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	<title>African Paper &#187; Erasure</title>
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		<title>Day-Glo: Neues Erasure-Album im August</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2022 04:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erasure bringen Mitte August ihr nächstes Album unter dem Titel &#8220;Day-Glo (Based on a True Story)&#8221; heraus. Wie das Artwork schon vermuten lässt, ist es von seiner Entstehungsgeschichte her eine Art Offshoot des Vorgängers &#8220;The Neon&#8221; (2020), allerdings ein Offshoot &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/06/25/day-glo-neues-erasure-album-im-august/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erasure bringen Mitte August ihr nächstes Album unter dem Titel &#8220;Day-Glo (Based on a True Story)&#8221; heraus. Wie das Artwork schon vermuten lässt, ist es von seiner Entstehungsgeschichte her eine Art Offshoot des Vorgängers &#8220;The Neon&#8221; (2020), allerdings ein Offshoot mit brandneuen Tracks und komplett eigener DNA. Genaueres: In der Zeit nach &#8220;The Neon&#8221;, in der viele Menschen viel Zeit und wenig Beschäftigung hatten, suchte Vince Clarke das hauseigene Studio auf, um mehr zum Zeitvertreib einzelne Tracks des Albums zu bearbeiten und diese auf bislang unentdeckte Seiten abzuklopfen. Diese bislang unentdeckten Seiten zeigten sich schnell und mit der Zeit entwickelten diese ein derart starkes Eigenleben, das von reinen Reworks keine Rede mehr sein konnte.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/erasuredayglo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-30312" title="erasuredayglo" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/erasuredayglo.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-30311"></span></p>
<p>&#8220;Ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben, kristallisierte sich nach und nach eine verborgene Landschaft in den Tracks heraus&#8221;, heißt es beim Label, &#8220;eine, die einen Track innerhalb eines Tracks, eine andere Welt innerhalb von &#8220;The Neon&#8221; offenbarte&#8221;. Von diesem Zwischenresultat selbst angetan, ging Clarke den neuen Strukturen weiter nach und so entstand der Grundstein dessen, was nun als &#8220;Day-Glo&#8221; vorliegt. Sänger und Songwriter Andy Bell übernahm dann den nächsten Part, nahm die Spuren mit in sein eigenes Studio und arbeitete dort zusammen mit Gareth Jones an den Gesangsparts. Der durch diese Herangehensweise und durch die Zufälligkeit ihres Anfangs entstandene Kollagen- und Improvisationscharakter wurde von allen Beteiligten begrüßt, und so entstand ein Album, das</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/5QQTRwCFkV4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>einerseits eine Ausnahmestellung in der Diskografie des Duos einnehmen wird, andererseits aber auch ein Werk, dessen Verknüpftheit zu &#8220;The Neon&#8221; am Stil erkennbar ist. Laut Label markiere &#8220;die Veröffentlichung den Abschluss des langen Kapitels von &#8220;The Neon&#8221; im Gesamtwerk Erasures und zeigt als Reflexion ihrer Kernthemen Liebe, Verständnis und Positivität doch zwei gänzlich unterschiedliche Seiten der Band. Es ist, wenn man so will, ein alternativer Blick auf die Welt von Erasure&#8221;. Das Album erscheint als fluoreszierend grünes Vinyl, als CD und digital bei Mute.</p>
<p><a href="https://mute.ffm.to/erasure_day-glo"><strong>@ Mute</strong> </a></p>
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		<title>The Neon Remixed: Neubearbeitungen zu Erasures jüngstem Album</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2021 05:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurz vor der kleinen Tour, die erasure im Oktober durch einige europäische Länder führen wird, bringen Mute Records ein Remix-Album heraus, auf dem sich internationale Acts den Songs des aktuellen Albums &#8220;The Neon&#8221; widmen. Mit &#8220;Secrets&#8221; ist zudem ein bisher &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/08/06/the-neon-remixed-neubearbeitungen-zu-erasures-jungstem-album/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor der kleinen Tour, die erasure im Oktober durch einige europäische Länder führen wird, bringen Mute Records ein Remix-Album heraus, auf dem sich internationale Acts den Songs des aktuellen Albums &#8220;The Neon&#8221; widmen. Mit &#8220;Secrets&#8221; ist zudem ein bisher unveröffentlichter Song enthalten.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/theneonremixed.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-26226" title="theneonremixed" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/theneonremixed.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-26224"></span></p>
<p>Zu den Beteiligten zählen Andy Bell in Zusamenarbeit mit Studio-Legende Gareth Jones, Gareth Jones solo, auch Paul Humphries von OMD ist mit von der Partie. Ferner Kim Ann Foxman, Hifi Sean, Octo Octa, Brixxtone, Theo Kottis, Can Love Be Synth und einige mehr. Das Album erscheint als Gatefold-CD sowie auf einer streng limitierten, zweifarbigen Vinyl-Edition, beide in einer Spiegelkartonhülle verpackt.</p>
<p><a href="https://mutebank.co.uk/collections/erasure-the-neon"><strong>@ Mutebank</strong></a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/Yqxol9j6ZHc" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Erasure kündigen neues Album an</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 05:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende August erscheint das 18. Studioalbum der englischen Pop-Legende Erasure. Das zehn Tracks umfassende &#8220;The Neon&#8221; hat die sofort wiedererkennbare Erasure-DNA und wurde vor einigen Monaten in Atlanta, Georgia, aufgenommen. Zum finalen Mix kam es dann kurz darauf in London. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/06/11/erasure-kundigen-neues-album-an/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende August erscheint das 18. Studioalbum der englischen Pop-Legende Erasure. Das zehn Tracks umfassende &#8220;The Neon&#8221; hat die sofort wiedererkennbare Erasure-DNA und wurde vor einigen Monaten in Atlanta, Georgia, aufgenommen. Zum finalen Mix kam es dann kurz darauf in London. Vince Clark und der mittlerweile zwischen England und den USA pendelnde Andy Bell haben seit dem 2017 erschienenen &#8220;Would be Gone&#8221; separat an vielen Projekten &#8211; Kollaborationen, Remixe, Theaterproduktionen und eine Radioshow &#8211; gearbeitet, und wie bei früheren Arbeiten haben all diese Aktivitäten mit zum Indeenfundus von &#8220;The Neon&#8221; beigetragen. Begleitet wird das in allen gängigen Formaten erscheinende Album von einer Fotoserie von Phil Sharp, das eine Sammlung alter Neonröhren in einer Londoner Galerie zeigt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/erasuretheneon.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21435" title="erasuretheneon" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/erasuretheneon.jpg" alt="" width="1500" height="1500" /></a><br />
<span id="more-21434"></span>&#8220;The Neon offers us warmth and a brilliant brightness in our times. It connects us to our pasts and our futures as it glistens with hope. It creates beautiful places where our imaginations can roam, bringing us together, twinkling and beaming. The Neon puts you and me in a celebratory world, now and forever, illuminated and alive.&#8221;(Erasure) &#8220;Das 10 Stücke umfassende Album erscheint am 21. August 2020 via Mute. Es ist in einer limitierten Version auf neonorangenem Vinyl, als neongrüne Kassette sowie als orangene CD mit einem aufklappbaren Text- und Fotobuch ausschließlich als Vorbestellung zu erwerben &#8211; zudem ist es als reguläres schwarzes Vinyl und digital erhältlich.&#8221; (Mute)</p>
<p><a href="http://mute.com/mute/erasure-the-neon"><strong>Erasure @ Mute Records</strong></a></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/PsshI47JLUE" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>V.A.: Stumm 433</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Oct 2019 05:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Paul Austers Opus Magnum 4321 bekommt der Protagonist (respektive eine Inkarnation von ihm) John Cages Buch Silence mit den Worten geschenkt: „You have to read this […], or else you&#8217;ll never learn how to think about anything except what &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/19/v-a-stumm-433/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/STUMM433-box.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19121" title="Exclusive Mockups for Branding and Packaging Design" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/STUMM433-box-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In Paul Austers Opus Magnum<em> 4321</em> bekommt der Protagonist (respektive eine Inkarnation von ihm) John Cages Buch <em>Silence</em> mit den Worten geschenkt: „You have to read this […], or else you&#8217;ll never learn how to think about anything except what other people want you to think.“ Er blättert durch das Werk und stößt auf das Zitat: „The world is teeming: anything can happen.“ Für Mutechef Daniel Miller ist Cage ebenfalls eine enorm wichtige Bezugsgröße und er betont, von welch zentraler Bedeutung<span id="more-19118"></span> John Cages „4&#8217;33“ für ihn sei: „John Cage’s 4’33 has been present in my musical life for as long as I can remember as an important and inspiring composition.“ Insofern mag es konsequent sein, jetzt eine umfangreich(st)e Labelcompilation zu veröffentlichen, auf der ein Who&#8217;s Who von Künstlerinnen und Künstlern vertreten ist, die in den letzten Jahrzehnten auf Mute veröffentlicht haben &#8211; dem neben Factory vielleicht wichtigsten unabhänigen Label ever, das es fast durchgängig schafft, Experimentelles neben Pop zu veröffentlichen, das Heimat ist für so unterschiedliche Musiker wie Erasure oder NON.</p>
<p>Dabei kommt es bei „Stumm 433“ zwangsläufig zu gewissen Anachronismen und Paradoxien. Eine ganze Reihe der Künstler, die „4&#8217;33“ (scheinbar) covern, existieren schon lange nicht mehr (z.B. Miranda Sex Garden, Duet Emmo, He Said), andere haben das Label verlassen (Depeche Mode), von Daniel Millers Projekten The Normal und Silicon Teens sind das die ersten Lebenszeichen seit Jahrzehnten und Fad Gadget ist vor einigen Jahren verstorben – insofern ist es vielleicht auch nur konsequent, dass er mit völliger Stille vertreten ist.</p>
<p>Der größte Teil der anderen Beiträge ist dem Sujet entsprechend ebenfalls reduziert: Vieles klingt wie Feldaufnahmen. Die hier beschworene Stille kann sich noisig manifestieren (Daniel Blumberg), knisternd (Richard Hawley), verrauscht (Komputer), brummend (Modey Lemon), als fast völlige Abwesenheit von Klang (Einstürzende Neubauten), kann von Möwenschreien (Polly Scattergood), Insektensummen (Pole), einem krähenden Hahn (Goldfrapp), Autohupen und Lachen (Lee Ronaldo) oder Atmen (Nonpareils) durchbrochen werden, kann so klingen, als laufe ein Filmprojektor (Josh T. Pearson) oder als ginge man durch eine Bahnhofshalle (Renegade Soundwave). Aus dem Rahmen fällt da schon der ruhig zählende Michael Gira oder das leicht hysterische Zählen bei Pink Grease, das vorgetragene Gedicht von Cold Specks und das Ticken einer Uhr/eines Metronoms bei Alexander Balanescu. Das musikalischste Stück des Albums liefert vielleicht Moby ab, bei dem sich „4&#8217;33“ als pochender und pulsierender Track manifestiert, bei dem das Dröhnen sogar zwischendurch etwas die Klangfarbe wechselt.</p>
<p>Vieles bzw. fast alles mag interessant sein, wenn man das dazugehörige Video sehen kann (wie z.B. bei<a href=" https://www.youtube.com/watch?v=mM90X-9m_Zc"> Laibach</a>), aber insgesamt ist das eine in jedem Wortsinn erschöpfende Veröffentlichung, und als Hörer ist man dann nach 58 Versionen/Variationen/Interpretationen auch ziemlich erschöpft. Diese Compilation ist konzeptionell vielleicht interessanter als beim tatsächlichen Hören. Vor etlichen Jahren meinte Andrew Eldritch in einem Interview, er besitze augenblicklich zwar keinen Plattenspieler, aber er habe sich kürzlich die 12&#8221; von George Michaels „Careless Whisper“ gekauft, weil es wichtig sei, das Artefakt zu besitzen. Das war sicher (mehr als nur) ironisch gemeint, bezogen auf „Stumm 433“ ist es aber bestimmt schön, die (aufwendig gestaltete) Vinylbox oder (bei kleinerem Geldbeutel) die CDs zu besitzen (wie auch schon in der konkret bemerkt wurde). Dennoch: Was macht diese Veröffentlichung deutlich? Warum ist sie wichtig? Zum einen, dass Mute Records nach all den Jahrzehnten (und nach der vor einigen Jahren neu gewonnenen Freiheit/Unabhängigkeit) immer noch konsequent ihren Weg gehen (können) und zum anderen, dass im Zeitalter des Streamings diese Box sicher ein gutes Statement für die Wichtigkeit physischer Tonträger ist. Dass der Erlös der britischen Tinnitusgesellschaft und Music Minds Matter zugute kommt, ist dann vielleicht noch ein weiterer Grund sich &#8220;Stumm 433&#8243; zuzulegen. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://mute.com/">Mute</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ERASURE / ECHO COLLECTIVE: World Beyond</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2018 01:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im letzten Frühjahr brachten Erasure mit &#8220;World be Gone&#8221; ihr mittlerweile siebzehntes Studioalbum heraus, und nach über dreißig Jahren und ohne längere Pausen oder abrupte Stilwechsel ist aus ihrem eingängigen Synthiepop, mit dem Andy Bell und Vince Clarke Mitte der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/03/10/erasure-echo-collective-world-beyond/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/02/erasureworldbeyond.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15019" title="erasureworldbeyond" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/02/erasureworldbeyond-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im letzten Frühjahr brachten Erasure mit &#8220;World be Gone&#8221; ihr mittlerweile siebzehntes Studioalbum heraus, und nach über dreißig Jahren und ohne längere Pausen oder abrupte Stilwechsel ist aus ihrem eingängigen Synthiepop, mit dem Andy Bell und Vince Clarke Mitte der 80er auch ein bisschen die erste Inkarnation von Depeche Mode beerbten, ein feinsinniger Producer-Pop mit leicht angesoulten Untertönen geworden. Bells immer noch androgyne Stimme ist um eine kleine Note herber geworden, die Texte mit der einen oder anderen<span id="more-15018"></span> gesellschaftskritischen Schlagseite noch ein bisschen schwermütiger, als man es von früher gewohnt war.</p>
<p>Kurze Zeit später kontaktierte Clarke das in Belgien beheimatete Echo Collective, ein siebenköpfiges Klassik-Ensemble, um zur Single-Auskopplung des Titeltracks eine Version im Gewandt &#8220;post-klassischer&#8221; Kammermusik einzuspielen. Da die Belgier bereits auf Erfahrung beim Zusammenspiel mit nicht klassischer Musik zurückblicken können (die Gruppe spielte in der Vergangenheit u.a. mit Stars of the Lid, Radiohead und dem jüngst verstorbenen Johann Johansson), entwickelten sie wohl auch an anderen Tracks Interesse , so dass man sich nach nur kurzer Bedenkzeit dazu entschloss, das ganze Album neu zu interpretieren. Das Resultat nennt sich &#8220;World Beyond&#8221;, und kein Generation Gap sollte Fans von Antony and the Johnsons oder Rufus Wainwright davon abhalten, dem Werk ein Ohr zu leihen.</p>
<p>Aufgrund der Dominanz von Streichern, in dem Fall je einmal Violine, Bratsche und Cello, sowie des Verzichts auf Rhythmus im engeren Sinne, ist &#8220;World Beyond&#8221; um einiges flächiger ausgefallen als &#8220;World be Gone&#8221;. An dramatischer Aufgewühltheit steht es dem Original aber in nichts nach. Die mit Wucht herausgepressten Worte Bells und die unruhige Inbrunst der String Section machen &#8220;What a World&#8221; zu einem ungestümen Auftakt, der die leicht sentimentalen Untertöne, im Unterschied zu einigen der folgenden Songs, fast vergessen macht. &#8220;Be Careful What you Wish for&#8221; (das nichts mit einem ähnlich betitelten Coil-Song zu tun hat) besingt auf ernst-melancholische Art die Fallstricke des Begehrens und entspricht dabei schon eher der Grundstimmung des Albums.</p>
<p>Insgesamt gelingt der Kollaboration aber eine beachtliche Bandbreite an Stilschwerpunkten, von langsam auf einen Höhepunkt zusteuernden Kunstliedern und leicht Rhythm&#8217;n'Blues-angehauchter Leichtigkeit bis hin zu mitreißenden Klageliedern zu Harve und Cello und pastoralen Kopfhängerballaden, die ein bisschen an die Pianostücke von Circe, mehr noch vielleicht an die Zusammenarbeit von Marc Almond und Michael Cashmore erinnern, ist vieles dabei, was das schwermütige Herz in verständnisvolle Sanftheit hüllt. Das auch in den neuen Versionen Vince Clarke zweimal zum Mikro greift, trägt ebenfalls zur Variationsbreite bei.</p>
<p>Punktete &#8220;World be Gone&#8221; mit der Kontrastwirkung von nachdenklichem Gesang und einer feinziselierten Produktion, die den Songs auch eine gewisse schüchterne Heiterkeit verlieh, so hat man bei &#8220;World Beyond&#8221; den Eindruck, tiefer ans Eingemachte zu gehen. In einigen Momenten verwandelt dies die Songs so stark, dass man jegliche Vorstellung, es mit einem Alternativwerk zu tun zu haben, vergisst. (J.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.pias.com/">PIAS</a> / <a href="http://mute.com/">Mute</a></strong></p>
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		<title>VCMG: Ssss</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 09:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass in den Medien nach Bekanntwerden der Zusammenarbeit von Martin Gore und Vince Clarke schnell von einer „Sensation“ die Rede war, hatte (natürlich) erst einmal weniger mit der Musik als mit den Beteiligten, insbesondere ihrem Verhältnis zueinander zu tun und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/03/17/vcmg-ssss/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/03/VCMG.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4056" title="VCMG" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/03/VCMG-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass in den Medien nach Bekanntwerden der Zusammenarbeit von Martin Gore und Vince Clarke schnell von einer „Sensation“ die Rede war, hatte (natürlich) erst einmal weniger mit der Musik als mit den Beteiligten, insbesondere ihrem Verhältnis zueinander zu tun und natürlich mit der enormen zeitlichen Distanz zwischen der (gemeinsamen) Arbeit am ersten Depeche Mode-Album und dem neuen Technoprojekt VCMG. In den dazwischen liegenden drei Dekaden haben Martin Gore und Vince Clarke mit durchaus unterschiedlichem Instrumentarium und einer fast gänzlich anderen Ästhetik elektronische <span id="more-4054"></span>(Pop-)Musik auf hohem Niveau produziert und Generationen von Musikern beeinflusst – aus dem Genre Techno fallen einem sofort Derrick May oder Kevin Saunderson ein. Interessanterwiese hat Clarke nach eigenem Bekunden Techno allerdings erst spät kennen und schätzen gelernt und zwar anlässlich eines Remixes für Plastikman und dann intensiver über das Portal Beatport, Gore dagegen ist schon seit Jahren Connaisseur minimalen Technos und immer wieder als DJ tätig. Die Erwartungshaltung war dementsprechend groß und letztlich kann das zu zwei Problemen führen: Man lobt das Album eventuell nur deswegen, weil man das restliche Oeuvre der Beteiligten schätzt oder aber man ist besonders kritisch, schraubt die Erwartungen erst recht hoch.</p>
<p>Nach mehrmaligem Hören von „Ssss“ fallen zwei Dinge auf: Zum einen findet sich auf dem Album keine wirklich aktuelle Clubmusik , wobei sich das in Amerika, wo sowohl Clarke als auch Gore leben, etwas anders verhalten mag. Das Album klingt – zumnindest im deutschen Kontext &#8211; verspätet. Gleichzeitig fehlt aber das gewisse Maß an spielerischer, nostalgischer Verklärung; man hat nicht den Eindruck, hier würden bewusst Retroelemente eingesetzt – dabei hat zum Beispiel Gore auf den letzten beiden Depeche Mode-Alben bewiesen, wie so etwas funktionieren kann. Der Kollege von der ZEIT bezeichnet die Stücke als „traditionell, fast archaisch“, kann sich aber dennoch vorstellen, dass die Tracks „perfekt“ ins Berghain passen würden. Ich wage zu widersprechen.</p>
<p>Zum anderen ist „Ssss“ für ein elektronsiches Album (!) sehr spannungsarm bzw. besitzt keine erkennbare Dramaturgie (es kann natürlich die Frage gestellt werden, ob dies zwingend notwendig ist). Aber (auch dadurch bedingt) ist das Album nur eingeschränkt in einem „Home Listening“-Kontext tauglich – interessanterwiese im Gegensatz zu vielen anderen Techno-Alben (die aber häufig von (hauptberuflichen) DJs stammen, die sowohl auf die Clubtauglichkeit als auch auf die Möglichkeit des „Home Listenings“ achten (können)). Dazu trägt auch bei, dass die –vielleicht erwarteten und eventuell deswegen bewusst nicht eingesetzten &#8211; Popelemente fast gänzlich fehlen. „Ssss“ ballert von Anfang an ziemlich los: Man sucht den großen Effekt und vergisst dabei etwas die Nuancen. Letztlich ist das Label Minimal Techno, das manche Rezensenten ins Feld geworfen haben, auch nicht ganz zutreffend, da auf den meisten Tracks Sound auf Sound geschichtet wird.</p>
<p>Vielleicht ist aber einfach das größte Problem, dass diese Herangehensweise nicht auf Albumlänge funktioniert, denn auf dem begrenzten Raum einer EP fallen die angesprochenen Schwächen nicht so auf und gerade die auf „Single Blip“ veröffentlichten Remixe von Matthew Jonson und Wolfgang Voigt zeigen, was man mit dem Material eigentlich alles machen kann.</p>
<p>(J.M.)</p>
<p>Label: <a href="http://mute.com/">Mute</a></p>
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