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	<title>African Paper &#187; Fragment Factory</title>
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		<title>ERYCK ABECASSIS: Siamoises</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 05:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eryck Abecassis]]></category>
		<category><![CDATA[Fragment Factory]]></category>

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		<description><![CDATA[Sein drittes Soloalbum hat der französische Komponist und Gitarrist Eryck Abecassis nach den Siamoises, den siamesischen Zwillingen benannt, eine Namenswahl, die man nur spekulativ in Zusammenhang mit der untrennbar wirkenden Verknüpfung seines modularen Synthesizers mit einem doppelhalsigen Hybriden aus E-Bass &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/12/05/eryck-abecassis-siamoises/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/siamoises.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22948" title="siamoises" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/siamoises-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sein drittes Soloalbum hat der französische Komponist und Gitarrist Eryck Abecassis nach den Siamoises, den siamesischen Zwillingen benannt, eine Namenswahl, die man nur spekulativ in Zusammenhang mit der untrennbar wirkenden Verknüpfung seines modularen Synthesizers mit einem doppelhalsigen Hybriden aus E-Bass und Gitarre bringen kann. Auch letzterer allein bietet sich als Hintergrund an.<span id="more-22946"></span></p>
<p>Wenn auf &#8220;Siamoises&#8221; aber etwas an siamesische Zwillinge erinnern könnte, dann ist es der durchgehend hörbare Drang nach Ausbruch aus festen Formen oder die Absage an über den Moment hinaus greifbare Strukturen überhaupt. Mit ihren verspielten Mustern auf der Double Neck, dem zweckentfremdenden Schaben an den Saiten, dem metallenen Rattern und dem perkussiven Bimmeln und Pochen ist die Musik hier weit entfernt vom Klischee zerfließlicher Sounds &#8211; dennoch ist dieses ständige in- und auseinanderfließen von klanglichen Mustern eine der wesentlichen Eigenschaften der neun Tracks.</p>
<p>In &#8220;One Blood Two Spirits&#8221;, dessen perkussiver Auftakt keinen Vorlauf gewährt, evoziert das unstete Tempo und die wechselhafte Lautstärke Spannung, die sich durch mehrere z.T. plötzliche Brüche, die das Stück in rhythmische, dröhnende und andere Episoden unterteilen, noch gesteigert wird. Im kurzen &#8220;The Deependancy&#8221; scheinen hölzerne Objekte vor einer Kulisse aus Saitengefrickel gegeneinander zu schlagen, und auch hier hat man das Gefühl, dass Sound und Motivlage sich stets neu erfinden &#8211; die Musike rinnert an eine improvisierte Wanderung durch unbekanntes Gebiet, in dem man sich gern verirrt.</p>
<p>Einige Passagen des Albums lassen sich aller Unberechenbarkeit zum Trotz durchaus als Hintergrundambiente genießen, doch früher oder später, wie bei derbohrenden Dröhnungin &#8220;Reason of the Resonance&#8221;, schleicht sich eine spürbare Anspannung in die Szenerie, die nicht leicht zu ignorieren ist. Angenehmes und Herausforderndes überblenden sich vielleicht an keiner Stelle so gekonnt wie in &#8220;Les Corps Archets&#8221;, wo sich aus einem an dunklen Industrial erinnernden Brummen und Rattern eifache, harmonische Orchestralsounds mit einer orientalisch anmutenden Melodie herauswinden.</p>
<p>&#8220;Siamoises&#8221; ist ein Album von großer Anziehungskraft, sobald man sich voll auf die Musik eingelassen hat, doch es ist ein Locken und Blocken, denn alle Details entziehen sich konsequent jeder Greifbarkeit. Dies gibt der Musik eine besondere Aura und ist ganz nebenbei ein erfreulicher Unterschied zu dem, was in diversen Post Industrial-Genres gang und gebe ist.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.fragmentfactory.com/">Fragment Factory</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2426392710/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>EVAPORI: Dia​-​Logos I • Dia​-​Logos II • Dia​-​Logos I​+​II Conclusion • Imitation</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2020 06:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ditterich von Euler-Donnersperg]]></category>
		<category><![CDATA[Evapori]]></category>
		<category><![CDATA[Fragment Factory]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Wettstein]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Lau]]></category>
		<category><![CDATA[Nicolas Wiese]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Peters]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Schlewinski]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn der Begriff Dialog eine Unterredung zweier oder mehrerer Sprecher bezeichnet, wird er doch häufig auch metaphorisch für die unterschiedlichsten Formen des Interagierens gebraucht. In der Musik kann man auch dann von einem Dialog sprechen, wenn verschiedene Komponenten der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/09/19/evapori-dia%e2%80%8b-%e2%80%8blogos-i-%e2%80%a2-dia%e2%80%8b-%e2%80%8blogos-ii-%e2%80%a2-dia%e2%80%8b-%e2%80%8blogos-i%e2%80%8b%e2%80%8bii-conclusion-%e2%80%a2-imitation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/evapori.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21786" title="evapori" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/evapori-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auch wenn der Begriff Dialog eine Unterredung zweier oder mehrerer Sprecher bezeichnet, wird er doch häufig auch metaphorisch für die unterschiedlichsten Formen des Interagierens gebraucht. In der Musik kann man auch dann von einem Dialog sprechen, wenn verschiedene Komponenten der Notation, des Klangs oder auch der Stimmung nicht einfach kontrastierend aufeinandertreffen und aneinander vorbei &#8220;reden&#8221;, sondern sich immer <span id="more-21785"></span>gegenseitig im Blick haben und aufeinander reagieren.</p>
<p>Ganz gleich ob der Hamburger Klangkünstler Oliver Peters alias Evapori solche Überlegungen im Kopf hatte, bieten sie doch einen ganz guten Einstieg in die Musik seines vierten Longplayers namens &#8220;Dia-Logos&#8221;. Im Opener treffen eine ganze Reihe fein zisselierter Sounds in immer wieder neuen Zusammensetzungen aufeinander, so dass Tempo, Füllle, Klangfarben und -Beschaffenheit sich in steter Variation immer wieder neu erfinden. So entstehen aus rauen, von Rumpeln und Schleifen erfüllten Klangwelten, die in ihrer mysteriösen, aber nie aggressiven Art an Organum denken lassen, flächige, &#8220;ambiente&#8221; Passagen oder solche, in denen das Soundmaterial den ganzen Raum mit orchestral anmutender Wucht ausfüllt.</p>
<p>Im weiteren Verlauf entfaltet sich eine Tour d&#8217;Horizon zahlreicher Stimmungsnuancen, bei der hektisch-hysterische Stimmen &#8211; als Vokalisten werden neben Peters selbst Martin Lau und Ditterich von Euler Donnersperg genannt &#8211; würgende und gurgelnde Laute von sich geben, die in all ihrer Bedrohlichkeit eine gewisse Jealousy Party-Komik aufweisen, oder durch einen Park mit metallenen Objekten in unterschiedlichen Graden der Bearbeitung stiefeln. Die große Stärke dabei ist m.E. die Bandbreite an Gemütslagen, die von vorsichtigem Tasten über eruptive, noisige Freakouts bis zu fast meditativer Ruhe reicht. Das Album erscheint neben der digitalen Version dreihundertmal auf schwarzem Vinyl.</p>
<p><strong>Label: Fragment Factory</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2196355830/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TORBA: Musique Inconcrète</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/10/25/torba-musique-inconcrete/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Oct 2019 04:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fragment Factory]]></category>
		<category><![CDATA[Mauro Diciocia]]></category>
		<category><![CDATA[Torba]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn das neue Torba-Album ein Pendant in der Welt der haptisch erfahrbaren Artefakte hat, dann ist es die Ruine &#8211; ein Phänomen, welches das Künstlerkollektiv Alterazione Video jüngst am Beispiel unvollendeter Architektur und Infrastruktur untersuchte, an verschiedenen Konstruktionen, die aus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/25/torba-musique-inconcrete/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/dienichtkonkretatorbamusic.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18972" title="dienichtkonkretatorbamusic" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/dienichtkonkretatorbamusic-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn das neue Torba-Album ein Pendant in der Welt der haptisch erfahrbaren Artefakte hat, dann ist es die Ruine &#8211; ein Phänomen, welches das Künstlerkollektiv Alterazione Video jüngst am Beispiel unvollendeter Architektur und Infrastruktur untersuchte, an verschiedenen Konstruktionen, die aus Geldmangel, wegen technischer Probleme, politischer Planänderungen und ähnlicher Gründe Fragment bleiben mussten. In der dazu entstandenen Studie wurden sie als die bedeutendsten Kunstwerke des heutigen Italiens bezeichnet. <span id="more-18971"></span></p>
<p>&#8220;Musique Inconcrète&#8221;, erneut eine Reihe an feinsinnigen Cut-Up-Kollagen, wurde stark von diesen Überlegungen getriggert und setzt sich aus eher spontan zusammengesetzten Komponenten zusammen, denen man ihre Fragmentiertheit anmerkt. Benannt hat Torba das Resultat allerdings nicht nach dem Unvollendeten, sondern nach dem &#8220;Inkonkreten&#8221;, was eine ganze Reihe weiterer Bedeutungsnuancen eröffnet.</p>
<p>Im Vergleich zur One Track-CD &#8220;Musica Convenzionale&#8221;, dem ersten Teil der losen Reihe &#8220;Le Musiche&#8221;, erst recht aber zu früheren Veröffentlichungen, sind die sieben Tracks des neuen Longplayers noch ein ganzes Stück dezenter, andeutungshafter und ungreifbarer: Mikrosequenzen, deren Soundmaterial diffus an Zikaden, Straßenlärm, Sinustöne, Wind und Wasser und zwitschernde Vögel, aber auch an jazziges Basspiel erinnert, eine Viel-, wenn nicht Unzahl an per Telefon aufgezeichnetem Material, dazu Songzitate und immer wieder dezente Manipulation &#8211; all das liegt übereinander, greift ineinander und verschmilzt doch nur soweit miteinander, dass das Konstrukt einer Einheit verwehrt bleibt. Alles verbindet sich gerade so stark, dass die Konturen einzelner Klänge undeutlich und eben unkonkret werden.</p>
<p>Man kann darin freilich eine Kritik an den Ideen der Musique Concrète, oder zumindest das Aufzeigen einer Kehrseite und eines blinden Flecks sehen, betonten die Pioniere dieser Musik doch besonders das Material in seiner wie selbstverständlich angenommenen Abgegrenztheit. Die einzig deutliche Grenze, die Torba hier zieht, ist die des immer wieder überraschenden Schlusspunktes einer Sequenz oder einer Tonspur, womit er an einige seine früheren Tape-Veröffentlichungen anknüpft. Torba ist nach wie vor ein Gelände mit vielen abrupt endenden Sackgassen. Mehr noch als in den opulenteren Stücken wird dies in den zwei minimalistischen &#8220;Intermezzi&#8221; deutlich, in denen der (teils verfremdete und im Tempo hochgeschraubte) Auftakt einer berühmten Klaviersonate durch ein Szenario verhuschter Sounds getrieben wird. Daran, dass das Motiv immer wieder nach drei Tönen de nova da capo geht, mag man sich gar nicht gewöhnen, und soll es vielleicht auch nicht.</p>
<p>In dieser Spannung, in der die einzige klare Kontur die Evidenz des Unfertigen ist, liegt die Signifikanz und natürlich die größte Herausforderung von &#8220;Musique Inconcrète&#8221;. Hat man sich daran gewöhnt, erkennt man viel Schönheit in dem Gebräu aus Verkehrslärm, Stimmengewirr und verschwommener Jahrmarktsmusik. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://fragmentfactory.com/">Fragment Factory</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3794618053/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="http://fragmentfactory.bandcamp.com/album/musique-inconcr-te">Musique Inconcrète by Torba</a></iframe></p>
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