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	<title>African Paper &#187; Gillian Chadwick</title>
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		<title>RUSALNAIA: Time Takes Away</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2016 08:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/RusalnajaTTA.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12577" title="RusalnajaTTA" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/RusalnajaTTA-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als nach dem Debüt von Sharron Kraus&#8217; und Gillian Chadwicks Rusalnaia-Projekt zunächst keine weiteren Lebenszeichen mehr kamen, neigte man zunächst mal dazu, das ganze als eine einmalige Sache abzutun, hatten die beiden Folksängerinnen mit ihren eigenen Solo- und Bandprojekten doch genug zu tun. Als der Erstling jedoch vor ein paar Monaten neu herauskam, war zum ersten mal von einem Nachfolger die Rede, der nun seit einigen Wochen in den Regalen steht.<span id="more-12576"></span></p>
<p>„Time Takes Away“ verknüpft erneut den Stil und die unterschiedlichen Stärken der beiden Musikerinnen, die hier von einer Handvoll Instrumentalisten begleitet werden, und der Titel und das Coverartwork legen bereits nahe, dass es ein Album über die Zeit und die Kontingenz alles Bestehenden ist. Rein textlich macht sich dies aber erst nach und nach bemerkbar, denn viel mehr noch geht es in den Songs um die Liebe.</p>
<p>Das eröffnende „Cast a Spell“ lässt unter rituell-repetitiven Folkklängen einen klassischen Liebeszauber entstehen und macht zugleich deutlich, dass man auf diesem Album keine simplen Lovesongs erwarten darf – was hier evoziert wird, ist von einer gewaltsamen Wucht, die gezielt auf den Willen zweier Menschen einwirkt, und die verzweifelte Note, die dem ganzen innewohnt, ist durchgehend spürbar. Unerbittlich ist der Lauf der Dinge, und es gehört eine obsessive Entschlossenheit dazu, sich dem in den Weg zu stellen. Im eruptiven Höhepunkt aus Geschrei und wildem Rocksound ist dann jeder Zweifel beiseite geschoben.</p>
<p>Nach diesem rituellen Einstand sind die Sinne bestens geschärft für Rusalnaias Panorama der Liebe im Zeichen der Zeit. In den meisten Stücken wird deutlich, wie sehr diese an der Verbundenheit nagt und letztlich auch den Sieg davon trägt, und doch ist viel Raum für in Tragik getränkte Schönheit, wenn man ihr für Momente zu trotzen vermag. „Take me Back“ brandmarkt das Scheitern der Liebe als Schwäche und endet, gleichwohl ein Apell, im nebulösen Fadeout. Das Duett „The Love I Want“ zeichnet das Bild einer begehrten Person im Steeleye Span-Sound, „Driving“ zeichnet die Liebe als stetige Zu- und Wegbewegung und macht sie so zu einem Ort zwischen den Orten.</p>
<p>Rusalnaia stimmen jedoch kein Lamento an, und das gar nicht so wehmütige „Honeymoon“ bricht die Lanze für eine reife Abgeklärtheit als Antidot zu Regression und Resignation. Wenn in „Lullaby for a Future Generation“ ein trostreicher Abgesang auf den Trennungsschmerz folgt, so geschieht das mit einem Blick nach vorn, und so entpuppt sich das Stück geradezu als Loblied auf die Zeit. „Time Takes Away“ ist auch keineswegs eine wehmütige Nostalgieplatte und musikalisch noch eine Spur dynamischer als das Debüt. In einem oftmals folkrockigen Gewandt und den gelegentlichen fuzzigen Eruptionen ist es teilweise nah an Chadwicks Band Ex-Reverie und alles in allem eine recht schmissige Sache (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Cambrian Records</strong></p>
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		<title>RUSALNAIA: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2016 05:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/01/rusalnaia.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11577" title="rusalnaia" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/01/rusalnaia-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den Jahren nach 2000 verbrachte die englische Ausnahmesängerin Sharron Kraus einige Jahre in den USA, um als an englischen Traditionen geschulte Musikerin amerikanische Spielarten des Folk kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. Schnell fand sie Anschluss an eine kleine Szene in Philadelphia, wo im Umfeld von Greg Weeks&#8217; Language of Stone-Label und den Hexham Head Studios gerade interessante Folkgewächse aus dem Boden schossen. <span id="more-11576"></span></p>
<p>Unter anderem lernte sie dort auch die Sängerin Gillian Chadwick kennen, die mit ihrer Band Ex Reverie eine ebenso dynamische wie eingängige Folkvariante spielte. Die beiden wurden Freundinnen und schienen sich auch musikalisch zu verstehen, jedenfalls war bald das Duo Rusalnaia geboren, dessen Name auf eine Gruppe bösartiger Wassernymphen zurückgeht, die die zweifelhafte Gewohnheit pflegen, nichtsahnende Verirrte zu Tode zu kitzeln. Auf dem Debüt, das 2008 in Australien bei Camera Obscura erschien, war eine Musik zu hören, die von der spröden Fragilität der Engländerin ebenso lebte wie von der eingängigen Geschmeidigkeit Chadwicks, und doch passierte hier weit mehr als die bloße Zusammenführung zweier Stile.</p>
<p>In den Songs von meist getragener Gangart, die mal von ruhigem finger style, seltener von feurigem strumming beider Gitarren in Bewegung gehalten werden, entstehen interessante Duette, in denen die immer etwas säuerliche Stimme Sharron Kraus&#8217; mit der poptauglicheren Gillian Chadwicks nur selten zusammen quasi im Chor erklingen. Viel lieber stimmen sie einen Wechselgesang an, bei dem sich beide Stimmen kanonartig überlappen.</p>
<p>Mit urigen Rasseln und in entrückten a cappella-Passagen kommt schnell die Vorstellung einer naturnahen Heterotopie auf. Die allerdings wird eher geheimnisvoll als idyllisch gezeichnet, am deutlichsten wird dies in den oft zwischen Suche und Abgeklärtheit changierenden, nichtsdestoweniger mystischen Texten und in Momenten, in denen die Musik in Repetition oder gar in kurze Atonalitäten kippt. Ob der andernorts gezogene Vergleich mit Comus nicht dennoch etwas weit geht sei dahin gestellt.</p>
<p>Nachdem das Album nun seit ein paar Jahren vergriffen ist, wird es nun erstmals auf Vinyl und später wohl auch auf CD wiederveröffentlicht, und Fans der beiden Sängerinnen dürfen sich zusätzlich über das Gerücht bezüglich eines bald fertig gestellten zweiten Albums freuen.</p>
<p>Ich möchte das Debüt außerdem den etwas aufgeschlosseneren Neofolkern ans Herz legen, die dank In Gowan Ring und anderen mitbekommen haben, dass es gute mystische Folkmusik auch außerhalb der zugeknöpften Dark Clubs gibt &#8211; vorausgesetzt, sie fürchten sich nicht vor dem letzten Lachkrampf, wenn sie von den beiden Nymphen auf recht originelle Art ins Jenseits befördert werden. Die werden nämlich mit dem finalen &#8220;The Wild Summer&#8221; belohnt, einer furiosen Feier des Zyklus der Jahreszeiten, so beschwörend wie ein heidnisches Ritual aus irgendeinem mit goldenen Ähren bewachsenen Hochland, das auf keiner Landkarte zu finden ist. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://feedingtuberecords.com/">Feeding Tube Records</a></strong></p>
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