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	<title>African Paper &#187; Jaki Liebezeit</title>
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		<title>Jaki Liebezeit: Life, Theory and Practice of a Master Drummer &#8211; Buchpräsentation im Stadtgarten Köln</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Sep 2019 05:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Jaki Liebezeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 8. November wird im Kölner Stadtgarten das im neuen Jahr erhältliche Buch Jaki Liebezeit: Life, Theaory and Practice of a Master Drummer, das John Podmore und John Payne aus Aufzeichnungen des vor zwei Jahren verstorbenen Aushamedrummers und mit Hilfe &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/09/28/jaki-liebezeit-life-theory-and-practice-of-a-master-drummer-buchprasentation-im-stadtgarten-koln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. November wird im Kölner Stadtgarten das im neuen Jahr erhältliche Buch Jaki Liebezeit: Life, Theaory and Practice of a Master Drummer, das John Podmore und John Payne aus Aufzeichnungen des vor zwei Jahren verstorbenen Aushamedrummers und mit Hilfe zahlreicher Weggefährten &#8211; u.a. seiner Witwe Birgit Berger &#8211; zusammenstellten. Liebezeit, der vom jazz kam und mit Größen wie Chet Baker zusammenarbeitete, war Gründungsmitglied von Can und spielte mit Musikern wie Brian Eno, Joachim Witt, den Eurythmics, Depeche Mode und Helmut Zerlett. Neben seinem Drumming hat er eine zu Lebzeiten nie ausformulierte Theorie des Schlagzeugspiels entwickelt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/booklaunchpartyjakiliebezeit.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18920" title="booklaunchpartyjakiliebezeit" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/booklaunchpartyjakiliebezeit.jpg" alt="" width="452" height="640" /></a><span id="more-18919"></span><br />
Auf der Book Launch werden Auszüge aus der monografie gelesen, dazu gibt es eine Installation, ein DJ-Set von Andrew Weatherall sowie Konzerte mit Jochen Irmler, Michael Rother, Manos Tsangaris und vielen anderen Weggefährten des Künstlers. Der Erlös der Veranstaltung und den Buchverkäufen werden an die Jaki Liebezeit-Stiftung gespendet.</p>
<p>Freitag, 08.11.2019<br />
Beginn: 20 Uhr<br />
Stadtgarten Köln<br />
Venloer Str. 40<br />
50672 Köln</p>
<p><a href="https://www.stadtgarten.de/programm/jaki-liebezeit-life-theory-and-practice-of-a-master-drummer-1513"><strong>Event @ Stadtgarten.de</strong></a></p>
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		<title>HOLGER CZUKAY: Der Osten Ist Rot_Rome Remains Rome</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2014 07:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einem knappen Jahr widmet sich Groenland Records der löblichen Aufgabe, wesentliche Teile des Werks von Holger Czukay wieder zugänglich zu machen, und so erschienen letzten Herbst die Wiederveröffentlichungen des Albums &#8220;On the Way to the Peak of Normal&#8221; und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/07/19/holger-czukay-der-osten-ist-rot_rome-remains-rome/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/07/czukayostenrome.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9097" title="czukayostenrome" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/07/czukayostenrome-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit einem knappen Jahr widmet sich Groenland Records der löblichen Aufgabe, wesentliche Teile des Werks von Holger Czukay wieder zugänglich zu machen, und so erschienen letzten Herbst die Wiederveröffentlichungen des Albums &#8220;On the Way to the Peak of Normal&#8221; und des einmaligen Projektes Les Vampyrettes. Dass seine klassischen LPs &#8220;Der Osten ist rot&#8221; und &#8220;Rome Remains Rome&#8221; im Zuge dessen nicht komplett neu aufgelegt werden, ist sicher dem Bekanntheitsgrad des Materials und somit dem weniger großen Nachholbedarf geschuldet.<span id="more-9094"></span></div>
<p>Auf den beiden 10&#8221;-Scheiben findes sich lediglich eine Auswahl der ursprünglichen Albumtracks, die allerdings durch drei aktuelle Remixe aus Czukays eigener Hand ergänzt worden ist. Diese Neuinterpretationen bilden auch gleich den Auftakt des Releases, und wenn die Versionen von &#8220;Music in the Air&#8221;, &#8220;Sudetenland&#8221; und &#8220;Der Osten ist Rot&#8221; eines teilen, dann den noch offenkundigeren Kollagencharakter der Stücke. Der markante Titelsong ist dabei recht einfach und unverquast gestaltet &#8211; der Osten ist rot wie die aufgehende Sonne und die kommunistische Heilslehre, so rot wie eine Quelle der Kraft, vor der man sich gleichsam fürchtet. Bei den anderen Mixes sieht man sich einem mosaikartigen Klänge- und Stimmengewirr gegenüber, das auf Dramatik setzt und nur gelegentlich der Harmonisierung Raum gibt. Der slawische Frauenchor in &#8220;Sudetenland&#8221; unterstreicht den biografischen Tenor, der, wenngleich oft latent, an vielen Stellen von Czukays Werk zur Sprache kommt.</p>
<p>Der in seinen urspünglichen Formen belassene Rest ist gröber und kantiger. Wer die Originale zum ersten mal hört, lernt hier eine große Bandbreite an Komponenten kennen, die nicht zuletzt auch dem Zusammenspiel mit einer Gruppe an Kollaborateuren geschuldet ist: CAN-Kollege Jaki Liebezeit, Dub-Waver Jah Wobble (u.a. P.I.L.) sowie diverse Stimmen bringen eine krude Mischung an sakralen, jazzrockigen, cabaretartigen und nicht zuletzt new-wavigen Elementen zustande, die nicht nur überraschend stimmig ist, sondern den in gerade in Deutschland so interessanten Übergang von den krautigen 70ern zu den NDW-geprägten frühen 80ern illustriert.</p>
<p>Schade dennoch, dass nicht beide Alben komplett neuveröffentlicht worden sind. Alles in allem also eine interessante Einführung in eine der wichtigen Werk- und Umbruchsphasen des Musikers.</p>
<p>A. Kaudaht</p>
<p><strong>Label: Groenland</strong></div>
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		<title>IRMLER &amp; LIEBEZEIT: Flut</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jul 2014 04:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jaki Liebezeit, den man vor allem als CAN-Drummer kennt, dessen Wurzeln aber im Jazz liegen, begreift Notation und alles schriftlich Festgelegte in der Musik als enges Korsett, das den freien Fluss von Klängen, die nur scheinbar repetitiven Mustern folgen, zum &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/07/12/irmler-liebezeit-flut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/06/irmlerliebezeitflut.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9027" title="irmlerliebezeitflut" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/06/irmlerliebezeitflut-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Jaki Liebezeit, den man vor allem als CAN-Drummer kennt, dessen Wurzeln aber im Jazz liegen, begreift Notation und alles schriftlich Festgelegte in der Musik als enges Korsett, das den freien Fluss von Klängen, die nur scheinbar repetitiven Mustern folgen, zum Versiegen bringt: „Musical bars are like prison bars“, heißt es im Booklet des mit Hans Joachim Irmler (Faust) aufgenommenen Albums, das den bezeichnenden Titel „Flut“ trägt. „Flut“, das nur auf Orgel und Schlagzeug basiert, entstand im letzten Sommer in drei kurzen Sessions im Allgäuer Städtchen Scheer, unweit dem Donauufer.<span id="more-9026"></span></p>
<p>Laut Eigenangabe trug der hier noch schmale und meist ruhige Strom nicht unwesentlich zur Gestaltung der Musik bei. Die Erinnerung an spontane Überschwemmungen, wenn der unberechenbare Fluss aus seinen gewohnten Bahnen tritt, sind fest im Gedächtnis der Anwohner verankert, ihre Erzählungen hinterließen ihre Spuren auf diesem Album, dessen Aufnahme eigentlich nur eine Bandprobe sein sollte.</p>
<p>Auch die sechs improvisierten Stücke mäandern über weite Strecken gleichförmig vor sich hin und erwecken dort den Eindruck von Ruhe und Überschaubarkeit, fast heimelig wirken ausladende Passagen, bei denen exotische Handtrommeln wie undefinierbare Objekte im wabernden Orgelnebel auftauchen &#8211; bis plötzliche Wechsel in Tempo und Rhythmus und radikale Brüche im Klangbild den Verlauf ändern. Jedes Gefühl von Sicherheit ist so als Illusion entlarvt, zugleich entsteht dadurch eine Spannung, welche die Musik aktiv erlebbarer macht, als es jedes psychedelische Idyll vermocht hätte. Das Spektrum und die Fülle an Klängen sind angesichts der minimalen Instrumentierung beeindruckend, zumal die Musiker sich beim Rückgriff auf Effekte eher zurückhalten. Etwas Hall und Momente, in denen die Orgel an Keyboard oder WahWah-Gitarren erinnert, werden so punktuell eingesetzt, dass es eher rätselhaft als manieristisch anmutet. Und doch gibt es etliche Stellen, an denen man vergessen könnte, es nur mit einem Duo zu tun zu haben.</p>
<p>Dies kann im Rahmen klanglicher Verschmelzung geschehen, wenn Orgel und Snares und all die synergetischen Nebeneffekte zu einer Einheit fusionieren – der rauschhaft-verrauschte Opener ist sicher nicht grundlos „Amalgam“ betitelt. Dann wieder gibt es Momente, in denen die beiden Komponenten Pole bilden, die sich kontrapunktisch aufrecht erhalten. Am markantesten gelingt dies in dem Track „Ein perfektes Paar“, dessen Titel durchaus auf Irmler und Liebezeit gemünzt werden darf. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Klangbad</strong></p>
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		<title>HOLGER CZUKAY: On The Way To The Peak Of Normal</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Dec 2013 01:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Saufender Yankee Prügelt Homo]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren macht sich Herbert Grönemeyer als Verleger mit der Wiederveröffentlichung bekannter und obskurer Releases aus den Annalen des Krautrock verdient. Zu den diesjährigen Wegmarken zählt u.a. das von großen Namen gespickte Conny Plank-Tribute, alsbald sollen die wenigen Aufnahmen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/12/07/holger-czukay-on-the-way-to-the-peak-of-normal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/11/holgerczukaypeakofnormal.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7825" title="holgerczukaypeakofnormal" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/11/holgerczukaypeakofnormal-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit einigen Jahren macht sich Herbert Grönemeyer als Verleger mit der Wiederveröffentlichung bekannter und obskurer Releases aus den Annalen des Krautrock verdient. Zu den diesjährigen Wegmarken zählt u.a. das von großen Namen gespickte Conny Plank-Tribute, alsbald sollen die wenigen Aufnahmen des kurzlebigen Bandprojektes Les Vampyrettes wieder zugänglich gemacht werden, das der Produzent zusammen mit CAN-Bassist Holger Czukay betrieb. Auch von Czukay selbst ist die Neuauflage vergriffener Musik geplant, und den Auftakt macht sein zweites Soloalbum „On The Way To The Peak Of Normal&#8221;, das 1981 bei Electrola erschienen ist.<span id="more-7824"></span></p>
<p>Was immer Czukay sich in den frühen 80ern unter dem Gipfel des Normalen vorgestellt hatte, wenn der Weg dahin derart entspannt verläuft wie die improvisierten Stücke des Longplayers, kann ich mir darunter keinen allzu trostlosen Ort vorstellen. Alle Zeichen stehen auf langsamen Grooves, benahe friedvollen Jazzgitarren und psychedelisch tremolierenden Surftwangs, Conny Planks begleitende Echospielereien tun ihr übriges, um eine in sich ruhende Gelöstheit aufkommen zu lassen. Zusammen mit der schlichten Wiederholungsstruktur einiger Passagen lässt dies die Länge der Stücke nahezu irrelevant erscheinen. Wer sich darunter allerdings Hippies kleine Nachtmusik vorstellt, den muss der verspielte Jamcharakter überraschen, mit dem Czukay und Kollegen, allen voran Drummer Jaki Liebezeit, derart stimmige Tempowechsel, Brüche und Umwege hinbekommen, wie sie nur in spontaner Unbekümmertheit entstehen können. Auch die verstreuten stimmlichen Äußerungen – ekstatisches Stöhnen und Jammern, das sich aus zunächst kaum hörbaren Flüsterstimmen herauskristallisiert – ist Teil der eher frickelig verspielten Seite der Musik und geht wohl auf die obskursten Gäste, die NDW-Kapelle S.Y.P.H. (Saufender Yankee Prügelt Homo) zurück.</p>
<p>Seltsam unscheinbar ist diese Musik auf den ersten Eindruck, doch ist man erst einmal von ihrer geheimen Wucht erfasst, fragt man sich, ob man vielleicht nur durch dreißig weitere Jahre Popgeschichte abgstumpt ist, um nicht beim ersten Ton zu bemerken, dass hier mehr als entspanntes Geklimper im Gange ist. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://groenland.com">Groenland</a> </strong></p>
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