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	<title>African Paper &#187; Indigo</title>
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		<title>Wiederveröffentlichung früher Malaria!-Releases im Oktober</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 07:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Compiled 2.0/Full Emotion&#8221; macht Moabit Musik frühes Material von Malaria! auf Doppel-LP zugänglich. Enthalten sind die um die Songs &#8220;Pernod&#8221; und &#8220;Kämpfen und Siegen&#8221; erweiterte Best of &#8220;Compiled&#8221;, auf der 1991 frühe 7&#8243;- und 12&#8243;-Beiträge zusammengestellt wurden. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/09/03/wiederveroffentlichung-fruher-malaria-releases-im-oktober/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;Compiled 2.0/Full Emotion&#8221; macht Moabit Musik frühes Material von Malaria! auf Doppel-LP zugänglich. Enthalten sind die um die Songs &#8220;Pernod&#8221; und &#8220;Kämpfen und Siegen&#8221; erweiterte Best of &#8220;Compiled&#8221;, auf der 1991 frühe 7&#8243;- und 12&#8243;-Beiträge zusammengestellt wurden. Hier finden sich sämtliche Gassenhauer wie &#8220;How do you Like my New Dog?&#8221;, &#8220;Kaltes Klares Wasser&#8221; und &#8220;You Turn to Run&#8221;, aber auch Songs wie &#8220;Zarah&#8221;, die sich weniger häufig in den gängigen Playlists finden. Mit &#8220;Full Emotion&#8221; enthält die zweite Scheibe das komplette Debüt-Album &#8220;Emotion&#8221; von 1982, das auf &#8220;Compiled&#8221; ursprünglich in gekürzter Form enthalten war. Die Doppel-LP erscheint am 11. Oktober.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/Malaria_by_J.Henglein.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18684" title="Malaria!_by_J.Henglein" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/Malaria_by_J.Henglein.jpg" alt="" width="1097" height="945" /></a><span id="more-18683"></span>Fotos © J. Henglein</p>
<p><strong><a href="http://anost.net/Products/Malaria-Compiled-2-0">Compiled 2.0 @ A Number of Small Things</a></strong></p>
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		<title>GRIMES: Visions</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 05:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Claire Boucher]]></category>
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		<description><![CDATA[So ganz ohne Hipster geht es anscheinend auch bei uns nicht, aber so lange man das mit dem altehrwürdigen Londoner Traditionslabel 4AD gemeinsam hat, kann nicht allzu viel falsch daran sein. Die haben nämlich vor kurzem die Kanadierin Claire Boucher &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/04/07/grimes-visions/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/04/grimesvisions.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4187" title="grimesvisions" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/04/grimesvisions-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>So ganz ohne Hipster geht es anscheinend auch bei uns nicht, aber so lange man das mit dem altehrwürdigen Londoner Traditionslabel 4AD gemeinsam hat, kann nicht allzu viel falsch daran sein. Die haben nämlich vor kurzem die Kanadierin Claire Boucher a.k.a. Grimes unter Vertrag genommen – anlässlich ihres dritten Lonplayers „Visions“, der zur Zeit Lob aus allen Richtungen bekommt und dessen Cover ebensogut den zweihundertsten Konzertmitschnitt von Aaron Dilloway zieren könnte.<span id="more-4186"></span></p>
<p>Dass die junge Sängerin wiederholt mit Schlagworten wie Witch House oder Chill Wave in Verbindung gebracht und als die solidere wie marktfähigere Folgeerscheinung solcher Phänomene präsentiert wird, ist sicher nicht nur auf ihre (übrigens unaffektierte) Exzentrik zurück zu führen, sondern auch auf ihre Engführung von Retrosynthies und Black Music. Vielleicht auch auf die Vorschnelligkeit von Assoziationen, denn „Visions“ hat – wie übrigens sämtliche zurückliegende Aufnahmen, die mir bekannt sind – weder zombifizierte Handclaps noch trockeneiskompatible Pseudomystik vorzuweisen, ist mit seinen „Just Can&#8217;t Get Enough“-Beats, seinem housigen Synthieknistern, seinen sporadischen Noisemomenten und seiner gehauchten Laszivität immer noch einen guten Schritt weiter von einschlägigen Genres entfernt als Projekte wie The Knife und Fever Ray, die als treffendere Wegweiser gehandelt werden. Treffsicher auch und vor allem wegen Claires Gesang – ein filigraner und ausgesprochen artifizieller Pop-Sopran, der sich nie ganz zwischen Ernst und Spiel, Quirligkeit und sanfter Schwermut entscheiden will und der das dynamischen Pulsieren – mal Electronica, mal eher R&#8217;n'B &#8211; wie ein florales Ornament umschlingt. Mit fast verwunschener Leichtigkeit umschmeichelt er die Psyche in „Oblivion“, überragt in der Reichhaltigkeit des Effekts sogar den etwas über den Zaun gebrochenen Raumsound, vorausgesetzt, man hat keine Schwierigkeiten mit fiepsigem Dauerlispeln.</p>
<p>An einigen Stellen greift Claire bereitwillig in die Trashkiste, lässt in „Genesis“ Synthiebläser erklingen, deren schöne (vulgo: chillige) Melodie asiatisch anmutet und mit blubbernden Bässen interagiert, die auch in einer Physikdoku der 80er ihren Platz gefunden hätten. Hier wird der Gesang klagender, erinnert an eine andere 4AD-Band, die den noch unverbrauchten Indiepop der 90er mitdefinieren durfte, nämlich The Heart Throbbs. Irgendwann wird der Track tanzbarer, erreicht fast die Gelöstheit von „Infinite Love Without Fulfilment“, dessen Groove kaum zu dem tragisch klingenden Songtitel passen will (es sei denn man hat sich wohlig in einer masochistisch anmutenden Lacan&#8217;schen Abgeklärtheit eingerichtet). Die vielen Klangzitate, der Fama nach alle auf dem Notebook in Claires Schlafzimmer zusammengetragen, werden von einer sehr klaren Produktion zusammengehalten &#8211; eine Qualität, die mit dem Pseudonym der Musikerin, das im Deutschen &#8220;Schmutz&#8221; heißt, kaum korrespondiert.</p>
<p>Einen Gegenpol zur Opulenz dieser Stücke findet sich im dublastigen Reduktionismus von „Skin“ (bei dem Claires Stimme dank plakativer Stereoeffekte den Kopf des Hörers in konzentrischen Kreisen umwandert) oder in der sanften Lethargie von „Symphonia IY (My Wait Is You)“, die immer noch gelöst genug ist, um den Song, mit dem man stundenlang im Aprilregen herumfahren könnte, nicht als Fremdkörper erscheinen zu lassen. Auch hier sind mir die Assoziationen vieler Kollegen zu düsterem Electro oder gar Gothic schleierhaft – entweder bin ich abgestumpft, oder die Experten schreiben ab was das Zeug hält und rechnen nicht damit, dass das vielleicht auch jemand lesen könnte, dem diese Begriffe etwas sagen.</p>
<p>„Visions“ ist nettes Kino der Anspielungen, ein Mosaik aus überlagerten Echos zahlreicher Vorlieben und Zufallseinflüsse, die ihre Spuren im Bewusstsein Claire Bouchers hinterlassen haben – weshalb Name- und Termdropping auch so angenehm zulässig sind. Das ist nichts außergewöhnliches, sondern schlicht die in den 80ern so inflationär beschworene Postmoderne, die irgendwann, als Schlagwort längst so out wie Methusalem, den Rahmen des akademisch geprägten Kunstskanons sprengte und verspätet als 2.0-Phänomen die etwas lebensnähere Bastion Pop eroberte. Grimes verkörpert dies im guten Sinne, auch wenn das entrückte Fiepsen auf Dauer schon etwas überdreht wirkt. Ich wüsste nur gerne, was es nun mit der Kröte und der nackten Betty Boo auf sich hat, die Jan Wigger von Spiegel Online gesehen hat, als er „Visions“ erstmals in seinen Player schob.</p>
<p><strong>Label: 4AD/Beggars Group/Indigo</strong></p>
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		<title>KAREN ELSON – The Ghost Who Walks</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 08:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Karen Elsons Karriere als Musikerin hat aus zwei Gründen einen guten und einen schlechten Start. Zum einen ist sie ein erfolgreiches Model, das sich vor kurzem entschied, mit seinem bisherigen Steckenpferd, dem Singen und Gitarrespielen, ernst zu machen. Zum anderen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/karen-elson-%e2%80%93-the-ghost-who-walks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/elson.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-664" title="elson" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/elson-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Karen Elsons Karriere als Musikerin hat aus zwei Gründen einen guten und einen schlechten Start. Zum einen ist sie ein erfolgreiches Model, das sich vor kurzem entschied, mit seinem bisherigen Steckenpferd, dem Singen und Gitarrespielen, ernst zu machen. Zum anderen ist sie die Gattin ihres Produzenten und Verlegers Jack White, seinerseits bekannt durch THE WHITE STRIPES, THE RACONTEURS und THE DEAD WHEATHER. Gut daran ist, dass Karen gleich einen Namen hat und ihre Zeit nicht mit Klinkenputzen und Spielen für lau vergeuden muss. Schlecht daran ist, dass sie erst beweisen muss, es eventuell auch ohne Starthilfe geschafft zu haben, wovon man die größten Nörgler und Spötter wohl nie überzeugt.<span id="more-167"></span></p>
<p>Die könnten eventuell darauf hinweisen, dass die in Nashville lebende Britin sich bei so ziemlich allem bedient, was die Vintage-Abteilung des popkulturellen Warenhauses im Dauerangebot hat. Die große Referenzära ihres Stilrepertoires sind die 60er, ihr größtes Interesse dabei liegt bei allem, was einen folkigen Touch hat. Was dabei herauskommt, sind zum Beispiel hybride Gespensterballaden wie der Titelsong. Umgeben von jugendkulturellem Nostalgie-Flair schlafwandelt Karen, beschallt von Orgel, Gitarre und Midtempo-Beat, durch eine nächtliche Landschaft, die im Umland eines Holzfällernestes wie Twin Peaks liegen könnte. Nichts allzu modern-unakustisches stört die anheimelnde Schauerromantik, und das Schöne ist – man vermisst es kaum. Ihre Schicksalsklage als Opfer der Liebe wirkt, als hätte das Leben selbst den Song geschrieben, und nicht erst beim endgültigen Wink mit dem Zaunpfahl, dem kurz eingespielten DOORS-Zitat am Piano, wird klar, dass all der Bricolage-Charakter gewollt ist, und überhaupt – man müsste schon ein ziemlich verkniffener Authentizitätshuber sein, um sich daran zu stören. Ebensowenig muss man sich an der groovigen Orgel in „The Truth in the Dirt“ stören, oder an augenzwinkernd vorgebrachten Zeilen wie „Here she comes, it’s killing time“, die das lyrische Ich dort zum Gegenstück der leidenden Wiedergängerin im Titeltrack machen. Und zu einem ebensolchen Gemeinplatz…</p>
<p>Zaunpfähle gibt es massig, beinahe übergroß ist derjenige, mit dem sie in „Stolen Roses“ winkt: Die persiflierende Nähe der von Akkordeon und Darkfolk-Strumming schwer gemachten Murder Ballad zum weit süßlicheren Duett von Nick Cave und Kylie Minogue wurde im musikbegeisterten Blätterwald schon ausgiebig durchgekaut. Insgesamt scheint Folkpop ihre Stärke zu sein, und es wäre erfreulich, wenn sie diesen Kurs beibehalten und ihr Talent als „balladeer“ weiter ausbauen würde. Weitere Höhepunkte dieser Kunst gibt es im hippiesken „The Birds They Circle“ oder im von einer schwermütigen Neofolkgitarre geerdeten „Garden“. Doch Karen hat auch Erfahrungen in der Welt des Kabarett und Chanson gesammelt, die sie in Songs wie „100 Years From Now“ einfließen lässt.</p>
<p>Ohne dass das Karen Elsens Stil noch einmal zusammenfassen soll, geht meine Empfehlung an alle, in deren Plattensammlung Nick Cave, THE DRESDEN DOLLS, Gemma Ray und Joanna Newsom ihren Platz haben. Natürlich auch an Freunde rothaariger Frauen und generell an die Folklobby unter den Lesern. (U.S.)</p>
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