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	<title>African Paper &#187; Hannes Strobl</title>
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		<title>Code &amp; Melody: Comeback von Denseland</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 05:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das aus David Moss (Stimme, Lyrics), Hanno Leichtmann (Drums, Elektronik) und Hannes Strobl (Electric Bass, Electric Upright Bass) bestehende Trio Denseland ist zurück mit einer neuen LP auf arbitrary. Scheinbar aufgeräumte, minimalistische Rhythmen, ein dublastiges Raumgefühl, die passende Bassschwere und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/16/code-melody-comeback-von-denseland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das aus David Moss (Stimme, Lyrics), Hanno Leichtmann (Drums, Elektronik) und Hannes Strobl (Electric Bass, Electric Upright Bass) bestehende Trio Denseland ist zurück mit einer neuen LP auf arbitrary. Scheinbar aufgeräumte, minimalistische Rhythmen, ein dublastiges Raumgefühl, die passende Bassschwere und eine rezitative Texperformance in verschiedenen Sprachen, deren vordergründige Abgeklärtheit immer wieder durch eine subtile, zum Teil sinnlich anmutende Forschheit durchbrochen wird, geben &#8220;Code &amp; Melody&#8221; ihr Gepräge. Vom <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/denseland.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40666" title="denseland" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/denseland.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-40665"></span></p>
<p>Label werden einige stilistische Referenzen genannt:  &#8220;Like previous Denseland albums, Code &amp; Melody picks up on the sparse side of dub-enamoured post-punk, no wave, post-rock, adventurous electronic and improvised acoustic music and blends this with a vocal performance marked by a Lou Reedian cool, a confrontationalism à la Lydia Lunch and, occasionally, an experimentalism akin to Scott Walker. The result is as unique and ambiguous as the record’s title: Musical formal rigour enters into a dialogue with poetic reflections on the beautiful mess that is the human experience&#8221;. Das Album erscheint am 26. April als CD und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=747062066/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>P.O.P.: Ikebana</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jun 2017 05:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Christian Roeck]]></category>
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		<description><![CDATA[P.O.P. steht für Psychology of Perception, und bei der jüngst zum Quartett angewachsenen Gruppe und Zeitkratzer-Chef Reinhold Friedl geht es seit jeher um die Wahrnehmung filigraner, kunstvoll arrangierter Details. Auf jedem Album nehmen die Künstler sich ein primär visuelles und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/06/03/p-o-p-ikebana/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/02/popikebana.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13409" title="popikebana" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/02/popikebana-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>P.O.P. steht für Psychology of Perception, und bei der jüngst zum Quartett angewachsenen Gruppe und Zeitkratzer-Chef Reinhold Friedl geht es seit jeher um die Wahrnehmung filigraner, kunstvoll arrangierter Details. Auf jedem Album nehmen die Künstler sich ein primär visuelles und haptisches Phänomen zum Vorbild, um ausgehend von dessen besonderen Mustern ein ähnlich geartetes Arrangement von Motiven musikalisch ins Werk zu setzen. Zu ihrem Debüt „Tabriz“ ließen sie sich von der Tradition persischer<span id="more-13408"></span> Teppichweberei inspirieren. Jede der Kompositionen war in ihren Klangfarben, ihren zentralen Motiven und musikalischen Ornamenten einer bestimmten Tradition dieses (Kunst-)Handwerks gewidmet, wobei die enorme Kleinarbeit erst bei genauerem Hinhören durch die fantasievollen Strukturen durchschien.</p>
<p>Auch auf dem Nachfolger greifen P.O.P. auf nichtmusikalische Formen des Arrangierens zurück und lassen sich, wie der Titel „Ikebana“ unmissverständlich nahelegt, von der traditionellen japanischen Technik des Arrangierens von Blumen inspirieren. In seiner ursprünglichen Form war Ikebana weit mehr als bloß Dekor, stand symbolisch für ein tieferes Verständnis von Raum, Natur und Kosmos und wurde in meditativen Zusammenhängen eingesetzt. Schon dies und erst recht die vielen überlieferten Techniken im Umgang mit Aufbau, Rhythmus und Farbe zerstreuen alle Bedenken, es handele sich um eine triviale, einem bloßen Exotismus huldigende Referenz.</p>
<p>Dass auf „Ikebana“ nicht bloß ein interessantes Konzept verbraten wurde, sondern auch überzeugende Musik geboten wird, mag man daran erkennen, dass die acht Tracks durchaus auch Hörer – wie den Verfasser dieser Zeilen – anspricht, die wenig über Ikebana wissen und die Bezüge allenfalls aufgrund der sinnlichen Qualität der Kompositionen erahnen. Was dabei recht weit vom Image der gängigen Blumenarrangements entfernt scheint, ist der mit herkömmlichem Wohlklang eher sparsam umgehende Charakter der Musik. Einige Stücke wie der Opener „Shoka“ (jeder Track ist nach einer bestimmten Ikebana-Technik benannt) sind ausgesprochen düster, ein Bestien-Atem aus mysteriösem Schaben und Grollen trifft auf Saitenklänge, die an das Rattern von Radspeichen erinnern. Die metallischen Geräusche später bei „Jikuka“ sind nicht minder furchteinflößend.</p>
<p>Die interessantesten Momente ereignen sich, wenn eine vermeintlich unkontrollierte Dynamik ins Bild kommt, die bei genauem Hören jedoch zu gut passt, um Zufall zu sein – wenn das Pfeifen, Rumpeln und Tremolieren in „Rikka“ in tänzelnde Bewegung versetzt wird oder wenn sich aus dem motorenhaften Brummen in „Shimentei“ immer mehr kleine Details winden und man durch Spielereien mit Tempo und Raumklang immer mehr in ein visuelles Szenario gezogen wird, das auf ein fulminantes Ende zusteuert. In all seinen Veränderungen ist „Ikebana“ ein filigran-verspieltes und zugleich strenges Werk geworden, das ohne die Beschäftigung mit der Blumensteckkunst sicher nicht so entstanden wäre, das umgekehrt aber auch einen neuen Blick auf die Kunst des Ikebana ermöglicht.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.fmr-records.com/">FMR Records</a></strong></p>
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		<title>P.O.P.: Täbriz</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/09/14/p-o-p-tabriz/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Sep 2013 06:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hannes Strobl]]></category>
		<category><![CDATA[Monotype Records]]></category>
		<category><![CDATA[P.O.P.]]></category>
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		<category><![CDATA[Reinhold Friedl]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Ausblenden der visuellen Gestaltung mag es überraschen, dass das Duo P.O.P. sein aktuelles Album nach der nordiranischen Metropole Täbriz benannt hat. Reinhold Friedl und Hannes Strobl sind weder Perser, noch Aserbaidschaner oder Angehörige einer der anderen Bevölkerungsgruppen dieser Region, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/09/14/p-o-p-tabriz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/09/poptäbriz.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7531" title="poptäbriz" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/09/poptäbriz-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Beim Ausblenden der visuellen Gestaltung mag es überraschen, dass das Duo P.O.P. sein aktuelles Album nach der nordiranischen Metropole Täbriz benannt hat. Reinhold Friedl und Hannes Strobl sind weder Perser, noch Aserbaidschaner oder Angehörige einer der anderen Bevölkerungsgruppen dieser Region, auch gibt es keine Informationen über Aufenthalte in der Stadt. Auch in musikalischer Hinsicht scheint es keine Verweise auf die dortige Tradition zu geben. Man kommt der Sache schon näher, wenn man erfährt, dass Tabriz (verschiedene Schreib- und Sprechweisen sind üblich) ein Zentrum der iranischen Teppichproduktion ist und auf eine reichhaltige Tradition dieses Kunsthandwerks zurückblickt. Den Fotos und Liner Notes nach<span id="more-7530"></span> scheint „Täbriz“ eine Hommage an die persische Teppichknüpferei zu sein, mehr noch (und etwas abstrakter) huldigt das Werk der Kunst des Kombinierens immergleicher Elemente in zahllosen Variationen. Und dies ist genau genommen schon die kürzest mögliche Beschreibung der Musik.</p>
<p>Ich weiß nicht viel über den Entstehungsprozess des Albums, nur dass er sich über einen Zeitraum von rund fünf Jahren hingezogen haben muss, aber improvisiert wirken die vielfältigen Muster, die mittels der Komponenten Bass, Piano, Saxophon und einiger Elektrosounds gewoben wurden, bestenfalls in Details. Was die große Struktur betrifft, eignen sich die drei Kompositionen fast als Anschauungsstücke für die Frage, was man mit repetitiven Mustern alles machen kann, um eine Klangwelt zu krieieren, die keineswegs monoton und minimalistisch ist. Jeder Akord, jedes rhythmische Element oder inhaltliche Motiv verändert zwangsläugig seine Gestalt je nachdem, mit welchen zusätzlichen Elementen es ergänzend oder kontrastierend zusammengebracht wird. Dies ist freilich ein primär wirkungsästhetisches Phänomen, ein Effekt, der sich z.T. mittels akustischer Täuschungen in der Wahrnehmung des Rezipienten ereignet – ein Aspekt, der von einer Band, deren Initialen für Psychology of Perception stehen, sicher bewusst einkalkuliert worden ist. Im Titelstück bestehen diese kontrastierenden Elemente aus einer Menge an dröhnenden, klingelnden und rasselnden Sounds, die eventuell dem Inneren eines Klaviers entlockt worden sind und die Bassspur zeitweise wie unter einer Lawine aus Metallteilen begräbt. Doch P.O.P. arbeiten nicht nur mit Kontrastierungen, sie dynamisieren ihre Klänge auch in ihrer realen Form, lassen Wiederholungsfiguren subtil in Variationen übergehen, arbeiten mit Effekten von Zeit und Lautstärke. Jede der drei Kompositionen ist einer bestimmten Tradition der Teppichknüpferei gewindmet, deren Muster sich – ähnlich den drei Stücken – farblich, motivisch sowie im Hinblick auf Dichte und andere Fragen der Ornamentik unterscheiden.</p>
<p>Einem hochwertigen Perserteppich sieht man die enorme, zum Teil monotone Kleinarbeit nicht an. Er kann verspielt wirken, kann dazu einladen, den narrativen Momenten zu folgen und seine Fantasie spielen zu lassen, auch vermag er durch die tendenzielle Symmetrie seiner Gestaltung den Eindruck einer stabilen, in sich geschlossenen Welt suggerieren. Dass „Täbriz“ auch dem entspricht und keineswegs wie ein verkopftes Experiment anmutet, spricht für ein gelungenes Konzept.</p>
<p><strong>Label: Monotype Records</strong></p>
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