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	<title>African Paper &#187; Galilea Mallol</title>
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		<title>NATURA MORTA: Diotima</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 06:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chiærichetti Æditore Ræcordings]]></category>
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		<description><![CDATA[María Mallol Moya, die unter dem Namen Natura Morta oder Naturamorta auftritt, gehört zu den Künstlern, die es nicht übermäßig eilig mit ihren Soloarbeiten haben, und erfahrungsgemäß kann dies für ganz unterschiedliche Haltungen stehen. Oft ist es eine verquere Mischung &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/05/natura-morta-diotima/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/12/Naturamortadiotima.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-28177" title="Naturamortadiotima" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/12/Naturamortadiotima-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>María Mallol Moya, die unter dem Namen Natura Morta oder Naturamorta auftritt, gehört zu den Künstlern, die es nicht übermäßig eilig mit ihren Soloarbeiten haben, und erfahrungsgemäß kann dies für ganz unterschiedliche Haltungen stehen. Oft ist es eine verquere Mischung aus Geduld, Schüchternheit, Perfektionismus und der Überzeugung, nicht jeden nennenswerten musikalischen Einfall unter die Leute bringen zu müssen. Vielleicht spielt <span id="more-28175"></span>bei Natura Morta etwas von all diesen Gründen eine Rolle, nur eines ist auszuschließen, nämlich ein Mangel an kreativen Ideen.</p>
<p>Schon auf ihrem ersten Songbeitrag &#8220;No wine, no life, no bread&#8221; auf einer Compilation auf Hyla Tapes überraschte sie nicht nur mit einem ordentlichen Panorama an Soundquellen von Spoken Words über Feldaufnahmen bis hin zu akustischen Instrumenten, sondern auch mit einer soliden Bandbreite vom traditionellen und progressiven Einflüssen. Auch hat sie in den letzten Jahren immer wieder an Bands und Kollaborationen mitgewirkt, auch hier ist sie nie auf ein Genre festgelegt. Jüngst steuerte sie Gesang zu Rosacroces furiosem &#8220;Tropico del pianto&#8221;-Album bei.</p>
<p>Das Songmaterial zu ihrem nach einer weisen Seherin und Verkünderin der &#8220;platonischen&#8221; Liebe benannten Longplayer, dem auf Tape und digital erscheinenden &#8220;Diotima&#8221;, entstand nach und nach in den letzten Jahren, und man merkt der Musik die vielen Einflüsse, die in einer solchen Zeit notgedrungen an die Tür klopfen, deutlich an. Das Album eröffnet mit fein produzierter, rhythmisch pulsierender Elektronik und einem in der Luft schwebenden, fast etherischen Gesang &#8211; eine Mixtur, bei der eine gewisse Rauheit nicht im Widerspruch zum Intrikaten stehen muss. Man begegnet dem im Verlauf an weiteren Stellen: In &#8220;Head (Abyssm)&#8221; bewirkt die gleichermaßen organisch und meachanisch wirkende Soundtextur die irritierende Aura eines untoten Wesens, was vielleicht ganz gut zum Projektnamen passt. Im Vergleich dazu wirken vom Schwerpunkt her akustischere Stücke wie &#8220;The Second After the Big Bang&#8221; oder &#8220;When the Devil Comes&#8221; nahezu idyllisch. Letzteres ist ein fantastisches totentanzartiges Lullaby, von dem einige Dark Folk-Finsterlinge nur träumen können. &#8220;The Party Where I Play Dead&#8221; wäre die perfekte, auf Zehenspitzen daherkommende Post Altamont-Hymne. Natura Morta beherrscht die Kunst der Rückgriffe im populärkulturellen Warenhaus perfekt, wahrscheinlich ganz ohne es zu beabsischtigen.</p>
<p>Ein weiteres Merkmal fast aller Songs ist eine gewisse Tendenz ins Hörspielhafte, bei denen &#8211; wie im Titelstück &#8211; Piano, Rezitation und die Geräusche der Natur oft die wesentlichen Komponenten sind, Grillen und Zikaden verdienen ein Extra-Credit. In den verwunschenen Soundscapes von &#8220;Bosson du Higgs&#8221; entsteht aus wie zufällig mitgeschnittenen Gesprächsfetzen, stimmungsvollen Klavierparts und wie verlangsamte Peitschenhiebe kreisenden Loops eine spannungsgeladene Atmosphäre, die schwer zu charakterisieren ist. &#8220;Blood is (Eternal) Life&#8221; wirkt mit seinen leidgetränkten Sprach- und Flüster-Vocals vor einer verhuschten Soundkulisse wie ein in Zeitlupe stattfindender Trip in eine Unterwelt, die der eigenen Blutkreislauf sein könnte. In &#8220;Anahi&#8221; erwacht eine verhexte und von Unkraut überwucherte Welt aus einem langen Dornröschenschlaf, und wer hinter den amnutigen Klavierparts den (eventuell nur aus Flüstern erzeugten?) Lärm auszumachen versteht, ahnt, welch gewaltvoller Vorgang das ist.</p>
<p>&#8220;Diotima&#8221; ist ein reichhaltiges Debüt. Es ist um einiges runder und trotz Momenten der Verzerrtheit harmonischer und unkantiger ausgefallen als Natura Mortas erster Samplerbeitrag, und letztlich illustriert dies nur, wie vielfältig das Potential der Künstlerin ist. Wäre schön, wenn das nächste Album trotzdem nicht ganz so lange auf sich warten lässt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Chiærichetti Æditore Ræcordings</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1044989390/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>GIANNI GIUBLENA ROSACROCE: Tropico del Pianto</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/10/30/gianni-giublena-rosacroce-tropico-del-pianto/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2021 05:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chiærichetti Æditore Ræcordings]]></category>
		<category><![CDATA[Galilea Mallol]]></category>
		<category><![CDATA[Gianni Giublena Rosacroce]]></category>
		<category><![CDATA[La Piramide Di Sangue]]></category>
		<category><![CDATA[Movie Star Junkies]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter dem Nom de guerre Gianni Giublena Rosacroce verbirgt sich der Turiner Multiinstrumentalist Stefano Isaia, der hierzulande wahrscheinlich am ehesten noch als Klarinettist der orientalisierenden Psychedelic Rocker La Piramide di Sangue, vielleicht auch als Mitglied der Movie Star Junkies in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/10/30/gianni-giublena-rosacroce-tropico-del-pianto/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/tropicodespianto.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27507" title="tropicodespianto" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/tropicodespianto-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hinter dem Nom de guerre Gianni Giublena Rosacroce verbirgt sich der Turiner Multiinstrumentalist Stefano Isaia, der hierzulande wahrscheinlich am ehesten noch als Klarinettist der orientalisierenden Psychedelic Rocker La Piramide di Sangue, vielleicht auch als Mitglied der Movie Star Junkies in Erinnerung geblieben ist. Isaia spielt aber neben seinen zahlreichen Bands seit mindestens einem Jahrzehnt solo und hat unter<span id="more-27506"></span> dem genannten Pseudonym eine Reihe an Tapes und anderen Alben, u.a. eine mehrteilige Hommage an Georg Trakl, herausgebracht.</p>
<p>Trotz seiner sprunghaft wirkenden Vielseitigkeit, die oft auf engem Raum von Folk und Kammermusik über Psych-, Garage und sonstigen Rock bis zum Noise springen kann, hätte wahrscheinlich kaum jemand mit einem verqueren Bossanova-Album gerechnet. Als ein solches kann man &#8220;Tropico del Pianto&#8221;, das aus zum Teil bis zu zehn Jahre alten home recordings und einem Livetrack besteht, durchaus bezeichnen. Man merkt es aber nicht gleich von Anfang an.</p>
<p>Eingeleitet wird das Album mit einem in aufwühlende Wehmut getauchten Vorspann, bei dem ein schönes Klaviersolo, das an Gurdjieff erinnert und ebenso gut aus einem Film der Siebziger stammen könnte, mit einer groovig rasselnden Perkussion zusammengeführt wird. Spanische Gitarren gesellen sich dazu, und irgendwie steckt bereits in dieser kleinen Miniatur das ganze Charisma der Musik, und die orientalisierende Klarinette, eines der Markenzeichen Rosacroces, leitet dann auch gleich in den Rest des Albums über, das eine furiose Mischung aus Dolce Vita und Weltuntergang bietet &#8211; und eine sympathische Liebe zum Lofi und zu Schrägheiten aller Art.</p>
<p>Das Spiel der Klarinette und der groovige Takt vieler Stücke wecken durchgehend Assoziationen zu abgründig-romantischen Filmen aus besseren Zeiten, bei denen man mit eben solcher Musik im Cabrio eine sonnige Küstenstraße entlang cruist, die sanften Ornamente des zentralen Instruments in &#8220;Esperame en tu sueños&#8221; lassen längst archetypisch gewordene Stimmungen aus dem kollektiven Gedächtnis des 20. Jahrhunderts lebendig werden. Doch dass bereits die Rhythmen oft wie aufgeklebt wirken und fast immer wie merkwürdig aus dem Takt geraten scheinen, gibt der Musik erst ihren einzigartigen Charme. In &#8220;Tropico Oscuro&#8221; beispielsweise, das mit dem wehmütigen Gesang von Galilea Mallol (Lame, Space Aliens From Outer Space) einen perfekten Pineapple Pop abgeben könnte, machen klappernde Ohrfeigen-Takte das Idyll kantig und bewahren es vor der Falle des nur noch Schönen.</p>
<p>Kanten subtilerer Art stecken aber schon in dem verliebten Gefühlsmix aus Schwermut und Euphorie, das sich ganz automatisch aus dem Zusammenspiel von Melodien und Rhythmen ergibt. In &#8220;La Llamada&#8221; macht sich (nicht erst beim Klingeln eines Weckers) eine gewisse Aufgekratztheit im feierlichen Pathos bemerkbar, im Titelsong wird das ganze noch untermauert von Isaias von einem gewissen Phlegmatismus durchdrungenen Gesang und einen Text über das Leben, die Liebe und den Schmerz &#8211; der Song ist Pineapple Blues pur und hätte in vielfacher Hinsicht auf Novy Svets &#8220;Into your Skies&#8221; eine gute Figur gemacht.</p>
<p>Wen all das noch nicht anfixt, der sollte &#8211; wenn ihm denn noch zu helfen ist &#8211; spätestens beim behäbigen Walzer &#8220;Rosa dei Venti&#8221; mit seinem Akkordeon und der bauchigen Klarinette das Herz aufgehen. &#8220;I am the wind that blows wild&#8221; singt der Antiheld in dem Live-Mitschnitt und stolziert trunken auf Stelzen ins Dunkel der Nacht. Jedes Fazit erübrigt sich. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Chiærichetti Æditore Ræcordings</strong></p>
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