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	<title>African Paper &#187; Huan</title>
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		<title>ORDRE ETERN: Revolució Soterrada</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2016 03:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/07/ordreeternrevoluciosoterrada.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12462" title="ordreeternrevoluciosoterrada" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/07/ordreeternrevoluciosoterrada-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man könnte glauben, man habe sich in einem merkwürdig postindustriellen Giallo verlaufen: Hektische Schläge auf Metall, die mysteriös im Hintergrund bleiben und in ihrem zittrigen Tremolo verstörend wirken, genauso wie ein immer wieder übertöntes Brüllen, dazu dröhnende Bässe und schwer greifbares Bohren und Schleifen. Es ist genau dieses Ungreifbare, dass sich durch die gesamte Szenerie zieht, die Unbestimmbarkeit von Ort und Ereignis, die das<span id="more-12461"></span> Narrativ, in das man so plötzlich hineingeworfen wird, spannend machen und Gefahr in Aussicht stellen. Bei einem Album, dass Orte und deren Veränderungen zum zentralen Thema hat, ist dies eine zwiespältige und zugleich reizvolle Voraussetzung.</p>
<p>Die im Barcelonaer Umfeld von Huan und Qa&#8217;a gewachsene Formation Ordre Etern spielen eine Musik, die man heute Post Industrial nennen würde, wenn der zweite Teil des Kompositums eine etwas buchstäblichere Relevanz hätte und frühe Neubauten oder Kollektive wie Test Dept. und Officine Schwartz stärker traditionsbildend gewesen wären.</p>
<p>Wirft man einen Blick auf die zum Teil recht umfangreichen Texte der sieben Songs, erkennt man schnell den dystopischen Grundzug des ganzen Albums: die wirtschaftlichen und moralischen Verwerfungen der Gegenwart, die alltäglichen Gefühle von Ausgeliefertheit und Leere, die einem in großen Städten (und ganz sicher nicht nur da) schnell zusetzen können, auch an einem Ort wie Barcelona, auf den man hierzulande gerne anderes projiziert, an dem sich die typischen Veränderungen (Stichwort Gentrifizierung) aber ebenso vollziehen wie überall in der Welt.</p>
<p>Dies in einem „dystopic postindustrial nightmare“ zu inszenieren, dass der Resignation und dem zornigen Mut zum Widerstand gleichermaßen Rechnung trägt, gelingt Yarei Molina und Víctor Hurtado mit ratternder Perkussion, dröhnenden Saiten und alten analogen Synthies. Viele der Tracks haben einen rituellen Charakter, eines der Highlights ist das stakkatohafte „Metropolis“, das von einem rauen Klang ebenso lebt wie von seinen punkig dahergeschmetterten Parolen. Man fühlt sich wie auf einem nie endenden Plateau, bis es zur Explosion kommt und alles im Mahlstrom chaotischer Klänge verschwindet.</p>
<p>Auch „Natura“ klingt („naturgemäß“, möchte man fast sagen) sehr organisch nach gezupften Saiten im downtempo, doch die wie aus dem tiefsten Höllengrund herausgepressten Schmerzensschreie lassen keinen Zweifel dran, dass die Natur (des Menschen) im urbanen Strudel so einige verdrehte Blüten treibt.</p>
<p>Doch dies sind Beispiele für die noch relativ kompakten und aufgeräumteren Songs. Andere wie das noisige „Desic“ und das fast harschnoisig trotzige „Defensa“ würden auch zu einem Namen wie Chaos Etern passen. Doch letztlich spricht durch all dies auch ein spiritueller Grundtenor, ein Bewusstsein für das Gleichgewicht der Energien und der Gefahren, die zwangsläufig auftreten, wenn dieses durch die Unvermeidbarkeit kultureller Sackgassen durcheinander gerät. Letztlich ist es die besagte Zwiespältigkeit, die man im Fazit festhalten muss, denn „Revolució Soterrada“ lässt in seiner textlichen und stimmungsmäßigen Schwere kein gutes Haar an den bestehenden Verhältnissen (post)moderner Urbanität und zeigt doch all das subversive Potential zum notwendigen Widerstand auf, dass sich an ihren Rändern verbirgt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.magiaroja.net/">Magia Roja</a></strong></p>
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		<title>JOCHEN ARBEIT &amp; HUAN: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 09:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/01/jochenarbeithuan.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11572" title="jochenarbeithuan" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/01/jochenarbeithuan-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit Jochen Arbeit und Víctor Hurtado alias Huan treffen zwei erfahrene Klangzauberer auf einander, die schon lange in unterschiedlichen Konstellationen aktiv sind. Arbeit, der erstmals mit Die Haut von sich reden machte, seit knapp zwanzig Jahren bei den Einstürzenden Neubauten die Gitarre spielt und neben vielen weiteren Aktivitäten mit Julia Kent, Palumbo und Beauchamp dröhnt und mit Mueran Humanos rockt, sollte hierzulande jedem Freund ausgefallener Musik bekannt sein. Sein katalanischer Kollege Hurtado ist jedoch nicht minder<span id="more-11569"></span> aktiv, ist Teil der psychedelisch angehauchten Noisebands Qa&#8217;a und Ordre Etern, arbeitete mit Leuten von Faust und spielte im Line-up von Nurse With Wound. Zusammen mit Freunden betreibt er im Barcelonaer Grácia-Distrikt die Location Magia Roja sowie das gleichnamige Label, auf dem auch die vorliegende LP erschienen ist.</p>
<p>Auf den Klang und seine Veränderungen fixierte, tendenziell dröhnende Kompositionen &#8211; sagt man ihnen Reichhaltigkeit und Detailfülle nach, so entpuppen sie sich meist als subtile Welten, in denen die kleinen Dinge unter der Oberfläche einer scheinbaren Simplizität versteckt liegen. So spannend solche Musik auch ist, kann man in ihrer Struktur letztlich auch eine immer wieder funktionierende Masche sehen, aber wie dem sei, ausgestattet mit zwei Gitarren und einer Drummachine vermeiden Arbeit und Hurtado hier jede Geheimniskrämerei auf&#8217;s Entschiedenste, gehen nicht nur von der Dröhnung her gleich zur Sache, sondern reichern diese an mit krautigen Wahwahs, schwindeligen Vibratos, originellen Rhythmen, brummenden Riffs und zünftigen Soli aller Art.</p>
<p>Das Stück, das die erste Seite füllt, mag sich nicht ganz zwischen einem episodischen und einem symphonischen Aufbau entscheiden, aber die einzelnen Passagen überlappen sich ohnehin, denn immer wieder vermengen sich die dominanten Aspeke eines Abschnitts mit neuen Motive zu stets neuen Gebilden.</p>
<p>Lässt das erste der beiden unbetitelten Stücke immer wieder eine gewisse Affinität zu Punk und New Wave durchscheinen, so steht die zweite Seite deutlicher im Zeichen des Experimentellen und Improvisierten. Kleinteiliges, das zunächst noch unter einer Wand aus gitarrigem Dröhnen lauert, entpuppt sich mehr und mehr als mysteriöses Klingeln, das wunderbar in die Traumsequenz eines 70er-Jahre-Thrillers gepasst hätte. Insgesamt ist das zweite Stück weniger rhythmisch und generell etwas unübersichtlicher gestaltet, und wenn am Ende die Gitarren-Soli fast wie ein Dudelsack oder eine Schalmei klingen, kommt auch der Humor nicht zu kurz.</p>
<p>Da die Platte hierzulande etwas untergegangen ist, soll sie auch nach rund zwei Jahren noch &#8211; stellvertretend für manc handere Releases aus dem Magia Roja-Hauptquartier &#8211; empfohlen werden. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.magiaroja.net/">Magia Roja</a></strong></p>
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