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	<title>African Paper &#187; Enko Landmann</title>
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		<title>V.A.: Enko Landmann&#8217;s Empire of the Four Moons</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 01:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie man liest, ist Empire of the Four Moons eine mehrere Bände umfassende Science Fiction-Saga aus der Feder des in Oberhausen lebenden Autors Enko Landmann, die von Kennern mal als obskurste aller Pulpnovels, mal als ein geheimer Klassiker der utopischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/05/v-a-enko-landmanns-empire-of-the-four-moons/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/empireofthe4moons.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-31971" title="empireofthe4moons" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/empireofthe4moons-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wie man liest, ist <em>Empire of the Four Moons</em> eine mehrere Bände umfassende Science Fiction-Saga aus der Feder des in Oberhausen lebenden Autors Enko Landmann, die von Kennern mal als obskurste aller Pulpnovels, mal als ein geheimer Klassiker der utopischen Literatur bezeichnet wird. Dem Verfasser dieser Rezension ist der Romanzyklus bislang nicht untergekommen, aber das muss nichts heißen. Auf dem <span id="more-31963"></span>vorliegenden Sampler jedenfalls zollen eine Handvoll musikalische Acts aus dem Umfeld des Schriftstellers diesem Werk ihren Tribut und erschaffen gleichsam einen die Lektüre begleitenden Score.</p>
<p>Der erste Teil der Compilation ist dem amerikanischen Duo Dave Gibson und Travis Kokas alias Heron &amp; Crane vorbehalten, das nach eigener Angabe &#8220;library music by and for librarians&#8221; spielt und hier mit vier instrumentalen Stücken, die sich peu a peu von schwermütig-verbummeltem Dark Folk zu Mid 80s-Plastikpop der zerfledderten Art entwickelt, einen guten Einstieg in den Stoff gewährt. Lässig gestrummte Gitarren und so etwas wie ein Jazzbesen erzeugen eine verregnete Genügsamkeit, die perfekt zu einem Filmvorspann passen würde, nach dem noch fast alles möglich ist. Jedes der vier Stücke mutet etwas futuristischer als sein Vorgänger an, und zwischendrin meint man fast, einen ordentlich hallunterlegten Link Wray auf Benzos zu hören. Spätestens hier ist klar, dass es sich bei dem Sampler um eine unterhaltsame Angelegenheit handelt.</p>
<p>Die finalen Synthies und die Drummachine bilden den perfekten Übergang zu dem herrlich düsteren Ambient von Verhülsdonks &#8220;Moonphasing or The Negative Albedo Prank&#8221;, in welchem eine gute Viertelstunde lang so einiges unter dem melodischen Hauptstrom der Musik glüht und klingelt und tönt. Die kleinen Schübe an Disharmonie zwischendurch könnten eine Projektion des Hörers sein, die ungewöhnliche Taktung, die das Stück als eine (Weltraum-)Fahrt ins Ungewisse enden lässt, definitiv nicht.</p>
<p>Irgendwo im weiten Feld zwischen spaciger Psychedelic und Techno für den großräumigen Club lassen sich Violet Nox verorten, eine Band aus Boston, in deren erweitertem Lineup auch die Folksängerin Karen Zanes schon mal einen Auftritt hatte. Was recht entspannt-einlullend mit einer organischen, eventuell orgeligen Dröhnung beginnt, wandelt sich schrittweise, nachdem alle Ohren hypnotisch eingelullt sind, zu einer monumentalen Synthieorgie, bei der die elektronischen Beats nur noch Formsache sind. Es ist durchaus eine Kunst für sich, derart stampfender Elektronik immer noch die Aura der endlosen Weite des Alls zu geben, und ich favorisiere in der Hinsicht das schrägere &#8220;Senzor&#8221;, den zweiten Beitrag der Band.</p>
<p>Für&#8217;s gelungene Outro mit den diffusen Stimmen seltsamer Tiere der Nacht sorgen die mir nicht näher bekannten Dispens, doch bevor es in &#8220;Shrine of Xkheli&#8221; soweit ist, wird in zwei weiteren Stücken einiges geboten: gemütliches Knistern, ambiente Synthieflächen, 80slastiges Handclap-Geklapper, frickelige Spannung und einiges mehr, das das kulturelle Gedächtnis irgendwann vom Abstellgleis des vermeintlich Abgeschmackten ins Schaufenster des für immer Coolen umplaziert hat.</p>
<p>Was soll man sagen? Ist die Musik auch ohne das literarische Referenzwerk interessant, unterhaltsam und von hohem ästhetischen Wert? Diese Frage ist, so denke ich, schon in den Beschreibungen zu genüge beantwortet. Und wer aus irgendwelchen Gründen den heute schwer erhältlichen Romanzyklus nicht in den Finger kriegt, darf gerne während des Hörens bei einem Glas Wein die eigene Fantasie spielen lassen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Gruselthon</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_221028_094301_642.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1065989777/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>V.A.: My Universal Hammer &#8211; Enko Landmann&#8217;s Scary Songbook Of Horrors</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 03:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Enko Landmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt wenige Sparten, in denen der 1962 in Rumänien geborene Enko Landmann nicht wenigstens einmal unterwegs war, und so hat der Autor, Universalgelehrte und Grand Seigneur des anspruchsvollen Heftromans (O-Ton Label) auch schon als Filmemacher und Aktionskünstler von sich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/04/17/v-a-my-universal-hammer-enko-landmanns-scary-songbook-of-horrors/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/myuniversalhammer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-24987" title="myuniversalhammer" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/myuniversalhammer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt wenige Sparten, in denen der 1962 in Rumänien geborene Enko Landmann nicht wenigstens einmal unterwegs war, und so hat der Autor, Universalgelehrte und Grand Seigneur des anspruchsvollen Heftromans (O-Ton Label) auch schon als Filmemacher und Aktionskünstler von sich reden gemacht. Zwei Leitmotive, die sich wie blutrote Fäden durch sein Werk ziehen, sind sein Faible für klassische Grusel- und Horrorgeschichten und sein Hang, alle dies mit dem gebotenen Schalk anzugehen. Auch in der<span id="more-24986"></span> Musik ist Landmann bestens bewandert, v.a. als Connoisseur, und als er sich entschloss, seine Lieblingsmusiker auf beiden Seiten des Atlantiks für eine Compilation zusammenzutrommeln, war es keine große Überraschung, dass sich auch hier alles um den wohligen Schauer drehen sollte. Das Ergebnis ist mehr als üppig und trägt den unbescheidenen Titel &#8220;My Universal Hammer&#8221;.</p>
<p>Zum Auftakt grüßt der Meister kurz und bündig, und schon das von Gewitter begleitete Teufelslachen im Hintergrund führt direkt in eine schwarzbunte Welt aus unwegsamen Wäldern und verwunschenen Häusern, in denen es vor Monstern, lichtbringenden Teufeln und Frauen, die sich in Wölfe verwandeln, nur so wimmelt.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=328193252/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=4261208647/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Die musikalische Bandbreite des Samplers ist groß und doch alles andere als Kraut und Rüben, auch wenn der knarzige Punkrock-Song der Soul Invaders heraussticht und eine falsche Fährte legt. Einige Beiträge sind im vielfältigen Grenzland zwischen schwülheißem Rock&#8217;n'Roll und sumpfigen Americana zuhause und katapultieren die Hörerschaft direkt in das Southern Gothic-Szenario eines alternativen Amerika. Braindance Kid mit der cartoonigen Geschichte über eine Wolfsfrau gehört ebenso in diese Riege wie Limos nostalgischer Ohrwurm, der einem im nächtlichen Südkalifornien spielenden 70er Jahre-Film entsprungen sein könnte, oder Mother Bears düstere Stonerballade, die mit der Zeit immer mehr in doomige Gefilde vorstößt. Deutlicher Rock&#8217;n'Roll mit Schlagseite in Richtung Cramps und Raymen bieten die mit räudigem Gesang und noch räudigeren Twangs groovenden Los Buerlecitiños &#8211; bei dem Namen garantiert Deutsche, aber der nächtliche Roadmovie &#8220;Witch&#8217;s Stew&#8221; durch eine verhexte Kakteenlandschaft lässt keine Zweifel am Schauplatz aufkommen. In eine ähnliche Richtung gehen Fisch &amp; Oldrik, die in ihrem Song gleich die ganze westdeutsche Kleinstadtjugend der Generation Golf zum blanken Horror erklären.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=328193252/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3320548954/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Seit Jahren ist Folk Horror &#8211; laut Stephen Thrower &#8220;anything with a tree in it&#8221; &#8211; in aller Munde, und auch hier fehlen anheimelnde Akustiksongs mit der Aura klassischer Geisterballaden nicht. Karen Zanes und Alysen Callery zeichnen mit simplen Gitarren und Rasseln folkige Nachtstücke der Verlorenheit, Kristina Jungs Vision über Godzilla geht in eine ähnliche Richtung und hat die Klarheit eines luziden Traums. &#8220;Swamp Thing&#8217;s Lament&#8221; von Blind Joe Black And The Black Lungs klingt mit seinem galoppierenden Banjo um einiges amerikanischer, und ich würde mich nicht wundern, wenn die Musiker die eine oder andere Platte von Stone Breath oder Crow Tongue im Regal stehen hätten. RichLand klingt mit seinem stimmungsvollen Fingerstyle, der Mundharmonika und dem schaurigen Text über die schreiende Banshee wie der perfekte Missing Link zwischen Appalachian Folk und Denver Sound a la Jay Munly. Skalar lassen im Spukhaus eine heimelige Walzermelodie erklingen, doch wer sich auf Gemütlichkeit eingestellt hat, hat sich zu früh gefreut, denn die messerwetzenden Geister knirschen schon mit den nichtvorhandenen Zähnen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=328193252/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3246620905/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Marcus Verhülsdonk sticht mit seinem &#8220;La Casa Abbandonata&#8221; nur formal aus dem Reigen heraus, denn sein looplastig-elektronischer Score, der aus einem frühen Carpenter-Film stammen und Spettro Family gefallen könnte, ist so mystisch wie der Rest, und die orchestrale Wucht gegen Ende unterstreichtdas einmal mehr. Der Abspann steht wieder ganz im Zeichen handgemachter, folkloristischer Klänge, und Ryan Lee Crosbys &#8220;Weary From This World&#8221; ist mit seinen an John Fahey erinnernden Gitarren-Ornamenten ein besonderes Juwel &#8211; ein besinnlicher Ausklang, der der trügerischen Harmonie am Ende einer Geistergeschichte, bei der das &#8220;Böse&#8221; vielleicht doch nicht vollends besiegt ist, gut zu Gesicht steht. Kurzes Fazit: genial! Und wer einen musikalischen Themenabend veranstalten will, der hätte mit &#8220;My Universal Hammer&#8221; und <a title="Compilation auf Sombre Soniks zum klassischen Horrorfilm" href="http://africanpaper.com/2021/03/22/compilation-auf-sombre-soniks-zum-klassischen-horrorfilm/">dieser Compilation</a> schon mal eine Menge Material zur Verfügung.  (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Gruselthon / Cosirecords</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=328193252/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2899697769/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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