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	<title>African Paper &#187; Goldfrapp</title>
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		<title>Felt Mountain: Neuauflage des Debüts von Goldfrapp</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 06:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende März steht eine Neuauflage des Goldfrapp-Debüts &#8220;Felt Mountain&#8221; u.a. auf 140 Gramm schwerem, dem Namen entsprechend goldfarbenem Vinyl in den Regalen. Das 2000 auf CD erschienene Album der Band um Alison Goldfrapp war seinerzeit fast so etwas wie eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/15/felt-mountain-neuauflage-des-debuts-von-goldfrapp/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende März steht eine Neuauflage des Goldfrapp-Debüts &#8220;Felt Mountain&#8221; u.a. auf 140 Gramm schwerem, dem Namen entsprechend goldfarbenem Vinyl in den Regalen. Das 2000 auf CD erschienene Album der Band um Alison Goldfrapp war seinerzeit fast so etwas wie eine Konsensplatte für ein äußerst heterogenes Publikum. Das lag, neben der Unbekanntheit dieses damals weithin unbeschriebenen Blattes, sicher auch am Stil der Musik, dessen Ungreifbarkeit sich einer Vielzahl von Einflüssen verdankte. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/goldfrappfeltmountain.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28726" title="goldfrappfeltmountain" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/goldfrappfeltmountain.jpg" alt="" width="600" height="542" /></a><span id="more-28725"></span></p>
<p>Elektronischer Pop, der das Erbe der gerade etwas müde gewordenen Bristol-Szene in sich trug, traf auf filmische Soundscape-Elemente und die Verhuschtheit eines artifiziellen Folk, und Vergleiche mit Portishead, die einen James Bond-Song der 60er covern, waren damals keine Seltenheit. In den Jahren danach wurde die Musik des Duos poppiger, tanzbarer und gab so &#8211; ganz ähnlich zahlreichen Folksängerinnen der Nullerjahre &#8211; ihren verwunschenen Charakter weitgehend auf. Eine Ausnahme war in der Hinsicht das 2013 erschienene &#8220;Tales of Us&#8221; mit seiner folkig angehauchten Kammermusik.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/QUB7e3BtnvU" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Knapp 22 Jahre nach der Erstveröffentlichung und sieben Jahre nach der letzten Wiederveröffentlichung könnte &#8220;Felt Mountain&#8221; gerade jüngeren Fans also eine immer noch weniger bekannte Facette der Band näher bringen. Das Album, dem Liner Notes zur Entstehungsgeschichte des Albums beiliegen, erscheint in den gängigen Formaten erneut bei Mute Records.</p>
<p><a href="https://mutebank.co.uk/collections/goldfrapp"><strong>@ Mute</strong> </a></p>
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		<title>V.A.: Stumm 433</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Oct 2019 05:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/STUMM433-box.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19121" title="Exclusive Mockups for Branding and Packaging Design" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/STUMM433-box-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In Paul Austers Opus Magnum<em> 4321</em> bekommt der Protagonist (respektive eine Inkarnation von ihm) John Cages Buch <em>Silence</em> mit den Worten geschenkt: „You have to read this […], or else you&#8217;ll never learn how to think about anything except what other people want you to think.“ Er blättert durch das Werk und stößt auf das Zitat: „The world is teeming: anything can happen.“ Für Mutechef Daniel Miller ist Cage ebenfalls eine enorm wichtige Bezugsgröße und er betont, von welch zentraler Bedeutung<span id="more-19118"></span> John Cages „4&#8217;33“ für ihn sei: „John Cage’s 4’33 has been present in my musical life for as long as I can remember as an important and inspiring composition.“ Insofern mag es konsequent sein, jetzt eine umfangreich(st)e Labelcompilation zu veröffentlichen, auf der ein Who&#8217;s Who von Künstlerinnen und Künstlern vertreten ist, die in den letzten Jahrzehnten auf Mute veröffentlicht haben &#8211; dem neben Factory vielleicht wichtigsten unabhänigen Label ever, das es fast durchgängig schafft, Experimentelles neben Pop zu veröffentlichen, das Heimat ist für so unterschiedliche Musiker wie Erasure oder NON.</p>
<p>Dabei kommt es bei „Stumm 433“ zwangsläufig zu gewissen Anachronismen und Paradoxien. Eine ganze Reihe der Künstler, die „4&#8217;33“ (scheinbar) covern, existieren schon lange nicht mehr (z.B. Miranda Sex Garden, Duet Emmo, He Said), andere haben das Label verlassen (Depeche Mode), von Daniel Millers Projekten The Normal und Silicon Teens sind das die ersten Lebenszeichen seit Jahrzehnten und Fad Gadget ist vor einigen Jahren verstorben – insofern ist es vielleicht auch nur konsequent, dass er mit völliger Stille vertreten ist.</p>
<p>Der größte Teil der anderen Beiträge ist dem Sujet entsprechend ebenfalls reduziert: Vieles klingt wie Feldaufnahmen. Die hier beschworene Stille kann sich noisig manifestieren (Daniel Blumberg), knisternd (Richard Hawley), verrauscht (Komputer), brummend (Modey Lemon), als fast völlige Abwesenheit von Klang (Einstürzende Neubauten), kann von Möwenschreien (Polly Scattergood), Insektensummen (Pole), einem krähenden Hahn (Goldfrapp), Autohupen und Lachen (Lee Ronaldo) oder Atmen (Nonpareils) durchbrochen werden, kann so klingen, als laufe ein Filmprojektor (Josh T. Pearson) oder als ginge man durch eine Bahnhofshalle (Renegade Soundwave). Aus dem Rahmen fällt da schon der ruhig zählende Michael Gira oder das leicht hysterische Zählen bei Pink Grease, das vorgetragene Gedicht von Cold Specks und das Ticken einer Uhr/eines Metronoms bei Alexander Balanescu. Das musikalischste Stück des Albums liefert vielleicht Moby ab, bei dem sich „4&#8217;33“ als pochender und pulsierender Track manifestiert, bei dem das Dröhnen sogar zwischendurch etwas die Klangfarbe wechselt.</p>
<p>Vieles bzw. fast alles mag interessant sein, wenn man das dazugehörige Video sehen kann (wie z.B. bei<a href=" https://www.youtube.com/watch?v=mM90X-9m_Zc"> Laibach</a>), aber insgesamt ist das eine in jedem Wortsinn erschöpfende Veröffentlichung, und als Hörer ist man dann nach 58 Versionen/Variationen/Interpretationen auch ziemlich erschöpft. Diese Compilation ist konzeptionell vielleicht interessanter als beim tatsächlichen Hören. Vor etlichen Jahren meinte Andrew Eldritch in einem Interview, er besitze augenblicklich zwar keinen Plattenspieler, aber er habe sich kürzlich die 12&#8221; von George Michaels „Careless Whisper“ gekauft, weil es wichtig sei, das Artefakt zu besitzen. Das war sicher (mehr als nur) ironisch gemeint, bezogen auf „Stumm 433“ ist es aber bestimmt schön, die (aufwendig gestaltete) Vinylbox oder (bei kleinerem Geldbeutel) die CDs zu besitzen (wie auch schon in der konkret bemerkt wurde). Dennoch: Was macht diese Veröffentlichung deutlich? Warum ist sie wichtig? Zum einen, dass Mute Records nach all den Jahrzehnten (und nach der vor einigen Jahren neu gewonnenen Freiheit/Unabhängigkeit) immer noch konsequent ihren Weg gehen (können) und zum anderen, dass im Zeitalter des Streamings diese Box sicher ein gutes Statement für die Wichtigkeit physischer Tonträger ist. Dass der Erlös der britischen Tinnitusgesellschaft und Music Minds Matter zugute kommt, ist dann vielleicht noch ein weiterer Grund sich &#8220;Stumm 433&#8243; zuzulegen. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://mute.com/">Mute</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>GOLDFRAPP: Silver Eye</title>
		<link>https://africanpaper.com/2017/05/23/goldfrapp-silver-eye/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 May 2017 05:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der gängigste Gemeinplatz über Goldfrapp definiert den Stil des Duos als stets im Wandel, dem selbst der Gesang Alisons unterliegt, von der Handschrift Will Gregorys als Producer ganz zu schweigen. Da ist freilich etwas dran, und die beiden selbst betonen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/05/23/goldfrapp-silver-eye/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/goldfrappsilvereye.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13767" title="goldfrappsilvereye" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/goldfrappsilvereye-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der gängigste Gemeinplatz über Goldfrapp definiert den Stil des Duos als stets im Wandel, dem selbst der Gesang Alisons unterliegt, von der Handschrift Will Gregorys als Producer ganz zu schweigen. Da ist freilich etwas dran, und die beiden selbst betonen häufig, dass viele ihrer Alben in direkter Reaktion auf zuvor Geschaffenes entstanden sind. Dabei haben sich mit der Zeit, neben subtilen textlichen und visuellen Gemeinsamkeiten, zwei grundsätzliche Richtungen verselbständigt, eine dunkle, entrückte, latent<span id="more-13766"></span> folklastige Seite, die sich in Alben wie „Felt Mountain“, „Seventh Tree“ und zuletzt „Tales of Us“ ausdrückte, sowie eine mondäne, tanzbare Seite in Alben wie „Black Cherry“ und „Supernature“.</p>
<p>Auf den ersten Blick, wenn man nur die „motorischen“ Aspekte der Musik betrachtet, fällt „Silver Eye“ eindeutig in die zweite Kategorie, denn es gestaltet sich zunächst v.a. kühl, elektronisch, clubaffin: Mit Dubstep-Spuren und körnigem Sounddesign versetzt „Anymore“ in eine ungeduldige Spannung, die sich im kraftvoll durchgestylten „Systemagic“, begleitet von Alisons futuristisch verfremdeter Stimme, entlädt. Gekonnt switcht die Musik von durchhämmerten Stakkatos („Become the One“) zu leisem, poppigem Uptempo („Everything is Never Enough“).</p>
<p>Integriert in diesen Rahmen sind Momente der Entgrenzung und Zerfransung – anstrengendes Quietschen, schrille Momente im Synthiesound, lustvoll erschöpftes Hauchen und Fauchen – die immer mal wieder soweit auf die spitze getrieben werden, dass es das Popszenario nicht mehr nur interessanter macht, sondern subtil transzendiert. In dieser ambivalenten Struktur muten die nächtlichen Exkurse an wie Echo aus einer mystischen Anderswelt: Die seltsame Entrücktheit des verfremdeten Hauchens, das den Takten in „Become the One“ einen rituellen Touch verleiht, die geschmeidigen Folk-Reminiszenzen in „Tigerman“, der spirituelle und v.a. naturmystische Grundtenor in den Texten und generell „Zodiac Black“: Die Hymne an „a beast that never was“ braucht nur etwas Hauch und Goldregen, um zum charismatischsten Moment des Albums zu werden.</p>
<p>Sinnlich, delirierend und emotional ist die immer leicht organifizierte Elektronik von „Silver Eye“ eine mystische Feier des Mondes, auf den auch der Titel anspielt, und wesentlich weirder und doppelbödiger, als es auf den ersten Eindruck scheint. „This is moon music, in the light of the moon“, möchte man Goldfrapps alte Idole Coil zitieren. (J.G.)</p>
<p><strong>Label: Mute</strong></p>
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