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	<title>African Paper &#187; Gudrun Gut</title>
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		<title>V.A.: Mischpoke #2</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Mar 2024 07:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer Auflage von 333 Exemplaren erscheint der zweite Teil der wortspielerischen Serie von Hauch Records – den ersten hatten wir Anfang letzten Jahres hier besprochen – und trägt auf dem Cover den augenzwinkernden Hinweis „Note for allergic persons: Contains &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/30/v-a-mischpoke-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/ischpoke2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40363" title="ischpoke" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/ischpoke2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In einer Auflage von 333 Exemplaren erscheint der zweite Teil der wortspielerischen Serie von Hauch Records – den ersten hatten wir Anfang letzten Jahres<a href="http://africanpaper.com/2023/02/11/v-a-mischpoke-1/"> hier</a> besprochen – und trägt auf dem Cover den augenzwinkernden Hinweis „Note for allergic persons: Contains traces of&#8230;“, um dann alle Beteiligten aufzulisten. Wie schon beim Vorgänger lassen sich die einzelnen Künstlerinnen und Künstler kategorisieren als die „Verändernden“ und die „Veränderbaren“.<span id="more-40360"></span> Von Labelseite wird die konzeptionelle Ausrichtung <a href="https://hauch-records.bandcamp.com/album/mischpoke-2">klar artikuliert</a>, geht es bei diesen Überlegungen zur Musik der Zukunft weniger ausschließlich um die gefühlt jeden Tag neuen Meldungen zu den (vermeintlichen) Fähigkeiten künstlicher Intelligenz: „In any case, the music of the future is a music in motion, a music that permanently changes itself and in which one can intervene democratically, anarchically, in solidarity or critically. Music that does not confirm but provokes. […] Making the future audible in music means listening to it (and processing it accordingly) in such a way that what is possible emerges. Mix and re-mix are the common genre terms for this. However, the words &#8216;mixing&#8217; and &#8216;re-mixing&#8217; seem almost a little too gentle for what can actually happen.“ Diese Behauptung, dass Begriffe wie „Remix“ vielleicht etwas zu „sanft“ sind, ist vielleicht nicht ganz falsch, wie man weiter unten sehen wird.</p>
<p>Pondskater, Alex Ganz&#8217; in Düsseldorf beheimatetes Projekt, ist mit „Reverse Interlock“ vertreten; das Stück erschien in seiner Ursprungsform vor knapp zwei Jahren auf dem Album „Way Out Ouest“. Der Remix von Oval arbeitet Sounds, die an ein Xylophon denken lassen. Im weiteren Verlauf wird ein verspielt-tanzbares Stück daraus. Tidy Kids „I lost My Mind“, im Original gerade einmal knapp 40 Sekunden lang, wird von (Chris) Clark mit minimalistischen Retrosounds, die an frühe 80er denken lassen, angereichert – passenderweise<a href="https://www.hauch-records.de/serien/mischpoke/"> heißt </a>es über Clark: „[Es sei] die Geschichte eines Elektronikers, der nach und nach die Klänge &#8216;alter&#8217; Instrumente für sich (wieder) entdeckt.&#8221; Inmitten der analogen Klänge hört man in der Ferne skurril-entrückten Gesang. „Aruki Ikura“ von Ai wird von Electric Indigo, der Projektname, unter dem Susanne Kirchmayr agiert, geremixt: man hört stotternde und schleppende minimale Beats, zu denen melodische Passagen hinzukommen. The Visitor wurde von Gudrun Gut einer Bearbeitung unterzogen: Das 11minütige Original von &#8220;Installation 1&#8243; ist geprägt von flächigen, ambienten und leicht mysteriösen Momenten. Im passend betitelten „Shortcut Remix“ (ver-)wandelt sich das Stück zu einem knapp vierminütigen rhythmischen Track mit Guts Sprechgesang: „Der Besuch“, „Yes. It was nice“, spricht sie mit dunkler Stimme. Welchen Begriff man nun wählt, um diese Be- und Überarbeitungen zu titulieren, spielt wahrscheinlich letztlich keine Rolle, denn spannend ist es allemal. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.hauch-records.de/">Hauch Records </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3572247301/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2895630957/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>V.A.: Hope for Her Future &#8211; A Compilation for Girls in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Sat, 20 May 2023 02:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass sich die Situation von Mädchen und Frauen in Afghanistan nach der Übernahme der neuen alten Machthaber zum Schlechteren wenden wird, wurde nach dem Abzug der westlichen Alliierten im Jahr 2021 bereits vermutet, wobei es zugleich noch beschwichtigende Stimmen gab, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/20/v-a-hope-for-her-future-a-compilation-for-girls-in-afghanistan/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/hopeforherfuture.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-34854" title="hopeforherfuture" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/hopeforherfuture-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass sich die Situation von Mädchen und Frauen in Afghanistan nach der Übernahme der neuen alten Machthaber zum Schlechteren wenden wird, wurde nach dem Abzug der westlichen Alliierten im Jahr 2021 bereits vermutet, wobei es zugleich noch beschwichtigende Stimmen gab, an die sich in unseren Breiten manche wie an einen Strohhalm klammerten. Vielleicht würden sich <span id="more-34851"></span>die Fundamentalisten ja diesmal schon im Interesse internationaler Akzeptanz etwas moderater geben? Einige klangen so. Dass Pessimismus eher angebracht gewesen wäre, zeigten die Entwicklungen der folgenden Monate, während das Thema gleichzeitig immer mehr aus den Medien verschwand und anderen Themen den Vortritt lies. Starke Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit, keine Möglichkeit eines Hochschulstudiums, die Abschaffung des Frauenministeriums, die Rückkehr zumindest zu Teilen der alten Kleidungsvorschriften und schließlich die Schließung der Schulen für Mädchen ab 13 Jahren sind nur einige wesentliche Veränderungen, die sich in den vergangenen zwei Jahren speziell für Mädchen und Frauen ergeben haben.</p>
<p>Die in Hamburg ansässige Organisation Afghan Women&#8217;s Association hat es sich zur Aufgabe gemacht, über all diese Probleme nicht nur aufzuklären, sondern ihnen v.a. im Bereich der Bildung entgegenzutreten und Homeschooling, Online-Unterricht und einiges mehr für Mädchen aktiv zu fördern. Jüngst ist in Zusammenarbeit mit der Musikplattform Underground Institute, die auch als Label fungiert, die vorliegende Compilation entstanden, auf der 25 Acts (bzw mehr, wenn man in Betracht zieht, dass es sich zum Teil um Kollaborationen handelt) in anderthalb Stunden ihren Teil zum Fundraising beitragen. Das Gros der Musik kommt aus experimentelleren Richtungen, doch mit Beitragenden wie Xiu Xiu, Julia Kent, Felix Kubin und Gudrun Gut sind auch einige bekannte Namen dabei, deren Reichweite den Rahmen avantgardistischer Nischen sprengen.</p>
<p>Um mit einer Compilation Aufmerksamkeit und Einnahmen aufzutreiben, muss man dem anvisierten Publikum natürlich etwas bieten, und wenn man Kriterien wie Qualität, Innovation und Variationsbreite Rechnung tragen will, ist Underground Institute definitiv keine schlechte Adresse. Vor allem beim Punkt Vielseitigkeit beeindruckt die Auswahl, auch wenn sich ein gewisser Avantgarde-Faktor wie eine Klammer um die vertretenden Beiträge legt. Einen Teil dieser kann man unter dem Rahmen atmosphärischer Soundscapes fassen, ein Beispiel dafür ist das berührende Cellostück &#8220;Clouds Light the Night&#8221; von Julia Kent. Kommen zunächst dunkel wirkende Wolken auf einen zu und umhüllen einen immer mehr und schaben und kratzen an allem was sie berühren, so verströmen sie doch auch etwas warmes, beruhigendes. Irgendwann jedoch bemerkt man, wie sehr sich helles Licht über die hohen Cellosaiten im Raum verbreitet. Was die Wolken angeht hatte ich ein kleines DejaVu beim Beitrag von Laure Boer, deren kurzes Stück die Soundwellen wie Wolken vorbeiziehen lässt und zwischendrin Klänge anklingen lässt, die an eine elektrifizierte Doppelblattflöte erinnern. Ähnlich soundscapig der Beitrag von DJ Flugvel Og Geimskip, der an eine kindliche, leicht asiatisch klingende Spieluhr erinnert. Hektischer geben sich die gebrochenen Rhythmen von Phtalo, oder die von einem fließenden Takt getragene Klanglandschaft von Ka Baird, ganz schön monströs das tremolierende Vokalstück von Audrey Chen und Mary Ocher und der verzerrte (und gleichzeitig melodische) Flüsternoise von Meira Asher und Uri Frost. &#8220;My Own Pace&#8221; von Eve Maret überblendet zwei Gangarten zu einem Ambienttrack der schnelleren Art.</p>
<p>Viele der vertreteren Acts arbeiten mit dem Medium Text und steuern rezitative oder hörspielartige Tracks bei. Auch hier wirken Sprache und Stimme bisweilen wie ein weiterer Teil des Soundmosaiks (z.B. bei der vielschichtigen Überblendung von Elektronik, Polizesirenen, Rap und einem ausgedienten US-Prädidenten), was im fisseligen Mouse of Mars-Remix von Ya Tosiba natürlich auch an der dem Rezensenten nicht vertrauten Sprache liegen kann. Bei einigen Stücken ist ein Bezug zum Thema des Samplers gegeben, wie im kämpferischen &#8220;Hypnotizing Powerful People&#8221; von No Bra oder der provokanten &#8220;Feier&#8221; betont nicht-afghanischer Luxusprobleme bei The Mad Express. Bei anderen könnte man den Bezug vielleicht an den Haaren herbeiziehen (z.B. Felix Kubins electroclashig untermalte Interpretation von Kant, Locke und Freud).</p>
<p>Im Verlauf der Sammlung häufen sich mit der Zeit songorientierte Beiträge, unter denen einige mitreisende Ohrwürmer sind, so &#8220;The Lighthouse&#8221; von Ana da Silva, die mit ihrem fulminanten Popsopran eine spannende Geschichte erzählt. Von ähnlich sanfter Eingängigkeit ist &#8220;Incantation&#8221; von Nina Hines. Ungleich psychedelischer und zugleich in der Nähe eines Girlie Pop aus der Mitte des 20 Jahrhunderts ist der Song von Rita Braga, während Manu Louis&#8217; Beitrag wie eine Rockballade mit atmosphärischen Gitarrengeschrammel und energischem französischen Gesang daherkommt. Der vielleicht am meisten zum Mitsingen animierende Song ist der wehmütige und zugleich ein bisschen euphorische Polka-Chanson &#8220;Goodbye my Dictator&#8221; von Michelle Gurewich. Während Les Trucs mit ihrem dadaistischen Elektropop ein Stück über den Alltag von Klaviertransportern zum Besten geben und M Lamar sein Falsett über eine stimmungsvolle Pianospur schickt, liefert Gloria de Oliveira einen ambient grundierten, beinahe gehauchten Wavesong ab, der auf sanften Schritten daherkommt. Xiu Xiu überraschen mit einem semiakustischen Stück mit gemischtem Gesang, der nostalgische Erinnerungen an Echo and the Bunnymen aufkommen lässt. Gudrun Guts treibendes &#8220;Baby I Can Drive My Car&#8221; ist natürlich doppelt referenziell und nimmt mit Groove und rauer Stimme ironisch Bezug auf die aufoktroyierte Unselbständigkeit von Frauen selbst im Straßenverkehr.</p>
<p>Fast etwas schade ist es, dass nicht mehr Musiker aus der Region um Afghanistan vertreten sind – im Land selbst ist es nun schwierig überhaupt populäre Musik zu veröffentlichen. Aus dem arabischen Raum stammt die Combo El Khat, deren mitreißend stimmungsvolles &#8220;La sama&#8221; wie ein psychedelischer Marionettenanz mit Blechgeklapper und leidenschaftlichem arabischen Gesang anmutet. Das ganze hat einen Hauch vom Surfrock eines Link Wray, aber eben durch den kulturellen Fleischwolf einer ganz anderen Musiktradition gedreht. Ein besonderer Stargast ist die konsequent verschleierte Burka Band, über deren Mitglieder, die tatsächlich weiblich sind und aus Afghanistan stammen, immer wieder spekuliert wurde. Ihr Song &#8220;I care for you&#8221; ist groovige Psychedelia in girly style, aber dies ist nur das Vehikel für einen ernsthaften Text der die Unsichtbarkeit afghanischer Frauen, die wohl durch nichts mehr als durch die Burka symbolisiert wird.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230406_191614_126.sdocx--></p>
<p>Dass es sich bei der aufwendigen Zusammenstellung und der großen Bandbreite der Beiträge letztlich um einen kleinen Baustein im wahrscheinlich noch lange unfertigen Gebäude der Rechte afghanischer Frauen handelt, sollte niemanden einschüchtern und zur Resignation verleiten, denn jender Schritt ist besser als keiner &#8211; v.a. wenn man bedenkt, wie sehr das Thema zuletzt wieder im Sumpf des medialen Allerlei versunken ist. Und allen die sich gerne polarisieren lassen sei gesagt, dass man auch bei aller zum Teil berechtigten Kritik an Aspekten westlicher Afghanistanpolitik die Augen vor der beschriebenen Situation nicht verschließen muss. Dass die Compilation aber sowieso nichts für Klischeedenker ist, zeigt schon die bei aller Stimmigkeit doch äußerst vielgestaltige Musikauswahl.</p>
<p><strong>Label: Underground Institute</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3420427690/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>M_Sessions: Tonträger, Buch und Ausstellung um Malaria!, Mania D. und Matador</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 05:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 21.-24. Oktober findet im Berliner Silent Green eine Veranstaltung rund um die von Gudrun Gut, Beate Bartel und Bettina Köster betriebenen Bands Malaria!, Mania D. und Matador sowie die vor einigen Jahren gegründete Supergroup Monika Werkstatt statt. Neben einer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/10/05/m_sessions-tontrager-buch-und-ausstellung-um-malaria-mania-d-und-matador/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 21.-24. Oktober findet im Berliner Silent Green eine Veranstaltung rund um die von Gudrun Gut, Beate Bartel und Bettina Köster betriebenen Bands Malaria!, Mania D. und Matador sowie die vor einigen Jahren gegründete Supergroup Monika Werkstatt statt. Neben einer Aufführung, bei der Monika Werkstatt ausgewählte Songs der drei Bands in neuen Versionen spielen und einer Malaria!-Retrospektive wird eine neue Compilation Namens &#8220;M_Sessions&#8221; präsentiert. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/M__sessions.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27241" title="M__sessions" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/M__sessions.jpg" alt="" width="1024" height="629" /></a><span id="more-27240"></span>Die Doppel-LP enthält zum einen 12 neue Monika Werkstatt-Versionen, an denen neben den drei Frontfrauen weitere Musikerinnen beteiligt sind, namentlich: AGF, Anika Henderson, Islaja, Lucrecia Dalt, Midori Hirano, Mommo G, Natalie Beridze, Pilocka Krach und Sonae. Auf der zweiten Scheibe finden sich ausgewählte Raritäten der drei Bands. Die Platte erscheint bei Moabit Music. Ebenfalls präsentiert wird ein neues Buch, das unter dem Titel &#8220;M-Dokumente&#8221; beim Ventil Verlag erscheint. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/MOA23_mockup-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27248" title="MOA23_mockup 2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/MOA23_mockup-2.jpg" alt="" width="3322" height="1590" /></a>Ein Artist Talk, Film Screening und Musikprogramm vom Plattenteller runden das Programm ab.</p>
<p><a href="https://moabitmusik.de/"><strong>Programm @ Moabit Musik</strong></a></p>
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		<title>GLORIA DE OLIVEIRA: Fascination</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 02:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Box and the Twins]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt seit rund zehn Jahren eine Menge junger Acts, die melancholische, von den frühen 80ern inspirierte Popmusik machen, und wenn man sich auf die Suche macht, findet man durchaus auch immer wieder solche, die neuromantischen Wave mit einer Brise &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/06/27/gloria-de-oliviera-fascination/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/gloriadeolivierafascination.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21635" title="gloriadeolivierafascination" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/06/gloriadeolivierafascination-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt seit rund zehn Jahren eine Menge junger Acts, die melancholische, von den frühen 80ern inspirierte Popmusik machen, und wenn man sich auf die Suche macht, findet man durchaus auch immer wieder solche, die neuromantischen Wave mit einer Brise Postpunk und impressionistischem Dreampop überblenden &#8211; Ultravox und die Cocteau Twins ließen <a href="http://africanpaper.com/2020/02/01/deserta-black-aura-my-sun/">bei Deserta mehr als deutlich grüßen</a>. Gloria de Oliveira ist trotzdem eine einzigartige Vertreterin ihrer Generation, denn sie bringt ein<span id="more-21634"></span> cinematisches Element in ihre Musik, dass die Songs nicht nur für einen surrealen Gothicstreifen, sondern auch für einen wehmütigen Abgesang auf die Traumfabriken dieser Welt adäquat macht, einen Film, bei dem die Deutsch-Brasilianerin sich den Score mit Anna Calvi und Lana del Rey teilen könnte.</p>
<p>Vielleicht kommt dieses Element von ihrer eigenen Erfahrung mit bewegten Bildern, denn De Oliveira ist neben ihrer Musik als Regisseurin und Schauspielerin (in der Vergangenheit u.a. bei Babylon Berlin und Counterpart) tätig. Mein Interesse hatte sie spätesten, als mir die an zwei Filme des französischen Neosurrealisten Jean Rollin angelehten Titel ihrer beiden EPs ins Auge fielen: &#8220;Lèvres de Sang&#8221;, das auf den entschleunigten Vampirfilm gleichen Namens anspielt, sowie &#8220;La Rose De Fer&#8221;, benannt nach einer Gothic Horror-Antwort auf Buñuels Würgeengel, bei der zwei Teenager es aus unersichtlichen Gründen nicht schaffen, einen alten Friedhof zu verlassen.</p>
<p>Ich muss nun alle enttäuschen, die hofften, das nerdige Namedropping hätte nun ein Ende, denn ihr aktuelles Release &#8220;Fascination&#8221;, das ziemlich sicher auf einen weiteren Klassiker dieses Regisseurs anspielt, enthält neben Stücken ihrer bisher im Eigenrelease herausgebrachten Aufnahmen ganze sieben Remixe namhafter Kollegen. Doch zunächst zum Original, das mit dem in sakrale Höhen entschwebenden Intro &#8220;Ave Maris Stella&#8221; beginnt: Dort kristallisieren sich aus Instrumentalspuren, die wie Chöre klingen, echte liturgisch anmutende Gesänge heraus, und wenn dann später kühle Spoken Words und clubtaugliche Synthies hinzukommen, fragt man sich, wie sie schon in den ersten Minuten derart unterschiedliches in den traumwandlerischen, surrealen Rahmen bringt. Einige Tracks der Sammlung haben ein gewisses Hitpotenzial, ohne auf allzu eingängigen Pop hinauszulaufen, &#8220;The Only Witness&#8221;, &#8220;Falling in Space&#8221; und &#8220;The Dead&#8221; sind wehmütige Kopfhängerschmachtfetzen im Midtempo, in deren von hochtönenden Volten geprägter Sensibilität sich dennoch eine forsche Aufbruchstimmung versteckt. &#8220;The Field Where I Died&#8221; mit seinem typischen Four to the Floor-Takt tendiert noch mehr ins Postpunkige, verbindet all dies aber mit einer somnambulen Entrücktheit, die sich deutlicher in den entschleunigteren Balladen findet: In der verbummelten Schwermut von &#8220;To Recall&#8221; etwa oder in der verhuschten Elektronik von &#8220;Kind Mess&#8221;, bei dem man ein Echo der avantgardistischen Synthiekünste der 70er zu hören meint. In den Songs steckt übrigens noch einiges mehr an Anspielungen an Filme und Serien, auch wenn es nicht immer Rollin sein muss.</p>
<p>Auf der zweiten Seite finden sich überarbeitete Versionen aus den Werkstätten ganz unterschiedlicher MusikerInnen, die ausgewählten Songs ein zum Teil recht eigenes Gepräge geben. Gudrun Gut gibt &#8220;The Only Witness&#8221; eine diffuse, rhythmisch verquere Leichtigkeit, die jeden heimeligen Realitätseffekt in der Abstraktion auflöst. Fragrance schreiben &#8220;Falling in Space&#8221; um zu einer tänzelnden Fahrt ins Ungewisse. The Wide Eye geben zwei Stücken eine Extraschicht dunklen Synthiewave und legen ihnen eine raue Schale um. Box and the Twins träumen &#8220;The Field Where I Died&#8221; in verwaschenen, grobkörnigen Bildern als nachtschwarzes Szenario nach. Tellavision holt &#8220;Ave Maris Stella&#8221; dem Anschein nach mit entspannten Rhythmen auf den Boden der Erde, doch wer weiß, vielleicht trügt der Schein? Elkks mischt zuguterletzt einen räudigen Road Movie aus &#8220;To Recall&#8221;.</p>
<p>Obwohl &#8220;Fascination&#8221; eher als Compilation gedacht ist, hat es alle Qualitäten eines Debütalbums, bei dem die Remixe nur ein weiterer Apetithappen sind, um die für viele vielleicht noch unbekannte Musikerin kennen zu lernen. Ich vermute stark, dass man ihren Namen in Zukunft öfter hören und lesen wird. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4200695786/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><strong>Label: Reptile Music</strong></p>
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