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	<title>African Paper &#187; Eugenio Acrartep</title>
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		<title>LA HERIDA: Dead in Devil&#8217;s Paradise</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 08:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ATŌMI]]></category>
		<category><![CDATA[Eugenio Acrartep]]></category>
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		<description><![CDATA[Lärmwellenartige Intervalle und alarmierende Synthies eröffnen ein raues Soundszenario, das sich bald zu einem Gewitter aus rhythmischem Noise steigert, während verschiedene Pulsstrukturen gegeneinanderlaufen und trotzdem ineinandergreifen &#8211; so könnte man &#8220;Mark of Arana&#8221;, den Opener des Debütalbums der semiobskuren Band &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/12/13/la-herida-dead-in-devils-paradise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/laheridadidp.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49158" title="laheridadidp" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/laheridadidp-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Lärmwellenartige Intervalle und alarmierende Synthies eröffnen ein raues Soundszenario, das sich bald zu einem Gewitter aus rhythmischem Noise steigert, während verschiedene Pulsstrukturen gegeneinanderlaufen und trotzdem ineinandergreifen &#8211; so könnte man &#8220;Mark of Arana&#8221;, den Opener des Debütalbums der semiobskuren Band La Herida beschreiben. Die Combo, bestehend aus Eugenio Acrartep (Ab Uno) und Lorenzo Setti (Atômi), beschreibt &#8220;Dead in Devil&#8217;s Paradise&#8221; als <span id="more-49157"></span>klangliche Auseinandersetzung mit Gewalt und mit den Strukturen und Wiederholungsmustern moderner Lebensumstände. In einem Zusammenspiel aus akustischen und elektronischen Mitteln, Feldaufnahmen und dichten Atmosphären wird das Ungesicherte ins Zentrum geholt wird. Das Album folgt so einem roten Faden, der Unruhe nicht glättet, sondern untersucht und bloßlegt.</p>
<p>Das folgende &#8220;Mocoa&#8221; setzt zunächst leiser an, mit einem kurzen ambienten Eindruck, der rasch von unruhigen, nach vorn drängenden Geräuschen zersetzt wird, erst später schieben sich schwer fixierbare rhythmische Elemente nach vorn. In &#8220;Dance Slave Dance&#8221; dominieren von Beginn an elektronische Rhythmen von Beginn. Das Stück gibt sich ausgesprochen tanzbar, bleibt jedoch lange wie ein spannungsvoller Auftakt, bevor es sich kurz verdichtet und ohne Eskalation endet. &#8220;Carved from the Trees&#8221; präsentiert ein halliges, aquatisches Szenario , das sich, begleitet von Stimmenanmutungen und beschleunigt wirkenden Details ohne Beats rhythmisiert. Trotz des unaufgeräumten Eindrucks wirkt jeder Klang präzise an seinem rt plaziert.</p>
<p>&#8220;Liquefied Gum&#8221; bildet einen Bruch und beginnt schwebend, bevor ein energischer, fast dubstep-artiger Drive einsetzt. Die vielen sperrigen Details verändern diesen Eindruck nicht, sondern schärfen ihn. Auch hier scheint etwas Stimmeshaftes durch, bleibt jedoch undefiniert. Man könnte viel zu den einzelnen Stücken schreiben, doch mit der Zeit verstärkt sich mehr und mehr der Eindruck, dass das Album als ganzes gehört werden sollte. Doch auch aus dem Gegenzoom betrachtet beeindruckt immer mehr die in steter Bewegung begriffene Struktur der Kompositionen, die nie da enden, wo sie begonnen haben und viele falsche Fährten legen. Gesetzte Grundstimmungen, getragen von basslastigem Grummeln und  metallischem Gerassel, finden irgendwann ganz plötzlich eine treibende Form, gemächlichere Flächensounds erzeugen einen zwiespältigen Ruheeffekt, der eher an ein Festgehaltensein erinnert.</p>
<p>&#8220;The Hollow Path&#8221; arbeitet mit rotierenden, verrauschten Bewegungen, die sich nach und nach verdichten. Zwischentöne wie hechelnde Geräusche oder nächtlich wirkende Pfeiflaute verstärken die Dunkelheit des Stücks, bis es in ein lärmiges Prasseln übergeht. &#8220;The Slammer&#8221; kombiniert hohe Fiepstöne, gehauchte Elemente und metallisches Kratzen mit einer Stimme, die an eine Bahnhofsdurchsage erinnert. Die von Unsicherheit geprägte Atmosphäre bleibt schwer einzuschätzen. Das laut Liner Notes komplett in einem Take live eingespielte &#8220;Desafiante de la Muerte&#8221; beginnt flächig und kratzig, wirkt wie eine langsame Überrollbewegung und entwickelt sich, flankiert von zischelnden Becken in ast schon so etwas wie ein von heftigen Detonationen durchzogenes psychedelisches Metalfreakout.</p>
<p>Das Ende kommt auf unerwartete Art: Nach einem kurzen melancholischen Stück als retardierendem Moment beschließt &#8220;La Curandera&#8221; beschließt das Album mit Feldaufnahmen aus einer städtisch wirkenden Umgebung und dem spanischen Gesang einer Frau. So endet ein Album, das wenig erklärt und dabei umso mehr zeigt und in all seiner irrlichternden, gefahrvollen Dramatik als Aussage über einen gegenwärtigen Zustand durchaus etwas mitzuteilen hat.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2907009377/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Acrartep und Le Syndrome du Desert im Berliner Madame Claude</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jan 2024 06:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 6. Januar sorgen Acrartep und Le Syndrome du Desert für Dröhnung im Berliner Madame Claude. Eugenio Petrarca, der seinen Nachnamen zu Acrartep spiegelt, ist ein italienischstämmiger Wahlberliner und betreibt zusammen mit Roberto Di Ciaccio auch das auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/01/05/acrartep-und-le-syndrome-du-desert-im-berliner-madame-claude/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 6. Januar sorgen Acrartep und Le Syndrome du Desert für Dröhnung im Berliner Madame Claude. Eugenio Petrarca, der seinen Nachnamen zu Acrartep spiegelt, ist ein italienischstämmiger Wahlberliner und betreibt zusammen mit Roberto Di Ciaccio auch das auf modulare Synthies und ethnografische Feldaufnahmen spezialisierte <a title="Es sind der Ort und das Material, die unsere Arbeit bestimmen und formen: Ein Interview mit Ab Uno" href="http://africanpaper.com/2023/02/04/interview-mit-ab-uno/">Duo Ab Uno, das wir wir vor einem Jahr in einem ausführlichen Interview präsentierten</a>. Zu seiner Musik heißt es im Programmtext: &#8220;Acrartep’s artistic exploration primarily focuses on genres such as Ambient, Drone, and Minimalism, where each sound acquires its unique sonic identity through a blend of tones and overtones. His compositions are characterized by<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/acrartepbygotlandfünf.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39012" title="acrartepbygotlandfünf" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/acrartepbygotlandfünf.jpg" alt="" width="768" height="1024" /></a><span id="more-39010"></span></p>
<p>extempore arrangements of modular synthesizer patches, featuring long and sustained drones, slow progressions, rhythmic shifts, and repetitions, carrying the listener in an immersive and meditative sonic journey and crafting soundscapes with a ritualistic approach&#8221;. Die raue Dröhnung der von Betreibern von Lichtenberg Syndrome und Desert Drone begründeten Le Syndrome du Desert ist &#8220;an experimental sound exploration project inspired by the nihilist strengh of empty horizons. Blinded by liminal visions, dressed with and by mirages, LSDD is looking for naked skies, for the unreal hot wind, dreaming water utopias for the sake of cybernetic psychoacoustics&#8221;. Abgerundet wird der Abend mit einem Set von Sam Davies a.k.a. DJ Telegram Sam, der eine bunte Mischung aus Punk&#8217;n'Wave, Psychedelic, Soul und 60s RNB auflegen wird.</p>
<p>Samstag, 06.01.2024<br />
Beginn 21 Uhr<br />
Madame Claude Berlin<br />
Lübbener Straße 19<br />
10997 Berlin</p>
<p>Foto: Gotland Fünf</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/730697082306086/"><strong>@ Facebook</strong> </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3234257259/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1413122119&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Desert Drone" href="https://soundcloud.com/desert-drone" target="_blank">Desert Drone</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Le Syndrome Du Désert- LIVE 10 YEARS OF MULTILVERSAL- SUBVERSIV 18.11.22" href="https://soundcloud.com/desert-drone/le-syndrome-du-desert-live-10-years-of-multilversal-subversiv-181122" target="_blank">Le Syndrome Du Désert- LIVE 10 YEARS OF MULTILVERSAL- SUBVERSIV 18.11.22</a></div>
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		<title>Mercado Central: Pixfoil und Demetrio Cecchitelli im Berliner Loophole</title>
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		<pubDate>Sat, 20 May 2023 02:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Luca Spagnoletti]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 25. Mai findet im Neuköllner Loophole ein weiteres Konzert der Reihe Mercado Central statt &#8211; Kurator Eugenio Acrartep (Ab Uno) bezeichnet den fiktiven Zentralmarkt als &#8220;a chaotic, noisy, but also relaxing place of gathering&#8221;. Diesmal ist der mit Synthesizer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/20/mercado-central-pixfoil-und-demetrio-cecchitelli-im-berliner-loophole/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Mai findet im Neuköllner Loophole ein weiteres Konzert der Reihe Mercado Central statt &#8211; Kurator Eugenio Acrartep (Ab Uno) bezeichnet den fiktiven Zentralmarkt als &#8220;a chaotic, noisy, but also relaxing place of gathering&#8221;. Diesmal ist der mit Synthesizer und elektroakustischen Ansätzen Arbeitende Komponist und Hochschullehrer Luca Spagnoletti alias Pixfoil zu sehen, außerdem der Klangkünstler Demetrio Cecchitelli, dessen oftmals ambiente Elektroakustik in den vergangenen Jahren auf einigen Tonträgern sowie im Performance-Kontext zu hören war. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/mercadocentral.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35745" title="mercadocentral" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/mercadocentral.jpg" alt="" width="1920" height="1005" /></a><span id="more-35744"></span></p>
<p>Donnerstag, 25.05.2023<br />
Einlass 19 Uhr<br />
Loophole<br />
Boddinstraße 60<br />
12053 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/262061016390574"><strong>@ Facebook mit Links und weiteren Infos</strong></a></p>
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