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	<title>African Paper &#187; Freddie Murphy</title>
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		<title>Father Murphy mit Reissue früher EPs</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2020 06:54:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Improved Sequence bringen Mitte Dezember die beiden ersten EPs der mittlerweile aufgelösten Band Father Murphy heraus. &#8220;When We Were Young, The World Wasn&#8217;t In Your Hands&#8221; und &#8220;I Saw Seven Horns Rising From The Sea, When A Rooster Sang For &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/10/17/father-murphy-mit-reissue-fruher-eps/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Improved Sequence bringen Mitte Dezember die beiden ersten EPs der mittlerweile aufgelösten Band Father Murphy heraus. &#8220;When We Were Young, The World Wasn&#8217;t In Your Hands&#8221; und &#8220;I Saw Seven Horns Rising From The Sea, When A Rooster Sang For The Third Time&#8221;, die 2004 und 2006 beim Kultlabel Madcap Collective herauskamen und lange vergriffen sind, repräsentieren die Band in Ihrer ersten Inkarnation als Trio, bei dem Chiara Lee und Freddie Murphy von Drummer Vittorio Demarin unterstützt wurden. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/10/originafathermurphy.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22739" title="originafathermurphy" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/10/originafathermurphy.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-22737"></span>Sie gelten als wichtige Manifeste der Legende um die Figur des Father Murphy, die sich in den frühen Veröffentlichungen der Band sukzessive entfaltete. Father Murphys Musik rangierte in einem originellen Überlappungsbereich zwischen Noiserock und liturgisch anmutender ritueller Musik, im unbekannteren Frühwerk war der Noiserock-Charakter noch weitaus stärker ausgeprägt. Improved Sequence bringt die beiden EPs unter dem Titel &#8220;Origins&#8221; zusammen auf Albumlänge heraus, u.a. als Special Edition auf 75 roten Vinylscheiben.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/2014/04/12/i-believe-each-one-of-us-has-to-deal-with-a-personal-void-interview-mit-father-murphy/"><strong>Interview mit Father Murphy @ African Paper </strong></a><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_201017_081247_002.sdoc--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2142397446/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>FATHER MURPHY: Lamentations</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2015 05:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist gerade einmal acht Monate her, dass Father Murphy ihr Album „Croce“ herausbrachten. Mit der EP “Lamentations” kommt dann noch im alten Jahr ihre „Trilogy of The Cross“ zum Abschluss, zu der noch das im Januar erschienene Tape „Calvary“ &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/12/05/father-murphy-lamentations/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/fathermurphylamentations.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-11004" title="fathermurphylamentations" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/fathermurphylamentations.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist gerade einmal acht Monate her, dass Father Murphy ihr Album „Croce“ herausbrachten. Mit der EP “Lamentations” kommt dann noch im alten Jahr ihre „Trilogy of The Cross“ zum Abschluss, zu der noch das im Januar erschienene Tape „Calvary“ zählte – alle drei Teile der im Zeichen eines eigenwilligen Noise Rock ins Leben gerufenen und mittlerweile immer mystischer und ritueller ausgerichteten Band sind der Auseinandersetzung mit dem ambivalent empfundenen katholischen Erbe der beiden Italiener Chiara und (Reverend) Freddy Murphy gewidmet: der <span id="more-11003"></span>spirituellen Suche, der Angst, dem Versuch, all dies auch mit einer feinsinnigen Ironie zu verknüpfen, dem Gefühl vom Schuld und nicht zuletzt auch dem Wunsch nach Vergebung und Erlösung.</p>
<p>Steht die gesamte Trilogie bereits im Zeichen ihrer schrittweisen Abwendung vom Rock – allein schon durch den Weggang des Schlagzeugers Vittorio &#8211; so gibt es auch innerhalb der Reihe große Veränderungen. Auf „Lamentations“ sind die Neuerungen auch und v.a. klanglicher Natur, denn der Reverend lässt diesmal seine elektrische Gitarre komplett im Instrumentenschrank und gibt stattdessen der Trompete, die auch früher gelegentlich zu hören war, mehr Raum. Desweiteren wurde im Studio mit anderen Leuten gearbeitet, zu nennen wären der Toningenieur Paul Beauchamp (Blind Cave Salamander) und v.a. Produzent Fabrizio Modonese Palumbo (u.a. Larsen), der sich bei der Soundgestaltung  zumindest laut Label stark an Gruppen wie Coil (ich zog bereits <a href="http://africanpaper.com/2013/03/23/father-murphy-orsanti-they-called-them/">hier</a> einen Vergleich) und Nurse With Wound orientiert haben soll.</p>
<p>Schon recht früh in „Mercy and Truth“, dem ersten der beiden Tracks, fällt einem die originelle Abmischung auf, bei der Freddies mantraartige Wiederholung des Wortes „Mercy“ stark im Vordergrund steht. Der mystischen Aura des dumpfen Pulsierens tut dies jedoch keinen Abbruch, und wenn das Ritualistische dank Bläsereinsatz zwischendrin immer mal ins arg Verspielte kippt, hellt auch dies die Stimmung nicht auf, sondern hinterlässt mit der Frage, ob all dies nicht doch alles ironisch gemeint ist, eher Irritation. Ich finde die Assoziation eines amerikanischen Journalisten, der an eine Monthy Python-Version eines italienischen Horrorstreifens denken musste, zwar etwas übertrieben, aber ich kann nachvollziehen, wie er darauf kam.</p>
<p>Der größte Bruch ereignet sich mit Chiaras kindlichem Stimmeinsatz, die mit anrührendem Pathos „Save us from us“ anstimmt (wer denkt da nicht an David Tibets Zeile „Who will deliver me from myself“ aus Current 93s „Black Ships Ate The Sky“?), wonach auch schon bald der zweite, wesentlich droniger gestaltete Titeltrack beginnt. Auf dem Teppich einer mediterran anmutenden Harmonium-Melodie, die ab und an von unpassend schnellen Takten durchkämmt wird, ereignen sich zahlreiche klangliche und rhythmische Details, bis das Ganze in einem fast kathartischen Crescendo aus den jaulenden Stimmen von Freddy und Chiara kulminiert.</p>
<p>Laut Eigenangabe ist „Lamentations“ von einer nicht ganz seriösen Lektüre des Buches Jeremia und der Beschäftigung mit der Orthodoxen Liturgie inspiriert, aber letztlich erhellen solche Querverweise das Dunkel Father Murphys nur gering. Das allerdings tut der Wucht auch dieser Veröffentlichung, die einmal mehr stark von Unterdeterminiertheiten lebt, nicht den geringsten Abbruch. (U.S.)<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Label: Backwards</strong></p>
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		<title>FATHER MURPHY: Croce</title>
		<link>https://africanpaper.com/2015/03/14/father-murphy-croce/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2015 07:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unserem Interview kündigten Father Murphy bereits vor einem knappen Jahr ihr neues Album &#8220;Croce&#8221; an und erwähnten, dass sie sich &#8211; trotz ihrer ansonsten englischsprachigen Texte &#8211; für den Titel entschieden hatten, weil er im Italienischen wesentlich kantiger klingt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/03/14/father-murphy-croce/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/fm_croce_cover-150x150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10012" title="fm_croce_cover-150x150" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/03/fm_croce_cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In unserem <a title="I believe each one of us has to deal with a personal void. Interview mit Father Murphy" href="http://africanpaper.com/2014/04/12/i-believe-each-one-of-us-has-to-deal-with-a-personal-void-interview-mit-father-murphy/">Interview</a> kündigten Father Murphy bereits vor einem knappen Jahr ihr neues Album &#8220;Croce&#8221; an und erwähnten, dass sie sich &#8211; trotz ihrer ansonsten englischsprachigen Texte &#8211; für den Titel entschieden hatten, weil er im Italienischen wesentlich kantiger klingt als das vergleichsweise softe englische &#8220;Cross&#8221;. Das war schon deshalb eine treffende Wahl, da auch die Musik rau und kantig klingt, genau so, wie man es von dem Duo aus Veneto, das eine düstere Form des Noiserock spielt, auch erwartet. Doch er ist auch eine gute Wahl wegen seines Symbolgehalts. Wenn Federico und Chiara als<span id="more-9864"></span> Father Murphy ihre verzweifelten und zugleich heroischen Schreie in die Welt schleudern und von Suche und Verlorenheit künden, so ist die ambivalente Auseinandersetzung mit ihrem katholischen Erbe stets präsent, auch dann, wenn sich das indirekt und im Hintergrund abspielt. Manchmal reichen bestimmte Begriffe und symbolbelandene Geräusche, um eine Stimmung zu konnotieren, die ohne diese Kulisse eine ganz andere Färbung hätte.</p>
<p>Filtert man &#8220;Croce&#8221; durch diese Zerrissenheit, dann erscheinen weite Teile des Albums wie eine zeitgenössische Version der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dark_Night_of_the_Soul">&#8220;dark night of the soul&#8221;</a>, und das gleich von der ersten Sekunde an: Wie eine Performance, die unmittelbar nach dem plötzlichen Fall des Vorhangs beginnt, wirft einen &#8220;Blood Is Thicker Than Water&#8221; gleich in die Mitte des stakkatohaften Geschehens, in dem die beiden ihre heroisch-zynischen Stimmen im Chor erschallen lassen, untermalt von sägenden, grobkörnigen Noisegitarren. Chiaras beschwörender Gesang steht mehr denn je im Zentrum, in &#8220;A Purpose&#8221; ergänzt Federico sie mit unheimlichen, gutturalen Stimmen, und letztlich ist es v.a. das Hypnotische, das die insgesamt doch eher schwierige Musik zugänglich macht.</p>
<p>Saitenschnarren, metallenes Gerassel und finstere Bläsersounds erinnern in manchen Tracks an ihre eher soundscapige <a href="http://africanpaper.com/2014/05/31/father-murphy-veronica-azzinari-nozze-chimiche-booklet-und-12/">EP mit Veronica Azzinari</a> und unterstreichen die okkulte Atmosphäre, die der Band seit jeher nachgesagt wird, und es ist schon bezeichnend, dass die erste harmonischere Stelle dann eintritt, wenn Chiaras zombifiziert wiederholte Frage &#8220;Can you take it?&#8221; in ein fatales &#8220;You can take it!&#8221; überleitet. Aber es ist nicht die einzige freundliche Lichtung, denn v.a. die zweite Seite macht klar, dass das christliche Symbol um Schuld, Opfer und Erlösung für Father Murphy nicht nur Anlass zur Schwarzmalerei und zum Suhlen in Absurdität ist. Song für Song verschwindet immer mehr das Hysterische, Desperate aus der Musik, stellenweise streifen die hinteren Stücke beinahe so etwas wie Pop, und das finale &#8220;They won&#8217;t hurt you&#8221; klingt fast wie eine furiose Feier des Lichtes am Ende eines Tunnels. Das mutet teleologisch an, was durchaus beabsichtigt sein kann.</p>
<p>Und so ist &#8220;Croce&#8221; tatsächlich ein christliches Album, das eine von Leid und Schmerz erfüllte Heilsgeschichte subjektiv inszeniert und rituell durchlebt? Ich möchte soweit nicht gehen, denn Father Murphy sind ein weiteres mal viel zu abstrakt und unberechenbar, um irgendwem etwas vorzukauen oder gar zu predigen, nach wie vor schneiden sie Themen bloß an und lassen eine großartig inszenierte Atmosphäre für sich sprechen. Und auch das Zerrissene wäre mit einer solchen Eindeutigkeit nicht unter einen Hut zu bringen, sie wären nicht mehr Father Murphy, gäben sie es auf. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://theflenser.com/">The Flenser</a></strong></p>
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		<title>FATHER MURPHY &amp; VERONICA AZZINARI: Nozze Chimiche (Booklet und 12&#8221;)</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2014 06:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dem in voller Länge um einiges umständlicheren Titel &#8220;Rev. Freddie Murphy, C. Lee and vicar Vittorio Demarin as Father Murphy play Veronica Azzinari&#8217;s engravings inspired by &#8216;Chymische Hochzeit Christiani Rosencreutz Anno 1459&#8242;&#8221; erscheint gerade die Zusammenarbeit zwischen einer der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/05/31/father-murphy-veronica-azzinari-nozze-chimiche-booklet-und-12/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/nozzechimiche.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8504" title="nozzechimiche" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/nozzechimiche-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unter dem in voller Länge um einiges umständlicheren Titel &#8220;Rev. Freddie Murphy, C. Lee and vicar Vittorio Demarin as Father Murphy play Veronica Azzinari&#8217;s engravings inspired by &#8216;Chymische Hochzeit Christiani Rosencreutz Anno 1459&#8242;&#8221; erscheint gerade die Zusammenarbeit zwischen einer der eigenwilligsten jüngeren Experimentalbands und der Druckgrafikerin <a href="http://www.veronicaazzinari.it/">Veronica Azzinari</a> in Form eines großformatigen Booklets und einer einseitig bespielten 12&#8221;. Stoff bzw. die Inspirationsquelle ist der gleichnamige okkulte Roman, der im 17. Jahhundert zu einem der Manifeste der sogenannten Rosenkreuzer wurde und dem deutschen Autor Johann Valentin Andrae zugeschrieben wird.<span id="more-8503"></span></p>
<p>Azzinaris Gravuren sind den einfachen Formen und dem zweidimensional-flächigen Stil frühneuzeitlicher Grafiken nachempfunden, und geben zugleich Zeugnis von einer freien, ungezwungenen Hand. In schlichten, erdigen Farben erscheinen kindlich anmutende Chimären auf den Tableaus, die stets im Prozess der Verwandlung erscheinen – vom Floralen zum Tierischen zum Menschlichen zum Mechanischen und zurück. Körperausschnitte erscheinen als Versatzstücke, die unter Missachtung jeder Größenordnung montiert sind.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/nozzereview.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8505" title="nozzereview" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/04/nozzereview.jpg" alt="" width="598" height="300" /></a></p>
<p>Father Murphys Musik dazu ist derart hintergründig, dass sie problemlos beim aufmerksamen Bilderbetrachten gehört werden kann – konzentriert man sich völlig auf die Musik, erweist sie sich als überraschend ereignisreich. Die songorientierte, postpunkige oder offen noisige Seite haben die Turiner dabei merklich heruntergeschraubt zugunsten einer hörspielartigen Klangfolge, die an einen mittelalterlichen Mönchskrimi erinnert. Ketten und Schlüssel rasseln, Keilhacken graben sich in steinigen Boden, mysteriöse Schritte hallen durch eine alte europäische Düsternis, erst mir der Zeit mischen sich musikalischere Details – Dronescapes, pochende Rhythmen – in die Szenerie.</p>
<p>In zeitgenössischen Subkulturen sind okkulte Parallelwelten oft Teil romantischer Vorstellungen. Doch Romantik ist gescheiterte Mystik – statt die Heterotopie zu kennen, verzehrt sie sich nach der Utopie und verbleibt auf dem Level des Nie-Ankommens, was ihre Elaborate im Schnitt sentimental erscheinen lässt. Davon kann hier keine Rede sein.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.corpoc.com">CORPOC</a>/<a href="http://www.terracava.net/en">Terracava</a></strong></p>
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