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	<title>African Paper &#187; Gonzo</title>
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		<title>LAGOSS: Imaginary Island Music Vol 1. Canary Islands</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2020 06:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das vor kurzem gegründete Trio Lagoss ist unmittelbar verknüpft mit den Kanarischen Inseln und v.a. Teneriffa, wo alle Mitglieder zuhause sind &#8211; Gonçalo F. Cardoso, der neben Acts wie Gonzo und Papillon das Label Discrepant betreibt, aus eigener Wahl, Mladen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/10/17/lagoss-imaginary-island-music-vol-1-canary-islands/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/CREP78_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22374" title="CREP78_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/CREP78_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das vor kurzem gegründete Trio Lagoss ist unmittelbar verknüpft mit den Kanarischen Inseln und v.a. Teneriffa, wo alle Mitglieder zuhause sind &#8211; Gonçalo F. Cardoso, der neben Acts wie Gonzo und Papillon das Label Discrepant betreibt, aus eigener Wahl, Mladen Kurajica und Dani Tupper, die außerdem die Band Tupperwear betreiben, qua Herkunft. Mit &#8220;Canary Islands&#8221; haben die drei gerade den ersten Teil einer &#8220;Imaginary Islands&#8221;-Reihe herausgebracht, und wer besonders Cardoso und sein Label kennt, ahnt wahrscheinlich, dass<span id="more-22373"></span> eine Hinwendung dieser Leute zur Topographie, Tradition und Folklore der Kanaren kaum auf eine ethnologisch seriöse Bestandsaufnahme hinauslaufen kann, sondern Anlass für jede Menge abenteuerlicher Fiktion der schrägen Art ist.</p>
<p>In den Liner Notes vergleicht die Band ihr Debüt mit einem schizophrenen Stimmungs-Buch, was angesichts der über fünfzig meist sehr kurzen Tracks, in denen sich die widersprüchlichsten Soundkontraste tummeln, keine schlechte Beschreibung ist. Folkiges im engeren Sinne darf man nicht allzu sehr erwarten, zumindest könnten einem ansonsten die ratternden Motoren, die springenden Federn, das finstere Gebrummel, das viele Passagen grudiert, und die surreale Zittrigkeit, die an ein mechanischen Puppenhaus mit Nurse With Wound-Flair erinnern, ordentlich irritieren.</p>
<p>In diese eher metallenen Sounds, die sich immer wieder quer über das Album verteilt finden und bei denen die Devise Loop is King herrscht, mischen sich aber immer wieder natürliche Geräusche (plätscherndes Wasser, Schritte u.v.m.) und durchaus folkige Musikeinsprengsel ein: diverse Instrumente, vielleicht ein Akkordeon, vermutlich von unzähligen alten Platte gesamplet, andere Beigaben, die an klassische Stummfilmsoundtracks erinnern oder weibliche, afrikanich anmutende Chorpassagen, die durch die Ritzen einer sicher nicht zufällig gerade hier eingespielten Perkussionseinlage dringen. Überhaupt tritt alles klassisch anmutende immer vor dem Hintergrund eher herausfordernder Kontraste in Erscheinung, seinen es hektische Technorhythmen, ein elektrifiziertes Voigelkonzert, wirre Raumklangspielereien, die sämtliche Sounds mitmehmen und verändern, und vieles mehr. German Army hätten das nicht besser hinbekommen.</p>
<p>Lagoss setzen auf reine Atmosphärik und und erschaffen ein fiktives Archipel, dessen Folklore auf Exotica und Retrovantgarde aufbaut und für weniger spielerisch eingestellte Zeitgenossen wie eine beängstigende Heterotopie anmuten muss. Auf weitere Inseltouren darf man mehr als gespannt sein. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Discrepant</strong></p>
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		<title>Discrepant veranstalten SOUK Records-Labelabend in Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Feb 2020 04:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit SOUK haben die heute auf den Kanaren ansässigen Discrepant Records vor zwei Jahren ein Sublabel ins Leben gerufen, das ihrem eigensinnigen Mix aus Weltmusik und verspielter Exotik eine rhythmusbetontere Seite engegensetzt. Ende März findet im Neuköllner arkaoda ein Konzertabend &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/02/14/discrepant-veranstalten-souk-records-labelabend-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit SOUK haben die heute auf den Kanaren ansässigen Discrepant Records vor zwei Jahren ein Sublabel ins Leben gerufen, das ihrem eigensinnigen Mix aus Weltmusik und verspielter Exotik eine rhythmusbetontere Seite engegensetzt. Ende März findet im Neuköllner arkaoda ein Konzertabend mit einigen Acts des Ablegerhauses statt. Zu sehen sind u.a. der aus Ramallah stammende Act Muqata mit seinen Hiphop- und Grime-inspirierten Sounds. Ferner das in San Francisco beheimatete Projekt Only Now mit seiner rhythmschen, oftmals brachialen Elektronik. Headliner ist der Field Recording- und Sound Artist Ross Alexander, der zuletzt seine Aufnahmen aus dem Atlasgebirge und benachbarten Regionen zu einem vielgestaltigen Ambientalbum zusammengesetzt hat und hier mit Band auftreten wird. Labelchef Gonzo rundet den Abend am Plattenteller ab.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/02/soukrecordsshowcase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-20108" title="soukrecordsshowcase" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/02/soukrecordsshowcase.jpg" alt="" width="960" height="960" /></a></p>
<p><span id="more-20107"></span>&#8220;Formed in 2018 SOUK Records aim is to bring beats from every corner of the world with the divergent and discrepant taste we’ve been delivering since 2010. It is more than a dance music label. Our focus is on the strains of dance/beat music being created in different cultures, with the influences of the globalized world but still with its own identity. From Palestinian hip hop to death metal cumbia from Colombia, mutant Kuduro from the US and beat deconstructions from Portugal we take no prisoners on our approach to the discrepant version of the dancefloor.&#8221; (SOUK)</p>
<p>Donnerstag, 26.03.2020<br />
Beginn: 22 Uhr<br />
arkaoda Berlin<br />
Karl-Marx Platz 16<br />
12043 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/704507683416045/"><strong>Event @ Facebook</strong></a></p>
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		<title>GONZO: Ruído(s)</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 06:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Discrepant]]></category>
		<category><![CDATA[Gonçalo F. Cardoso]]></category>
		<category><![CDATA[Gonzo]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer die raffinierten und teilweise sogar poppigen Soundcollagen, die Gonçalo F. Cardoso in den letzten sieben Jahren unter dem Namen Gonzo produziert hat, kennen und lieben gelernt hat, der wird den folgenden Satz als schlechte Nachricht auffassen: &#8220;Ruído(s)&#8221; ist das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/11/01/gonzo-ruidos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/CREP67_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18699" title="CREP67_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/CREP67_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer die raffinierten und teilweise sogar poppigen Soundcollagen, die Gonçalo F. Cardoso in den letzten sieben Jahren unter dem Namen Gonzo produziert hat, kennen und lieben gelernt hat, der wird den folgenden Satz als schlechte Nachricht auffassen: &#8220;Ruído(s)&#8221; ist das &#8211; zumindest vorläufige &#8211; Abschiedsalbum des an verschiedenen Instrumenten und im Umgang mit Alltagssounds versierten Portugiesen. &#8220;Ruído(s)&#8221; ist aber auch eine<span id="more-18698"></span> gelungene und z.T. ausgesprochen humorvolle Feier musikalischer Kreativität und zeigt der Nachwelt, wie Pop heute sein könnte, würde man ein kleines bisschen Schrägheit etwas weniger fürchten.</p>
<p>Bei der frühlingshaften Szenerie aus Meeresrauschen und lamentierenden Seevögeln, aus der im eröffnenden Titelstück irgendwann bläserartige Synthies auftauchen, um eine nostalgische Wave-Melodie anzustimmen, könnte man glatt an Nový Světs &#8220;Todos las Ultimas Cosas&#8221; denken, das seinerzeit auch ein vorläufiges Abschiedsalbum war. Doch die Musik auf &#8220;Ruído(s)&#8221;, die immer wieder eine soundtrrackartige Seite offenbart, versprüht keineswegs nur Wehmut. &#8220;Vinha D&#8217;alho&#8221; zeigt eine Szene aus der Totalen, in der ein Unsichtbarer mit feurigen Antriebsrufen die Stimmung aufheizt, &#8220;En(Fado)&#8221; beginnt mit leidenschaftlichem, glöckchenunterlegtem Gesang und einer schmetternden Gitarre und endet beinahe unter einer Noiselawine, und überhaupt scheint jeder Track eine kleine Ezyklopädie an Details zu sein.</p>
<p>Gerade die zweite Seite liefert einiges an Kurzweil vom einernden Wohlklang in &#8220;Delgado(s)&#8221; über Tempospiele in &#8220;Cantiga Parva&#8221; und launige Takte voll zweckentfremdeter Sounds in &#8220;Tarzan Taborda&#8221; bis zur coolen Erschöpfung in &#8220;Sancho e Pingo&#8221;. Meist sind es jedoch die längeren Kompositionen, bei denen die Fertigkeit des heute auf den kanarischen inseln lebenden Künstlers im Umgang mit ganz unterschiedlichem Material, dessen Kollagiertheit er nie zu verstecken versucht, am deutlichsten ins Auge fällt. Sollte ich einen Favoriten benennen, dann wäre es vielleicht &#8220;Brilhante Cortejo&#8221;, bei dem sich ein wunderschöner Folksong mit Trompete aus sirupartigen Drones windet. Oder &#8220;São João&#8221;, das mit seinen Rhythmen im Regen ekstatisch und melancholisch zugleich daherkommt und für Momente eine Gesangsspur wie einen dicken Schriftzug auf die Szene geklebt bekommt, die wie ein Gebetsruf anmutet.</p>
<p>Zum Abschied eine volle Schatztruhe &#8211; da kann man sich nur bedanken und mit einiger Zuversicht (und natürlich nicht ganz ohne Wehmut) hoffen, dass Cardosos künftige Aktivitäten ebenso reichhaltige Ergebnisse hervorbringen. Wer sich etwas auskennt weiß ohnehin, dass er die Welt nicht nur mit seiner eigenen Musik bereichert. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.discrepant.net">Discrepant</a></strong></p>
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