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	<title>African Paper &#187; Glitterhouse</title>
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		<title>Silver Sash: Neues Album von Wovenhand</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2022 05:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[David Eugene Edwards]]></category>
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		<description><![CDATA[Sechs Jahre nach „Star Treatment“ erscheint am 4. Februar auf Glitterhouse Records das neue Album von Wovenhand.Zwischen den beiden Longplayern spielte Frontmann David Eugene Edwards zusammen mit Alexander Hacke „Risha“ ein. Wie so viele Veröffentlichungen der jüngeren Zeit entstand „Silver &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/01/13/silver-sash-neues-album-von-wovenhand/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs Jahre nach <a href="http://africanpaper.com/2016/10/08/wovenhand-star-treatment/">„Star Treatment“</a> erscheint am 4. Februar auf Glitterhouse Records das neue Album von <a href="http://africanpaper.com/tag/wovenhand/">Wovenhand</a>.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/a1068361756_10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28310" title="a1068361756_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/01/a1068361756_10.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-28307"></span>Zwischen den beiden Longplayern spielte Frontmann <a href="http://africanpaper.com/tag/david-eugene-edwards/">David Eugene Edwards </a>zusammen mit Alexander Hacke<a href="http://africanpaper.com/2018/09/15/david-eugene-edwards-alexander-hacke-risha/"> „Risha“</a> ein.</p>
<p>Wie so viele Veröffentlichungen der jüngeren Zeit entstand „Silver Stash“ während des Lockdowns und Gitarrist Chuck French sagt dazu: „Silver Sash is a totally unique record for Wovenhand. all done at home, lots of electronics, mixed during a pandemic, backs to the wall. It&#8217;s another feather in the wild hat that is the wovenhand catalog.“ Erstmalig schrieb Edwards alle Stücke zusammen mit French: „The music was recorded in my house in Denver with the help of our dear friend Jason Begin. David recorded his vocals at his house (which also happens to be 3 blocks away). I had a bunch of music in various states of existence, of various ages, languishing in my computer. I made a playlist for David and we just started to devour them bit by bit. Some were scrapped, but most were utilized“.</p>
<p>&#8220;Silver Stash&#8221; wird veröffentlicht als CD, auf schwarzem 180 Gramm-Vinyl und in einer auf 1000 Exemplare limitierten Auflage in silbernem Vinyl.</p>
<p><strong>@ <a href="https://www.glitterhouse.com/">Glitterhouse</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1364698386/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>DAVID EUGENE EDWARDS / ALEXANDER HACKE: Risha</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2018 06:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wovenhand und die Einstürzenden Neubauten sind zwar in ganz unterschiedlichen musikalischen Ecken zuhause, dennoch verbindet Sänger David Eugene Edwards und Bassist Alexander Hacke einiges. Mehr als seine Bandkollegen verkörpert Hacke so etwas wie die geheime Rock&#8217;n'Roll-Seite der Neubauten, und Edwards&#8217; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/09/15/david-eugene-edwards-alexander-hacke-risha/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/08/Risha.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16134" title="31x31_X_photoeffekt.indd" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/08/Risha-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wovenhand und die Einstürzenden Neubauten sind zwar in ganz unterschiedlichen musikalischen Ecken zuhause, dennoch verbindet Sänger David Eugene Edwards und Bassist Alexander Hacke einiges. Mehr als seine Bandkollegen verkörpert Hacke so etwas wie die geheime Rock&#8217;n'Roll-Seite der Neubauten, und Edwards&#8217; Americana hat sich in den letzten Jahren stark vom akustischen Folksound hin zu einem staubtrockenen, fast noisigen Desertrock entwickelt, der an<span id="more-16133"></span> mitreißender Intensität vieles, das man zuvor von ihm kannte, in den Schatten stellt. Befreundet sind die beiden schon lange und haben in verschiedenen Musik- und Filmprojekten zusammengearbeitet.</p>
<p>Das erste Album als Duett entstand in den letzten Monaten in Berlin, als die beiden moderne und alte Saiteninstrumente, Drums, Synthies und einen ganzen Sack voller Feldaufnahmen ins Studio brachten und dem Instrumentarium ein wirklich eigenwilliges Stil- und Soundgemisch entlockten. Das Resultat ist schwer zu klassifizieren, und schon der Titel „Risha“ &#8211; auf Arabisch „Feder“ &#8211; impliziert eine schwer zu rahmende Offenheit. Schreiben, Zeichen setzen, Kalligrafie; der Flug der Vögel über Grenzen und Meere; der Schmuck der amerikanischen Ureinwohner, deren Erbe im Werk Edwards&#8217; seit Jahren schon einen größeren Raum einnimmt. All dies und einiges mehr scheint hier symbolisch gebündelt.</p>
<p>Musikalisch ist „Risha“ in einem entlegenen Grezland zuhause, dessen Landkarte nur vage Konturen und viele blinde Flecken aufweist: Treibender, ungestylter Rock, immer wieder nah an der Lärmgrenze, lässt zusammen mit Edwards&#8217; evokativem Gesang, dessen Ergriffenheit durch die leichte Verzerrung und die meist hintergründige Abmischung noch eindringlicher wirkt, ein archaisches Niemandsland entstehen, in dem an jeder Weggabelung die Spuren tragischer, apokalyptischer Ereignisse nur leicht vom Sand der Zeit bedeckt sind. Oft reicht nur ein Blick zur Seite, und der Hörer steht mitten im Vexierbild einer abstrakten Klanglandschaft, in der Streicher, rückwärts abgespielte Samples und z.T. orientalische Saiteninstrumente ihre Gestalt wie Treibsand immer wieder verändern. Wie in traumhafter Logik ziehen nahöstliche und ur-amerikanische Mythen (oder was man dafür hält) vorbei, doch da all dies diffus und jedem exotischen Schwulst abholt bleibt, könnte es letztlich auch eine Fata Morgana in den Leerstellen der treibenden Songbretter sein.</p>
<p>Hypnotisch, ergreifend und immer wie von dem rauen Wüstenwind herübergeweht, in dem der Gesang sich auflöst, ist „Risha“ so intensiv wie ungreifbar und wartet darauf, beim Hören imaginär ausgemalt und so in seine letztliche Form gebracht zu werden. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://glitterhouse.com/">Glitterhouse</a></strong></p>
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		<title>WOVENHAND: Star Treatment</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/10/08/wovenhand-star-treatment/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2016 02:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn man nicht unbedingt die Swans oder Sunn O))) bemühen muss &#8211; alle sind sich mehr oder weniger einig, dass Wovenhand mittlerweile meilenweit entfernt sind von der folkigen Besinnlichkeit, die einst Alben wie „Consider the Birds“ und „Mosaic“ auszeichnete, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/10/08/wovenhand-star-treatment/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/09/wovenhandstartreatment.jpe"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12764" title="wovenhandstartreatment" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/09/wovenhandstartreatment-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auch wenn man nicht unbedingt die Swans oder Sunn O))) bemühen muss &#8211; alle sind sich mehr oder weniger einig, dass Wovenhand mittlerweile meilenweit entfernt sind von der folkigen Besinnlichkeit, die einst Alben wie „Consider the Birds“ und „Mosaic“ auszeichnete, und wenn man einmal nicht so sehr die Kritiken verfolgt, sondern den Fans zuhört, wird deutlich, dass David Eugene Edwards&#8217; Hinwendung zu einem rauen, schroffen und spröden Rocksound recht zwiespältig angenommen wird: Viele scheinen das vergleichsweise Leichte, Poetische und Ornamentale, das die<span id="more-12763"></span> inhaltliche Schwere auf den Akustikalben so schön konterkarierte und zugleich exponierte, zu vermissen, sind aber von der kompromisslosen Radikalität der neuen Aufnahmen dann doch so überzeugt, dass sie sie &#8211; gewissermaßen trotzdem &#8211; lieben.</p>
<p>„Star Treatment“ führt die Entwicklung seit „The Laughing Stalk“ und „Refractory Obdurate“ konsequent fort: Einmal mehr entfaltet sich Edwards&#8217; charismatischer und diesmal noch etwas stärker in den Hintergrund gemischter Gesang zwischen Stammeln und furioser Klange aus über einem Fundament aus fuzzigen Gitarren, rauschenden Becken und rumpelig hämmernder Drums – ein Fundament, das immer wieder die Form(losigkeit) eines noisig verrauschten Soundgemischs annimmt, das ich nur deshalb nicht Brei nenne, weil es staubtrocken klingt.</p>
<p>So dunkel wie brachial eröffnet „Come Brave“ das Album wie ein Bulldozer und hat die Wucht einer Evokation, die den Hörer in Sekunden in die Stimmung des Albums wirft, denn nach diesem Auftakt ist man zumindest etwas gefasster auf die atemlose Erschöpftheit, mit der Edwards seine fatalistischen Worte in „The Hired Hand“ spricht, bevor er zur exaltierten Klage übergeht; auf die Heftigkeit des treibenden „Five by Five“, auf die monotone Schicksalsschwere in „Swaying Reed“ und „The Quiver“, das zu Beginn noch fast wie ein Moment des Aufatmens anmuten will. Dann ist man ganz überrascht, wenn im nicht minder rauen „Crystal Palace“ mit wenigen Tönen eine berührende Melodie gezaubert wird, die man beinahe überhören könnte. Ein Höhepunkt an echter Emotionalität ist das etwas getragenere „Golden Blossom“, das auch als Single ausgekoppelt wurde – nicht nur wegen Edwards Gesang, der etwas verhaltener noch eindringlicher wirkt, sondern auch wegen der hingebungsvollen Verse, die Ausdruck einer religiösen ebenso wie einer zwischenmenschlichen Liebe sein können.</p>
<p>Wovenhand nähern sich immer mehr einem ornamentfreien Noiserock an, und von Country, Bluegrass und Folklore ist nur noch wenig vorhanden. Hätte ich mir bei Current 93 vor knapp zehn Jahren eine etwas längere Hinwendung zu fuzzigen Gitarren gewünscht, so trauere ich bei Wovenhand dem Americana-Sound mit Pascal Humbert schon etwas hinterher. Aber das spricht nicht gegen „Star Treatment“, das ein durchweg intensives Album geworden ist.</p>
<p><strong>Label: Glitterhouse</strong></p>
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		<title>SLIM CESSNA&#8217;S AUTO CLUB: The Commandments According To SCAC</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2016 06:53:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Slim Cessna wird gerne mit David Eugene Edwards verglichen, zu deutlich fallen da die Gemeinsamkeiten ins Auge, zu stark zeichnen sich aber auch die Unterschiede ab. Beide haben ihre Ursprünge irgendwo in den Post Punk-Biotopen von Denver, beide machten erstmals &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/09/24/slim-cessnas-auto-club-the-commandments-according-to-scac/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/09/commandmentsSCAC.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12768" title="commandmentsSCAC" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/09/commandmentsSCAC-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Slim Cessna wird gerne mit David Eugene Edwards verglichen, zu deutlich fallen da die Gemeinsamkeiten ins Auge, zu stark zeichnen sich aber auch die Unterschiede ab. Beide haben ihre Ursprünge irgendwo in den Post Punk-Biotopen von Denver, beide machten erstmals im Rahmen der legendären Denver Gentlemen von sich reden. Beide wissen amerikanische Folk- und Country-Musik auf ganz eigene exzentrische Art in ihren Stil einzubauen, und beide nutzen ihre<span id="more-12767"></span> Songs gerne zur Reflexion über religiöse Fragen, und dies in einer Weise, die oft auch nicht-religiöse Menschen inspiriert.</p>
<p>Der größte Unterschied liegt vielleicht im ausgelassenen Frohsinn von Cessnas berühmtem Auto Club, gegen den Sixteen Horsepower und Wovenhand in ihrer Ernsthaftigkeit staubtrocken wirken. Cessnas christlicher ebenso wie sein regionaler Subtext ist von anekdotischer Art und kippt gerne auch mal ins zotig-räuberpistolenhafte, und selbst selbst die weniger ironischen Songs packen ihre Inhalte meist in galoppierendes Tempo und launigen Polkatakt.</p>
<p>Auf ihrem neuen Album haben SCAC nicht die zehn Gebote vertont oder ein paar eigene verkündet, und doch sind ihre zehn lediglich als Commandments durchnummerierten Songs Exkurse über menschliche Schwächen und Nachlässigkeiten, die man früher wohl als Todsünden bezeichnet hätte. Mal empathievoll, mal spöttisch, nicht selten mit Lust am Spektakel, aber immer schonungslos forsch zeichnen Cessna, Munly, Pentecost und die neuen Crew mit Rebecca Vera, Ian O&#8217;Dougherty und dem neuen Bassisten Todd &#8220;The Peeler&#8221; Moore ein Menschenbild, das von Gewalt, Resignation und Furcht, von der Schwerkraft der Notwenigkeiten und der Hartnäckigkeit der Triebe und Gewohnheiten geprägt ist. Ein Titel wie „The Dirty Hands of Man“ hätte angesichts des Covermotivs auch ganz gut gepasst.</p>
<p>Man sollte die „Commandments“ sowohl textlich als auch musikalisch als eine lediglich in Abschnitte gegliederte Einheit betrachten. Durchweg ist der Sound etwas rockiger als noch auf dem letzten Album „Unentitled“, zugleich auch etwas weniger opulent, an vielen Stellen erinnert der Sound an die personell ähnlich zusammengesetzten Denver Broncos UK. Immer wieder durchziehen parolenhafte Refrains („There is a hole, there is a hole, there is a hole where your heart used to beat&#8221;, heißt es im Gospelstil in „Commandment 7<span style="font-size: small;">“</span>) und starke Duette (Cessna und Munly, aber auch Cessna und Vera) die ansonsten weniger melodischen Songs. Die großartigen Gesangspassagen ziechnen sich gerade vor den etwas reduzierten Klangkulissen besonders markant ab, wie z.B. in „Commandment 3“, das über weite Strecken nur auf Banjo und einem primitiven Stampftakt aufbaut, oder beim nächsten Stück, das noch Raum für ein paar zusätzliche Soundspielereien hat.</p>
<p>Ob Gier oder simple Oberflächlichkeit die Geschichten in den Songs bestimmen, ob Lebenslügen entlarvt oder zu leichte Verführbarkeit abgekanzelt wird – das besondere an den allegorischen Geschichten mit ihrer oft biblischen Symbolsprache ist, dass Cessna und seine Crew sie von jeder Moralingesäuertheit befreien, schon allein weil das lyrische Ich v.a. die eigenen Schwächen zum besten gibt, und durch Witz und das recht Maß an Coolness wird am Ende sogar, man glaubt es kaum, so etwas wie Rock&#8217;n'Roll daraus. Zwischen dunklem Dröhnen und dem Zusammenspiel von urigem Slapbass und groovigen Drums hat dieser dann auch seinen adäquaten Sound gefunden.</p>
<p>Für Hardcore-Fans dürfte die mir nicht vorliegende erweiterte DVD-Version interessant sein, auf der u.a. das Album in Surround Sound, als Instrumentalversion und in einer Spoken Word-Version mit Rezitationen von Munly zu hören ist. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://scacunincorporated.com/">SCAC Unincorporated</a> / <a href="http://label.glitterhouse.com/">Glitterhouse</a></strong></p>
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		<title>WOVENHAND: Refractory Obdurate</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2014 06:26:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Werdegang von Wovenhand mit all seinen großen und kleinen Kurswechseln ist ausgiebig dokumentiert, und der musikalische Schritt, den David Eugene Edwards von „The Laughing Stalk“ zu „Refractory Obdurate“ gegangen ist, wird vermutlich als einer der weniger großen in die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/05/10/wovenhand-refractory-obdurate/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/Wovenhand_RO.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-8763" title="Wovenhand_RO" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/Wovenhand_RO.jpg" alt="" width="163" height="150" /></a>Der Werdegang von Wovenhand mit all seinen großen und kleinen Kurswechseln ist ausgiebig dokumentiert, und der musikalische Schritt, den David Eugene Edwards von „The Laughing Stalk“ zu „Refractory Obdurate“ gegangen ist, wird vermutlich als einer der weniger großen in die Bandchronik eingehen, denn die vor einigen Jahren getroffene Entscheidung, rockiger und treibender zu spielen, wird anno 2014 nicht revidiert, sondern lediglich in der Art und Weise variiert. Textlich fällt eine Rückbesinnung auf biblische Themen ins Auge, die im Bandkosmos nie vom Tisch waren, doch schon seit dem Ende von Sixteen Horsepower weniger direkt im Vordergrund standen.<span id="more-8762"></span></p>
<p>Wenn es einen offensichtlichen Unterschied zum Vorgänger gibt, dann ist es der entschiedene Verzicht auf Feinschliff, der jedoch zu keiner Zeit nachlässig wirkt, sondern den zehn Songs in seiner crustigen Derbheit den Beigeschmack eines verzweifelten Kampfes bis zur Erschöpfung verleiht. „Masonic Youth“ ist eine furiose Klage mit schreienden Gitarren, gallopierenden Drums und vor allem Edwards kratziger Stimme, die hier etwas in den Hintergrund gemischt ist. So entsteht mehr denn je der Eindruck, dass es hier um Anstrengung, um ein mit allen Kräften ausgetragenes spirituelles Ringen geht. Die Verausgabung, die Edwards in Songs wie „Good Shepherd“, „Field of Hedon“ oder „Hiss“ zelebriert, scheint ganz im Zeichen ritueller Selbstüberwindung zu stehen und sollte all die eines Besseren belehren, die in Edwards asketisch anmutender Strenge nur Furcht und Calvinismus sehen wollen (um ganz von denen zu schweigen, die dabei klingen, als sei die Bibel eine Gothic Novel).</p>
<p>Wie kleine Oasen einer zumindest ansatzweisen Ruhe erscheinen die wenigen Songs, die das raue Klangkontinuum verübergehend aufbrechen und so etwas wie Trost anklingen lassen: „The Refractory“ hält die größte Melodie des Albums bereit, im Gesang, aber auch im fast nach Banjo klingenden Gitarrenspiel, und „Obdurate Obscura“ entführt mit seiner (Zufalls?)Nähe zu Sirtakiklängen in ein entferntes, mediterranes Szenario. Betulichkeit kommt aber auch da nicht auf, und auch beim leicht gedubbten „Salome“ singt Edwards vom Fatum.</p>
<p>Ein Fazit, denke ich, kann man bei Wovenhand erst in Jahren ziehen, denn die einzelnen Alben sind Abschnitte einer anhaltenden Suche, die immer wieder neu durch ihre Intensität beeindruckt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://label.glitterhouse.com/">Glitterhouse</a></strong></p>
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		<title>WOVENHAND: The Laughing Stalk</title>
		<link>https://africanpaper.com/2012/10/03/wovenhand-the-laughing-stalk/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 14:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als David Eugene Edwards in der Endphase von Sixteen Horsepower den Ableger Woven Hand ins Leben rief, war dieser noch als Soloprojekt gedacht. Und obgleich mittlerweile ein ereignisreiches Jahrzehnt ins Land gezogen ist und sich um den Namen schnell eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/10/03/wovenhand-the-laughing-stalk/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/09/wovenhandthelaughingstalk.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5404" title="wovenhandthelaughingstalk" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/09/wovenhandthelaughingstalk-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als David Eugene Edwards in der Endphase von Sixteen Horsepower den Ableger Woven Hand ins Leben rief, war dieser noch als Soloprojekt gedacht. Und obgleich mittlerweile ein ereignisreiches Jahrzehnt ins Land gezogen ist und sich um den Namen schnell eine feste Gruppe formierte, blieb die Band für mich doch immer Edwards&#8217; Band – das persönliche kreative Medium eines Charismatikers, neben dem andere Musiker automatisch verblassen, selbst wenn sie gut sind. Und in allen mir bekannten Fällen sind sie das. <span id="more-5403"></span>Edwards, der von religiösen Fragen wie von Dämonen getriebene und in diesem zeitlosen Getriebensein doch bodenständige Sucher, ist in seinem Ausdruck ernst und radikal, und dennoch gibt es auch eine Art Offenheit, wenn man das Wort einmal von allen halbgaren Stereotypen löst. Woven Hand, die sich bald Wovenhand schrieben, verlangen keine Zugeständnisse, die religiöse Inbrunst der Texte berührt tief und stellt den Hörer doch nie vor die Wahl, entweder mitzugehen oder den Zugang zu verlieren. Ich schrieb schon ähnliches zu Al Cisneros und David Tibet. Dass die Musik solcher Künstler vermutlich nur zu einem geringen Teil von Leuten gehört wird, die ihr Credo teilen, ist mehr als bloß Trivia.</p>
<p>Wesentlich trivialer dagegen wäre in Edwards&#8217; Fall der Versuch, die musikalischen Ergebnisse dieses Getriebenseins in irgend einer Form zu rubrizieren. Wörter wie Brimstone Rock, Alt Country oder American Gothic greifen schon deshalb zu kurz, weil sich Wovenhand stets neu erfindet und jedem Album neue klangliche und oft auch instrumentelle Facetten verleiht. „The Laughing Stalk“ wurde inzwischen so sehr als stilistische Zäsur apostrophiert, dass ich fast gegensteuern und auf das ebenfalls rockige „Ten Stones“ verweisen möchte. Freilich, der bislang größte Musikerwechsel in der Bandgeschichte hinterlässt Spuren, und Musiker wie Chuck French und Gregory Garcia jr. an den Saiten und Alexander Hacke, der im Studio das letzte Wort hatte, verpassen dem Werk eine eigene Handschrift. Man braucht bei „Long Horn“, welches die Geister eines von tausend Projektionen zugekleisterten Westens weckt, eine Weile um Wovenhand zu erkennen, und findet sie spätestens wenn der Gesang einsetzt, dessen Melodie so faszinierend und berührend ist wie eh und je. Das Titelstück ist rockballadesk wie wenige Songs zuvor, wenngleich ich hier auch die Echos von „Whistling Girl“ und „Dirty Blue“ aus Stimme und Gesangsmelodie heraushöre. Der Titel weckt vielfältige Assoziationen &#8211; der sprichwörtliche „laughing stock“ (also jemand, der sich zum Gespött macht, eine Witzfigur), das so betitelte Talk Talk-Album, in Edwards&#8217; Wortspiel und im Zusammenhang mit dem Covermotiv zuletzt auch der Pflanzenstil: ein Symbol, das in vielen paganen Kosmologien für Wachstum, Verwurzelung und die Verbindung von Himmel, Welt und Unterwelt steht und an Edwards&#8217; Sympathie für die amerikanischen Heiden denken lässt (und ich meine damit keine angloamerikanischen Nordmänner). In „Coup Stick“ kommt dieses Interesse an den Native Americans erneut zur Geltung: Ein fast mittelalterlich klingendes Loop wird hier von einer tribalistischen Trommel begleitet, bei deren Klang man bereits den rituellen Tanz assoziiert, der im Video-Clip zu dem Song aufgeführt wird. Die Ernsthaftigkeit der Umsetzung in Klang und Bild verdeutlicht schnell, dass dies bei Edwards keineswegs nur historisierendes Kolorit ist, und verweist viel mehr auf das Gemeinsame in vielen mysthischen Traditionen, für das Edwards ein ebenso gutes Gespür hat wie sein weniger bekannter Kollege Timothy Renner. Die Perkussion, Beitrag des aus früheren Besetzungen einzig verbliebenen Ordy Garrison, ist eines der verbindenden Elemente auf &#8220;The Laughing Stalk&#8221; und ebenso charakteristisch wie die Rockelemente, die in „King O King“ und „As Wool“ zu ihrer Höchtform auflaufen. Meine persönlichen Favoriten sind Songs, die noch am ehesten den klanglich-atmosphärischen Rahmen sprengen – da wäre „Maize“, bei dem der Rhythmus mit einer feinfühligen Pianospur interagiert, während Edwards&#8217; Stimme geisterhaft wie der Wind übers Firmament hallt. Und nicht zuletzt „In The Temple“, das mit einem galoppierenden Rhythmus in einen düsteren Sergio Leone-Streifen gepasst hätte.</p>
<p>The Laughing Stock ist zweierlei, ein handwerklich mehr als gelungenes und atmosphärisch ungemein einnehmendes Werk. Richtet man sein Augenmerk auf Ersteres, dann fallen die Leistungen der ausgewechselten Bandbesetzung stark ins Gewicht. Richtet man sein Sensorium auf Letzteres, so erscheint das Album als das, was Wovenhand schon immer war – als das Werk eines Getriebenen, der schöpferisch sein will, kann, und vor allem muss.</p>
<p><strong>Label: Glitterhouse</strong></p>
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