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	<title>African Paper &#187; Felix-Florian Tödtloff</title>
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		<title>FELIX-FLORIAN TÖDTLOFF: Neuer Almanach</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 04:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Felix-Florian Tödtloff]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Neuer Almanach&#8221; legt der in Berlin lebende Soundkünstler Felix-Florian Tödtloff – bekannt auch als Sferics und aus Formationen wie Magazine Magazine, The Old Dream of Symmetry und Swoosh – ein zurückgenommenes, zugleich sehr konzentriertes Album vor, das seine Arbeit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/24/felix-florian-todtloff-neuer-almanach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/na.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49667" title="na" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/na-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Neuer Almanach&#8221; legt der in Berlin lebende Soundkünstler Felix-Florian Tödtloff – bekannt auch als Sferics und aus Formationen wie Magazine Magazine, The Old Dream of Symmetry und Swoosh – ein zurückgenommenes, zugleich sehr konzentriertes Album vor, das seine Arbeit im Bereich Ambient und Drone weiter verdichtet und an seine bisherige Beschäftigung mit <span id="more-49666"></span>melancholisch eingefärbten Synthieflächen, E-Gitarre, Field Recordings und verwandten Mitteln anknüpft.</p>
<p>Diesmal scheinen, zumindest dem Hörgefühl nach, Orgelsounds eine prominente Stellung innezuhaben. Teile des Materials entstanden, wie man erfährt, in Berlin, Valencia und Omalo in Georgien. Der Titel legt dabei weniger eine Programmatik als eine lose Ordnung nahe, ein Nebeneinander von aktuellen Einträgen, Zuständen, Betrachtungen und Beobachtungen.</p>
<p>Der Opener &#8220;I Am Here&#8221; entfaltet ein helles, leicht orgelartiges Dröhnen, das in langsamen Intervallen anschwillt und abebbt. Unter der gleichmäßigen Bewegung scheint sich allmählich eine zweite, etwas schnellere Pulsierung zu entwickeln, die den hypnotischen Charakter verstärkt. &#8220;Continental&#8221; arbeitet mit einem farbigeren, luftiger wirkenden Material, das stellenweise an ein Harmonium erinnert. Die Schwellbewegungen scheinen weniger regelmäßig, das Geschehen wirkt offener und spannungsreicher. Nach einem scheinbaren Verklingen öffnen Field Recordings mit Stimmen, Alltagsgeräuschen und einem veritablen Wolkenbruch aus Ivry-sur-Seine bei Paris eine unerwartete zweite Ebene.</p>
<p>&#8220;Für den Rotmilan&#8221; beginnt mit einem anhaltenden, vibrierenden Sinuston, unter dem sich alsbald ein dunkleres, voluminöses Dröhnen ausbreitet. Die langsamen Strömungen bleiben lange ohne melodische Zuspitzung, ehe weitere Töne auftreten und dem Stück eine beinahe orchestrale Anmutung verleihen. Trotz dieser Entwicklung bleibt alles zurückhaltend und bricht schließlich abrupt ab. Der kurze Track &#8220;Spinoza&#8221; setzt dem mit einer hörspielartigen Szene aus Wasser-, Vogel- und Stadtgeräuschen, ebenfalls wieder aus Ivry-sur-Seine, etwas Konkreteres entgegen. Vereinzelte Klavierakkorde treten hinzu und öffnen einen klar umrissenen akustischen Raum. Es ist das einzige nicht dröhnende Stück des neuen Almanachs.</p>
<p>Der abschließende Titel &#8220;Looking For Something That Will Last&#8221; beginnt sehr leise mit einer griffigen Dröhnung, die sich allmählich ausdehnt und von helleren, raueren Schichten überlagert wird. Das Material verdichtet sich, unterbricht sich selbst und gewinnt gegen Ende eine wärmere, fast melodische Kontur, bevor ein vibrierender Schluss stehen bleibt. Das kann, in Anlehnung an den Titel, sehr gut so bleiben.</p>
<p>&#8220;Neuer Almanach&#8221; lebt von feinen Verschiebungen, langsamen Veränderungen und, wie mir scheint, dem bewussten Verzicht auf klare Auflösungen. Vielleicht lässt sich der Titel auch in diesem Sinne lesen: nicht als Sammlung abgeschlossener Stücke, sondern als Folge von Einträgen, die einen Zeitraum, verschiedene Orte und Zustände markieren. (U.S.)</p>
<p>Label: Weak Industries</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=453122527/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Church in Session: DuChamp, Felix-Florian Tödtloff und Barbara Gita in der Berliner Genezarethkirche</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2025 18:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Konzertreihe &#8220;Church in Session&#8221; lädt das Berliner Label Full Body Massage Records zum zwanzigsten Mal zu einem Abend mit drei eigenwilligen musikalischen Positionen in die Genezarethkirche im Berlin-Neuköllner Schillerkiez ein. DuChamp, ursprünglich aus Italien und heute in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/05/19/church-in-session-duchamp-felix-florian-todtloff-und-barbara-gita-in-der-berliner-genezarethkirche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Konzertreihe &#8220;Church in Session&#8221; lädt das Berliner Label Full Body Massage Records zum zwanzigsten Mal zu einem Abend mit drei eigenwilligen musikalischen Positionen in die Genezarethkirche im Berlin-Neuköllner Schillerkiez ein. DuChamp, ursprünglich aus Italien und heute in Berlin ansässig, widmet sich in ihren Soloarbeiten kompromisslos dem Drone. Sie spielt in Bands wie BraBraBra und With All We Are, ist darüber hinaus als Kuratorin und Wissenschaftlerin tätig. Ihre Auftritte sind von einer fast liturgischen Konzentration geprägt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/fbmr.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46328" title="fbmr" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/fbmr.jpg" alt="" width="906" height="1280" /></a><span id="more-46327"></span></p>
<p>Felix-Florian Tödtloff verbindet in seinen ambienten und dronelastigen Kompositionen modulierte Gitarrenklänge, Synthieflächen und Field Recordings zu melancholisch dichten Texturen. Er arbeitet unter anderem mit Magazine Magazine, The Old Dream of Symmetry und der Band Swoosh. Barbara Gita entwirft unter dem Moto &#8220;cybernetic shamanism / parallel folk&#8221; experimentelle Klangräume, die sich sowohl auf uralte musikalische Prinzipien als auch auf digitale Transformation beziehen – eine Form poetischer Verfremdung, die auf ihre Weise zugleich archaisch und gegenwärtig wirkt.</p>
<p>Donnerstag, 22.05.2025<br />
Beginn 19 Uhr<br />
Genezarethkirche<br />
Herrfurthplatz 14<br />
12049 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/968291178525200/"><strong>@ Facebook</strong></a></p>
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		<title>eXperimontag: Lisa Baeyens und Felix-Florian Tödtloff in Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jan 2025 02:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Felix-Florian Tödtloff]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Montag, den 13. Januar 2025, finden im Rahmen des eXperimontag im Berliner Madame Claude zwei interessante Konzerte statt. Felix-Florian Tödtloff, Berliner Soundartist und früher auch bekannt als Sferics, ist bekannt für seine melancholisch-atmosphärischen Ambient- und Drone-Welten. Mit einer Mixtur &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/11/experimontag-lisa-baeyens-und-felix-florian-todtloff-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, den 13. Januar 2025, finden im Rahmen des eXperimontag im Berliner Madame Claude zwei interessante Konzerte statt. Felix-Florian Tödtloff, Berliner Soundartist und früher auch bekannt als Sferics, ist bekannt für seine melancholisch-atmosphärischen Ambient- und Drone-Welten. Mit einer Mixtur aus Synthie-Pads, E-Gitarre und Field Recordings erschafft er eindringliche Werke, die auch auf unseren Seiten immer Thema waren. Neben seinen Soloarbeiten ist <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/experimontagjanuary.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44211" title="experimontagjanuary" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/experimontagjanuary.jpg" alt="" width="2000" height="2000" /></a><span id="more-44210"></span></p>
<p>Tödtloff Teil der Duos Magazine Magazine und The Old Dream of Symmetry sowie Gründer der Improv-Rockcombo Swoosh. Lisa Baeyens, freischaffende Musikerin, Rhythmikerin und Pädagogin, ergänzt den Abend mit einem experimentellen Set für Querflöte und Elektronik. Mit einem Studium der Rhythmik an der UdK und einem Master in Improvisation an der HMT Leipzig verbindet sie spielerisch ihre vielseitigen musikalischen Ansätze. Ein DJ-Set von OffCourse im Barbereich rundet den Abend vor, zwischen und nach den Konzerten ab.</p>
<p>Montag, 13.01.2025<br />
Beginn: 22:00 Uhr<br />
Madame Claude<br />
Lübbener Straße 1<br />
10997 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1140899827438248"><strong>@ Facebook</strong> </a></p>
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		<title>THE OLD DREAM OF SYMMETRY: Drift EP</title>
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		<pubDate>Sat, 06 May 2023 03:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Will Gresson]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ambient- und Drone-Duo The Old Dream Of Symmetry wurde 2010 von dem Neuseeländer Will Gresson, der sich seit einiger Zeit in Europa aufhielt und noch in Bandprojekte wie Fausto Majistral involviert war, als Soloprojekt konzipiert. TODOS, so die gängige &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/06/the-old-dream-of-symmetry-drift-ep/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/cover.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-34384" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/cover-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Ambient- und Drone-Duo The Old Dream Of Symmetry wurde 2010 von dem Neuseeländer Will Gresson, der sich seit einiger Zeit in Europa aufhielt und noch in Bandprojekte wie Fausto Majistral involviert war, als Soloprojekt konzipiert. TODOS, so die gängige Abkürzung, die sich gut für ein Wortspiel eignet, war aber ebenfalls offen für Kollaborationen, wobei sich v.a. die Zusammenarbeit mit <span id="more-34382"></span>dem Berliner Felix-Florian Tödtloff (u.a. Sferics) als so fruchtbar erwies, das er fest in das Projekt einstieg und die EP <a title="THE OLD DREAM OF SYMMETRY: Mission Creep" href="http://africanpaper.com/2020/11/21/the-old-dream-of-symmetry-mission-creep/">&#8220;Mission Creep&#8221;</a> und das Album <a title="THE OLD DREAM OF SYMMETRY: Interdigitate" href="http://africanpaper.com/2021/04/10/the-old-dream-of-symmetry-interdigitate/">&#8220;Interdigitate&#8221;</a> mitprägte.</p>
<p>In der frühen Pandemiezeit entschied sich Gresson, wieder nach Neuseeland zurückzukehren, doch statt das Projekt wieder im Alleingang zu betreiben, existieren TODOS nun als Fernbeziehung mit dem Plan, künftig im Mail Art-Verfahren zu produzieren. Das erste Resultat ist die neue EP &#8220;Drift&#8221;.</p>
<p>Das eröffnende Titelstück startet mit einer ungesunden, verhallten Dröhnung, aus der sich bald Melodisches herausschält, ganz gemach allerdings, und es braucht eine Weile, bis eine Richtung erkennbar wird. Man könnte hier an eine Orgel denken, doch es sind wohl Gitarrenakkorde, digital transformiert in Sinuswellen. All dies gerät nie zu ambienter Schöngeisterei, auch dann nicht, wenn die Musik voluminöser wird und die Illusion eines Abhebens entstehen lässt. Vielmehr wird das Material mit der Zeit merklich verkratzter, knarrender, kaputter, und gewichtige E-Gitarren und gelegentliches Beckenzischeln bringen neue Details ein, von denen keines ein Leitmotiv sein will, denn alles zieht nur an der geduldigen Dröhnschicht vorbei.</p>
<p>Das zweite Stück &#8220;Cavalcadă&#8221; beginnt etwas detailverliebter. Auch hier hat man dieses undefinierbare Dröhnen, von dem man so schwer sagen kann, ob man es schwebend oder geerdet empfindet, doch neben dem hier noch stärkeren Kaputte Boxen-Effekt lassen allerhand Reiben und Rasseln und Bimmeln und Tremolieren das Stück bewegter und repetitiver wirken. Wenn es sich kurz vor dem verrauschten Ende fast noch einmal aufbäumt und einige der Sounds noch mal zu exponieren scheint, gewähren die beiden für einen Moment einen Einblick in ihren Ideenreichtum, der sich meist unter den oberen Schichten ihrer introvertierten Musik versteckt.</p>
<p>So erfreulich das Lebenszeichen ist, so bedauerlich ist seine Kürze. Doch zum Glück gibt es die Gerüchteküche, und in der brodeln schon einige Neuigkeiten. Es sollen wohl einige weitere Songideen existieren und in den nächsten Monaten sind wohl ein paar gemeinsame Studiosessions auf der südlichen Erdhalbkugel geplant (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Weak Industries</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230308_180201_141.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=126967053/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>For The Lack Of Better Words: Compilation zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine mit Laure Boer, Joachim Nordwall u.v.a</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/05/16/for-the-lack-of-better-words-compilation-zur-unterstutzung-der-menschen-in-der-ukraine-mit-laure-boer-joachim-nordwall-u-v-a/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2022 03:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das im Fränkischen ansässige Label Otomatik Muziek, kurz OM, bringt in wenigen Tagen eine Compilation zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine heraus, die aufgrund der Aktualität des Anliegens nicht auf Tape oder Vinyl, sondern digital erscheinen wird. &#8220;For The &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/05/16/for-the-lack-of-better-words-compilation-zur-unterstutzung-der-menschen-in-der-ukraine-mit-laure-boer-joachim-nordwall-u-v-a/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das im Fränkischen ansässige Label Otomatik Muziek, kurz OM, bringt in wenigen Tagen eine Compilation zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine heraus, die aufgrund der Aktualität des Anliegens nicht auf Tape oder Vinyl, sondern digital erscheinen wird. &#8220;For The Lack Of Better Words&#8221; enthält 21 meist in den letzten Wochen entstandene Tracks von großer stilistischer Heterogenität, wobei ein experimentierfreudiger Wagemut den Rahmen bildet.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/05/fotor_1652598083453.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-29819" title="fotor_1652598083453" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/05/fotor_1652598083453.jpg" alt="" width="676" height="675" /></a> <span id="more-29818"></span>In diesem Rahmen sind akustische Chansons mit anrührendem Gitarrenpicking (Laure Boer) ebenso möglich wie abgründig angejazzte Psychedelik (Family Underground), ambient-hypnotisierende Synthies (Felix-Florian Tödtloff), verrauschte, brutzelnde Dröhnung (René Margraff),modulare Spannungsmacher (Joachim Nordwall), entgrenzter Tinitus-Noise (en creux) und atmosphärisch an alte Controlled Bleeding erinnernde perkussive Kraftakte mit Saxofon (Julius Gabriel). Alte Freunde des Labels werden mit DRNTTCKS, Savvas Metaxas, Schweben, S.U.V., Night Foundation oder Kirsche von Bubach einige bekannte Namen antreffen, die bereits auf OM veröffentlicht worden sind. Weitere Acts sind Lool2Luul, Tintin Patrone, Benjamin Whitehill, Jeremy Young &amp; Lisa Pulsatilla, Red On, Julius Ménard, Phantom Horse und Son of Buzzi. Der Erlös geht an die Organisation Frankenkonvoi, die sich bereits in anderen Krisen für die Belange Geflüchteter eingesetzt hat und sich aktuell im ukrainisch-polnischen und im ukrainisch-bulgarischen Grenzgebiet sowie direkt in Charkiw um die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern kümmert. Die Compilation erscheint am 20. Mai auf Bandcamp.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2766427951/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><a href="https://www.frankenkonvoi.de/"><strong>@ Frankenkonvoi</strong></a></p>
<p>Weitere Spenden sind willkommen:<br />
Frankenkonvoi e.V.<br />
IBAN: DE 36 7625 0000 0040 8462 89<br />
BIC: BYLADEM1SFU<br />
Sparkasse Fürth<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_220515_085857_825.sdocx--></p>
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		<title>FELIX-FLORIAN TÖDTLOFF: Shale Like Gold EP</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2022 06:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Felix-Florian Tödtloff]]></category>
		<category><![CDATA[Full Body Massage Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Der von The Old Dream of Symmetrie und früher Sun Worship her bekannte Felix Florian Tödtloff bringt erstmals ein Minialbum unter seinem eigenen Namen heraus, dessen stilistische und atmosphärische Handschrift durchaus vertraute Gefühle weckt. Neben einem fast slideshowartigen Stilpanorama bestechen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/12/felix-florian-todtloff-shale-like-gold-ep/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/cover1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27052" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/cover1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der von The Old Dream of Symmetrie und früher Sun Worship her bekannte Felix Florian Tödtloff bringt erstmals ein Minialbum unter seinem eigenen Namen heraus, dessen stilistische und atmosphärische Handschrift durchaus vertraute Gefühle weckt. Neben einem fast slideshowartigen Stilpanorama bestechen die vier Tracks durch einen skizzenhaften Andeutungscharakter, der Mut zu Leerstellen beweist und auf epische Ausuferungen verzichtet. <span id="more-27045"></span></p>
<p>Bei den warmen und zugleich hypnotisierenden Stakkato-Synthies, deren Loop im 11minütigen Titeltrack ein Gefühl monotone Zufriedenheit erzeugt, wäre der Reiz des Epischen, Ausladenden wahrscheinlich für viele groß gewesen, ebenso wie der Reiz, aus den einzelnen Stationen des Stückes ein ganzes Release zu machen. Wenn FFT zunächst zu subtilem Hantieren, dann zu entspannten Fingerpickings übergeht, zwischendrin NP einen verträumten Geigenpart beisteuern lässt und das Stück irgendwann in einem wabernden und immer rockiger werdenden Drone enden lässt, wird kein Part unnötig in die Länge gezogen.</p>
<p>Auch in dem kürzeren &#8220;Vrillo&#8221; mit seinem rauen und brodelnden Sound und den verträumten Synthietupfern ist alles im steten Wandel, und das lichte, zunächst nur in eine Rauschhülle gehüllte Dröhnen in &#8220;Tremors&#8221; wird durch asiatisch anmutendes Klingeln seinem perkussiven Finale mit MCS Beckenspiel zugeführt. Nach der Diffusion der strömenden Orgel Sounds im abschließenden Towers bleibt der Eindruck, das recht viel in kurzer Zeit an einem und dabei eine verspielte oft liebliche relax Zeit bewahrt hat.</p>
<p><strong>Label: Full Body Massage</strong></p>
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		<title>THE OLD DREAM OF SYMMETRY: Interdigitate</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 04:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Econore Records]]></category>
		<category><![CDATA[Felix-Florian Tödtloff]]></category>
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		<category><![CDATA[Will Gresson]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon auf ihrer jüngsten EP &#8220;Mission Creep&#8221; demonstrierten Felix-Florian Tödtloff und Will Gresson alias The Old Dream Of Symmetry ihre stilistische Ungreifbarkeit und brachten eine Mixtur aus ambienten Klangflächen, verzerrten Noisegitarren, verbummelter Americana und einigem mehr unter einen Hut. Das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/04/10/the-old-dream-of-symmetry-interdigitate/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/interdigitatetodos.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23723" title="interdigitatetodos" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/01/interdigitatetodos-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schon auf ihrer jüngsten EP &#8220;Mission Creep&#8221; demonstrierten Felix-Florian Tödtloff und Will Gresson alias The Old Dream Of Symmetry ihre stilistische Ungreifbarkeit und brachten eine Mixtur aus ambienten Klangflächen, verzerrten Noisegitarren, verbummelter Americana und einigem mehr unter einen Hut. Das vor kurzem erschienene Album &#8220;Interdigitate&#8221; ist aus ähnlichen Materialien gebaut und demonstriert vielleicht noch etwas deutlicher, dass ein solcher Zickzackkurs nicht richtungslos sein muss.<span id="more-23722"></span></p>
<p>Wie eine bohrende, dröhnende Loop-Migräne stößt der Opener &#8220;Citicens of Nowhere&#8221; in ein verqueres Niemandsland vor, das auch und v.a. deshalb ein Nichtort ist, weil alls Strukturen und Klangfarben im steten Wechsel begriffen sind. Nur über kurze Strecken, so dass sich Hypnotik einstellt, hält sich die Illusion eines greifbaren Settings. Ohne diesen Auftakt würde man die sonnengeblendeten Gitarrenakkorde in &#8220;Terminal Commutor&#8221; wohl ganz anders wahrnehmen und selbst die &#8220;kosmische&#8221; Orgel, die sich bald hinzugesellt, für Realität halten und vom plötztlich lospreschenden Feedback mit seinem Jaulen und Kratzen eiskalt erwischt werden.</p>
<p>Lässt man sich erst auf das Angebot ein, diese Unreliability und die Unsicherheit, die vielleicht stoisch, aber nie kühl abgeklärt in Sound gegossen wird, als die eigentliche Richtung des Albums zu betrachten, erscheinen einem die lauten und leisen, die gefälligen und ungefälligen Passagen beinahe perfekt verwoben: Das mit exotischen Projektionen ebenso wie mit subtilen Spannungsmomenten spielende Hörspielszenario in &#8220;Titus&#8221;, dessen versönliches Pendant im abschließenden &#8220;Am Ende&#8221;; der aufs Wesentliche heruntergebrochene (Noise-)Rock in &#8220;Hello Brother&#8221; und die auf ganz unterschiedliche Art lodernde und prasselnde Dröhnung in &#8220;Iris&#8221; und &#8220;Sometimes he was up&#8221;; der gelöste Fingerstyle in &#8220;Cliffhaven&#8221;, der wie ein skizzenhafter Entwurf zu etwas Größerem wirkt, das die Platte vielleicht aus der Balance gebracht hätte?</p>
<p>Es durchweht dieses Album ein Gefühl der Intimität, das wie eine Reminiszenz an persönlich erlebtes amutet, und das man leicht übergehen kann und das so umso deutlicher aufscheint, wenn es das denn tut. Laut Linernotes spielte der Verlust von Freunden und Familienangehörigen der Musiker eine Rolle bei der Entstehung des Albums, ebenso einige der verstörenden Zeitereignisse der letzten Jahre &#8211; Terror, Katastrophen, politische Irrwege&#8230; Dies in einer keineswegs brachialen Musik spürbar zu machen, ist eine der großen Stärken des Albums. (U.S.)</p>
<p>Label: Econore</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=189608138/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>THE OLD DREAM OF SYMMETRY: Mission Creep</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2020 01:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Felix-Florian Tödtloff]]></category>
		<category><![CDATA[The Old Dream of Symmetry]]></category>
		<category><![CDATA[Will Gresson]]></category>
		<category><![CDATA[Without Appeal]]></category>

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		<description><![CDATA[The Old Dream Of Symmetry sind das Gegenteil einer plakativen Band, vielmehr haftet dem deutsch-neuseeländischen Duo und auch seinem neuen Tape &#8220;Mission Creep&#8221; eine Aura des Doppelbödigen an. Angefangen beim Projektnamen, der auf einen Text der feminsitischen Theoretikerin Luce Irigaray &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/11/21/the-old-dream-of-symmetry-mission-creep/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/missioncreep.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23100" title="missioncreep" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/missioncreep-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>The Old Dream Of Symmetry sind das Gegenteil einer plakativen Band, vielmehr haftet dem deutsch-neuseeländischen Duo und auch seinem neuen Tape &#8220;Mission Creep&#8221; eine Aura des Doppelbödigen an. Angefangen beim Projektnamen, der auf einen Text der feminsitischen Theoretikerin Luce Irigaray und indirekt auf Freud anspielt, über den der militärischen Symbolik entlehnten Titel bis hin zur Musik, die unter ihrem angenehmen Wabern und Fließen zahlreiche Brüche<span id="more-23098"></span> und Wendungen versteckt und alle bequemen Klassifizierungen verweigert. All diese Dinge können etwas besonderes bedeuten, doch sie können auch falsche Fährten sein, geschuldet der unbekümmerten Lust am Spiel mit Details.</p>
<p>Was immer Will Gresson und Felix-Florian Tödtloff hier für eine Geschichte erzählen, das geschriebene Wort scheint das Medium der Stunde zu sein, denn alles beginnt mit dem Sound raschelnden Papiers und dem Tippen auf einer alten Schreibmaschine. Ob der damit angedeutete Vorgang seine Spuren hinterlässt und so weiter die Richtung weist, kann man allenfalls ahnen, denn auf der Ebene des Hörbaren wird dieses Hantieren von einem poppigen Gitarrensound geschluckt. Matruschkaartig schält sich eine nette Melodie aus dessen Repetition, später eine raue Reibefläche, und doch bleibt die Richtung, in die die Reise geht, vage, man wartet vielleicht auf Brüche, auf ein klares musikalisches Thema oder zumindest auf weitere Wandlungen.</p>
<p>Die folgen dann im zweiten, der Insel Kos gewidmeten Track, wo eine sonnengebadete Ambientfläche die Basis für überwiegend entspannte Sounds bildet &#8211; ein genügsames Tableau mit folkigen, irgendwie leicht asiatisch anmutenden Klängen, dem auch ein hintergründiges metallenes Rattern nichts anhaben kann. Etwas derartiges schafft erst das noisige Gitarrenbrett, das im romantischen Setting von &#8220;Three Moments of Inertia&#8221; mit Vögeln und einer anheimelnden Pianospur Alarm schlägt. Viele hätten aus dieser verzerrten Feedbacklawine (inklusive Saxophon von Gastmusikerin Lena Kilkka) etwas weitaus Eindimensionaleres gemacht, doch hier zollt man dem Reiz des Primitiven nur im angemessenen Rahmen Tribut. Im kompakten &#8220;Cure Your Eastern Blues&#8221; wird selbigem mit verbummeltem Americana-Fingerstyle begegnet, die (vielleicht zufällige?) Nähe zu John Fahey fiel schon anderen auf.</p>
<p>Der verträumt-bedrogte Gitarrenambient in &#8220;Pacifica&#8221; sorgt für einen entspannten Ausklang, der das Ganze vielleicht nicht ins Kosmische, aber dem Titel gemäß immerhin ins Ozeanische entrückt. Dass all die Fragen &#8211; was hat man da gerade gehört? Welche Deja-Vus hatte ich da gerade? &#8211; unbeantwortet bleiben, ist nur ein Grund, das Tape gleich nochmal zu hören. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://withoutappeal.org">Without Appeal</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=412159847/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>FELIX-FLORIAN TÖDTLOFF / JEANS BEAST: Split</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/08/22/felix-florian-todtloff-jeans-beast-split/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2020 03:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amélie Legrand]]></category>
		<category><![CDATA[Econore Records]]></category>
		<category><![CDATA[Felix-Florian Tödtloff]]></category>
		<category><![CDATA[Jeans Beast]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Flemming]]></category>

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		<description><![CDATA[Felix-Florian Tödtloff und Julian Flemming, der unter dem großartigen Namen Jeans Beast firmiert, zählen zu den Musikern, von denen man eine Zusammenarbeit geradezu erwartet, sind sie doch beide seit Jahren in einem ähnlichen musikalischen Umfeld unterwegs, in dem originelle Soundkollagen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/08/22/felix-florian-todtloff-jeans-beast-split/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/fftjbsplittapeeconorerecords.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21811" title="fftjbsplittapeeconorerecords" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/fftjbsplittapeeconorerecords-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Felix-Florian Tödtloff und Julian Flemming, der unter dem großartigen Namen Jeans Beast firmiert, zählen zu den Musikern, von denen man eine Zusammenarbeit geradezu erwartet, sind sie doch beide seit Jahren in einem ähnlichen musikalischen Umfeld unterwegs, in dem originelle Soundkollagen und feinsinnige Drones produziert und gelegentlich auf limitierten Tapes herausgebracht werden. Acts wie<span id="more-21810"></span> DuChamp und Fausto Majistral, Labels wie Full Body Massage oder Flemmings eigenes Econore Records stecken dieses Terrain ab.</p>
<p>Als Tödtloff letztes Jahr mit seinem Duo Magazine Magazine in Mönchengladbach spielte, hatte Veranstalter Flemming die Idee, ein gemeinsames Release zu machen, woraus das vorliegende Split-Tape mit den Tracks &#8220;Volta&#8221;, &#8220;Beyond&#8221; und &#8220;Desire&#8221; entstanden ist. Tödtloff griff für &#8220;Volta&#8221; auf Soundmaterial zurück, dass er zuvor in der gleichnamigen Region Ghanas aufgenommen hatte. An der Basis transportiert das Stück ein hörspielartigen Szenario mit wahrscheinlich landestypischen Geräuschen wie Vogelstimmen, Schritten und anderen Zeichen menschlicher Aktivität, doch zusammen mit dem hinzugemischten Cellospiel Amélie Legrands (Elmer Kussiac) verschmelzen viele der gesampleten Sounds zu einem dichten, leicht rhythmischen Drone. Dass dieses eine subtile Unruhe aufweist, bewahrt den Track vor jeglicher Romantik.</p>
<p>Jeans Beast arbeitet primär mit Gitarre und Tape Loops, doch da letztere ganz unterschiedliches enthalten können, passen seine beiden Stücke gut zum Beitrag des Kollegen. &#8220;Beyond&#8221; evoziert mit pizzicatoartigen Strichen eine erwartungsvolle Spannung und lässt eine unruhige Szenerie eher vorbei ziehen, als sich direkt an den Hörer zu wenden. Auch &#8220;Desires&#8221; ist weit weniger drängend als Tödtloffs Beitrag, tastet sich eher introvertiert voran, verschiedene Soundstränge umfließen sich zaghaft, nur manchmal kommt es zu wuchtigen Zusammenballungen, die mit einem mal die ganze Intensität des Stücks bewusst machen.</p>
<p>In beiden Tracks ist es bisweilen, als würde man auch hier ein zittriges Cello hören, aber die Illusion kommt wohl daher, dass beide Projekte trotz aller Unterschiede ein stimmiges Tape auf die Beine gebracht haben. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Econore</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2511304551/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1027282043/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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