<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Holger Czukay</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/holger-czukay/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 16 May 2026 05:22:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>HOLGER CZUKAY: Movie!</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/05/21/holger-czukay-movie/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2016/05/21/holger-czukay-movie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 May 2016 06:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[CAN]]></category>
		<category><![CDATA[Grönland]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert Grönemeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Czukay]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=12064</guid>
		<description><![CDATA[Mit CAN komponierte Holger Czukay einiges an Filmmusik, deren Höhepunkte bereits 1970 auf der Compilation „Soundtracks“ erschienen sind. Als er ein Jahr nach dem Ende der Band in Eigenregie das Album „Movies“ herausbrachte, spielte der Titel wohl primär auf Czukays &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/05/21/holger-czukay-movie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/hcmovie.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12221" title="hcmovie" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/hcmovie-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit CAN komponierte Holger Czukay einiges an Filmmusik, deren Höhepunkte bereits 1970 auf der Compilation „Soundtracks“ erschienen sind. Als er ein Jahr nach dem Ende der Band in Eigenregie das Album „Movies“ herausbrachte, spielte der Titel wohl primär auf Czukays Faible für das Medium Film an, und auch wenn es dazu keine genaueren Erklärungen gibt, fallen doch einige Bezüge auf &#8211; der szenische und bisweilen episodische Charakter der Stücke, der zusammen mit etlichen Reminiszenzen an damals zeitgenössische Filmmusik zwangsläufig bewegte<span id="more-12064"></span> Bilder heraufbeschwören musste, lange bevor Schablonen wie „Score für den imaginären Film“ inflationär wurden. Manches hört sich auch nach dem einfluss bekannter Filmkomponisten an, außerdem nährten die Songtitel so manches cinematisches Narrativ. Gerade wurde die Platte bei Grönland mit Bonus-Stück unter dem Titel „Movie!“ wiederveröffentlicht.</p>
<p>„Movies“ war Czukays zweite Soloplatte, und im Unterschied zu vielen Arbeiten der 80er hört man das CAN-Erbe noch deutlich heraus, was natürlich mit daran liegt, dass die Bandbesetzung noch ausschließlich aus CAN-Musikern bestand. Trotz eines Mentors wie Stockhausen war CAN die vielleicht jazzigste und funkigste der bekannten Krautrock-Bands, was auch hier noch deutlich zu hören ist &#8211; das tanzbare „Cool in the Pool“ wäre mit seiner perfekt eingesetzten Orgel, den coolen Bläserparts und dem funky Zusammenspiel von Bassgitarre und Schlagwerk der ideale Score einer amerikanischen Gansterserie und ist eine Lifestyle-Parodie erster Güte.</p>
<p>Dem vielleicht am diametralsten ist „Persian Love“, dass damit nur die Leidenschaftlichkeit gemein hat: Über einem entspannten orientalisch gefärbten Dubsound entfaltet sich ein klagender männlich-weiblicher Wechelgesang in Farsi, vermutlich jahrzehnte zuvor auf Vinyl gebannt und hier als Sample hineinmontiert. Vielleicht ist „Hollywood Symphonie“ das Herzstück des Albums, zusammen mit „Oh Lord, give us more Money!“ verkörpert es die Mixtur aus Krautrock und Kino in Reinkultur: Spacige Keyboardsounds und cooler finger style lassen geradezu Morricone-Feeling aufkommen und katapultieren die Hörer in ein episodisches Medley aus Peckinpah-, Castellari- und Fulci-Szenen.</p>
<p>Ein äußerst frisches Album, wie es selten direkt auf das Ende einer Bandgeschichte folgt, und das auch nach fast vierzig Jahren nicht angestaubt wirkt &#8211; dafür kann man Grönemeyer nur danken und hoffen, dass er weiter in der Mottenkiste deutscher Musik wühlen wird.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://groenland.com/">Grönland</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2016/05/21/holger-czukay-movie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>HOLGER CZUKAY: Der Osten Ist Rot_Rome Remains Rome</title>
		<link>https://africanpaper.com/2014/07/19/holger-czukay-der-osten-ist-rot_rome-remains-rome/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2014/07/19/holger-czukay-der-osten-ist-rot_rome-remains-rome/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Jul 2014 07:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[CAN]]></category>
		<category><![CDATA[Groenland]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert Grönemeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Czukay]]></category>
		<category><![CDATA[Jah Wobble]]></category>
		<category><![CDATA[Jaki Liebezeit]]></category>
		<category><![CDATA[P.I.L.]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=9094</guid>
		<description><![CDATA[Seit einem knappen Jahr widmet sich Groenland Records der löblichen Aufgabe, wesentliche Teile des Werks von Holger Czukay wieder zugänglich zu machen, und so erschienen letzten Herbst die Wiederveröffentlichungen des Albums &#8220;On the Way to the Peak of Normal&#8221; und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/07/19/holger-czukay-der-osten-ist-rot_rome-remains-rome/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/07/czukayostenrome.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9097" title="czukayostenrome" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/07/czukayostenrome-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit einem knappen Jahr widmet sich Groenland Records der löblichen Aufgabe, wesentliche Teile des Werks von Holger Czukay wieder zugänglich zu machen, und so erschienen letzten Herbst die Wiederveröffentlichungen des Albums &#8220;On the Way to the Peak of Normal&#8221; und des einmaligen Projektes Les Vampyrettes. Dass seine klassischen LPs &#8220;Der Osten ist rot&#8221; und &#8220;Rome Remains Rome&#8221; im Zuge dessen nicht komplett neu aufgelegt werden, ist sicher dem Bekanntheitsgrad des Materials und somit dem weniger großen Nachholbedarf geschuldet.<span id="more-9094"></span></div>
<p>Auf den beiden 10&#8221;-Scheiben findes sich lediglich eine Auswahl der ursprünglichen Albumtracks, die allerdings durch drei aktuelle Remixe aus Czukays eigener Hand ergänzt worden ist. Diese Neuinterpretationen bilden auch gleich den Auftakt des Releases, und wenn die Versionen von &#8220;Music in the Air&#8221;, &#8220;Sudetenland&#8221; und &#8220;Der Osten ist Rot&#8221; eines teilen, dann den noch offenkundigeren Kollagencharakter der Stücke. Der markante Titelsong ist dabei recht einfach und unverquast gestaltet &#8211; der Osten ist rot wie die aufgehende Sonne und die kommunistische Heilslehre, so rot wie eine Quelle der Kraft, vor der man sich gleichsam fürchtet. Bei den anderen Mixes sieht man sich einem mosaikartigen Klänge- und Stimmengewirr gegenüber, das auf Dramatik setzt und nur gelegentlich der Harmonisierung Raum gibt. Der slawische Frauenchor in &#8220;Sudetenland&#8221; unterstreicht den biografischen Tenor, der, wenngleich oft latent, an vielen Stellen von Czukays Werk zur Sprache kommt.</p>
<p>Der in seinen urspünglichen Formen belassene Rest ist gröber und kantiger. Wer die Originale zum ersten mal hört, lernt hier eine große Bandbreite an Komponenten kennen, die nicht zuletzt auch dem Zusammenspiel mit einer Gruppe an Kollaborateuren geschuldet ist: CAN-Kollege Jaki Liebezeit, Dub-Waver Jah Wobble (u.a. P.I.L.) sowie diverse Stimmen bringen eine krude Mischung an sakralen, jazzrockigen, cabaretartigen und nicht zuletzt new-wavigen Elementen zustande, die nicht nur überraschend stimmig ist, sondern den in gerade in Deutschland so interessanten Übergang von den krautigen 70ern zu den NDW-geprägten frühen 80ern illustriert.</p>
<p>Schade dennoch, dass nicht beide Alben komplett neuveröffentlicht worden sind. Alles in allem also eine interessante Einführung in eine der wichtigen Werk- und Umbruchsphasen des Musikers.</p>
<p>A. Kaudaht</p>
<p><strong>Label: Groenland</strong></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2014/07/19/holger-czukay-der-osten-ist-rot_rome-remains-rome/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>HOLGER CZUKAY: On The Way To The Peak Of Normal</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/12/07/holger-czukay-on-the-way-to-the-peak-of-normal/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2013/12/07/holger-czukay-on-the-way-to-the-peak-of-normal/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2013 01:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Corbijn]]></category>
		<category><![CDATA[CAN]]></category>
		<category><![CDATA[Conny Plank]]></category>
		<category><![CDATA[Groenland]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert Grönemeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Czukay]]></category>
		<category><![CDATA[Jah Wobble]]></category>
		<category><![CDATA[Jaki Liebezeit]]></category>
		<category><![CDATA[Les Vampyrettes]]></category>
		<category><![CDATA[S.Y.P.H.]]></category>
		<category><![CDATA[Saufender Yankee Prügelt Homo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=7824</guid>
		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren macht sich Herbert Grönemeyer als Verleger mit der Wiederveröffentlichung bekannter und obskurer Releases aus den Annalen des Krautrock verdient. Zu den diesjährigen Wegmarken zählt u.a. das von großen Namen gespickte Conny Plank-Tribute, alsbald sollen die wenigen Aufnahmen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/12/07/holger-czukay-on-the-way-to-the-peak-of-normal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/11/holgerczukaypeakofnormal.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7825" title="holgerczukaypeakofnormal" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/11/holgerczukaypeakofnormal-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit einigen Jahren macht sich Herbert Grönemeyer als Verleger mit der Wiederveröffentlichung bekannter und obskurer Releases aus den Annalen des Krautrock verdient. Zu den diesjährigen Wegmarken zählt u.a. das von großen Namen gespickte Conny Plank-Tribute, alsbald sollen die wenigen Aufnahmen des kurzlebigen Bandprojektes Les Vampyrettes wieder zugänglich gemacht werden, das der Produzent zusammen mit CAN-Bassist Holger Czukay betrieb. Auch von Czukay selbst ist die Neuauflage vergriffener Musik geplant, und den Auftakt macht sein zweites Soloalbum „On The Way To The Peak Of Normal&#8221;, das 1981 bei Electrola erschienen ist.<span id="more-7824"></span></p>
<p>Was immer Czukay sich in den frühen 80ern unter dem Gipfel des Normalen vorgestellt hatte, wenn der Weg dahin derart entspannt verläuft wie die improvisierten Stücke des Longplayers, kann ich mir darunter keinen allzu trostlosen Ort vorstellen. Alle Zeichen stehen auf langsamen Grooves, benahe friedvollen Jazzgitarren und psychedelisch tremolierenden Surftwangs, Conny Planks begleitende Echospielereien tun ihr übriges, um eine in sich ruhende Gelöstheit aufkommen zu lassen. Zusammen mit der schlichten Wiederholungsstruktur einiger Passagen lässt dies die Länge der Stücke nahezu irrelevant erscheinen. Wer sich darunter allerdings Hippies kleine Nachtmusik vorstellt, den muss der verspielte Jamcharakter überraschen, mit dem Czukay und Kollegen, allen voran Drummer Jaki Liebezeit, derart stimmige Tempowechsel, Brüche und Umwege hinbekommen, wie sie nur in spontaner Unbekümmertheit entstehen können. Auch die verstreuten stimmlichen Äußerungen – ekstatisches Stöhnen und Jammern, das sich aus zunächst kaum hörbaren Flüsterstimmen herauskristallisiert – ist Teil der eher frickelig verspielten Seite der Musik und geht wohl auf die obskursten Gäste, die NDW-Kapelle S.Y.P.H. (Saufender Yankee Prügelt Homo) zurück.</p>
<p>Seltsam unscheinbar ist diese Musik auf den ersten Eindruck, doch ist man erst einmal von ihrer geheimen Wucht erfasst, fragt man sich, ob man vielleicht nur durch dreißig weitere Jahre Popgeschichte abgstumpt ist, um nicht beim ersten Ton zu bemerken, dass hier mehr als entspanntes Geklimper im Gange ist. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://groenland.com">Groenland</a> </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2013/12/07/holger-czukay-on-the-way-to-the-peak-of-normal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
