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	<title>African Paper &#187; Ivan Grosso</title>
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		<title>TETANOAMNIS: Erotico Esotico</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 05:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht ob der Name TetanoAmnis eine tiefere Bedeutung hat, jedenfalls bedeutet er so etwas wie Tetanusfluss, und vielleicht kann man sich die Musik des Turiner Duos wie eine Armada aus Bakterien vorstellen, die in einem dicken Strom in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/01/20/tetanoamnis-erotico-esotico/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/fotor_1672907393685.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-33147" title="fotor_1672907393685" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/fotor_1672907393685-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ich weiß nicht ob der Name TetanoAmnis eine tiefere Bedeutung hat, jedenfalls bedeutet er so etwas wie Tetanusfluss, und vielleicht kann man sich die Musik des Turiner Duos wie eine Armada aus Bakterien vorstellen, die in einem dicken Strom in die Gehörgänge dringt und einen mentalen Wundstarrkrampf auslöst. <span id="more-33140"></span>Der Vergleich hinkt schon deshalb, weil er jeden Hinweis auf das Suchtpotential der Musik unterschlägt.</p>
<p>Paolo Balmas (nicht zu verwechseln mit dem berühmten Kunsthistoriker gleichen Namens) und Ivan Grosso (bekannt von den Freejazzern Oaxaca und den Darkfolkern Futeisha) zimmern aus einem üppigen Zutatenfundus (Samples und alles, was lärmt, Orgeln und Basssaiten, Moog, Korg und andere Synthies und vor allem Rhythmisches aller Art) heiter-dystopische Soundkollagen voll verquerer Exotik, oder wie es beim Label heißt einen &#8220;dream of sick sounds&#8221;.</p>
<p>Für konventionell geprägte Ohren ist dieser Traum freilich ein Alptraum. Das erste Stück &#8220;Onda Vagante&#8221; klingt wie eine Überblendung verschiedener Samples aus Radio, Film und alten Platten, wodurch natürlich Unruhe Programm ist: monumentale Orchesterklänge geben sich die Klinke in die Hand mit zitathaft aufgeklebten Takten und beängstigenden Schreien, während im Hintergrund ein Klimperkasten klimpert, und die z.T. spanischen Ansagen wirken wie Beruhigungsversuche vor einer Eskalation.</p>
<p>Das blecherne Getrommel auf Blechrohren und die hineinmontierten unruhigen Details machen einen Track wie &#8220;Noi Ultimi&#8221; zu etwas, das in einer besseren Welt als Inbegriff postindustrieller Apokalyptik bezeichnet werden würde, gerade wegen der schwindeligen Jahrmarktorgel, die alldem einen volltrunkenen Kommentar hinterher schickt. Ähnliches gilt für das blubbernde Wasser, das sich in Dream Machine zunächst in rotierende Propeller, dann in rituelles Geschepper verwandelt; oder für den seltsamen Gewehrsalvenrhythmus in &#8220;Soi Mutante&#8221;, unter den sich irgendwann eine brummende Ambientfläche schiebt.</p>
<p>In der zweiten Hälfte des Albums suchen die beiden nach allerhand neuen Ideen und die finden sie auch. Nach dem seltsam grummeligen Acid-Stück &#8220;Culicao&#8221; kommen Jazziges, Latino- und Loungelemente hinzu, natürlich durch den Fleischwolf gedreht und mit Rhythmen, die ihre Richtung immer wieder ändern.</p>
<p>Das Resultat ist eher ein Wadenkrampf als ein Wundstarrkrampf, zumindest für alle, die zu derart waghalsige Musik nicht tanzerfahren sind. Langeweile kommt keine Minute auf, und ich würde mir für alle, die sich einen furiosen Mix aus dem improvisierten Jazz von Oaxaca, den Soundcollagen eines Projektes wie Bardo Tödrol und einem Schuss ritueller Apokalypse wünschen, dass &#8220;Erotica Esotica&#8221; nicht das einzige Album der beiden bleiben wird. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Chiærichetti Æditore Ræcordings</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230104_220856_583.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3738091888/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>OAXACA: Salvatora</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2014 06:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer Jazz und Funk gerne korsettfrei mag und obendrein ein Faible für die 70er hat, der sollte sich den Namen oAxAcA merken. Fernab vom Südzipfel Mexikos, nämlich im Piemont, gründete sich vor einigen Jahren ein Septett, um unter diesem Namen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/06/07/oaxaca-salvatora/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/oaxacacover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8876" title="oaxacacover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/oaxacacover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer Jazz und Funk gerne korsettfrei mag und obendrein ein Faible für die 70er hat, der sollte sich den Namen oAxAcA merken. Fernab vom Südzipfel Mexikos, nämlich im Piemont, gründete sich vor einigen Jahren ein Septett, um unter diesem Namen eine Zeit aufleben zu lassen, in der man glattrasierte Schnösel mit wildem Gejamme noch verprellen konnte. Obwohl mehr in verrauchten Konzertbars zuhause, hat das launige Ensemble sich mit dem Titel „Salvatora“ nun zum zweiten Mal auf Vinyl verewigt.<span id="more-8875"></span></p>
<p>Ein Grund, warum die ausufernde Retro-Debatte im Jazz weniger stark geführt wurde als beispielsweise im Rock, rührt daher, dass Rückgriffe, Zitate und Motiv-Variationen in afroamerikanischer Musik ohnehin integral sind. Und doch ist das Anarchische, Vitale, dass oAxAcA selbst in den smoothen Momenten ihres neuen Albums feiern, ein Zug, der sich weitgehend außerhalb von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jazz_thing">Jazz Thing</a> und Strickjacken-Feuilleton erhalten hat – in der Echtzeitmusik und anderen subkulturellen Nebenstraßen des etablierten Jazzbetriebes. Dass das in oAxAcAs Fall auch auf die buntscheckigen Einflüsse der sechs Virtuosen zurückgeht, ahnt man allenfalls, wenn man über die Querverbindungen zu den Movie Star Junkies, zu Father Murphy und La Piramide Di Sangue im Bilde ist.</p>
<p>oAxAcA lieben es, ihre Hörer auf falsche Fährten zu locken und einen Moment wie den Auftakt eines musikalischen Narrativs klingen zu lassen, nur um den eingeschlagenen Pfad im undurchdringlichen Dickicht sprunghafter Takte und Akkorde enden zu lassen. Auf „Salvatora“ flaniert man nicht, man irrt herum, und letztlich verbinden gerade die zahlreichen kleinen Sackgassen dann auch die beschwingten oder rockig angehauchten Stücke mit den statischeren Abschnitten, in denen sich Figuren auf Fender Rhodes, Trompete oder den afrikanischen Handdrums zu ausladenden Soli verselbständigen. Elektronik von unterschiedlicher Dichte bildet in einigen Stücken ein fast unbemerkbares Fundament, zusammen mit den groovigen Drums lässt sie gelegentlich an Can denken.</p>
<p>Das Label setzt mit John Coltrane und dem späten, rockigeren Miles Davis ein paar markante tags, und bei entsprechendem Interesse sind auch filmische Assoziationen schnell zur Hand. So verläuft man sich bei „Passagia a livello“ vielleicht im London aus <a href="http://www.youtube.com/watch?v=VPXV9F0kCyQ">Enzo Castellaris „Cold Eyes of Fear“</a> mit seinem zersplitterten Morricone-Score oder tingelt bei „Bridge“ und „Maratona“ durch die sleazigen Clubs in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=scy38lBTfAo">Jess Francos „Blue Rita“</a> oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=p2zD6cHs11o">Herhell G. Lewis&#8217; Mondo-Streifen „Black Love“</a>, bevor auch diese Songs im Chaos der willen Trommelorgien implodieren.</p>
<p>Das Album erscheint ganze hundert Mal als schwarz-blau-melierte Vinylscheibe im handgeklebten Skullcover. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.holidaysrecords.it/">Holiday Records</a></strong></p>
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