatparknorth" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/greatparknorth-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Backing-Sängerin einen nicht unwesentlichen Teil bei. Recht spontan erschien im Anschluss die an zwei Tagen im Homerecording entstandene Vier-Track-EP „North“, die The Great Park als Soloprojekt und somit in seiner fragilsten Form präsentiert. Vincent von Flieger, der schon zu den alten Woodland-Hasen gehört, hat mit „Curtains“ gerade ein neues Album herausgebracht, schon vor über einem Jahr gab es den ersten Song davon zu hören. Immer wieder <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/fliegercurtains.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13114" title="fliegercurtains" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/fliegercurtains-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>zwischen Brust und Kopfstimme wechselnd, begleitet von einer Musik, die gekonnt auf dem Grad zwischen erdigem Akustiksound und dezent rhythmischer Elektronik wandert, ist der Nürnberger Künstler nach wie vor zwischen verschiedenen musikalischen Orten zuhause. Neben diesen Neuheiten wurde kürzlich auch Kristina Jungs EP „Into the Light that I have known“ aus dem Jahr 2014 neu aufgelegt, die hier ausführlich besprochen wurde.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/jungEP.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13115" title="jungEP" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/jungEP-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><br />
<a href="http://www.woodlandrecordings.com/"><strong>Woodland Recordings</strong></a></p>
<p><a href="https://woodlandrecordings.bandcamp.com/music"><strong>Bandcamp</strong></a></p>
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