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	<title>African Paper &#187; Hossein Alizadeh</title>
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		<title>Istehlal: Debütalbum des Mohamad Zatari Trio auf Zehra</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 05:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende des Monates erscheint das Debütalbum des Mohamad Zatari Trio, zu dessen internationalen Besetzung neben dem Bandleader, dem aus dem syrischen Aleppo stammenden Oudspieler Zatari die iranische Tar-Virtuosin Sara Eslami und der mit der Tabla vertretene Perkussionist Avadhut Kasinadhuni (Indien/Rumänien) &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/01/17/istehlal-debutalbum-des-mohamad-zatari-trio-auf-zehra/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende des Monates erscheint das Debütalbum des Mohamad Zatari Trio, zu dessen internationalen Besetzung neben dem Bandleader, dem aus dem syrischen Aleppo stammenden Oudspieler Zatari die iranische Tar-Virtuosin Sara Eslami und der mit der Tabla vertretene Perkussionist Avadhut Kasinadhuni (Indien/Rumänien) gehören. Auf &#8220;Istehlal&#8221; verknüpfen die Musiker traditionelle vorderasiatische Musik mit dezenten Einflüssen Neuer Musik, u.a. gibt es Interpretationen von Hossein Alizadeh und Riad Al-Sunbati zu hören. Das Album erscheint am 27. Januar als LP, CD und zum Download bei Zehra, am 4. Februar präsentiert das Trio seine Musik in Berlin (<a href="https://www.facebook.com/events/8637783382961308/">siehe Event auf Facebook</a>).<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/zehra007_front_2x2-pv6fxnzbt0zw9seo6xte89elc1hbb50bc1fnpst0nc.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33258" title="zehra007_front_2x2-pv6fxnzbt0zw9seo6xte89elc1hbb50bc1fnpst0nc" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/zehra007_front_2x2-pv6fxnzbt0zw9seo6xte89elc1hbb50bc1fnpst0nc.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a><span id="more-33257"></span></p>
<p>&#8220;In a contemporary globalised world where music has lost its borders and is fighting a constant – yet particular – stream of Western commodification, the Mohamad Zatari Trio stands out as an original cultural artefact, aiming at transcending the boundaries between different music worlds. Founded in 2019 the ensemble had its first public appearance in 2020 at the Outernational Virtual Festival. [...] Their debut Istehlal plunges into its own aesthetics, politics and sound intricacies and represents the combined efforts of three musicians hailing from different, yet deeply rooted cultures. Over the course of eleven songs, the album transcends stylistic, ideologic and geographic boundaries and reflects on the human condition in an interconnected and interrelated technological world.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/MZT-@-Outernational-Festival-C-Sander-Kalverda.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33259" title="MZT @ Outernational Festival (C) Sander Kalverda" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/MZT-@-Outernational-Festival-C-Sander-Kalverda.jpg" alt="" width="416" height="312" /></a></p>
<p>The repertoire includes not only original compositions in different stylistics but also rearranged traditional pieces by influential composers Riad Al Sunbati (Egypt) and Hossein Alizadeh (Iran). The Mohamad Zatari Trio introduces itself as a strong new voice within a new generation of young musicians that carry the musical heritage of great masters like Ravi Shankar, Nusrat Fateh Ali Khan or Zakir Hussain with a fresh and contemporary approach&#8221;. (Zehra)</p>
<p>Foto © Sander Kalverda</p>
<p><strong>@ <a href="https://www.mohamadzatari.com/">Mohamad Zatari</a> | <a href="http://zehra-music.net/istehlal">Zehra </a></strong></p>
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		<title>SABA ALIZADEH: Scattered Memories</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2019 05:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hossein Alizadeh]]></category>
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		<category><![CDATA[Karlrecords]]></category>
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		<description><![CDATA[Erinnerungen, die man als zersplittert und bruchstückhaft erlebt, sind selten so klar und eindringlich wie die Kompositionen, die der iranische Musiker Saba Alizadeh auf seinem ersten Soloalbum „Scatteted Memories“ zusammengestellt hat. Es handelt sich dabei um Nacharbeiten verschiedener Stücke, die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/02/16/saba-alizadeh-scattered-memories/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/01/sabaalizadeh.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17036" title="sabaalizadeh" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/01/sabaalizadeh-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Erinnerungen, die man als zersplittert und bruchstückhaft erlebt, sind selten so klar und eindringlich wie die Kompositionen, die der iranische Musiker Saba Alizadeh auf seinem ersten Soloalbum „Scatteted Memories“ zusammengestellt hat. Es handelt sich dabei um Nacharbeiten verschiedener Stücke, die er in den letzten Jahren komponiert und aufgeführt hat, und die so Teil eines ungeordneten musikalischen Erinnerungngsfundus sind.<span id="more-17035"></span></p>
<p>Alizadeh entstammt einer renommierten Teheraner Musikerfamilie, sein Vater Hossein ist ein auch international bekannter Komponist und Saiten-Virtuose und einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Musik auch außerhalb des Mittleren Ostens. Saba entdeckte schon früh die Kamancheh als sein Instrument – ein traditionelles persisches Streichinstrument vom Klangvolumen einer Violine, die unter deren Einfluss zwar ihre Saitenzahl irgendwann von drei auf vier erhöht hat, im Gegensatz zu ihr aber während des Spiels gedreht wird, was ihrem Sound eine wabernde, wellenförmige Qualität und so einen zusätzlich orientalischen Touch gibt. Saba sah sich aber schon früh als einen experimentell arbeitenden Elektroakustiker, der die traditionellen Spielweisen zwar beherrscht, diese aber gerne mit gesampleten Klängen und elektronischen Soundscapes verknüpft. Nach ausgedehnten akademischen Studien und einigen Kollaborationen präsentiert er seinen Stil nun erstmals auch im Alleingang.</p>
<p>„Scattered Memories“, das letztes Jahr im Iran veröffentlicht wurde und seit neuestem über Karlrecords auch in Europa auf Vinyl erhältlich ist, hat eine ganz eigentümliche Atmosphäre, auch wenn die Machart der Kompositionen vordergründig an die mediterrane Folk-Elektronik von Acts wie Crete und Niedowierzanie erinnern mag. Die Tracks wirken in ihrer Eindringlichkeit und aufgrund ihrer bildreichen Titel wie ausschnitthafte Momentaufnahmen aus größeren Geschichten, was zu Alizadehs zweitem Standbein als Fotograf passt.</p>
<p>„Blood City“ ist ein grandioses Intro, nach dessen Intensität man sich wundert, dass die folgenden Stücke im Vergleich nicht blass wirken: Der Klang der Kamancheh, der wohl durch dezente Bearbeitung so wundgescheuert anmutet, entfaltet in minimaler Tonfolge eine Melodie von entrückter Wehmut und ist eingehüllt in kühle, elektronische Klangschichten, die das Emotionale der Musik noch deutlicher hervorheben. Es gibt viele Zugänge zu diesem Album, einer fungiert über den vielfältigen und zugleich unterschiedlich starken Einsatz des zentralen Instruments, das oft nicht ganz vom Hintergrund abzugrenzen ist. In „Dream“ erklingt es als einlullendes Pizzicato und tritt mit xylophonartigen Klängen in einen eigenwilligen Dialog zwischen Konfrontation und Harmonie. In „Colors Wove Me in Tehran“ ist es kaum auszumachen hinter dem tremolierenden Minimalismus, der den Raum immer mehr ausfüllt, bis ein mysteriöses chorartiges Toning den vorderen Bühnenrand übernimmt.</p>
<p>Ob man die IDM-artigen, beinbrecherischen Takte in „Laden Dead End“ oder das Wabern der Kamancheh in „Greetings to Earthfire“ in den Fokus nimmt, die hörspielartigen Spoken Words in „Would You Remember Me“ oder die wunderschönen Pickings, die im Schlusstrack „Fluid“ an ein Banjo erinnern – über jedes Stück ließe eine längere Abhandlung schreiben. In <a href="https://www.radioeins.de/programm/sendungen/mofr1921/interviews/saba-alizadeh.html">einem vor einiger Zeit geführten Radio-Interview</a> enthüllte Alizadeh die vielfältigen Verweisschichten in „Elegy of Water“: Das zwischen aquatischen Feldaufnahmen und verschiedenen organisch anmutenden Dröhnwellen oszillierende Stück basiert primär auf der Verwendung einer traditionellen Holzgeisel, mit der sich fromme Schiiten beim jährlichen Ashura-Fest – in Gedenken an das Martyrium ihres verehrten Imams Hussein, einem Enkel des islamischen Propheten – geiseln, während andere sich mit ihren Fästen auf die Brust schlagen und Verse skandieren. Es wirkt provokant, dieses Objekt für Musik zu verwenden, gleichwohl die Selbstgeiselungen ebenfalls musikaliche, z.B. rhythmische Elemente aufweisen. In der besagten Geschichte fiel der Imam beinahe dem Verdursten zum Opfer, so dass Wasser in seiner Verehrung immer einen große Rolle spielte. Viele heutige Iraner erinnern in Phasen der Wasserknappheit daran. So schließt sich der Kreis und lässt doch viele Fragen offen.</p>
<p>Mit und ohne Hintergründe, die man bei vielen Tracks ohnehin bloß erahnen kann, ist „Scattered Memories“ ein großartiges Stück elektroakustisher Soundart zwischen Elektronik und progressiver Weltmusik. Ich würde es als bisheriges Album des Jahres küren, wenn dieses nicht noch so lächerlich jung wäre. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://karlrecords.bandcamp.com/">Karlrecords</a></strong></p>
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