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	<title>African Paper &#187; Epicurean Escapism Festival</title>
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		<title>EPICUREAN ESCAPISM FESTIVAL in Berlin mit Sutcliffe Jügend, Dave Phillips, Last Dominion Lost, Nikolas Schreck, Skin Area u.v.a.</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2016 11:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 27. und 28. Mai dieses Jahres veranstaltet das Label The Epicurean zum vierten mal das für dunklen, meist experimentell ausgerichteten Industrial bekannte Epicurean Escapism Festival, Veranstaltungsort ist diesmal das Tiefgrund in der Nähe des Berliner Ostkreuzes. Neben Konzerten von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/01/09/epicurean-escapism-festival-in-berlin-mit-sutcliffe-jugend-dave-phillips-last-dominion-lost-nikolas-schreck-skin-area-u-v-a/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. und 28. Mai dieses Jahres veranstaltet das Label The Epicurean zum vierten mal das für dunklen, meist experimentell ausgerichteten Industrial bekannte Epicurean Escapism Festival, Veranstaltungsort ist diesmal das Tiefgrund in der Nähe des Berliner Ostkreuzes. Neben Konzerten von Sutcliffe Jügend, Skin Area, Nikolas Schreck, Last Dominion Lost, Gerechtigkeits Liga und anderen werden Video-Arbeiten von Dave Phillips und Kristian Olsson gezeigt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/01/eef2016.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-11537" title="eef2016" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/01/eef2016-1024x511.jpg" alt="" width="584" height="291" /></a><span id="more-11536"></span></p>
<p>Location: Tiefgrund (Ostkreuz), Laskerstrasse 5, 10245 Berlin<br />
Tickets: Verkauf beginnt Februar/März 2016</p>
<p><strong><a href="http://the-epicurean.transformed.de/">The Epicurean</a></strong></p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/events/1647493595526586/">Event auf FB </a></strong></p>
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		<title>POST SCRIPTVM: Benommenheit</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2014 05:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Interessanterweise waren es v.a. deutschsprachige Denker, die seit dem 19. Jahrhundert dem Gefühl des modernen Subjekts, in einem entmenschlichten Verwertungszusammenhang gefangen zu sein, in markanten Schlagworten Ausdruck verliehen haben. Nicht nur werden die Zumutungen monotoner Arbeit und auf Konsum gründender &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/10/04/post-scriptvm-benommenheit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/postscriptvmbenommenheit.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9381" title="postscriptvmbenommenheit" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/10/postscriptvmbenommenheit-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Interessanterweise waren es v.a. deutschsprachige Denker, die seit dem 19. Jahrhundert dem Gefühl des modernen Subjekts, in einem entmenschlichten Verwertungszusammenhang gefangen zu sein, in markanten Schlagworten Ausdruck verliehen haben. Nicht nur werden die Zumutungen monotoner Arbeit und auf Konsum gründender Heilsversprechen als stählernes Gehäuse (Max Weber) betrachtet, früh wurde zudem beobachtet, wie sehr das alltägliche Räderwerk dem Einzelnen zur zweiten Natur (Lukács) wurde. Schon bald wähnte sich der Mensch in seinem fatalen<span id="more-9380"></span> Verblendungszusammenhang (Adorno) nicht mehr nur in einer normalen, sondern in einer durchaus schönen neuen Welt, deren Raubbau an Mensch und Natur als unvermeidliche Gegebenheit abgehakt werden konnte – so ist es nun mal, deal with it. Er fiel sozusagen in eine Art Traumschlaf (Benjamin). Heidegger sprach in diesem Zusammenhang von einem Gefühl der Benommenheit und verweis damit auf den phelgmatischen Aspekt jener Betriebsblindheit, mit der wir unsere Existenzweise als alternativlos erachten.</p>
<p>Dass in New York ansässige russischstämmige Projekt Post Scriptvm ließ sich von Heideggers Begriff zu seinem aktuellen Album inspirieren, das – <a href="http://www.nonpop.de/nonpop/index.php?type=special&amp;area=1&amp;p=articles&amp;id=2612">wie Mastermind Andrej in einem Interview sagte</a> – die Biografie eines fiktiven Everyman unserer Zeit wiedergibt. Dass das Album einen stark episodisch-fragmentarischen Charakter aufweist, mag bei dem Sujet nicht überraschen. Dass der Fokus dabei fast ausschließlich auf der Gefühlswelt mit ihren vagen Stimmungen liegt und die äußere Welt allenfalls in Form verzerrter Eindrücke zur Sprache kommt, ahnt man nur, wenn man bereits mit dem Werk Post Scriptvms vertraut ist. Wenn es außer dem ausschnitthaften Kollagencharakter noch ein zweites Merkmal gibt, dass für „Benommenheit“ typisch ist, dann ist es die Tendenz, Themen und Motive nur unterschwellig anzudeuten und bei aller Drastik seine musikalischen Strukturen nur kurz und meist indirekt aufscheinen zu lassen. „Benommenheit“ ist subtil und ungreifbar und fordert eine gewisse Konzentration, um intensiv erlebt zu werden.</p>
<p>Ist man dazu bereit, erkennt man auch in der omenhaft „Horrorbirth“ betitelten Exposition, in der Statik ihres wellenförmigen Dröhnens, sehr viele Details, die sich permanent anschicken, zu einer greifbaren Form zu verschmilzen, die am Ende doch nur schemenhaft vorhanden ist. Ähnlich wie beim Vorgängeralbum „Grey Eminence“ hat man auch hier beim ersten Hördurchgang die Assoziation eines weiträumigen Gebäudes, in dem sich am Ende jedes Tracks die Tür zu einem neuen Raum öffnet, doch mit der Zeit bemerkt man, dass die einzelnen Stücke viel unverbundener sind, so als wäre jedes Stück eine weiträumige Halle für sich, mit unbekanntem Zweck und wie dafür gemacht, sich darin zu verirren.</p>
<p>Trotz einer desolaten Grundstimmung ist die hier nachgezeichnete Lebensreise nicht arm an Schönheiten. Von den lieblichen (und keineswegs ironisch anmutenden) Glöckchen im Opener über die geschliffenen Noisefragmente in „W.A.L.S.C.H.“ und „Faces Like Masks“ bis hin zu den Gesangspassagen kurz vor dem Ende zeigen Post Scriptum, dass der Tagtraum der Benommenheit durchaus Genussmomente bereithält. Ein Grund zur Entspannung ist das dennoch kaum, denn hinter jeder zweiten oder dritten Ecke lauert das Monströse und holt den (unbenommenen?) Hörer zurück auf den Betonboden der Post Scriptum-Welt. Die psychedelische Orgel in „Clinging on like Grim Death“ kündet allenfalls von einem bad trip und das Piano in „Eerie Cargo“ ist ungefähr so anheimelnd wie sein Pendant in Current 93s „Ach Golgatha“.</p>
<p>Ein Fazit wäre, dass „Benommenheit“ ein reichhaltiges und spannendes Album ist, aber das ergibt sich bereits aus der Beschreibung. Es ist jedoch auch ein gewollt distanziertes und sperriges Werk, an dem man sich den einen oder anderen Zahn ausbeißen könnte. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Tesco</strong></p>
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		<title>POST SCRIPTVM: Grey Eminence</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 17:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick mag es fast irritieren, dass Post Scriptvm ihr (immer noch) aktuelles Album „Grey Eminence“ genannt hatten, denkt man bei dem Begriff doch unweigerlich an eine wichtige Person. „Grey Eminence“ hat jedoch wenig von einer persönlichen Message, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/07/24/post-scriptvm-grey-eminence/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/07/postscriptvmgreyeminence.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7390" title="postscriptvmgreyeminence" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/07/postscriptvmgreyeminence-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf den ersten Blick mag es fast irritieren, dass Post Scriptvm ihr (immer noch) aktuelles Album „Grey Eminence“ genannt hatten, denkt man bei dem Begriff doch unweigerlich an eine wichtige Person. „Grey Eminence“ hat jedoch wenig von einer persönlichen Message, und überhaupt macht es den Eindruck, als verschwinden die beiden Musiker im Laufe des Albums regelrecht hinter der eigens geschaffenen Düsternis, oder unter den Bergen fein bearbeiteter Klangobjekte. Natürlich, Spuren menschlichen Wirkens finden sich auf dem Longplayer zuhauf. Sie finden sich in Form etlicher Sprach- und Gesangsfetzen, die keinen geringen Teil der Samples ausmachen, auch in so manchem Zitat<span id="more-7389"></span> avantgardistischer Poesie und erst recht in dem gelungenen Artwork, das in das menschliche Abbild geradezu verliebt ist. Doch am meisten vielleicht in der Struktur der dunkeln Soundkollagen, deren Unberechenbarkeit kaum über die präzise Komposition hinwegtäuscht: Hier sind mit Andrey und Liana ganz bewusst arbeitende Subjekte am Werk, und nicht der Zufall.</p>
<p>Dennoch taucht in dem Album keine zentrale Person auf, und mit der Zeit verstärkt sich der Eindruck, dass der eigentliche Protagonist der Schauplatz ist, der von Track zu Track deutlicher vor dem Auge des Rezipienten entsteht. Bei der imaginären Ausgestaltung sind Industrial-Klischees durchaus erlaubt, und man mag sich den Ort als ein an „Eraserhead“ erinnerndes Labyrinth von Räumen vorstellen, angefüllt mit tönenden Objekten aller Art, von denen keines nur zufällig an seinem Ort ist. Fast unvermittelt betritt man die Szenerie über eine kleine, unbedeutende Schwelle, denn das lieblich-verwunschene Glockenspiel ist längst Teil des Szenarios, ebenso wie das bald einsetzende Dröhnen und das spannungsgeladene Pulsieren, das den verzerrten Klang eine Weile begleitet. Hat man erst nachvollzogen, dass es sich hier um eine weiträumige, repetitive Struktur handelt, ist man längst im nächsten Abschnitt angekommen, der mit rituellen Rasseln, subtilen Streicherklängen und rumpeligen Samples etwas heller klingt als es ein Titel wie „Abortion of Memory“ vielleicht erwarten lässt. Stets kommen naturbelassene, wiederkennbare Klänge ebenso zum Zug wie Resultate vielfältiger elektronischer Manipulation, und dass dies auch auf der Bühne funktioniert, stellten Post Scriptvm erst kürzlich auf dem zweiten <a href="http://www.transformed.de/2013.html">Epicurean Escapism Festival</a> unter Beweis.</p>
<p>Ein Track über das Vergessen kann nicht eindimensional und vorhersehbar klingen, und ihr stetiges Aufrechterhalten des Detailreichtums und der subtilen Unberechenbarkeit könnte mit ein Grund sein, weshalb sie trotz eines deutschen Labels in der hiesigen Szenelandschaft nie über den Status eines Geheimtipps hinausgekommen sind. Dabei gehören viele Einzelaspekte zweifellos in diesen Bereich. Zwischen PE und Harsh Noise rangieren die zentralen Soundkomponenten in „Up on Decadent Scum“ oder auch in „Homo Spectator“, bei dem eine der hässlichsten Stimmen des 20. Jh., die immer für ein schönes Sample gut ist, die politische Tragik der Moderne ins Spiel bringt. Die turbulente Zeit in den ersten Dekaden des letzten Jahrhunderts scheint ohnehin ein Steckenpferd der beiden Wahl-New Yorker zu sein, finden sich Techniken klassischer Avantgarde doch nicht nur in der musikalischen Herangehensweise, sondern überdeutlich auch im von Liana gestalteten Artwork, bei dem mit menschlichen Körpern das gleiche geschieht wie auf musikalischer Ebene mit zahlreichen Klängen: Sie werden zerschnitten, neu zusammengesetzt oder mutieren zu unheimlichen Chimären, und stets schafft eine stimmige Ästhetik Harmonie im Disharmonischen.</p>
<p>Post Scriptvm sind Meister der Illusionen und ihrer Zerstörung, und dass „Grey Eminence“ gegen Ende zu seinem Anfangspunkt zurückkehrt und einen zyklischen Schluss vollzieht, ist nur eines der augenfälligsten Beispiele. In den nächsten Monaten soll ein neues Album der beiden erscheinen, und bis dahin soll dieses repräsentative Werk allen empfohlen sein, die sich für feinsinniges Klanghandwerk ebenso begeistern können wie für subtile Düsternis. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.tesco-germany.com/‎">Tesco Organisation</a></strong></p>
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		<title>Gruppenausstellung beim Epicurean Escapism Festival II: Alex Tennigkeit, Andrew Liles, Carmen Burguess, Dennis Rudolph, Philip Best, Rudolf Eb.er</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/05/25/gruppenausstellung-beim-epicurean-escapism-festival-ii-alex-tennigkeit-andrew-liles-carmen-burguess-dennis-rudolph-philip-best-rudolf-eb-er/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 May 2013 08:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 15.06.2013 findet in Berlin das zweite Epicurean Escapism Festival statt, im Zentrum stehen Konzerte der Post Industrial-Acts Ke/Hil, Post Scriptvm, Dieter Müh, Anemone Tube und Trepaneringsritualen, darüber hinaus werden Super 8-Filme von Mike Dando als Untermalung zu ausgewählten Stücken &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/05/25/gruppenausstellung-beim-epicurean-escapism-festival-ii-alex-tennigkeit-andrew-liles-carmen-burguess-dennis-rudolph-philip-best-rudolf-eb-er/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15.06.2013 findet in Berlin das zweite Epicurean Escapism Festival statt, im Zentrum stehen Konzerte der Post Industrial-Acts Ke/Hil, Post Scriptvm, Dieter Müh, Anemone Tube und Trepaneringsritualen, darüber hinaus werden Super 8-Filme von Mike Dando als Untermalung zu ausgewählten Stücken seiner Band Con-Dom gezeigt. Zu den Programmpunkten zählt außerdem eine Gruppenausstellung. Im Vordergrund stehen Gemälde, Zeichnungen und Fotokollagen von sechs internationalen Künstlern. Die meisten von ihnen stehen im engeren Kontext zu (Post-)Industrial und experimenteller Musik. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/TennigkeitEEF.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6973" title="TennigkeitEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/TennigkeitEEF-250x300.jpg" alt="" width="250" height="300" /></a><span id="more-6972"></span>Die in Berlin lebende Malerin Alex Tennigkeit steuerte bereits Artwork für das Anemone Tubes-Album &#8220;Dream Landscape&#8221; bei. Standen zu Beginn ihrer Laufbahn noch Motive der Populärkultur, allem voran die Ikonografie des Hip-Hop und die Ästhetik amerikanischer Filmplakate im Zentrum, widmete sie sich im Laufe der Zeit vermehrt Themen der abendländischen Malerei. Ein besonderer Schwerpunkt liegt seit dem auf Motiven und Darstellungstechniken des Barock. In ihren allegorischen Sujets treffen Vanitassymbole auf demonstrative Erotik und Szenarien exzessiver Brutalität. In den meisten Darstellungen ist es der weibliche Körper, der bei aller Schönheit einen morbiden Zug offenbart und von Vergänglichkeit ebenso wie von Bedrohung kündet. Dass die Künstlerin dabei meist ihr eigenes Abbild als Projektionsfläche nutzt, gibt ihren Bildern eine interessante Mehrdeutigkeit, bei der Aspekte der Ichwerdung mit überzeitlichen Symbolen korellieren. Das Konzept fand seinen bissherigen Höhepunkt in der Reihe „Selbst als Allegorie“, aus der „Libra“, eines der hier zu sehenden Gemälde, stammt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/LilesEEF.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6974" title="LilesEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/LilesEEF-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a></p>
<p>Andrew Liles ist vor allem als Musiker bekannt. Von Haus aus mit Gitarre und Piano sozialisiert, entwickelte er irgendwann ein Interesse an der kollagenhaften Schichtung manipulierter Klänge. Mittlerweile blickt er auf ein umfangreiches Werk zurück, zu seinen Soloarbeiten und Kollaborationen kommt seine mittlerweile maßgebliche Mitgliedschaft bei Nurse With Wound und Current 93 hinzu. Die Gestaltung der Tonträger spielte von Beginn an eine wichtige Rolle, nach anfänglichen Arrangements mit Puppen, sowie Experimenten mit der Ästhetik des viktorianischen Zeitalters, konzentrierte sich sein Fokus spätestens seit der „Monster“-Reihe auf einen bunten Comicstil mit grotesken, erotischen Motiven. Seit einiger Zeit ist Liles auch unabhängig von seinen Tonträgern künstlerisch aktiv. Die Feder- und Bunstiftzeichnungen auf schwarzem Tonpapier repräsentieren eine ganz andere, gleichwohl nicht weniger bizarre Seite seines Schaffens. Aus denm leuchtenden Farbenspiel floraler Linien entstehen figurative Formen von unheimlicher, dämonischer Ausstrahlung, die an Psychedelic und Folk Art erinnern.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/BurguessEEF.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6975" title="BurguessEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/BurguessEEF-294x300.jpg" alt="" width="294" height="300" /></a>Auch die Argentinierin Carmen Burguess führt eine Doppelexistenz als Musikerin und visuelle Künstlerin. Neben ihrer Rolle im Post Punk-Duo Mueran Humanos arbeitet sie in den Bereichen Kollage und Zeichnung. Während ihre Zeichnungen meist als Illustrationen für Magazine und literarische Publikationen Verwendung finden &#8211; am Namhaftesten bisher eine spanischsprachige Ausgabe von Gedichten Lovecrafts &#8211; widmet sie ihre Fotokollagen primär eigenen Ideen. Die bei EEF gezeigten Digitalkollagen entstammen dem Umfeld ihrer Reihe „Seventeen“, einer ironischen Auseinandersetzung mit der Geschichte des modernen Schönheitsideals und dessen Präsentation in Lifestyle-Magazinen. Die Arbeiten zeugen von einem Faible für den Stil der 50er und frühen 60er Jahre, als das Schönheitsideals der Massen noch vergleichsweise unverbraucht war und einen naiven Charme ausstrahlte. Mit dieser idealisierenden Unbekümmertheit brechen Burguess&#8217; fiktive Magazincover, setzen durch Verzerrung und den Einbezug von Narben und Wunden auf direkte Schockwirkung ganz im geiste plakativer Unpop Art. Die hier gezeigten Arbeiten sind Studien zu dieser Reihe und zeigen die Covergirls losgelöst von Kontext der Magazine.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/RudolphEEF.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6976" title="RudolphEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/RudolphEEF-207x300.jpg" alt="" width="207" height="300" /></a>Der Berliner Maler Dennis Rudolph wird gelegentlich als Chronist kulturellen Verfalls bezeichnet, was allerdings einer stark verkürzten Rezeption von Teilen seines Werks entspricht. Mit einer Vielzahl alter Techniken wie Ätzradierung, Cyanotypie und Tafelbild erforscht Rudolph das westliche Selbstbild in all seinen ideengeschichtlichen Dimensionen. Seiner offenkundigen Vorliebe für die figurative Ästhetik der klassischen Moderne und v.a. des Symbolismus entspricht die stets in der Schwebe gehaltene Ambiguität aus hoffnungsfroher, fast obsessiver Aufbruchstimmung und einem Bewusstsein des Untergangs. In all seinen favorisierten Gattungen – Porträt, Allegorie, Landschaftsgemälde – durchzieht das Spannungsgefüge zwischen Morgenröte und Apokalypse die Tableaus. Dieser ambivalente Zug findet sich auch im Pathos seiner vielleicht brisantesten Arbeit, der „Deutschen Ahnengalerie“ mit Charakterköpfen der 30er und 40er Jahre, die den Geist dieser Zeit in all ihrer fanatischen Entschlossenheit einfangen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/BestEEF.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6977" title="BestEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/BestEEF-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a>Philip Bests musikalische Arbeiten für Consumer Electronics und Whitehouse sowie als Teil von Ramleh sind weitgehend bekannt, vor einigen Jahren hat er die Fotokollage als visuelles Ausdrucksmedium für sich entdeckt. Auf den ersten Eindruck mag man sich wundern, dass seine Bilder wenig von der klinischen Kälte und Direktheit ausdrücken, die man angeschtis seiner Musik vielleicht erwartet hätte. Best sammelt seit Jahren Bilder aus älteren Magazinen und Prospekten, aus denen er kontrastreiche Sujets von subtiler Bedrohlichkeit entstehen lässt. Auf motivischer Ebene finden sich vor allem Naturaufnahmen und Darstellungen von Kindern, die zunächst Assoziationen romantischer Art wecken. Die Unbekümmertheit der abgelichteten Kinderfiguren erhält allerdings schon auf den zweiten Blick starke Brüche, da sie mit Naturphänomenen kombiniert werden, die dem jeweiligen Szenario einen unheilvollen Zug geben. Dunkle Himmel wie vor einem Wolkenbruch, Tiere bei der Jagd und immer wieder der Wald, der als Dickicht erscheint oder selbst der Zerstörung durch Brand und Umweltschäden ausgesetzt ist. In feinen Andeutungen lassen einige Motive den Verlust des paradiesischen Urzustandes als etwas gewaltsam herbeigeführtes durchscheinen, als eine Gewalt, die großen Interpretationsspielraum lässt und bei genauerem Hinsehen auch sexuell aufgeladen sein kann.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/Eb.erEEF_.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6978" title="Eb.erEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/Eb.erEEF_-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Der in Japan lebende Künstler Rudolf Eb.er ist Gründer des Kollektivs Schimpfluch und v.a. unter seinem Projektnamen Runzelstirn &amp; Gurgelstock bekannt, mit dem er seit den späten 80ern auf Tonträgern und mit „rituellen“, multimedialen Performances von sich reden macht. Eb.er wird oft als Schamane des Art Brut charakterisiert, dessen psychodynamische Akustik und Grafik auf verborgene Regionen der menschlichen Psyche fokussiert sind. Wie der Begriff Schamane schon impliziert, geht es dabei nicht bloß um ein anlytisches Erforschen, vielmehr ist in all seinen Arbeiten eine kathartisch-therapeutsche Funktion intendiert, die er selbst als Konfrontation „mit Existenz“ bezeichnet. Seine Darstellungen des Menschen sind einer konsequenten Überschreitung von Körpergrenzen verpflichet und stehen im Gegesatz zu jedem idealistisch-cleanen Körperbild moderner, aufgeklärter Provenienz: Der Körper als Abjekt, der Körper in verschiedenen Graden der Deformation etc. Seine Performances bleiben wirkungsästhetisch im Spannungsgefüge zwischen Humor und latentem Unwohlsein und lassen Assoziationen zu Dada, Fluxus und den Wiener Aktionisten anklingen. Die hier gezeigten Fotoarbeiten sind Teil der Reihe „Psychopompos“.</p>
<p><strong><a href="http://www.transformed.de/epicureanescapism.html">Epicurean Escapism Festival</a></strong></p>
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