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	<title>African Paper &#187; Jayant Makhan</title>
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		<title>SUNLIGHT ALTAR: Twilight Altar</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2026 04:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/10/a2519108757_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-53097" title="a2519108757_10" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/10/a2519108757_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vielleicht mag es der eine oder andere als zu polemisch formuliert abtun, aber oft hat man den Eindruck, dass im Bereich des etwas dunkleren Folk wenig Inspirierendes zu hören ist: Bei Projekten vornehmlich aus den USA wirken die Sänger häufig so, als wolle man mehr (sehr) schlecht als recht einen Andrew Eldritch-Bariton imitieren, <span id="more-53095"></span>Projekte, deren Wurzeln im Metalbereich liegen, klingen häufig arg prätentiös</p>
<p>Jetzt zeigt das Duo Sunlight Altar, das aus Joost Vervoort (Gesang) und Jayant Makhan (Gitarre und Produktion) besteht, dass es auch anders geht. Beide Musiker spielen bei der niederländischen Black Metal Band Terzij de Horde, die sich auf ihren Alben oft <a href="https://thequietus.com/news/listen-poet-inspired-black-metal/">abseits ausgetretener Pfade und fader Topoi </a>bewegt.</p>
<p>„Twilight Altar“ ist Sunlight Altars Debüt-EP mit insgesamt fünf Stücken. Konzipiert ist das Tape als<a href="https://sunlightaltar.bandcamp.com/album/twilight-altar"> „a refuge and well of power for those fighting and caring for a better world in the face of fascism and ecological destruction.“</a> und musikalisch <a href="https://bsky.app/profile/sunlightaltar.bsky.social">verortet man sich selbst </a>als „abyssal folk“ und „Folk from the void&#8221;.</p>
<p>Der Opener „Last Sea“ beginnt mit Wellenrauschen, ein paar wenige Akkorde auf der Gitarre sind zu hören, der dann einsetzende Gesang scheint geprägt von einer tiefen Melancholie. Der Text ist reduziert auf wenige Worte: &#8220;Turn towards/Last sea alone/Softening/First shore alone/Staying here/ Dark light alone/Now come&#8221;. Beendet wird das Stück dann vom Brechen der Wellen. „Induiscernable Ground“ beginnt mit kratzenden dissonanten Geräuschen, bevor dann wieder minimalistisches Gitarrenspiel und diese leicht entrückte Stimme einsetzen.  Auf „This Body Is The Heart Of A Portal“ scheint der Gesang fast zu brechen. Zur Gitarre kommt ein Akkordeon dazu. Das lediglich eine Minute lange Titelstück ist mit perkussiven Elementen und einer Drehleier etwas treibender. Dann beeendet „Heaven&#8217;s Wall“ das Album. Die Gitarre klingt wuchtiger, ein Akkordeondrone setzt ein. Der Gesang erinnert auf dem Albun manchmal etwas an (den leider verstorbenen) Nick Talbot (Gravenhurst) oder Tim Smith (Harp).</p>
<p>Zentral ist all diesen Stücken Reduktion und Melancholie. Man kann gespannt auf ein hoffentlich erscheinendes Vollzeitalbum sein. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://fiadh.bandcamp.com/">Fiadh Productions </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2706831186/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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