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	<title>African Paper &#187; Frank Apunkt Schneider</title>
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		<title>Froh zu sein: Üppige Wiederveröffentlichung der Familie Hesselbach</title>
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		<pubDate>Sat, 20 May 2023 02:33:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Anfang Juni bringen play loud! productions eine weitere &#8211; und nicht die letzte! &#8211; Reissue der legendären Tübinger Punk&#8217;n'Wave-Combo Familie Hesselbach heraus. Diesmal handelt es sich um ihr 1982 bei Infam Produkt erschienenes Tape-Debüt &#8220;Froh zu sein&#8221;, das in einer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/20/froh-zu-sein-uppige-reissue-der-familie-hesselbach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Juni bringen play loud! productions eine weitere &#8211; und nicht die letzte! &#8211; Reissue der legendären Tübinger Punk&#8217;n'Wave-Combo Familie Hesselbach heraus. Diesmal handelt es sich um ihr 1982 bei Infam Produkt erschienenes Tape-Debüt &#8220;Froh zu sein&#8221;, das in einer Doppel-LP-Edition mit einigem Bonusmaterial herauskommt &#8211; letzteres umfasst die Songs des &#8220;8-Ep-Sampler&#8221; (1983) sowie ausgewählte Soloaufnahmen von Handke Hesselbach (1959-2019), der 1983 die Kassette &#8220;Ich Und Die Anderen&#8221; herausbrachte. Das stets tadellos gekleidete Sextett gründete sich 1981 nach der Auflösung des Vorgängerprojektes ABC und erspielte sich mit seinem originellen und gleichsam mitreißenden Stil, der nicht nur an die Punk, Postpunk und NDW-Innovationen der Zeit anknüpfte, sondern immer wieder auch Spuren von Jazz, Funk, Ska und anderen Stilrichtungen (Klezmer, Orientalisches, Osteuropäisches?) offenbarte, schnell ein zunächst regionales, bald dann auch deutschlandweites Renommee. Ein Geheimtipp in einer Zeit, in der deutscher New Wave immer mehr als eher triviales Pop-Phänomen vermarktet wurde, blieben sie jedoch trotz alledem. Ein weiteres Markenzeichen waren die Texte, die stets eine leicht dadaistische Schlagseite hatten und mit ihren bewusst altbackenen Wendungen und einem augenzwinkernden Ernst ihre ganz eigene Poesie hatten. Play loud! brachten vor rund drei Jahren die gleichmanige LP der Band neu heraus, fürs kommende Jahr ist bereits die Neuauflage der EP &#8220;Süddeutschland&#8221; und der letzten Kassette der Band geplant. &#8220;Froh zu sein&#8221; ist auch digital erhältlich.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/frohzusein.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35742" title="frohzusein" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/frohzusein.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-35740"></span></p>
<p>Der deutsche (Post-)Punk fand nicht nur in Düsseldorf, Hamburg und Berlin statt. Mit ein, zwei Jahren Verspätung erreichte er die Provinz, wo an unwahrscheinlichen Orten wie Limburg, Varel, Kulmbach oder Verden noch unwahrscheinlichere Anlaufstellen für die abtrünnige Jugend entstanden. Auch um die schwäbischen Metropole Stuttgart (wo es eher ruhig blieb) bildeten sich produktive Zentren. In Pforzheim und Reutlingen. Oder in Tübingen, wo von knapp 20.000 Studierenden nur eine Handvoll mitbekommen hatte, dass da draußen eine kulturelle Revolution im Gange war. Je weniger Leute verfügbar waren, desto mehr Bands mussten sie gründen, um all die neuen Klänge und Ideen auszuprobieren. Die meisten davon waren eher potemkinsche Dörfer als aktive Gruppen. In Tübingen hießen sie Autofick, Zimt, Gäste Aus Ungarn, Moralische Entrüstung oder Attraktiv &amp; Preiswert. Das wichtigste Organ des Tübinger Untergrunds war die Familie Hesselbach, die sogar eine richtige Band war. Sie konnte außerhalb des eigenen Postleitzahlenbereichs auftreten, die allerneusten Einflüsse adäquat verarbeiten, die durch Zeitschriften wie Sounds und Spex bis nach Tübingen gelangt waren und musste sich auch nicht zwischen dem Krach-Jazzfunk der Contortions und dem DIY-Pop der Times entscheiden. Die Familie Hesselbach konnte nämlich beides.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/Familie-Hesselbach-1-by-Hendrik-Zwietasch.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35741" title="Familie Hesselbach 1 by Hendrik Zwietasch" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/Familie-Hesselbach-1-by-Hendrik-Zwietasch.jpg" alt="" width="477" height="312" /></a><br />
Die Kassette „Froh zu sein“, mit der die Familie Hesselbach im Frühjahr 1982 in interessierten Kreisen von sich reden machte, fängt die produktive Unruhe, die über ausgewählte Vertreter_innen der deutschen Provinzjugend hereingebrochen war, daher sehr genau und vermutlich sogar besser ein als die ein paar Monate später produzierte LP (Play Loud! Productions 2020)&#8221;. (Frank Apunkt Schneider)</p>
<p>Foto von Hendrik Zwietasch</p>
<p><a href="https://www.playloud.org/archiveandstore/en/vinyl-12/823-familie-hesselbach-froh-zu-sein.html"><strong>@ play loud!</strong> </a></p>
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		<title>Klassiker der Familie Hesselbach bei Play Loud!</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 05:23:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Play Loud! bringen am 18. Dezember die bekanntesten Songs der Familie Hesselbach in remasterter Form auf LP heraus. Das nach einer Fernsehserie des Hessischen Rundfunk benannte Tübinger Quintett, zu dem später ein sechstes Mitglied hinzukam, zählt zu den legendärsten deutschen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/12/05/klassiker-der-familie-hesselbach-bei-play-loud/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Play Loud! bringen am 18. Dezember die bekanntesten Songs der Familie Hesselbach in remasterter Form auf LP heraus. Das nach einer Fernsehserie des Hessischen Rundfunk benannte Tübinger Quintett, zu dem später ein sechstes Mitglied hinzukam, zählt zu den legendärsten deutschen Gruppen an der Schnittstelle des Post Punk und New Wave. Die Musiker nannten und sich Gottfried, Axel, Claude, Frank, Klaus und Handke Hesselbach &#8211; nennen sich wieder, muss man sagen, denn vor einigen Jahren gab es bereits Reunion-Konzerte.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/familiehasselbach.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23336" title="familiehasselbach" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/familiehasselbach.jpg" alt="" width="599" height="599" /></a><span id="more-23334"></span>Die Band war in der ersten Hälfte der 80er aktiv und brachte ihre eingängigen und in ihrer Unbekümmertheit gleichsam kantigen Songs, teilweise mit Überschneidungen, auf verschiedenen Tonträgern bei kleinen Szenelabels wie Infam Produkt, aber auch bei größeren Häusern wie Zickzack heraus. Ihr Sound passte perfekt in die NDW-Ära und war mehr als nur ein kleiner Ersatz für Bands wie Fehlfarben oder Ideal, die ihre besten Tage bereits hinter sich hatten, während neuere Produktionen immer mehr auf Hitparaden-Tauglichkeit hin &#8220;consultet&#8221; wurden.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/kFouc61UAwA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Ein Hang zu dadaistisch anmutenden Wortspielen, zu doppeldeutigen Titeln wie &#8220;Mein Fetisch ist der Teetisch&#8221;, &#8220;Eia toll ja&#8221; oder &#8220;Dille und seine Tante&#8221; und ein ironisches Spiel mit treudoofer Weltfremdheit, hinter der sich grinsend der Schalk verbarrikadiert, zeichnet die Songs aus. Das Rerelease enthält siebzehn von Moritz Illner remasterte Klassiker der Band und erscheint in zwei limitierten Vinyleditionen. Die LPs enthalten Bildmaterial sowie ausführliche Liner Notes von Frank Apunkt Schneider zu den Hintergründen der Band.</p>
<p><a href="http://www.playloud.org/archiveandstore/en/vinyl-12/710-familie-hesselbach.html"><strong>@ Play Loud!</strong></a></p>
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