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	<title>African Paper &#187; Farbod Maeen</title>
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		<title>FARBOD MAEEN: Damavand</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2025 03:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Emad Khankeshipour]]></category>
		<category><![CDATA[Farbod Maeen]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Orientalism Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein sanfter, fast wie aus der Ferne herüberwehender Klang eröffnet die Szenerie: Die Ney, ein vorderasiatisches Doppelrohrblattinstrument, das unseren Schalmeien ähnelt, webt ornamentale Melodiebögen. Doch diese sind dezent und unprätentiös, was den Klängen – wohl gepaart mit subtiler klanglicher Bearbeitung &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/19/farbod-maeen-damavand/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/damavand.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44124" title="damavand" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/damavand-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein sanfter, fast wie aus der Ferne herüberwehender Klang eröffnet die Szenerie: Die Ney, ein vorderasiatisches Doppelrohrblattinstrument, das unseren Schalmeien ähnelt, webt ornamentale Melodiebögen. Doch diese sind dezent und unprätentiös, was den Klängen – wohl gepaart mit subtiler klanglicher Bearbeitung – einen ambienten Charakter verleiht. Es ist der <span id="more-44122"></span>Titeltrack des Albums &#8220;Damavand&#8221;, benannt nach dem höchsten Berg im Iran, einem imposanten Stratovulkan im Elburs-Gebirge. Die Musik scheint wie ein Klangbild dieses mythischen Ortes, getragen von der Ney, gespielt von Emad Khankeshipour und basierend auf Kompositionen von Farbod Maeen, einem in Toronto lebenden iranischstämmigen Künstler, der jüngst <a title="Zoorkhaneh: Farbod Maeen vertont die iranischen Krafthäuser zum 2nd Festival of Arts Nowruz" href="http://africanpaper.com/2025/04/12/zoorkhaneh-farbod-maeen-vertont-die-iranischen-krafthauser-zum-2nd-festival-of-arts-nowruz/">einen Beitrag zur &#8220;Arts Nowruz&#8221;-Reihe</a> veröffentlichte und hier als Architekt einer subtilen Klangwelt auftritt.</p>
<p>Der erste Track evoziert Bilder, die auf eine breite Leinwand gehören: eine Drohne etwa, die über eine nebelverhangene Stadt und ein Gebirge in der Morgenröte gleitet, während sich eine kaum greifbare Atmosphäre des Unheilvollen entfaltet. Der Sound gewinnt langsam an Volumen, knarrende Wellen durchbrechen die Stille in gemächlichem Rhythmus. Diese Spannungen erzeugen eine Stimmung voller Fragezeichen – was steht hier bevor? Ähnlich wie bei Nurse With Wounds Klassiker &#8220;Salt Marie Celeste&#8221; entfaltet sich eine Klanglandschaft, die bedrohlich und hypnotisch zugleich ist, ohne je den Fokus zu verlieren.</p>
<p>Das zweite Stück, &#8220;Chogha Zanbil (Dūr Untaš)&#8221;, vertieft diese mysteriöse Stimmung auf vielleicht noch subtilere Weise. Die Ney klingt hier tiefer, beinahe wie ein entferntes Waldhorn, und gibt dem Stück eine fast beiläufige Aura, die jedoch keineswegs belanglos wirkt. Vielmehr schwebt eine Aura der Genügsamkeit über der Musik, als wären alle wichtigen Fragen längst gestellt und die nur halb erfolgten Antworten für obsolet erklärt. Doch auch hier bleibt die Interpretation freilich offen. Hin und wieder tauchen klangliche Elemente auf, die an mit einem ausladenden Bogen gestrichene Saiten erinnern und die Frage in den Raum stellen, ob hier nicht doch weitere Instrumente zum Einsatz kommen. Ein subtiles Knarren und Rauschen durchbricht die Ruhe irgendwann und führt in eine unerwartete Wendung, die das Stück in einen neuen Kontext setzt – ein Enigma, das ebenso nachdenklich wie faszinierend bleibt. Das passt dann auch ganz gut zu dem Titel des Stücks, der wie ein Wegweise einige hundert Kilomenter in den Süden führt, wo der Iran recht nah an das Mündungsdeltal von Euphrat und Tigris grenzt. Chogha Zanbil und Dūr Untaš sind zwei Bezeichnungen für eine antike Ruinenstadt aus der Zeit des Elamitischen Reiches im zweiten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung.</p>
<p>Das finale &#8220;Karoon&#8221;, eventuell benannt nach einem iranischen Fluss, beginnt mit wabernden, luftigen Motiven, die klar der Ney zugeordnet werden können. Doch auch hier überraschen bald neue Schichten, die denselben Ursprung haben mögen, aber ganz anders klingen. Die verschiedenen Elemente interagieren miteinander, bauen eine reizvolle Spannung auf und lassen eine unruhige Dynamik entstehen, die der Komposition eine besondere Tiefe verleiht. Dazu passend verzichtet das Stück bewusst auf eine Auflösung, der Schluss bleibt offen, als gleite man zurück in den Schlaf. An die von den Klängen der Ney begleiteten Ereignisse erinnert man sich wohl, doch vermag man kaum zu sagen, ob sie geträumt oder anderweitig erlebt worden sind.</p>
<p>&#8220;Damavand&#8221;, das in der hochwertigen &#8220;Radif of Iranian Music&#8221;-Reihe erschienen ist, ist ein Album, das durch seine Ambivalenzen und Vielschichtigkeiten besticht. Farbod Maeen gelingt es, mit wie es scheint wenigen Mitteln eine klangliche Welt zu erschaffen, die zwischen Traum und Realität oszillierend zu bannen weiß. Die Verbindung von traditionellen Instrumenten wie der Ney mit moderner Klangästhetik macht dieses Werk zu einer eindrucksvollen &#8211; post-orientalistischen &#8211; Erfahrung, die noch lange nachwirkt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Post Orientalism Music</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1954743146/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Zoorkhaneh: Farbod Maeen vertont die iranischen Krafthäuser zum 2nd Festival of Arts Nowruz</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2025 03:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Post-Orientalism Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Reihe &#8220;2nd Festival of Arts Nowruz&#8221; veröffentlicht Post Orientalism Music in Kürze die elektroakustische Komposition &#8220;Zoorkhaneh&#8221; von Farbod Maeen als digitales Release. Das Werk begleitete ursprünglich eine choreografische Performance von Mostafa Shabkhan, die 2017 beim Bipod Contemporary &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/12/zoorkhaneh-farbod-maeen-vertont-die-iranischen-krafthauser-zum-2nd-festival-of-arts-nowruz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Reihe &#8220;2nd Festival of Arts Nowruz&#8221; veröffentlicht Post Orientalism Music in Kürze die elektroakustische Komposition &#8220;Zoorkhaneh&#8221; von Farbod Maeen als digitales Release. Das Werk begleitete ursprünglich eine choreografische Performance von Mostafa Shabkhan, die 2017 beim Bipod Contemporary Dance Festival in Beirut aufgeführt wurde. Aufnahmen der Zoorkhaneh-Percussion, begleitet von Mohammadreza Neshastehs Saz, entstanden im selben Jahr in einem historischen Wasserspeicher in Kashan, Iran.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/zoorkhaneh.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45744" title="zoorkhaneh" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/zoorkhaneh.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-45743"></span></p>
<p>Der Titel verweist auf das Zurchaneh, ein traditionelles iranisches &#8220;Krafthaus&#8221;, das ursprünglich sowohl körperlicher als auch geistiger Schulung diente. Die damit verbundenen Rituale und Bewegungsformen – verwurzelt in vorislamischer Zeit – wurden über Jahrhunderte hinweg als kulturelle Ausdrucksformen der Selbstermächtigung und Kontinuität gepflegt. Maeens Komposition entfaltet sich über einen längeren, durchgehenden Track, der sich langsam strukturiert. Rauschende, wischende Klänge stehen am Anfang, später treten differenzierte perkussive Elemente hervor. In der letzten Phase des Stücks verdichten sich die Rhythmen zu einer intensiven, ekstatischen Eruption. Elektronische Klänge, bearbeitete Samples und das perkussive Spiel verschmelzen dabei zu einem vielschichtigen Ausdruck, der gleichermaßen körperlich und atmosphärisch erfahrbar wird. Die grafische Gestaltung des Albums basiert auf einem Gemälde von Hushang Irani. Farbod Maeen veröffentlichte vor einigen Monaten das Album &#8220;Damavand&#8221;, über das auf unseren Seiten demnächst mehr zu lesen sein wird.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3814048154/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Resistance 2: Zweiter Teil der Compilation auf Noise à Noise</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 05:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das in Berlin ansässige iranischstämmige Experimentallabel Noise à Noise veröffentlicht die Fortsetzung seiner Compilation &#8220;Resistance&#8221;, auf der rund zwanzig internationale Acts der meist lärmigen Künste sich dem Thema des Widerstands als sehr unterschiedliche in Erscheinung tretende und immer zutiefst menschliche &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/03/resistance-2-zweiter-teil-der-compilation-auf-noise-a-noise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das in Berlin ansässige iranischstämmige Experimentallabel Noise à Noise veröffentlicht die Fortsetzung seiner Compilation &#8220;Resistance&#8221;, auf der rund zwanzig internationale Acts der meist lärmigen Künste sich dem Thema des Widerstands als sehr unterschiedliche in Erscheinung tretende und immer zutiefst menschliche Reaktion auf Ungerechtigkeiten widmet. &#8220;Resistance, as explored in this second volume, delves deeper into the internal and psychological dimensions of this profound human imperative&#8221;, heißt es vom Label. &#8220;It examines how individuals find strength within themselves to endure hardship, cultivate empathy, and challenge systems of oppression through acts of quiet resilience and creative expression. This compilation features artists who grapple with themes of displacement, marginalization, and the erosion of individual freedoms. Through their music, they offer a powerful testament to the human spirit&#8217;s capacity to resist and reclaim its dignity in the face of adversity&#8221;. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/resistance2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44196" title="resistance2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/resistance2.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-44195"></span></p>
<p>Die musikalischen Ausdrucksformen sind vielfältig, darunter findet sich schriller verzerrter Lärm, der verzweifelte Stimmen einhüllt, von subtilem Flüstern und Muirmeln durchzogene rauschende Geräuschwelten. Warme Dröhnung, die kleinteiligem Knacken und Knistern standhält, prasselnder harscher Lärm. Hypnotisch-rhythmische Stimmperformances, melanc holische Ambientflächen als Fundamente für dynamische Flügelschläge. Und hörspielhafte Szenarien, bei denen sich krächzende Vögel gegen deutschsprachige Konversation behaupten, während zwischendrim immer mal eine ganze Welt in einem dunklen Sog zu verschwinden droht &#8211; ein Omen, das letztlich wahr wird. Die Beiträge stammen von Leonie Roessler, Sarmen Almond, Cedrik Fermont, Farbod Maeen, Kimia Koochakzadeh, 2/5BZ, d4mnj4r, tarxun, Amirali Karimi Sahari, Reza Ahmadian, Bardia Mehrabi, Ali Sasha, Zhoobin Askarieh, Karol Malewski, Veronique Vanhoucke, Tolga Baklacioglu, Ilia Gorovitz, Bardia Mehrabi, Samin Son, Vitaliy Rybakin, Daria Lutsenko, Babak Sepanta, Xorgett, Ali Sasha und Alireza Amirhajebi.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=30720750/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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