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	<title>African Paper &#187; Eyeless in Gaza</title>
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		<title>Orange Ice &amp; Wax Crayons: Compilation von Eyeless In Gaza digital erhältlich</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 05:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die im Kern aus Martyn Bates und Peter Becker bestehenden und nach dem geblendeten Samson benannten Eyeless in Gaza haben ihre frühe Compilation &#8220;Orange Ice &#38; Wax Crayons&#8221; erstmals digital wiederveröffentlicht. Die 1991 für das polnische Cat Sun-Label zusammengestellte und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/11/04/orange-ice-wax-crayons-compilation-von-eyeless-in-gaza-digital-erhaltlich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die im Kern aus Martyn Bates und Peter Becker bestehenden und nach dem geblendeten Samson benannten Eyeless in Gaza haben ihre frühe Compilation &#8220;Orange Ice &amp; Wax Crayons&#8221; erstmals digital wiederveröffentlicht. Die 1991 für das polnische Cat Sun-Label zusammengestellte und ein Jahr darauf bei Martin Pattons Document Records etwas breiter vertriebene Sammlung enthält drei Handvoll Songs aus der ersten Hälfte der 80er, die damals noch auf keinem weiteren Tonträger erhältlich waren. Dem Compilation-Charakter geschuldet ist sicher auch das stark<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/R-1458558-1221257650.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38208" title="R-1458558-1221257650" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/R-1458558-1221257650.jpg" alt="" width="400" height="403" /></a><span id="more-38207"></span></p>
<p>durchmischte Stilpanorama, bei dem Bates&#8217; ornamentaler und nicht selten weltentrückt anmutender Gesang und die traumhafte Atmosphäre der Tracks immer wieder andere musikalische Gewandungen &#8211; von synthiedominierten Wavestücken über basslastigen Postpunk bis hin zu experimentierfreudigen Kompositionen und ersten Ansätzen der später so wichtigen folkigen Tendenzen &#8211; anlegen. Verstärkt wird diese Qualität durch einzelne Gastbeiträge und den gelegentlich zu hörenden Gesang 8Elisabeth S. Auf diese Weise gibt die Compilation auch einen guten Einblick in die Bandbreite der ersten Abschnitte der Bandkarriere. &#8220;Orange Ice &amp; Wax Crayons&#8221; ist über die Plattformen der Band erhältlich.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_231103_085835_349.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1732789202/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TWELVE THOUSAND DAYS: The Boatman On The Downs</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Apr 2023 05:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der griechischen Mythologie ist Charon der Seelenführer, der als Fährmann der Unterwelt die Seelen derer, denen Bestattungsriten gegeben wurden, über die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten, die Flüsse Acheron und Styx geleitet. Als Symbol für &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/01/twelve-thousand-days-the-boatman-on-the-downs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/theboatmaninthedowns.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-34813" title="theboatmaninthedowns" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/theboatmaninthedowns-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der griechischen Mythologie ist Charon der Seelenführer, der als Fährmann der Unterwelt die Seelen derer, denen Bestattungsriten gegeben wurden, über die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten, die Flüsse Acheron und Styx geleitet. Als Symbol für den Übergang zwischen zwei unterschiedlichen Dimensionen, mögen sie räumlich, zeitlich oder anders geartet sein, hat der Fährmann bis heute überlebt, und er prägt auch ganz wesentlich die Symbolik auf dem <span id="more-34805"></span>neuen Album von Twelve Thousand Days.</p>
<p>Auf &#8220;The Boatman On The Downs&#8221;, das geografisch auf ein Marschland im Süden Englands referiert, inszenieren Martyn Bates und Alan Trench eine geheimnisvolle, initiatisch wirkende Reise durch die Nacht, bei der einem bei dunklen Folkklängen Gefühle des Begehrens, aber auch der Trauer und das besondere Lebensgefühl am Übergang vom Frühling zum Sommer auf eine ganz ungewohnte Weise bewusst werden.</p>
<p>Mit &#8220;Comely&#8221; startet das Album in einer verzaubert märchenhaften Abendstunde und lässt Bates mit mit seiner unverkennbar feierlichen Stimme vor einer glitzernden Ambientkulisse etwas Geliebtes beschwören und damit zugleich den Frühling mit all seinen Düften. Tiefer in der Nacht spielt die Handlung von &#8220;A Frankish Casket&#8221;, das in einer von Efeu umrankten und nach Weihrauch duftenden Szenerie, in der die Eule schreit und eine Orgel für Feierlichkeit sorgt, die Geschichte von Wieland dem Schmied und dem bleichen Gott zum neuen Leben erweckt.</p>
<p>Dominierten in den ersten Tracks eher leicht angefolkte Ambientklänge, setzen die für Twelve Thousand Days typischen Akustikgitarren in dem bekannten irischen Folksong &#8220;Arthur McBride&#8221; ein. Das zunächst ebenfalls mit einem erwartungsvoll spannenden Dröhnen beginnende Stück beschreibt einen angstgeplagten Fiebertraum, in welchem die beklemmende Furcht vor diffusen Gefahren Regie führt. Im Hintergrund rumort es bedrohlich, Gerumpel und Trenchs typische E-Gitarre verschlucken die Stimme fast und geben dem Song etwas zerfleddertes. &#8220;Tale from a Silver City&#8221;, das auf einem Text von John Masefield basiert, findet ebenfalls in einer somnambulen Traumrealität statt, doch die von pastoralem Gitarrenpicking und einem gelegentlichen Glöckchenanschlag begleitete Geschichte einer Heiligen Stadt hat diesmal etwas hell kristallines. Doch die vermeintlich heile Welt täuscht hier, denn auch dieser Song entpuppt sich im weiteren Verlauf als Diskurs über die Vergänglichkeit, und das ganze Leben am Ende als die Geschichte eines Reisenden in einem Traum.</p>
<p>Eine wahre Sinnenfeier ist &#8220;The Summer Tree&#8221;, von dessen Entwurf Bates wohl anfangs gar nicht so begeistert war, doch Trench bestand darauf diesen Song mit auf das Album zu nehmen und lud sogar den griechischen Kontrabassisten Petros Lampridis mit ins Studio. Hier riecht man geradezu den harzig-verrauchten Duft von Birkenteer, wenn man wie mit einer Drohnenkamerafahrt durch die nächtlichen Downs fährt und die von anfangs pastoralen, später energischen Akustikgitarren und dem erdenden Bass begleitete Geschichte hört, die nur wenig mehr als ein impressionistisches Stillleben ist. Der leicht experimentelle Grundton, der sich schon länger dezent andeutet, entfaltet sich vollends in dem von unerhörten Wundern kündenden &#8220;The Emerald Tablet&#8221;: dieses Stück, das auch auf ein Temple Music-Album gepasst hätte, klingt wie nach links gedreht mit seinen verdrehten Stimmen und seinen im Hintergrund tobenden Gitarren und anderen klingelnden Objekten.</p>
<p>Die dunkelsten Momente ereignen sich wie so oft in den Abschnitten kurz vor dem Licht am Ende des Tunnels. &#8220;Under What Scars&#8221; ist die melodisch rauschende, kratzende und dröhnende Hommage an einen verstorbenen Freund und hat trotz der einfachen, fast spröden Gitarrenarbeit etwas feierliches, das auch zu einem Weihnachtslied gepasst hätte. Dann &#8220;The Boatman&#8221;: So spannend und endzeitlich ist kein Moment dieses Albums, auch wenn sich die dunklen Motive, bei denen sich Lieblichkeit und düsteres Rauschen und Rumpeln die Hand geben, in der einen oder anderen Art durch das Album ziehen. Etwas, dass an eine Jahrmarktsorgel erinnert und schreiende Möven beenden diesen Song. Dann ist Zeit für die morgendliche Sonne und das Licht des Frühlings, für das auf einem aus Lesbos stammenden A Capella-Song basierende &#8220;As the Sun&#8221;, in dessen mediterranes Setting ganz geschickt das Kinderlied &#8220;Early One Morning&#8221; verwoben ist &#8211; und letztlich für die erwachenden &#8220;Brides of May&#8221;, die diesmal von Alans Gesang in einem idyllischen Tableau beschworen werden, dessen entspannte Euphorie durch das unaufgeräumte Instrumentenspiel genau den richtigen Grad an Tiefe erlangt und auch beim harmonischen Schluss nicht in die Falle des nur noch Schönen tappt.</p>
<p>&#8220;The Boatman on the Downs&#8221; ist ein Album mit doppeltem Boden: Es enthält einige Stücke, die als Ideen oder manchmal auch Entwürfe schon eine Weile in den Schubladen von Bates und Trench lagen und klingt doch vergleichsweise wie aus einem Guss. In seiner Bildlichkeit der Schwelle und des nächtlich unternommenen Transits in eine morbide Unterwelt stellt es düsteres in Aussicht, das durchaus nicht auf sich warten lässt. Trotzdem ist die frühlingshafte Sinnlichkeit ebenso greifbar. Eindeutig ist, dass es die beinahe perfekte Platte für die aktuelle Jahreszeit ist.</p>
<p><strong>Label: Final Muzik</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230331_082017_669.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1692444285/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Summer, Cat’s Cradle: Drittes Album von Kodax Strophes</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 04:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Martyn Bates bringt mit &#8220;Summer, Cat’s Cradle&#8221; das dritte Album seines Eyeless In Gaza-Nachfolgeprojektes Kodax Strophes heraus. Es entstand solo mit dem Einsatz von Stimme, elektrischer Gitarre, Becken, Kybd, Percussion, Tapes und Radio. Der Musiker nennt im Begleittext eine Art &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/12/23/summer-cat%e2%80%99s-cradle-drittes-album-von-kodax-strophes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Martyn Bates bringt mit &#8220;Summer, Cat’s Cradle&#8221; das dritte Album seines Eyeless In Gaza-Nachfolgeprojektes Kodax Strophes heraus. Es entstand solo mit dem Einsatz von Stimme, elektrischer Gitarre, Becken, Kybd, Percussion, Tapes und Radio. Der Musiker nennt im Begleittext eine Art katharticher Intention als Grundmovens für die Entstehung des Albums: &#8220;I’ve been feeling kinda disconnected lately, due to lots of personal reasons that it isn’t really the time or place to go into – &amp; so, when I got to the studio I found that I wanted to reflect that feeling – make something positive, cathartic. I wanted to capture it all by making something painterly/splashy – aleatoric, riddled with chance: improvisational, with the occasional found sound – &amp; yet still full with plenty of lyrical/pastoral SONG, for all that. Music &amp; Words &amp; Sound for emptying dreams to: music to free-associate by&#8221;. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/kodaxstrophes.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32861" title="kodaxstrophes" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/12/kodaxstrophes.jpg" alt="" width="1133" height="1200" /></a><span id="more-32860"></span></p>
<p>Die Vielgestaltigkeit des Resultats kam auch für Bates eher überraschend: &#8220;Turned out to feel pretty psychedelic, pretty damn folk-punky, overall. Also, to my surprise all this music, and all these melodies, they came out a lot ‘richer’, the whole thing presenting itself as quite the expressive/romantic animal throughout&#8221;. Die Diskrepanzen zwischen der inneren und der äußeren Welt sind ein wesentlichen Thema, das sich auch in den Texten der Songs niederschlägt. &#8220;Listening back, I can also see that both music &amp; lyrics could well be said to be about the will, the actualizing of events &amp; energies. It would seem to be all about FOCUS/fixing the picture, making good the reality: leaning to know/learning to become conversant with &amp; learn something essential about the self&#8221;.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=1750104652/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Auch zusammenfassend äußert er seine eigene Überraschung: &#8220;Altogether I have to say &#8211; this music is a hell of a lot gentler than I imagined it be when I was writing &amp; recording the thing. Yes, that’s it: this is an album offering SONGS &amp; SOUNDS of unashamedly LOW-FI, INDUSTRIAL-PSYCHEDELIC SOUNDSCAPING – with a whole other thing happening as well&#8221;. Es erscheint am 6. Januar auf CD und im Download bin Hive-Arc Recordings.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/PVBaR7Ud4jE" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Dance of Hours: Digitale Reissue von Martyn Bates&#8217; Minialbum</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 05:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gut 21 Jahre nach der Erstveröffenlichung auf CD bei NDN Records bringt Martyn Bates sein Minialbum &#8220;Dance of Hours&#8221; digital neu heraus &#8211; Minialbum steht hier für eine knappe halbe Stunde Musik, die manch einer noch versuchen würde, als Longplayer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/07/dance-of-hours-digitale-reissue-von-martyn-bates-minialbum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut 21 Jahre nach der Erstveröffenlichung auf CD bei NDN Records bringt Martyn Bates sein Minialbum &#8220;Dance of Hours&#8221; digital neu heraus &#8211; Minialbum steht hier für eine knappe halbe Stunde Musik, die manch einer noch versuchen würde, als Longplayer durchgehen zu lassen. &#8220;Dance of Hours&#8221; war der dritte Teil einer primär auf Bates&#8217; charismatischem Stimmeinsatz fokussierten und fast im Alleingang aufgenommenen Reihe, die 1982 mit &#8220;Letters Written&#8221; (Cherry Red) begann und 1995 mit &#8220;Mystery Seas&#8221; (Ambivalent Scale/World Serpent) fortgesetzt wurde. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/danceofhours.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32127" title="danceofhours" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/danceofhours.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-32126"></span></p>
<p>Die acht Stücke, zu denen ein beinahe a capella intonierten Intro und ein Reprise zählen, basieren auf eigens eingespielten Piano-, Orgel- und Bassparts und dem Einsatz einer hawaiianischen Gitarre und offenbaren auch in ihren monumentaleren Momenten stets Spuren des Folk, Tony Dale zog in seiner Besprechung in Ptolomaic Terrascope Vergleiche zu überwiegend weiblichen Acts der vorausgegangenen Generation: Martin Carthy, June Tabor, Anne Briggs, Shirley Collins. Weitere Spuren hinterlassen seine langjährige Gefährtin Elisabeth S., die auf zwei Stücken zusätzliche Vocals beisteuert, sein Weggefährte aus Eyeless in Gaza-Zeiten Peter Becker, der im Studio zur Hand war, sowie James Joyce, aus dessen Lyrik zitiert wird. Ganz im Zentrum allerdings steht Bates&#8217; aufwühlend deklamatorischer Gesang, der in diesen Songs wie so oft bereits nach wenigen Versen die volle Aufmerksamkeit der Hörer auf sich zieht. Das Album ist über Bandcamp erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2234132990/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>The Devil In The Grain: Digitales Rerelease des zweiten Twelve Thousand Days-Albums</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 03:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Martyn Bates und Alan Trench bringen das Zweitwerk ihres Dark Folk-Duos Twelve Thousand Days erstmals digital über Bandcamp heraus. Das zehn Songs umfassende &#8220;The Devil In The Grain&#8221;, an dem Orchis-Sängerin Tracy Jeffery an einem Stück mitwirkte, erschien 2001 auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/05/the-devil-in-the-grain-digitales-rerelease-des-zweiten-twelve-thousand-days-albums/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Martyn Bates und Alan Trench bringen das Zweitwerk ihres Dark Folk-Duos Twelve Thousand Days erstmals digital über Bandcamp heraus. Das zehn Songs umfassende &#8220;The Devil In The Grain&#8221;, an dem Orchis-Sängerin Tracy Jeffery an einem Stück mitwirkte, erschien 2001 auf CD beim Trisol-Sublabel Iceflower.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/fotor_1667617770777.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32100" title="fotor_1667617770777" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/fotor_1667617770777.jpg" alt="" width="717" height="710" /></a><span id="more-32099"></span></p>
<p>Besprechungen, unterirdischster Art allerdings, gab es im deutschsprachigen Raum interessanterweise v.a. im Metalbereich, wo u.a. stand, Bates&#8217; Gesang klänge wie jeder andere beliebige Sänger &#8211; und weitere Unbegründbarkeiten, bei denen den Experten nicht klar zu sein schien, dass sie sich auf ungewohnten Terrain befanden (bei Interesse bitte selbst recherchieren). Ab &#8220;The Devil In The Grain&#8221; war klar, dass Twelve Thousand Days kein kurzlebiges Seitenprojekt sein sollten, sondern dabei waren, sich als feste Band zu etablieren. Ihr neues Album &#8220;The Boatman on the Downs&#8221; wird in den nächsten Wochen erscheinen. <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_221105_041107_481.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=666629144/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2186417578/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=666629144/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2101455657/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TWELVE THOUSAND DAYS: The Birds Sing As Bells</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2022 07:23:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bedenkt man, wieviel Zeit und Energie Martyn Bates und Alan Trench allein in den vergangenen Jahren in ihre zahlreichen Projekte (siehe Tags am Ende der Besprechung) investiert haben, wundert es, dass sie immer noch in relativ kurzen Intervallen längere Aufnahmen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/01/15/twelve-thousand-days-the-birds-sing-as-bells/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/12/thebirdssingasbells.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-28208" title="thebirdssingasbells" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/12/thebirdssingasbells-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bedenkt man, wieviel Zeit und Energie Martyn Bates und Alan Trench allein in den vergangenen Jahren in ihre zahlreichen Projekte (siehe Tags am Ende der Besprechung) investiert haben, wundert es, dass sie immer noch in relativ kurzen Intervallen längere Aufnahmen ihres Duos Twelve Thousand Days zustande bekommen. &#8220;The Birds Sing As Bells&#8221; ist ihr neuester, aber auch älteres Material enthaltender Streich und enthält <span id="more-28206"></span>alle Komponenten, die für den ornamentalen, verwunschen wirkenden und trotz aller traditionellen Referenzen experimentierfreudigen Dark Folk des Duos typisch sind.</p>
<p>Was zu Beginn wie ein stoisch gestimmter Vorspann heraufdämmert, ist die traditionelle schottische Murder Ballad &#8220;The Cruel Brother&#8221;, die die Geschichte eines tödlich endenden Familienzwistes erzählt &#8211; wobei sie genau genommen erst mit den Auswirkungen eines Fluchs endet. Vor einer Kulisse hypnotisierender Gitarren beschwört Bates&#8217; strahlende Kopfstimme den grausamen Stoff als fast biblisch anmutendes Narrativ und lässt die Ornamente seines sanft exaltierten Gesangs wie die Gesten einer Pantomime ihre Akzente setzen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2691268399/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=752726618/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Rückgriffe auf Vergangenes bilden einen zentralen Schwerpunkt des Albums, und nicht immer muss es sich dabei um Traditionals handeln. &#8220;The Fair Of St. Botolph&#8221; beschwört mit seinem galoppierenden Strumming und der von einer Winböe durch den Raum gewehten Stimme die besseren Tage der englischen Kleinstadt Boston und ihres legendären Hawk Fair. Der aufgeweckte Esprit im Zusammenhang mit der surrealen Entrücktheit gibt dem Song eine besondere Exzentrik und macht ihn zu einem Höhepunkt des Albums. Das im Duett gesungene &#8220;Taile Of A Charme&#8221; huldigt einer archaischen Volksmagie und klingt wie aus einem geheimnisvollen Fantasieland herübergeweht, und am Ende fragt man sich, ob die märchenhafte Stimmung lediglich einem Traum entsprungen sind.</p>
<p>Ähnliches gilt für urige, von entrückten Flöten begleitete Folksongs wie &#8220;The Hare&#8221; und natürlich für &#8220;Two Ravens&#8221;, ein schottisches, auch unter dem Titel &#8220;Twa Corbies&#8221; bekanntes Traditional, bei dem die Erkenntnis, dass des einen Tod des anderen Brot ist, in eine derbe Fabel transponiert wird. Die seltsame, &#8220;weirde&#8221; Fremdheit in solchen Songs trägt viel zum nicht-nur-schönen, z.T. avantgardistisch anmutenden Unterton von Twelve Thousand Days bei, hier findet diese sich weniger im Duett der hellen und dunklen Stimmen wieder, sondern im wahnhaft trillernden Spiel der Flöte.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2691268399/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1304782220/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Es finden sich aber auch getragenere Momente auf &#8220;The Birds Sing As Bells&#8221;, ansatzweise in dem auf Ben Jonson referierenden, ihn aber nicht zitierenden &#8220;Drink, Drink To Me, Only With Thine Eye&#8221;, in dem zaghaft um ein Glas Wasser geschmachtet wird, und nicht zuletzt in der abschließenden &#8220;Winter Suite&#8221;, in der das Land, in dem die Vögel wie Glocken singen, in einem epischen Gegenzoom in ein die Unwirklichkeit verschwindet.</p>
<p>Twelve Thousand Days müssen keine klar definierten Konzeptalben produzieren um ein musikalisches Statement zu setzen. Ihre Musik selbst ist Statement genug, ein vielleicht diffuses, doch wem auffällt, wie oft Begriffe wie ornamental, verweht, entrückt und andere in (nicht nur) dieser Besprechung fallen, kann sich darunter schon etwas ausreichendes vorstellen.</p>
<p><strong>Label: Final Muzik<br />
</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2691268399/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ELIZABETH S.: Gather Love</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/11/20/elizabeth-s-gather-love/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2021 05:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth S.]]></category>
		<category><![CDATA[Eyeless in Gaza]]></category>
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		<category><![CDATA[Martyn Bates]]></category>
		<category><![CDATA[Twelve Thousand Days]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum Elizabeth S., langjährige Mitwirkende bei der Band Eyeless in Gaza, erst nach Jahrzehnten ein Album im Alleingang produziert hat, ist nicht weiter bekannt. Schon die ersten beiden Tracks ihres vor kurzem erschienenen Debüts &#8220;Gather Love&#8221; geben jedoch bereits eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/11/20/elizabeth-s-gather-love/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/11/gg384_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27782" title="DIGIPACK3-1 druk 305D4" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/11/gg384_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Warum Elizabeth S., langjährige Mitwirkende bei der Band Eyeless in Gaza, erst nach Jahrzehnten ein Album im Alleingang produziert hat, ist nicht weiter bekannt. Schon die ersten beiden Tracks ihres vor kurzem erschienenen Debüts &#8220;Gather Love&#8221; geben jedoch bereits eine Vorstellung von der enorm aufwühlenden Emotionalität, die sich in<span id="more-27781"></span> unterschiedlichen Facetten durch das ganze Werk zieht. Ein solches Album braucht nicht nur eine Weile, um fertig gestellt zu werden, sondern noch mehr Zeit, um überhaupt als Idee heranzureifen.</p>
<p>Ein solches Album ist, so will es die Redensart, keine leichte Geburt, und so beginnt &#8220;Gather Love&#8221; wie ein Donnerschlag mit dem heftigen &#8220;Misborn&#8221;, bei dem die Sängerin inmitten einer lärmenden Karambolage aus Drums, Noiserockgitarren und anderen Instrumenten beschwörende Verse anstimmt, während kleine Melodiefragmente auch hier bereits die Sanftheit ahnen lassen, die im weiteren Verlauf immer deutlicher in den Vordergrund treten wird. Alles dreht sich um den titelgebenden Begriff, und es scheint, als wollten Gesang und Lärm durch eine unsichtbare Wand dringen. Hinter der verbirgt sich vielleicht die gelöste, sehnsuchtsvolle Trauer, in die das darauffolgende &#8220;Will Your Love&#8221; getaucht ist &#8211; dieser vielleicht eingängigste Song des Albums, dessen eindringliches Gitarrenspiel und feuriger Gesang die Energie des Folkrevivals der 70er channelt, stellt die Frage nach einer Liebe, die den Tod überdauert. Alles in diesem Stück scheint dem Schmerz abgerungen und ist dabei frei von jeder lieblichen Romantik.</p>
<p>Die zwölf Stücke, in denen die oftmals verschwimmenden Klänge von Gitarre, Piano, Melodica, dezenter Elektronik und Streichern den Sound prägen, drehen sich immer wieder um Themen des Verlusts und des Vermissens und strahlen dabei eine große Zärtlichkeit aus, die mehr als alles andere die Wertschätzung des Verlorenen deutlich macht. Der Journalist Lee Henderson, der einiges über die persönlichen Hintergründe des Albums weiß, erwähnt den Bezug einiger der Songs auf die Familie der Sängerin. So enthält das verweht dröhnende &#8220;The Carter Girl&#8221; eine Tape-Aufnahme, die Elizabeth als Kind von ihrer Mutter, einer Opernsängerin, machte, die später an Alzheimer erkrankte. Andere Songs wie das so entrückte wie exaltierte &#8220;Weathered Life&#8221; erzählen in ihren Texten von den Herausforderungen, mit denen der Sängerin nahestehende Personen leben und kämpfen mussten.</p>
<p>Was die Opulenz der Stücke betrifft, die in ihrem unklaren Ort zwischen dunklen Folkballaden und abstrakteren Soundscapes immer wieder auch an Elizabeths Stammband erinnern, könnte &#8220;Gather Love&#8221; durchaus das Werk einer Band sein. Und doch bleibt stets der Eindruck einer persönlichen, autobiografischen Stimme, wie sie nur in wirklichen Soloarbeiten sprechen kann &#8211; ganz gleich, ob die Sängerin sich dabei wie in dem schleppenden, fast an No Wave erinnernden &#8220;No Rain&#8221; oder im gemächlich rauschenden &#8220;The Long Farewell&#8221; eher zurücknimmt und den Instrumenten den vorderen Platz überlässt, oder ob sie auch gesanglich wie in &#8220;The Hill&#8221; oder dem monumentalen &#8220;Measured Greed&#8221; alle Barrieren durchbricht und sich in fast wahnhafter Ekstatik Ausdruck verschafft.</p>
<p>Zu den gemächlicheren Stücken zählt auch das Mason Williams-Cover &#8220;Wanderlove&#8221;, bei dem mit Alan Trench (Temple Music, 12 Thousand Days u.v.a.) und Ehemann Martyn Bates auch Gäste mit Drones und begleitendem Gesang zu Wort kommen. In das sanfte Dröhnen mischt sich etwas unruhig drängendes, das sich durch die emotionale Grund-DNA des ganzen Albums zieht, eine sich heftig aufbäumende Eruption, die gleichermaßen rastlos und konzentriert, magisch und kathartisch ist. Erst im kurzen Abspann von &#8220;To&#8221; glätten sich die Wogen &#8211; wie auf der letzten, versöhnlichen Seite einer autobiografischen Erzählung. Zweifelsohne ein mehr als gelungenes Debüt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Klanggalerie</strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/UKroB1UYaPg" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/2d7pq02I_OA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/RbJn_MkMNao" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Martyn Bates mit neuem Album als Kodax Strophes</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 05:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eyeless in Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Hive Arc]]></category>
		<category><![CDATA[Kodax Strophes]]></category>
		<category><![CDATA[Martyn Bates]]></category>

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		<description><![CDATA[Martyn Bates bringt etwas mehr als ein Jahr seit dem Debüt &#8220;It Doesn&#8217;t Matter Where It&#8217;s Solstice When You&#8217;re In The Room&#8221; (Klanggalerie) das zweite Album seines neuen Soloprojektes Kodax Strophes heraus. &#8220;Post-War Baby&#8221;, bei dem Bates&#8217; seinen charakteristischen Gesang &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/11/08/martyn-bates-mit-neuem-album-als-kodax-strophes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Martyn Bates bringt etwas mehr als ein Jahr seit dem Debüt &#8220;It Doesn&#8217;t Matter Where It&#8217;s Solstice When You&#8217;re In The Room&#8221; (Klanggalerie) das zweite Album seines neuen Soloprojektes Kodax Strophes heraus. &#8220;Post-War Baby&#8221;, bei dem Bates&#8217; seinen charakteristischen Gesang mit einer Handvoll Instrumente &#8211; Gitarre, Piano, Flöte, Percussion, Bass, Elektronik, Effekte &#8211; begleitet, ist ein ausgesprochen persönliches Album geworden, in dessen Texten sich das Lebensgefühl seiner Jugend in den 50er und 60er Jahren wiederspiegelt. &#8220;Post-War Baby&#8221; erscheint auf CD und digital bei Bates&#8217; eigenem Label Hive Arc. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/11/postwarbaby.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27648" title="postwarbaby" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/11/postwarbaby.jpg" alt="" width="651" height="576" /></a><span id="more-27646"></span></p>
<p>&#8220;YOU MIGHT SAY that all of this is my very own reading of Swift As The Wind or perhaps the pre-lapasarian worlds which Dylan Thomas inhabited – an attempt to convey what may or may not have once been seen by myself with the complete eye of innocence. Born late 1957, it’s a picture of a child’s world, maybe &#8211; that of the Post-War Baby, still so &#8211; even in the early 1960’s, with a mix of lingering austerity painlessly clashing with the bright optimism in the (still!) post-war air… it is the giant world of imagination, armed with a handful of books – glimpsed within the nascent spiritual world of the child).&#8221; (Martyn Bates)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=267313103/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TWELVE THOUSAND DAYS: Field&#8217;s End</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2020 04:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Black Lesbian Fishermen]]></category>
		<category><![CDATA[Eyeless in Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Howling Larsens]]></category>
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		<category><![CDATA[Orchis]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>
		<category><![CDATA[Twelve Thousand Days]]></category>

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		<description><![CDATA[Man erkennt eine Twelve Thousand Days-Platte in der Regel sobald sich der hochstürmende, ornamentale und immer jung wirkende Gesang Martyn Bates&#8217; über den fließenden, doch nie zu lieblichen Gitarrenmustern von Alan Trench ausbreitet. Auf ihrem jüngst erschienenen neuen Album &#8220;Field&#8217;s &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/11/07/twelve-thousand-days-fields-end/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/twelvethousanddaysfieldsend.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22933" title="twelvethousanddaysfieldsend" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/twelvethousanddaysfieldsend-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man erkennt eine Twelve Thousand Days-Platte in der Regel sobald sich der hochstürmende, ornamentale und immer jung wirkende Gesang Martyn Bates&#8217; über den fließenden, doch nie zu lieblichen Gitarrenmustern von Alan Trench ausbreitet. Auf ihrem jüngst erschienenen neuen Album &#8220;Field&#8217;s End&#8221; erkennt man aber auch, wie vielgestaltig das Konzept des Eyless in Gaza-Gründers und des von Orchis, Temple Music und den<span id="more-22932"></span> Black Lesbian Fishermen her bekannten Instrumentalisten immer wieder gerät.</p>
<p>Eingängige, pastorale Folkballaden, für die der Stil des Duos eigentlich wie geschaffen scheint, machen nur einen Teil der Tracks aus, und selbst diese liefern zuverlässig Brechungen des nur Schönen mit: Im stimmungsvoll geschrammelten &#8220;Coral&#8221; schwimmt Bates&#8217; Gesang durch einen tiefen See und taucht in gemächlichen Intervallen an die Oberfläche, und stets herrscht der Eindruck, hier werde Unerhörtes auf besonders sanfte Weise besungen, so dass es sich durch die versteckten Hintereingänge ins Bewusstsein der Hörer schleichen kann. In manchen Tracks wie &#8220;Drakestones&#8221; zeigt sich die Stimmarbeit weniger existiert und vor allem tiefer als gewohnt, lässt dasSetting weniger &#8220;präraffaelitisch anmuten, doch es sind die abstrakt wirkenden Samples, die das Stück nicht allzu leicht runterspülen. Gerade die weniger zugänglichen Momente dieser Musik setzen einen Anker in der Erinnerung und erschaffen das, was man gerne Wiedererkennungswert nennt. Ähnlich zwiespältig im besten Sinne sind Folknummern wie das von Alan gesungene und mit einer lieblichen Spieluhr begleitete &#8220;Black Mountain Side&#8221; und das wie ein Showdown anmutende Titelstück.</p>
<p>Oft ist es ein mysteriöses Rumoren im Hintergrund, dass den Songs eine gewisse raue Erdung verpasst und sie so quasi zur Kenntlichkeit entstellt. Die rauschende Dröhnung unter sanften Saitenanschlägen in &#8220;Wistman&#8217;s Wood&#8221; wirkt da ähnlich wie das mysteriöse Schaben in den untersten Schichten von &#8220;Adam and the Beasts&#8221;. Das Alasdair Clayre-Cover (es wurden außerdem Vashti Bunyan und Bob Pegg von Mr. Fox interpretiert!) kommt weitaus schwermütiger daher <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MVQ454i9mqg">als das beinahe kämpferische Original</a>. Zu dem Text über die ersten Menschen, die nach ihrem Platz in der Schöpfung fragen und von den weniger harmlosen Seiten ihrer Spezies erfahren, mag beides passen. Andere Tracks wie &#8220;More&#8221; steigern sich in lupenreinen Lärm.</p>
<p>Ich habe den Opener, das Black Sabbath-Cover &#8220;Planet Carava&#8221;, schon deshalb nicht als erstes genannt, um den viel strapazierten Begriff Psychedelic etwas zurück zu halten, aber er bietet sich natürlich an, und das Stück ist gleich eines der Highlights von &#8220;Field&#8217;s End&#8221;: Das gemächliche Tempo des entspannt ethnolastigen Originals beibehaltend wurde, sicher z.T. durch die hauchdünn hämmernden Takte, ein drängendes Moment hinzu gebracht, dass die im Text angedeutete Reise zu einem weitaus dringlicheren Unterfangen macht. Eine mehrstündige Version, wie sie ein passionierter Fan vom Original erstellte, wäre hier eine echte Herausforderung, und genau die stellt &#8220;Field&#8217;s End&#8221; auch im Ganzen dar, so sanft seine Klänge, mit denen es sich einschmeichelt, auf den ersten Blick auch sind. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.finalmuzik.com/">Final Muzik</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1162003133/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TWELVE THOUSAND DAYS: Insect Silence</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/08/25/twelve-thousand-days-insect-silence/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2018 01:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
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		<category><![CDATA[Twelve Thousand Days]]></category>

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		<description><![CDATA[Man neigt gerne dazu, Bands, die sich nur alle Schaltjahre oder seltener zu neuen Aktivitäten zusammentun, als klammheimlich aufgelöst zu betrachten, erst recht dann, wenn es sich dabei um noch anderweitig aktive Musiker handelt – so wie Sänger Martyn Bates &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/08/25/twelve-thousand-days-insect-silence/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/05/twelvethousanddaysinsectsilence.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15628" title="twelvethousanddaysinsectsilence" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/05/twelvethousanddaysinsectsilence-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man neigt gerne dazu, Bands, die sich nur alle Schaltjahre oder seltener zu neuen Aktivitäten zusammentun, als klammheimlich aufgelöst zu betrachten, erst recht dann, wenn es sich dabei um noch anderweitig aktive Musiker handelt – so wie Sänger Martyn Bates mit Eyeless in Gaza und seinem Soloprojekt und Instrumentalist Alan Trench mit seinen Folk- und Psychedelic-Gruppen Temple Music, Orchis und Black Lesbian Fishermen. Nachdem mit ihrem Duo Twelve Thousand Days wahrscheinlich nur noch wenige gerechnet hätten, steht <span id="more-15627"></span>mit „Insect Silence“ nun ganz überraschend ein neues Album in den Regalen, das fast da anknüpft, wo die beiden vor gut zwölf Jahren mit „From the Walled Garden“ aufhörten. Fast, denn gerade bei Alan sind doch ein paar Spuren seiner neuen Arbeiten herauszuhören.</p>
<p>Wie man es von früheren Aufnahmen her kennt, wechseln sich schmissige, fast frohsinnige Folksongs ab mit verträumt melancholischen Klageliedern und geheimnisvollen ambienten Soundscapes, und zusammen mit Bates&#8217; unverkennbarer Stimme, die so klar und jugendlich wie eh und je klingt, kreiert die Musik ein verzaubertes Setting, das an ein langsam vor dem Auge verschwimmendes Jugenstilgemälde erinnert.</p>
<p>„Death Went Fishing“ und „Invoce Hecate“ zählen zu den eingängigen Folkstücken, die mit feurigem Geschrammel und ekstatischen Rasseln nach vorn galoppieren – mystische oder makabre Töne schleichen sich über sanft gesungene Textzeilen in die Szenerie und bilden mit der harmonischen Musik eine heikle Mischung, und schon mit den allerorts spürbaren heidnischen Untertönen sind die Stücke vor jedem Indie- und Pop-Appeal gefeit. Impressionistische Tableaus wie „Mad as the Mist“, dessen anfangs noch ziellos umhertastendes Gitarrenspiel sich erst nach und nach zu einem anmutigen Stimmungsbild zusammensetzt, bilden einen Gegenpol dazu, ebenfalls das aus einer balladesken Märchenwelt herübergewehte „Old Ladies as Birds“ und das mit Knacken und Knistern leicht verfremdete Zwischenspiel „Night Harmonium“ &#8211; beide Stücke gewinnen noch an Charisma durch Alans berührendes Flötenspiel.</p>
<p>In einigen dieser Tracks sind aber auch räudige Psych Rock-Elemente zuhören, die der Musik eine Kantigkeit verleihen, die in den klassischen Zeiten des englischen Folk nichts ungewöhnliches gewesen wären – zünftige E-Gitarrensoli und dröhnende Riffs, die die Folkmelodien, die sie spielen, gleichsam zerschreddern, als wären sie eine nationalhymne in Woodstock. Weder Eyeless in Gaza noch Orchis waren frei von solch rauen Beigaben, doch hier hat sich v.a. die Sprache jüngerer Temple Music in die Stilpalette geschlichen und gibt dem naturverbundenen Sound eine deutliche Prise Realismus.</p>
<p>Es gäbe einiges, das sich in den einzelnen Songs hervorheben ließ, die anrührende Melodie in „Errant Desires“, die cinematischen Verfremdungseffekte in „Red and Golden Fire“ und der melierte Orgelsound in „Descent“, der in ein verwehtes Sample des Liedes „Hail the Conquering Hero!“ (im Deutschen die Melodie von „Tochter Zion, freue dich“) übergeht, sind nur einige davon, doch alles in allem funktioniert „Insect Silence“ am besten als zusammenhängendes Werk, das mit mehrmaligem Hören immer mehr zu verzaubern weiß. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.finalmuzik.com/">Final Muzik</a></strong></p>
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