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	<title>African Paper &#187; Jack White</title>
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		<title>SCOUT PARÉ-PHILLIPS: Heed The Call</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2015 05:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer heute behauptet, Singer Songwriter-Musik sei brav, bieder und out, hat Scout Paré-Phillips noch nicht gehört. Die junge New Yorkerin sieht aus wie der feuchte Traum aller Gucci-Gothics und tanzt auf allen Hochzeiten. Bei den Sterling Sisters, der Band von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/08/01/scout-pare-phillips-heed-the-call/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/scoutparephillipsheedthecall.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10593" title="scoutparephillipsheedthecall" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/scoutparephillipsheedthecall-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer heute behauptet, Singer Songwriter-Musik sei brav, bieder und out, hat Scout Paré-Phillips noch nicht gehört. Die junge New Yorkerin sieht aus wie der feuchte Traum aller Gucci-Gothics und tanzt auf allen Hochzeiten. Bei den <a href="http://natcaprock.blogspot.de/2013/08/like-father-like-son.html">Sterling Sisters, der Band von Slim Cessnas Sohn</a>, ließ sie ihren Bass brummen, auf einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wytD1bEcS5Q">Jack White-Abum</a> ist ihre Stimme zu hören, nebenbei modelt sie für den kanadischen Designer Ovate. Ihre eigenen Songs wurden im hauseigenen Studio von Cult of Youth aufgenommen und über die dubiosen Dais Records veröffentlicht, und in der übrigens Zeit tourt die Dame ordentlich und spielt natürlich &#8211; wie könnte es auch anders sein &#8211; im Doppelpack mit King Dude. Aber auch mit<span id="more-10592"></span> Musikern wie Drew McDowall und Blood Axis stand sie schon auf der Bühne. Die Kollegen vom Vice sind seit Monaten außer Rand und Band und Berliner Blogger reihenweise verliebt. Ich bin also gewarnt und habe mich entsprechend gewappnet und mein fragiles Herz gepanzert.</p>
<p>Scouts Markenzeichen neben den buschigen Brauen und dem akuraten Pony ist ihr leierndes Stimmorgan, das zwar auf wundersame Weise jeden Ton trifft, dabei aber bei weitem nicht den Geschmack aller Hörer. Wenn die Sängerin, die man ausnahmsweise wirklich Sirene nennen darf, richtig loslegt, klingt das, als wäre Kate Bush oder vielleicht auch Joan Baez für eine forsche Rolle in der Dreigroschenoper gecastet worden, und in der Manier tremoliert sie sich gleich in ihrem Opener &#8220;Coldest Blue&#8221; schrill und zugleich kraftvoll in ungeahnte Höhen empor. Die Dramatik, mit der sie klagt und schmachtet, findet sich auch in der begleitenden Musik, und der holprige Walzertakt, der diesem Stück mit ebenso wackligem Neofolkgeschrammel eine altbackene Zirkusathmosphäre verleiht, trägt ein bisschen mehr zum Eindruck des Wahnhaften bei, der hier &#8211; natürlich nur spielerisch &#8211; inszeniert wird.</p>
<p>Spielerisch, das soll nicht heißen, dass &#8220;Heed the Call&#8221; ein ironisches Machwerk nach bekanntem Schema wäre, die schrille Exaltiertheit und der neurotische Charme der Inszenierung geben den durchaus ernsten Texten lediglich den wohltuenden Touch des Ungewöhnlichen. Meist handeln sie von unerfüllten und vielleicht unerfüllbaren Begierden, vom Warten und Schmachten und dem Gefühl, im sterilen weißen Würfel des eigenen Mikrokosmos gefangen zu sein, vom Versuch, Einsamkeit und Kälte zu trotzen. Ob Rollenspiel oder personality show &#8211; stets sind es solche Ängste, die im valiumgedämpften Punk des Titelsongs, im verknoteten 60s-Folk von &#8220;It won&#8217;t be long&#8221; und im rabiaten Cult of Youth-Style von &#8220;All I wanted&#8221; vor den verschiedensten Kulissen ausagiert werden.</p>
<p>Fraglos werden einige den Stil der Sängerin als Katzengejammer abtun oder zumindest auf Albumlänge anstrengend finden. Mit einer gewissen Vorliebe für puppenhaften Retro-Charme jedoch könnte man diese zwielichtige femme fragile samt ihrer Musik ins Herz schließen. Sarah June nannte ihren verhuschten Folk einmal Attic Core, um das spukhaft Verstaubte ihrer Musik hervorzuheben. Auch zu Scout Paré-Phillips&#8217; musikalischer Rumpelkammer passt der Begriff ganz gut.</p>
<p><strong>Label: Dais Records</strong></p>
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		<title>KAREN ELSON – The Ghost Who Walks</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 08:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beggars Group]]></category>
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		<category><![CDATA[Karen Elson]]></category>
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		<description><![CDATA[Karen Elsons Karriere als Musikerin hat aus zwei Gründen einen guten und einen schlechten Start. Zum einen ist sie ein erfolgreiches Model, das sich vor kurzem entschied, mit seinem bisherigen Steckenpferd, dem Singen und Gitarrespielen, ernst zu machen. Zum anderen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/karen-elson-%e2%80%93-the-ghost-who-walks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/elson.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-664" title="elson" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/elson-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Karen Elsons Karriere als Musikerin hat aus zwei Gründen einen guten und einen schlechten Start. Zum einen ist sie ein erfolgreiches Model, das sich vor kurzem entschied, mit seinem bisherigen Steckenpferd, dem Singen und Gitarrespielen, ernst zu machen. Zum anderen ist sie die Gattin ihres Produzenten und Verlegers Jack White, seinerseits bekannt durch THE WHITE STRIPES, THE RACONTEURS und THE DEAD WHEATHER. Gut daran ist, dass Karen gleich einen Namen hat und ihre Zeit nicht mit Klinkenputzen und Spielen für lau vergeuden muss. Schlecht daran ist, dass sie erst beweisen muss, es eventuell auch ohne Starthilfe geschafft zu haben, wovon man die größten Nörgler und Spötter wohl nie überzeugt.<span id="more-167"></span></p>
<p>Die könnten eventuell darauf hinweisen, dass die in Nashville lebende Britin sich bei so ziemlich allem bedient, was die Vintage-Abteilung des popkulturellen Warenhauses im Dauerangebot hat. Die große Referenzära ihres Stilrepertoires sind die 60er, ihr größtes Interesse dabei liegt bei allem, was einen folkigen Touch hat. Was dabei herauskommt, sind zum Beispiel hybride Gespensterballaden wie der Titelsong. Umgeben von jugendkulturellem Nostalgie-Flair schlafwandelt Karen, beschallt von Orgel, Gitarre und Midtempo-Beat, durch eine nächtliche Landschaft, die im Umland eines Holzfällernestes wie Twin Peaks liegen könnte. Nichts allzu modern-unakustisches stört die anheimelnde Schauerromantik, und das Schöne ist – man vermisst es kaum. Ihre Schicksalsklage als Opfer der Liebe wirkt, als hätte das Leben selbst den Song geschrieben, und nicht erst beim endgültigen Wink mit dem Zaunpfahl, dem kurz eingespielten DOORS-Zitat am Piano, wird klar, dass all der Bricolage-Charakter gewollt ist, und überhaupt – man müsste schon ein ziemlich verkniffener Authentizitätshuber sein, um sich daran zu stören. Ebensowenig muss man sich an der groovigen Orgel in „The Truth in the Dirt“ stören, oder an augenzwinkernd vorgebrachten Zeilen wie „Here she comes, it’s killing time“, die das lyrische Ich dort zum Gegenstück der leidenden Wiedergängerin im Titeltrack machen. Und zu einem ebensolchen Gemeinplatz…</p>
<p>Zaunpfähle gibt es massig, beinahe übergroß ist derjenige, mit dem sie in „Stolen Roses“ winkt: Die persiflierende Nähe der von Akkordeon und Darkfolk-Strumming schwer gemachten Murder Ballad zum weit süßlicheren Duett von Nick Cave und Kylie Minogue wurde im musikbegeisterten Blätterwald schon ausgiebig durchgekaut. Insgesamt scheint Folkpop ihre Stärke zu sein, und es wäre erfreulich, wenn sie diesen Kurs beibehalten und ihr Talent als „balladeer“ weiter ausbauen würde. Weitere Höhepunkte dieser Kunst gibt es im hippiesken „The Birds They Circle“ oder im von einer schwermütigen Neofolkgitarre geerdeten „Garden“. Doch Karen hat auch Erfahrungen in der Welt des Kabarett und Chanson gesammelt, die sie in Songs wie „100 Years From Now“ einfließen lässt.</p>
<p>Ohne dass das Karen Elsens Stil noch einmal zusammenfassen soll, geht meine Empfehlung an alle, in deren Plattensammlung Nick Cave, THE DRESDEN DOLLS, Gemma Ray und Joanna Newsom ihren Platz haben. Natürlich auch an Freunde rothaariger Frauen und generell an die Folklobby unter den Lesern. (U.S.)</p>
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