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	<title>African Paper &#187; Itaru Ouwan</title>
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		<title>V.A.: Memorial for the Victims of Iran’s Black January Vol. 1</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 04:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brian O’Dwyer]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Januar erschütterten die als Black January bezeichneten Ereignisse den Iran und führten zu zahlreichen Opfern. Während unsere Medien sich auf die nächsten Headlines stürzten, initiierte die Community um das Post Orientalism-Label eine Anthologie internationaler musikalischer Beiträge, die den Opfern &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/28/v-a-memorial-for-the-victims-of-iran%e2%80%99s-black-january-vol-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/memorial.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50136" title="memorial" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/memorial-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Januar erschütterten die als Black January bezeichneten Ereignisse den Iran und führten zu zahlreichen Opfern. Während unsere Medien sich auf die nächsten Headlines stürzten, initiierte die Community um das Post Orientalism-Label eine Anthologie internationaler musikalischer Beiträge, die den Opfern gewidmet ist und sich ausdrücklich dem Erinnern und der Wahrung menschlicher Würde verpflichtet. Volume One der <span id="more-50135"></span>Compilation &#8220;Memorial for the Victims of Iran’s Black January&#8221; erscheint offiziell im Frühling, ist aber digital schon zu hören.</p>
<p>Die selbstorganisierte Community betont ihre klare Haltung: Im Zentrum stehen die Würde und das Recht auf Leben jedes Menschen. Kurator Ehsan Saboohi, der selbst als Musiker zur Compilation beigetragen hat, beschreibt die Bedeutung der Sammlung als Akt gegen das Vergessen und als Beharren auf gemeinsamer Menschlichkeit jenseits politischer Fraktionen. Zugleich verweist er auf irritierende Reaktionen im Umfeld des Open Calls, die von der Community ausdrücklich zurückgewiesen werden, es lohnt ein Blick in die ausführlichen Liner Notes.</p>
<p>Die erste Ausgabe versammelt Werke von Krister Hansén, Mean Flow, RDKPL, Itaru Ouwan, Ehsan Saboohi, ZÖJ, Mohammad Amin Akbarpour, Sina Majd und Mahtab Miandehi. Die Beiträge sind stilistisch heterogen und reichen von Soloarbeiten bis zu dichten elektroakustischen Kompositionen. Mohammad Amin Akbarpour eröffnet mit &#8220;Marsiya (مَرْثِیَه)&#8221;, einem rund fünfzehnminütigen Setar-Solo mit subtilen Tempowechseln und ausgeprägtem narrativen Verlauf, dessen zunächst zurückhaltende Melodik zunehmend aufgewühlt wirkt. Trotz des vordergründig melancholischen Tonfalls acht sich gerade darin etwas bemerkbar, das an auch als hoffnungsvolle Aufbruchstimmung lesen ann. Mean Flow setzt mit &#8220;Thousands Of Unfair Deaths&#8221; ein langsames, requiemartiges Stück mit Chor und dröhnenden Flächen dagegen, die so kraftvoll wie berührend sind. ZÖJ, das australisch-iranische Projekt um Gelareh Pour und Brian O&#8217;Dwyer, präsentiert mit &#8220;Termites&#8221; eine knapp zehnminütige Komposition aus Gesang, schwebender Dröhnung und metallischer Perkussion. Der zugrunde liegende persische Text des Dichters Mahmoud Moshref Tehrani alias M. Azad (1934-2006) kreist um Bilder eines papiernen Vogels und einer künstlichen Blüte, um Angst, Verlust und die Furcht vor Zerstörung im Verborgenen. Das Stück bildet auch den Auftakt ihres im Frühling erscheinenden neuen Albums, auf das man schon jetzt gespannt sein kann.</p>
<p>Sina Majd und Mahtab Miandehi arbeiten in &#8220;Der Tunnel (for Recorded Violin Sounds)&#8221; mit rauschenden, kaum eindeutig zuordenbaren Klängen, aus denen sich allmählich z.T. verfremdete Violinsounds herauslösen, die streckenweise fast fanfarenartig klingen. Krister Hansén verbindet in &#8220;Moments, Waves II&#8221; ein orchestrales, stellenweise an alte Soundtrack erinnerndes Szenario mit grobkörnigen, knisternden Störungen. manchmal meint man, flüsternde Stimmen u hören, aber vielleicht ist das auch nur eine Halluziation. Itaru Ouwan unterläuft in &#8220;a blues&#8221; jede Erwartung an den Titel mit vereinzelten Klavieranschlägen und lauten, durchdringend Synthesizerklängen. Das titelgebende Werk von Ehsan Saboohi, mit fast dreißig Minuten das umfangreichste der Sammlung, kombiniert digitale Sounds mit aufgewühltem, teils verfremdetem Klavier, das im Verlauf zunehmend perkussiv hervortritt, bis der Kreis sich wieder schließt.</p>
<p>RDKPL setzt mit &#8220;251004_06&#8243; eine stark verzerrte Harsh-Noise-Wand als radikalen Schlusspunkt und (vorerst) finales Ausrufezeichen &#8211; vorerst soll hier bedeuten, dass die beteiligten Musikerinnen und Musiker dem Vergessen entgegentreten und, ganz in der Tradition von Post Orientalism, bereits in Begriff sind, einen zweiten Teil auf die Beine zu bringen. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=636746926/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>No To War: Neue, fortlaufende Anthologie auf Post Orientalism</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 03:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Dave Seide]]></category>
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		<category><![CDATA[Kurator Ehsan Saboohi]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Orientalism Music]]></category>
		<category><![CDATA[RDKPL]]></category>
		<category><![CDATA[T-Noll]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Betreiber von Post Orientalism Music, denen scheinbar nie die Ideen ausgehen, haben eine neue digitale Anthologie gestartet, die bis zum Jahresende wachsen soll, und sich &#8211; angeregt natürlich durch die furchtbaren Konflikte der jüngsten Zeit &#8211; dem Thema des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/17/no-to-war-neue-fortlaufende-anthologie-auf-post-orientalism/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Betreiber von Post Orientalism Music, denen scheinbar nie die Ideen ausgehen, haben eine neue digitale Anthologie gestartet, die bis zum Jahresende wachsen soll, und sich &#8211; angeregt natürlich durch die furchtbaren Konflikte der jüngsten Zeit &#8211; dem Thema des Krieges widmet und letzterem auf eine intelligente Art ein Nein entgegenschleudert. Einige der beitragenden Musiker und Klangkünstler sind bereits öfter im Umkreis des Labels aufgetreten, andere nicht, zu hören sind bislang Beiträge von RDKPL, Joseph Benzola, Emad Khankeshipour, George Christian, Hardi Kurda, Itaru Ouwan, Kurator Ehsan Saboohi, Dave Seidel und T​​-​Noll. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/notowar.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43112" title="notowar" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/notowar.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43111"></span></p>
<p>Angesichts des als Motto vorangestellten, konventionell gedacht eher pessimistisch klingenden Samuel Beckett-Zitats &#8211; &#8220;All of us are born into a catastrophe. The world is nothing but an endless waiting for the end&#8221; &#8211; finden sich auf der Sammlung auch viele dem Thema angemessen verstörende Momente, beispielsweise turbulenter Noise, in manchen Stücken aus reinem Feedback geboren, in anderen ratternder, salvenartiger Lärm, bei dem man sich &#8211; immersiv, wie es immer wieder heißt &#8211; in ein entfesseltes Kriegsgeschehen versetzt fühlt. Dann niederdrückende, schwere Soundscapes, aber auch Szenarien, die, wenn so viel Interpretation zulässig ist, eher für das Schöne stehen können, das von kriegerischer Gewalt bedroht ist &#8211; filigrane, sensible Sounds, die eine rituelle Folkigkeit anklingen lassen, hinter deren Ritzen menschliche Stimmen zu hören sind. Ferner hörspielartige Szenarien, bei denen klassische Kompositionen auf Rezitation trifft, metallene Soundscapes, bei denen rumpelnde Perkussion und Saitenstrumming eine ebenso lebendige wie destruktive Atmosphäre schaffen. Dann wieder subtile, von kratzenden und stetig anschwellenden Sounds untermalte Lesungen wie die von Ehsan Saboohi, die einem Manifest gleichkommt und unten auf deutsch wiedergegeben wird. Die Anthologie, deren Zusatz &#8220;Vol. 2&#8243; auf <a href="https://postorientalism.bandcamp.com/album/post-orientalism-music-anthology-vol-1">eine frühere Compilation</a> verweist, ist über die Streaming-Plattformen des Labels erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=120700241/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>1. Ja zur Menschenwürde, jenem unauslöschlichen Konzept, das als fragile Grundlage für alle rechtlichen und moralischen Konstrukte dient.</p>
<p>2. Ja zum Frieden, jenem schwer fassbaren Zustand, in dem die Maschinerie des ewigen Fortschritts Ruhe findet.</p>
<p>3. Ja zur Vernunft, jener kalten, leidenschaftslosen Kraft, die uns unbequem daran erinnert, dass Gewalt die Zuflucht gescheiterter Logik ist.</p>
<p>4. Ja zur sozialen Gerechtigkeit, jener schwer fassbaren Chimäre, die sich dem Zugriff sowohl von Idealisten als auch von Realisten ständig entzieht.</p>
<p>5. Ja zum dialektischen Widerspruch, bei dem Negation Transformation statt Zerstörung hervorbringt.</p>
<p>6. Ja zur menschlichen Kommunikation, dem unvollkommenen, chaotischen Mechanismus, durch den wir vergeblich versuchen, einander zu verstehen.</p>
<p>7. Ja zum Dialog und zur Verhandlung, den Werkzeugen, die wir in der absurden Hoffnung einsetzen, Krisen ohne Blutvergießen zu lösen.</p>
<p>8. Ja zur wirtschaftlichen Produktion, nicht zu der, die sich selbst in endlosen Zyklen von Verschwendung und Krieg verschlingt, sondern zu der, die Leben aufbaut, erhält und fortbestehen lässt.</p>
<p>9. Ja zum technologischen Fortschritt, der für die Schöpfung genutzt wird, trotz unserer Begabung, ihn in Instrumente der Vernichtung zu verwandeln.</p>
<p>10. Ja zu internationalen Institutionen, jenen bröckelnden Gebäuden, die es irgendwie immer noch schaffen, zwischen uns und dem Abgrund zu stehen.</p>
<p>11. Ja zur rationalen Organisation von Gesellschaften, in denen Gesetze und Gerechtigkeit gelegentlich das Chaos der rohen Macht übertrumpfen können.</p>
<p>12. Ja zum historischen Bewusstsein, dieser bitteren Pille, die wir schlucken, in der Hoffnung, dass die Lehren aus vergangenen Konflikten uns davor bewahren, unsere Selbstzerstörung zu wiederholen.</p>
<p>13. Ja zur Umverteilung der Ressourcen in einer Welt, in der Überfluss herrscht, die von uns erfundene Knappheit uns jedoch dazu bringt, uns gegenseitig an die Gurgel zu gehen.</p>
<p>14. Ja zur Rechtsstaatlichkeit, jenem fragilen Rahmen, der zwar unvollkommen ist, aber die Alternative des Rechts des Stärkeren schlägt.</p>
<p>15. Ja zu einer globalen Ethik, in der kein Mensch weniger menschlich ist als ein anderer, egal wie oft wir das Gegenteil behaupten.</p>
<p>16. Ja zu intellektueller Vielfalt, der notwendigen Reibung, die die Stagnation des Denkens und die Tyrannei des Dogmas verhindert.</p>
<p>17. Ja zu Freiheit und individueller Autonomie, obwohl wir genau wissen, wie leicht diese auf dem Altar des kollektiven Wahnsinns geopfert werden können.</p>
<p>18. Ja zur kritischen Rationalität, die wie ein ungebetener Gast offenbart, dass Gewalt nichts anderes als das endgültige Zugeständnis an intellektuelles Versagen ist.</p>
<p>19. Ja zu stabilen sozialen Strukturen, nicht wie sie sind, sondern wie sie sein könnten, sollten wir jemals lernen, zu leben, ohne sie auseinanderzureißen.</p>
<p>20. Ja zur politischen Selbstbestimmung, die den Nationen die tragische Freiheit gibt, durch ihre eigene Hand aufzusteigen oder zu fallen, anstatt der Laune von Imperien zu unterliegen.</p>
<p>21. Ja zum wissenschaftlichen und intellektuellen Austausch, bei dem Kooperation theoretisch die Nullsummenspiele der Machtpolitik übertrumpft.</p>
<p>22. Ja zur friedlichen Koexistenz, bei der es widerstreitenden Mächten in absurder Weise gelingt, ein empfindliches Gleichgewicht zu wahren, ohne der Gewalt zu erliegen.</p>
<p>23. Ja zu einer dialektischen Analyse der Geschichte, bei der jeder Krieg kein Endpunkt ist, sondern eine traurige Lektion darüber, was man als nächstes nicht tun sollte.</p>
<p>24. Ja zur kooperativen Spieltheorie, bei der rationale, vielleicht wahnhafte Akteure den gegenseitigen Nutzen der gegenseitigen, sicheren Zerstörung vorziehen.</p>
<p>25. Ja zu universellen menschlichen Werten, obwohl wir wissen, wie leicht sie angesichts von Nationalismus und Gewalt zerbröckeln.</p>
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