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	<title>African Paper &#187; Gaffer Records</title>
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		<title>TERESA RIEMANN: Caracoler Dans Les Abattoirs</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 05:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gaffer Records]]></category>
		<category><![CDATA[Teresa Riemann]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine bestimmte Stimmung, ein typisches Lebensgefühl in der Musik von Teresa Riemann, das sich intensiv spüren und doch nur unzureichend beschreiben lässt. Ist es eine furiose Art, sich zu verlieren und dies mit stoischer Akzeptanz zu tragen und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/09/teresa-riemann-caracoler-dans-les-abattoirs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/caracoler.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-39653" title="caracoler" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/caracoler-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt eine bestimmte Stimmung, ein typisches Lebensgefühl in der Musik von Teresa Riemann, das sich intensiv spüren und doch nur unzureichend beschreiben lässt. Ist es eine furiose Art, sich zu verlieren und dies mit stoischer Akzeptanz zu tragen und im Extremfall sogar zu feiern, ohne aber viel Wirbel darum zu machen? Vielleicht, und immer ist es in etwas Dunkles, Uriges gebettet, in eine mit nur <span id="more-39650"></span>gelegentlichen Lichtstrahlen aufgehellten Welt aus Holz und rostigem Metall. Auch auf dem jüngsten Tape der Berliner Drummerin, Vokalistin und Multiinstrumentalisten, die in manchen Performances Schlagzeug und Klavier simultan traktiert, findet sich dieses Gefühl wieder.</p>
<p>Von rumorendem Hall umhülltes Hantieren, in dem sich schnell perkussive Takte abzeichnen, kommt näher und steiget sich schnell zum mitreißenden Getrommel, und auch wenn man sich abrupt in die Szene geworfen fühlt, wirkt die Musik von Beginn an wie der Auszug von etwas, das schon die ganze Zeit existierte, und das bloß für die Länge eines Albums kurz herangezoomt wurde. Und vielleicht ist es wieder der Eindruck des Stoischen in der fast summenden Stimmarbeit, in der sich nicht sicher eine Sprache erkennen lässt, das man sich von dieser Musik zugleich mitreißen lässt und doch in Ruhe gelassen fühlt &#8211; eine der zahlreichen Ambiguitäten in Riemanns Musik, eine weitere ist die wie eine Überblendung wirkende Gleichzeitigkeit von Spontaneität und Stimmigkeit, über die ich schon im Zusammenhang mit dem vor anderthalb Jahren erschienenen Vorgänger <a title="TERESA RIEMANN: Trébuchement Persistant" href="http://africanpaper.com/2022/09/10/teresa-riemann-trebuchement-persistant/">&#8220;Trébuchement persistant</a><a title="TERESA RIEMANN: Trébuchement Persistant" href="http://africanpaper.com/2022/09/10/teresa-riemann-trebuchement-persistant/">&#8220;</a> geschrieben habe. In all dem sollte man &#8220;Caracoler Dans Les Abattoirs&#8221; als Gesamtpaket verstehen. Höhepunkte gibt es aber durchaus, so das atmosphärisch beklemmende &#8220;Von der Angst, Zeit zu Verlieren&#8221;, dessen zischelndes Beckenspiel und die elektrifizierten Saiten den Hintergrund bilden für ein Gedankenkarusell über das Todessymbol einer Spinne, die in jedem Daseinswinkel des lyrischen Ichs hockt und lauert und seine klebrigen Fäden spinnt. Das Endzeitliche des lähmenden Bildes, das im Laufe des Textes noch ins Gesellschaftliche ausgeweitet wird, steigert sich mit der Zeit zu einem rasenden, rumpelnden Freakout und illustriert den befreienden Gewaltakt, der auch im Text anklingt.</p>
<p>&#8220;Can&#8217;t Stop Waiting&#8217;, das dem Titel entsprechend eine repetitive Struktur anklingen lässt, beginnt mit einem rumpelnden, handdrumartigen Auftakt, ein manchmal abgehackter Gesang, der von Zeit zu Zeit in Summen und Stöhnen zu kippen droht, lässt immer wieder einen eruptiven Ausbruch erwarten, doch stets glätten sich die Wogen in trügerischer Friedfertigkeit. &#8220;When Will The Good Times Come Back?&#8221; scheint, den guten Zeiten gleich, in eine gewisse Ferne gerückt, ein dröhnender Wind trägt die verhallte Stimme und die verrauschten Drums wie einen melierten Widerhall des eigentlichen, längst verblassten Songs zum Ohr und lässt dabei sogar die Fata Morgana von etwas Liturgischem entstehen. Typischerer &#8220;psychotic Noisepunk&#8221; ist dagegen wieder &#8220;Save our Souls&#8221;, bei der Teresas Stimme zu zischend rollenden Drums kraftvolle Kleckse und Striche auf die imaginäre Leinwand wirft und dabei doch, in den höhertönenden Momenten, außer Atem und am Rande des Weinens wirkt.</p>
<p>&#8220;Nage avec moi dans ma langue mutilée&#8221;, mit dem das Album schließt, fällt nicht wegen des französischen Gesangs, sondern wegen des pulsierend hüpfenden Taktes und der vordergründig fast poppigen Aura aus der Reihe, vorausgesetzt man überhört die auch hier deutliche Atemlosigkeit, die den Song wieder an den Rest des Settings bindet. Trotzdem schafft der Unterschied den Eindruck eines offenen Schlusses und lässt &#8220;Carocaler Dans Les Abattoirs&#8221; einmal mehr wie ein opera aperta erscheinen, bevor die Musik wieder in ihre ganz eigene Welt zurückgezoomt wird.</p>
<p>Das Album erscheint neben dem obligatorischen Download in einer sehr schönen gestalteten Tape-Edition mit einem Booklet, das die ganzen oft nicht gerade kurzen Texte enthält. Diese übrigens in einer Schriftgröße, die eine gute Lupe notwendig macht, aber diese kleinen pragmatischen Wermutstropfen sollten der ästhetischen Brillianz des Albums nicht viel anhaben können. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Gaffer Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2467167247/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Teresa Riemann: Neues Tape und Konzert mit Gästen</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/10/26/teresa-riemann-neues-tape-und-konzert-mit-gasten/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 05:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ATM]]></category>
		<category><![CDATA[Gaffer Records]]></category>
		<category><![CDATA[Giorgio Alloatti]]></category>
		<category><![CDATA[Joana Cuiko]]></category>
		<category><![CDATA[Lara Alarcón]]></category>
		<category><![CDATA[Pablo Ulises Lienhard]]></category>
		<category><![CDATA[Sofia Salvo]]></category>
		<category><![CDATA[Teresa Riemann]]></category>

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		<description><![CDATA[Am zweiten November stellt Teresa Riemann im Rahmen eines Releasekonzertes in Berlin ihr neues Album &#8220;Caracoler dans les abattoirs&#8221; (&#8220;Schnecken in Schlachthäusern&#8221;) vor, das als Tape und digital bei Gaffer Records erscheint. Zu ihrem &#8220;Psychotic Noisepunk&#8221; und ihren auf Solodrumming, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/26/teresa-riemann-neues-tape-und-konzert-mit-gasten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am zweiten November stellt Teresa Riemann im Rahmen eines Releasekonzertes in Berlin ihr neues Album &#8220;Caracoler dans les abattoirs&#8221; (&#8220;Schnecken in Schlachthäusern&#8221;) vor, das als Tape und digital bei Gaffer Records erscheint. Zu ihrem &#8220;Psychotic Noisepunk&#8221; und ihren auf Solodrumming, Stimme und Effekten basierenden neuen Tracks heißt es im<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/FB_IMG_1698297313625.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38061" title="FB_IMG_1698297313625" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/FB_IMG_1698297313625.jpg" alt="" width="720" height="508" /></a><span id="more-38060"></span></p>
<p>Programmtext: &#8220;Highly energetic, very unique style of convulsive percussion meanwhile being fully conscious about every tone and the precise moment it is going to break into being. She accompanies her drumming with the eclectic use of her fragmented voice, spontaneously reciting frazzles of the living memory of humankind&#8221;. Zum Auftakt ihres früheren Albums<a title="TERESA RIEMANN: Trébuchement Persistant" href="http://africanpaper.com/2022/09/10/teresa-riemann-trebuchement-persistant/"> &#8220;Trébuchement persistant&#8221;</a>, bei dem noch ein Piano zum Einsatz kam, hieß es in unserer Rezension &#8220;Wie bei einer Tür, die man zufällig öffnet und die zu einer schon voll im Gange befindlichen Party führt, fällt man wie zufällig in diesen Song in dem alles – Barpiano, perkussives Hantieren, heftiges Gedresche, das nie nur Lärm ist, und einen Hauch von Jazz und Kabarett – wie spontan improvisiert, gar dilettantisch wirkt, obwohl alles zugleich perfekt stimmig ist. Dieses Gefühl von zwei überblendeten Bildern begegnet einen [...] an vielen Stellen des Albums&#8221;. Ebenfalls an dem Abend zu sehen ist außerdem das Saxofon-Duo Sofía Salvo und Pablo Ulises Lienhard unter dem wahrhaft dystopischen Namen Keine Nudeln. Ferner eine Butoh-Tanzperformance von Joana Cuiko alias ATM und ein zwischen Harsh Noise, Ambientdröhnung und Schreitherapie changierender Auftritt von Giorgio Alloatti und Lara Alarcón.</p>
<p>Donnerstag, 02.11.2023<br />
Doors 20 Uhr<br />
<strong><a href="https://facebook.com/events/s/tape-release-party-teresa-riem/993038835325637/">@ Facebook mit Adresse und Wegbeschreibung</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_231026_075551_268.sdocx--></p>
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		<title>MAGDA MAYAS: Terrain</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/04/16/magda-mayas-terrain/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2016 06:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gaffer Records]]></category>
		<category><![CDATA[Magda Mayas]]></category>

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		<description><![CDATA[Magda Mayas zählt sicher zu den derzeit renommiertesten Vertreterinnen der Inside Piano-Techink, des improvisierenden Auslotens der Möglichkeiten, die ein geöffneter Klavierkasten bietet. Obwohl sie durchaus mit Kontaktmikros und Amplifier arbeitet, dominiert bei ihr meist ein akustischer Klangeffekt, so auch über &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/04/16/magda-mayas-terrain/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/magdamayasterrain.jpe"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12007" title="magdamayasterrain" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/magdamayasterrain-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Magda Mayas zählt sicher zu den derzeit renommiertesten Vertreterinnen der Inside Piano-Techink, des improvisierenden Auslotens der Möglichkeiten, die ein geöffneter Klavierkasten bietet. Obwohl sie durchaus mit Kontaktmikros und Amplifier arbeitet, dominiert bei ihr meist ein akustischer Klangeffekt, so auch über weite Passagen ihrer soeben erschienenen LP &#8220;Terrain&#8221;, ein aus zwei längeren Tracks bestehendes Album, bei der auch ihr zweites Lieblingsinstrument, das Clavicord zum Einsatz kommt.<span id="more-11615"></span></p>
<p>Man muss gewiss nicht immer darauf rumreiten, dass die Musik Mayas&#8217; nur gelegentlich überhaupt wie ein Piano klingt, und doch sind die falschen Fährten, die sie mit oder ohne Absicht gerade auf dem die erste Seite füllenden Stück &#8220;Traces&#8221; legt so faszinierend, dass sie immer wieder zum kindlichen Instrumenteraten verführen. Der gut zwanzigminütige Track mutet wie eine geheime Spur durch den Dickicht an, den man auf dem Cover zu sehen bekommt, und enthält gleichsam im Plural (zum Teil vage, zum teil offensichtliche) Spuren vielfacher bekannter Sounds.</p>
<p>Mal erinnert das zunächst noch richtungslose Saintenklimpern an gezupfte Instrumente wie Sas oder Sitar, mal werden die Saiten perkussiv bearbeitet und für herkömmliche Begriffe des Klavierspiels ordentlich zweckentfremdet, mal werden sie mit Gegenständen aus unterschiedlichem Material gestrichen und lassen Flöten- und Violinenklänge assoziieren. Mag das Zupfen der höheren Saiten den Track leitmotivisch bestimmen, so sind doch einige Abschnitte zu erkennen, die einzelne Klangfarben oder Geschwindigkeiten dominieren lassen und recht Spontan aus dem Bauch heraus in einander übergehen. Am Effekt tiefer Vibratos und recht dramatischer rhythmischer Allegropassagen erkennt man, dass es der Musikerin keineswegs nur um Spielerei geht, sondern um das Erzeugen von zum Teil recht feinen Stimmungen.</p>
<p>Plastischer, klarer, vom Klang her stabiler und vor allem rockiger ist das Stück &#8220;Shimmer&#8221;, das die zweite Seite füllt und auf einem Clavicord des 60er Jahre ausgeführt wurde. Finden sich auch hier die aus dem ersten Stück bekannten eindringlichen Klangtexturen, so dominiert doch insgesamt ein rauerer Sound, tiefes metallenes Schaben und Klopfen, das sich wie ein mit Rhythmus begleitetes Stück Deser Rock anhört, eimngespielt auf Gitarre oder E-Cello, und wenn sie manche Saiten wie eine Slideguitar zupft, besteht kein zweifel mehr, in welche Richtung das gehen soll.</p>
<p><strong>Label: Gaffer</strong></p>
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