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	<title>African Paper &#187; Fire Records</title>
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		<title>Diary of a Candle: Neue LP von Faten Kanaan</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 06:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Faten Kanaan]]></category>
		<category><![CDATA[Fire Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17. Oktober erscheint auf Fire Records das neue Album &#8220;Diary of a Candle&#8221; von Faten Kanaan. Die heute in Amman lebende Komponistin, Musikerin und Produzentin verbindet darin Einflüsse Alter Musik, Minimalismus und außereuropäischer Traditionen mit feinen Synthiefarben. Entstanden ist &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/09/12/diary-of-a-candle-neue-lp-von-faten-kanaan/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. Oktober erscheint auf Fire Records das neue Album &#8220;Diary of a Candle&#8221; von Faten Kanaan. Die heute in Amman lebende Komponistin, Musikerin und Produzentin verbindet darin Einflüsse Alter Musik, Minimalismus und außereuropäischer Traditionen mit feinen Synthiefarben. Entstanden ist eine Suite, die sich durch besinnliche Gitarrenparts, Streicher und Bläser sowiel Synthiekompositionen einer bisweilen kammermusikalischen Art auszeichnet, manchmal entspannt verbummelt, manchmal auch in einer etwas aufgewühlteren Verzücktheit. &#8220;Diary of a Candle&#8221;, so erfährt man vom label, richtet den Blick weniger auf den Menschen als auf die Details seiner Umgebung. Die Einflüsse reichen von Hiroshi Yoshimuras &#8220;Music for Nine Post Cards&#8221; bis hin zu ostasiatischen Ritualen und überlieferten Naturvorstellungen.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/diaryofacandle.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48044" title="diaryofacandle" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/diaryofacandle.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48043"></span></p>
<p>Die Künstlerin selbst sagt: &#8220;I wrote the album while looking out at the garden. I imagined the spirits in plants and in objects watching us at their own pace&#8230;even the spirits in rocks and candles and souvenirs in a room. I wonder if they resent or pity us, or if they just can&#8217;t be bothered. [...] After 20 years of living in New York I relocated (indefinitely) to Amman, Jordan with my cat. Adapting to a new yet familiar topography has changed my relationship with nature. I notice more of its subtleties while living alongside ancient stones, walking on the steep streets, and having a garden to tend. It&#8217;s a daily privilege being able to find calm here, especially when surrounded by the regional suffering so close by&#8221;. Das Album erscheint als limitierte jadegrüne LP und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2748964874/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>JOSEPHINE FOSTER: I&#8217;m a Dreamer</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Dec 2013 07:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cargo Records]]></category>
		<category><![CDATA[Fire Records]]></category>
		<category><![CDATA[Josephine Foster]]></category>

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		<description><![CDATA[Josephine Foster hat ein Album über das Träumen aufgenommen, das zugleich eine Hommage geworden ist an eine Zeit vor etwa hundert Jahren, als melodramatische Schlager und eine Frühform des Musicals noch Stil und Würde hatten – das ist durchaus keine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/12/14/josephine-foster-im-a-dreamer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/josephinefosterimadreamer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7799" title="josephinefosterimadreamer" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/10/josephinefosterimadreamer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Josephine Foster hat ein Album über das Träumen aufgenommen, das zugleich eine Hommage geworden ist an eine Zeit vor etwa hundert Jahren, als melodramatische Schlager und eine Frühform des Musicals noch Stil und Würde hatten – das ist durchaus keine allzu schlimme Nachricht, doch zugleich eine, über die jeder, der ihre Musik ein bisschen kennt, stolpern muss. War Foster nicht diese Sängerin mit der Thereminstimme, deren spröde Akustiksongs ihre Tiefe subtil offenbaren, ohne Schmalz und ohne Wucht? Deren Stimmungsbilder in dezenten Farbtönen daherkamen? Ausgerechnet sie soll sich nun der<span id="more-7798"></span> Retromanie verschrieben haben, um wie etliche vor ihr dem Anfang all dessen zu huldigen, dessen banale Spätformen man heute nicht mag? Der Fan ahnt natürlich, dass hier alles ein bisschen anders abläuft.</p>
<p>Bei Foster ist der Traum ein zerfließliches, ungreifbares und unberechenbares Gebilde, und hat wenig von der herkömmlichen „romantischen“ Schlagerbedeutung des Begriffs. Das gilt schon für den Titelsong, genremäßig eine lupenreine Schmonzette mit Lagerfeuergitarre und Streichereinsätzen, bei der erwartungsgemäß „of you“ geträumt wird. Nur gerinnt der Trauminhalt niemals zur schmachtvollen Utopie, sondern bleibt vage und unbestimmt. Schon ihr Tremolo, das schrill wäre, klänge es nicht immer wie unter einer Patina versteckt, trägt zu dieser gebrochenen Nüchternheit bei – ein Markenzeichen, das sie eigentlich patentieren lassen sollte, nachdem Devendra Banhart, der mit einem ähnlichen Gesangsstil berühmt wurde, den Weg aller Folkhipster gegangen ist.</p>
<p>Fosters verträumte Balladen und ihre gelegentlichen Ausflüge in den Schwung des Ragtime sind fernab von jedem Twenties-Revival, doch jeder, der ihre aparte Angestaubtheit schätzt und für ihre fragilen Appregios empfänglich ist, ahnt sicher, dass der Unterschied nicht in dunklem Sarkasmus, sondern in einer merkwürdig verbummelten Komik liegt. Sie hätte sich bestimmt mit Liz Green einiges zu erzählen, und eine Split mit den neuen folkigen Mushroom&#8217;s Patience (inklusive Neil Young-Cover) wäre grandios. Vieles schmeckt nicht nur leicht nach Country und Blues, wobei ich den derberen Stücken den Vorzu gebe. „My Wandering Heart“ ist von einer etwas härteren Gangart und hat so viel Leidenschaft und Verzweiflung in den hämmernden Klavierakkorden, dass man hier für knapp vier Minuten am ehesten aus dem Traum erwachen könnte. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.firerecords.com/site/index.php">Fire Records </a></strong></p>
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		<title>JOSEPHINE FOSTER: Blood Rushing</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Dec 2012 00:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[A Hawk And A Hacksaw]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Trimble]]></category>
		<category><![CDATA[Fire Records]]></category>
		<category><![CDATA[Fly Golden Eagle]]></category>
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		<category><![CDATA[Victor Herrero]]></category>

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		<description><![CDATA[Josephine Fosters Musik ist in vielerlei Hinsicht „outstanding“, und man sollte den Begriff dabei sowohl wertend als auch deskriptiv verstehen. Da wäre zum einen schon die Tatsache, dass die Sängerin, die ihre Stimme nach einer abgebrochenen Opernausbildung in ganz andere &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/12/08/josephine-foster-blood-rushing/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/11/josephinefosterbloodrushing.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5902" title="josephinefosterbloodrushing" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/11/josephinefosterbloodrushing-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Josephine Fosters Musik ist in vielerlei Hinsicht „outstanding“, und man sollte den Begriff dabei sowohl wertend als auch deskriptiv verstehen. Da wäre zum einen schon die Tatsache, dass die Sängerin, die ihre Stimme nach einer abgebrochenen Opernausbildung in ganz andere Richtungen überführt hatte, nie an einer bestimmten Wurzel hing, dass ihre hybriden Folksongs dennoch niemals konstruiert wirken, sondern naturwüchsig und originär. Das „Klassische“ hat sie auch nach ihrer Entscheidung für den Weg der Autodidaktin nie ganz an den Nagel gehängt.<span id="more-5901"></span> Vor Jahren interpretierte sie Schubert-Lieder aus dem Blickwinkel rootslastiger Americana. Ausgesuchten Traditionals zunächst amerikanischen, später iberischen Ursprungs verleiht sie durch ihre nur vordergründig simplen Kompositionen und durch ihre Stimme, die spröde und elaboriert zugleich ist, eine reizvolle Manieriertheit. Stets verströmt ihr Gesang den unwirklichen Charme alter Grammophon-Klänge, und würde sie nicht so dezent vorgehen, könnte das schnell im Klischee enden. Wird ihr Gesang besonders ornamental, muss ich immer wieder an ein Theremin denken.</p>
<p>Zu ihrer Heimat Colorado und deren nicht gerade unfolkigen Metropole Denver lag sie zeitlebens quer – nicht dass sie dort je ein Fremdkörper gewesen wäre, doch die gängigen Netzwerke und ihre hauseigenen Stile wären für ihre Musik unpassende Schubladen gewesen. Ihr unstetes Nomadentum führte sie vor einigen Jahren nach Südspanien, wo sie nicht nur ihren Ehemann Victor Herrero kennen lernte, sondern auch ein Faible für die heimische Musik entwickelte. Schnell scharte sich um Foster und Herrero eine Gruppe an Instrumentalisten, und der Grundstein für eine erneute Zusammenführung disparater Stile war gelegt. Die zahlreichen Volksballaden schienen auf Fosters hybride Neuinterpretation nur gewartet zu haben.</p>
<p>Auf ihren beiden ersten „spanischen“ Alben, die sie unter dem Zusatz „&amp; the Victor Herrero Band“ herausbrachte, zeigte sie sich vor allem als engagierte Retterin verschütteter Musikschätze, und ihre Kunst, den spanischen Volksballaden im Bandkontext neues Leben einzuhauchen, schien von ihrer kulturellen Außenperspektive sogar zu profitieren. „Blood Rushing“ ist wieder als Soloplatte konzipiert und enthält ausschließlich Stücke aus Fosters eigener Feder. In Cadíz begonnen und in den USA vollendet, stellt es gerade mal ein halbes Jahr nach dem noch frischen „Perlas“ eine Art Synthese ihrer beiden Heimatorte dar. Wollte man es etwas blumig ausdrücken, so könnte man die Songs als kleine Wunderkammern bezeichnen, oder als eine Sammlung schon alter, vergilbter Farbfotografien, die Personen in Räumen zeigen, von denen man nicht recht sagen kann, ob sie bewusst so arrangiert wurden, oder eher mit der Zeit zu ihrem vielfältigen Inventar gekommen sind. Wie liebevoll arrangierte Beigaben wirken die Maultrommel und der seltsame Sopran in „Waterfall“, das trotz all seiner feinen Zwischentöne auch Lautes anklingen lässt: eine Cheerleaderparade etwa oder ein mexikanisches Straßenfest. Das gleiche gilt für die versteckten Stilzitate in „Panorama Wide“, das zunächst a capella beginnt und dann mit Banjo und Tamburin zu einer beseelten Hommage an die Rocky Mountains wird. Manche Songs wirken fragmentarisch, andere sind regelrechte Rumpelkammern, auf die man sich einlassen muss, um ihr Wesen zu erkennen. „Sacred is the Star“ braucht ein paar Anläufe, entpuppt sich mit der Zeit aber zu einer pantheistischen Hymne von starker Intensität.</p>
<p>Mit souveräner Unbekümmertheit feiert sie in „Child of God“ das Echo einer indigenen amerikanischen Mystik – das Vermächtnis von Völkern, deren oft kärgliches Dasein sie ohne falsche Wehmut beklagt. Paz Lechantin (A Perfect Circle), die bei einigen Songs Hintergrundgesag beisteuert, begleitet Foster auf der „Indian Fluite“. Regelrecht schamanistisch mutet der Titelsong an, aber vielleicht ist der Eindruck auch dem Text geschuldet, der die rauschhafte Reise in ein Vorbewusstes besingt, in dem Sprache Sound ist. Hier legen die Mitmusiker – Heather Trost von A Hawk And A Hacksaw an der Violine, Herrero an der Gitarre, Ben Trimble von Fly Golden Eagle an den Drums – nahe, dass Fosters derzeitiges Ensemble auch als Band eine gute Figur machen könnte. Einen ähnlichen Gedanken hatte ich beim Garagenrock von „Geyser“ oder dem beschwörend repetitiven Ausklang von „Days Come Close“.</p>
<p>Die Songs auf „Blood Rushing“ sollte man mehrmals hören, um sich einen reifen Eindruck zu verschaffen. Darüber hinaus sollte man die Augen nach den angekündigten Tanzperformances offenhalten, bei denen Musik des Albums enthalten sein soll. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.firerecords.com">Fire Records</a></strong></p>
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