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	<title>African Paper &#187; Eraldo Bernocchi</title>
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		<title>Fake: Kollaboration mit Lorenzo Feliciati und Dominique Vantomme</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2022 02:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die beiden in Brüssel lebenden Producer und Musiker Lorenzo Feliciati und Dominique Vantomme haben nach Jahren der Freundschaft und gegenseitigen Inspiration ein gemeinsames Album aufgenommen. &#8220;Fake&#8221; ist eine stilistisch nur schwer zu klassifizierende Sequenz an Klanglandschaften zwischen rhythmischer Elektronik auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/01/11/fake-kollaboration-mit-lorenzo-feliciati-und-dominique-vantomme/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden in Brüssel lebenden Producer und Musiker Lorenzo Feliciati und Dominique Vantomme haben nach Jahren der Freundschaft und gegenseitigen Inspiration ein gemeinsames Album aufgenommen. &#8220;Fake&#8221; ist eine stilistisch nur schwer zu klassifizierende Sequenz an Klanglandschaften zwischen rhythmischer Elektronik auf ambientem, bisweilen kosmisch-entrücktem Fundament und dezenten, oft smoothen, aber bisweilen auch spannungsgeladenen (Dark-)Jazz-Soundscapes.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/SCR056_front.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28251" title="DIE KEYLINE.cdr" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/SCR056_front.jpg" alt="" width="1635" height="1493" /></a><span id="more-28249"></span></p>
<p>Feliciati und Vantomme geben mit Bass, Synthies und sonstiger Elektronik die Richtung vor für drei Gäste, die das Album ebenfalls stark prägen &#8211; allem voran der von seinen Arbeiten mit Pat Metheny, Laurie Anderson, David Bowie u.a. bekannte Trompeter Cuong Vu, ferner Eraldo Bernocchi und DJ Skizo, die jeweils in einem Stück mit elektronischer Percussion und Turntable auftreten. &#8220;Lorenzo Feliciati and Dominique Vantomme met for the first time in Brussels where both of them lived for a couple of years. Ever since their first interaction, the chemistry between the counterparts were established, music spoke to them in different tongues, more than words, furthermore their friendship grew with their ongoing recording sessions that they were involved in&#8221;, heißt es bei Subcontinental Records, die &#8220;Fake&#8221; Anfang Februar auf CD herausbringen.</p>
<p><a href="https://subcontinentalrecords.bandcamp.com/"><strong>@ Subcontinental</strong></a></p>
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		<title>AIN SOPH / SIGILLUM S: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Mar 2017 05:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ain Soph]]></category>
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		<category><![CDATA[Cthulhu Records]]></category>
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		<category><![CDATA[Sigillum S]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Geschichte okkulter Musik waren die späten Achtziger eine wichtige Umbruchszeit. Zwar gab es okkult-rituelle Musik in der Tradition der Industrial Culture schon das ganze Jahrzehnt über, doch waren es die Jahre kurz vor den Neunzigern, als all dies &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/03/25/ain-soph-sigillum-s-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/AinSophSigillumS.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13319" title="AinSophSigillumS" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/01/AinSophSigillumS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der Geschichte okkulter Musik waren die späten Achtziger eine wichtige Umbruchszeit. Zwar gab es okkult-rituelle Musik in der Tradition der Industrial Culture schon das ganze Jahrzehnt über, doch waren es die Jahre kurz vor den Neunzigern, als all dies mehr und mehr die Form von Genres annahm, ganz in der Nachbarschaft siedelte sich schon bald der personell und thematisch zum Teil verwandte Apocalyptic Folk an. Zeitgleich nahmen breitere Kategorien wie Post Industrial oder die Schwarze Szene ihre heutigen Konturen an und stellten als oft nur halbherzig akzeptierte Rahmen mit ihren<span id="more-13318"></span> Magazinen und Festivals einen wichtigen Multiplikator dar, was bis heute der Fall ist.</p>
<p>Italien war schon damals ein Land mit einer besonders rührigen Szene und zugleich weitaus obskurer als etwa der englischsprachige Raum. Mit Ain Soph und Sigillum S taten sich 1989 zwei Gruppen zusammen, die in ihrem damals bei Cthulhu Records veröffentlichten Tape einen recht weiten Bogen italienischer Okkultur spannten. Beider Gruppen kamen mit Rom und Mailand aus kulturell sehr unterschiedlichen Ecken des Landes. Doch auch musikalisch verkörperten die beiden Bands recht unterschiedliche Richtungen innerhalb des Ritualbereichs.</p>
<p>Ain Soph, die die erste Seite der frühen Tape- und Vinlyfassungen bestreiten, galten zu der Zeit als eine der mysteriösesten Kapellen der dunklen Subkultur – dies lag nicht nur an ihren geheimnisvollen Pseudonymen und den spärlichen Informationen, die es über sie gab, sondern auch an der verhuschten und zugleich urigen Musik: Auf den frühen Ritualaufnahmen „I“, „II“, „III“ und „Ars Regia“ ist eine Musik zu finden, die als fernes Echo unheiliger Riten wie aus einem unterirdischen Schacht in die profane Welt herüberweht, und als auf „Kshatriyah“ Noiseelemente und eine Sopranistin zu hören waren, verstärkte dies den gespenstischen Eindruck noch. Die vier Tracks auf der vorliegenden Split schließen diese Phase der Bandgeschichte ab.</p>
<p>Innerhalb des Ritualkanons stehen die Römer für eine primär europäische Form der Esoterik, auf dem eröffnenden „Rex Tremendae“, das mit untergründig rumorendem Dröhnen beginnt und eine bedrohliche, stets etwas veränderliche Melodie anklingen lässt, ertönt die verwehte, leicht tremolierende Stimme von Sänger Crucifige wie ein Choral, was im Kontext der düsteren Musik eine „schwarzmagische“ Atmosphäre entstehen lässt. Das folgende „Etsey“ greift die Sakrale Stimmung auf und ist zugleich überraschend songorientiert. Mit dem Troubadourgesang und dem besinnlichen Lautenspiel knüpft es bereits an die Phase des „Ain Soph“-Albums mit dem Puttenkopf an. „Katabasis“ dagegen mit seinem hintergründigen Prasseln und der fast zur Unkenntlichkeit verfremdeten Vokalspur ist pure Finsternis, und das mittelalterliche „Retrowange Novelle“ steht dem mit seiner schweren Orgel in nichts nach.</p>
<p>Wenn ich auf die Unterschiedlichkeit beider Gruppen verweise, soll das nicht heißen, Sigillum S stünden für eine heitere Form der Ritualmusik – von der Stimmung her sind sie ähnlich düster, und doch ist ihre Ästhetik eine ganz andere, wirkt längst nicht so sehr wie aus einer schattenhaften Parallelwelt gefallen, ist näher an Sound und Ikonografie des Industrial. Schon der Gesang Eraldo Bernocchis passte damals perfekt in die Zeit und erinnert hier und da an einen etwas aus den Fugen geratenen Monte Cazzazza. Zudem ist der Ritualcharakter um einiges „weltmusikalischer“ ausgerichtet, im die zweite Seite einleitenden „Sea ov Dreams“, das die Zerstörung eines alten, zu überwindenen Zustands zu feiern scheint, kontrastieren düstere Soundscapes mit verhalten ekstatischer Perkussion und folkigen Flötenklängen, die allerdings nichts Pastorales an sich haben.</p>
<p>In „Abyss Dissection“, bei dem der Rhythmus antreibender wird und insgesamt die Elektronik mehr im Vordergrund steht, tauchen erneut tremolierende Bläserklänge aus der auf und abschwellenden Dröhndecke und erinnern stark an die Instrumente vom Dach der Welt, die die Mailänder auf früheren Arbeiten verwendet hatten. Mit dem Klangstrudel, der aus diesem Gemenge entsteht, ziehen Sigillum S alle Register der Düsternis, mit allem Gruftiepathos im Gepäck fühlte man sich direkt in Dantes tiefsten Höllenkreis geworfen, gegen den das folgende, etwas luftigere „The Deepest of my Brain“ trotz der knarzigen Männerstimme wie Labsal anmutet – allerdings nur für kurze Zeit, denn filmreife John Carpenter-Synthies und weiblicher Gesang aus der Giallo-Kiste tauchen „Into the Nothing“ erneut in Schwärze, an der sich bis zum aufgewühlten Ausklang von „Iconsire“ nichts mehr ändert.</p>
<p>Die Split ist nicht nur deshalb ein Juwel, weil sowohl das Original-Tape als auch die Ende der 90er von Old Europa Café herausgebrachte Vinylversion gesuchte Raritäten sind. Es ist auch ein schönes und emotional immer noch funktionierendes Exponat aus einer Zeit, als im gerade erst mit diesem Begriff versehenen Ritual-„Genre“ noch das Experimentieren und Ausprobieren vorherrschten, als man alle möglichen Formen des Düsteren aus Hoch- und Populärkultur im Interesse eines ambitionierten und doch auch oft augenzwinkernden Okkult-Ansatzes zweckentfremdete, und das ganze noch nicht so sehr in allzu spezielle Konzepte parzellisiert war. Vor kurzem hat sich Old Europa Café erneut dem Material angenommen und erstmals eine CD-Version herausgebracht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Old Europa Café</strong></p>
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		<title>OWLS: The Night Stays</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eraldo Bernocchi]]></category>
		<category><![CDATA[Lorenzo Esposito Fornasari]]></category>
		<category><![CDATA[Owls]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Wakeford]]></category>

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		<description><![CDATA[“It was the owl that shrieked, the fatal bellman, Which gives the stern’st good-night.” (W. Shakespeare, Macbeth, II.2) Eulen sind einerseits Symbole der Weisheit, ihnen ist aber gleichzeitig oftmals die Rolle der Unglücksbringer, der Todesboten zugeschrieben worden und zumindest zwei &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/owls-the-night-stays/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Owls1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-436" title="Owls1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Owls1.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>“It was the owl that shrieked, the fatal bellman,<br />
Which gives the stern’st good-night.” (W. Shakespeare, Macbeth, II.2)</p>
<p>Eulen sind einerseits Symbole der Weisheit, ihnen ist aber gleichzeitig oftmals die Rolle der Unglücksbringer, der Todesboten zugeschrieben worden und zumindest zwei der drei an OWLS Beteiligten haben sich im Laufe ihrer langen Karrieren auf die eine oder andere Art mit dem <em>grim reaper </em>auseinadergesetzt und sind seit Jahrzehnten in verschiedensten (sub-) kulturellen Konstellationen aktiv.<span id="more-435"></span></p>
<p>In den letzten Jahren hat sich Tony Wakeford weniger auf seine Hauptband als auf zahlreiche Nebenprojekte konzentriert; so reaktivierte er sein klassisches Projekt unter leicht geändertem Namen (ORCHESTRA NOIR) und mit kammermusikalischer Ausrichtung, nahm mit Andrew King ein Album auf, um den Geistergeschichten von M.R. James zu huldigen (THE TRIPLE TREE), veröffentlichte zwei Soloalben und spielte mit Andrew Liles unter dem Projektnamen THE WARDROBE zwei experimentellere Alben auf, die entfernt an seine Anfang der 90er veröffentlichte Arbeit mit Steven Stapleton anknüpften. Zudem wurde das mit Kris Force und Nick Grey eingespielte Album „Marble Heart“ veröffentlicht und außerdem stehen noch weitere Projekte an, von denen es bislang aber nur online Hörproben gibt. Eraldo Bernocchi hat mit SIGILLUM S seit Anfang der 80er verschiedenste Spielarten (post-)industrieller Musik ausgelotet, mit rituellem (am konsequentesten vielleicht auf „Bardo Thos-Grol“) bis aggressiveren Fokus (man denke auch an seine Teilnahme an dem Projekt IUGULA-THOR). In den letzten Jahren hat Bernocchi mit Bill Laswell, Mick Harris, Harold Budd und Thomas Fehlmann gearbeitet. Zudem gründete er das Label Rare Noise Records, auf dem nun auch das Debüt der OWLS veröffentlicht wird. Der dritte Mann, Lorenzo Esposito Fornasari, der jüngste der drei, hat ebenfalls mit Bill Laswell gearbeitet und ist in zahlreichen Genre und Subkultur(en) sprengenden Projekten tätig.</p>
<p>Bewegt sich das Album mit dem Eröffnungstrack „Hide and Seek“ noch trotz elektronischer Elemente durch den Einsatz der Akustikgitarre im vertrauten Wakeford-Terrain, gibt „The Night Stays“ erstmals einen Hinweis darauf, wie sich das Album entwickeln wird: Schleppendes Schlagzeug (der von Labelseite lancierte Trip Hop-Verweis trifft aber nur bedingt zu), verzerrte E-Gitarren und flächige Keyboards bestimmen das Klangbild. „Come Back“ beginnt als melancholische Ballade, um dann im zweiten Teil im E-Gitarren-Gewitter unterzugehen. Das von Morsezeichen eingeleitete „The New Parade“ mag mit den Zeilen „Come join the new parade/it’s smoke and mirrors/from the cradle to the grave“ paradigmatisch für die resignative und desillusionierte Grundstimmung, die das ganze Album prägt, stehen (später heißt es in gleichem Lied: „They send you to wars you cannot win“). Auf „I am“ singt Wakeford: „I walk on broken glass/with my two broken feet/my skin is a prison/a curse is my name“ (und man kann sich fragen, ob der Titel ein bewusster Verweis auf John Clares gleichnamiges Gedicht ist, das wohl wie kaum ein anderer Text in der englischen Sprache  Verzweiflung ausdrückt). „We Took the Land” beschäftigt sich explizit mit „God’s own country”, nicht mehr mit den auf dem Titelstück besungenen „Surrey Hills“: Es finden sich Verweise auf  Kennedy, die CIA, die Schweinebucht und die Black Panthers. Das zurückhaltende „Strange Kind of Beauty“ hätte sicher auch auf einem Wakeford-Soloalbum veröffentlicht werden können, bevor das Album mit „All Gone“ und einem Hidden Track wieder etwas rockiger ausklingt. Dass die karge Syntax Wakefords und die Dominanz des Paarreims manchmal zu etwas vorhersehbaren Resultaten führt, sei verziehen, da „The Nights Stays“ ein in sich stimmiges Album ist, das allerdings wenig Grund zu Optimismus gibt (da kann das Lachen, mit dem das sperrige „Idiot’s Waltz“ ausklingt, nur noch als zynisch verstanden werden). Diese Eulen sind Boten, die – ob weise oder nicht, sei dahingestellt – von der ewigen Wiederkehr der Ent-täuschungen und Katastrophen, für die sich die Menschheit verantwortlich zeichnet,  künden.</p>
<p>(M.G.)</p>
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