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	<title>African Paper &#187; Jeff Düngfelder</title>
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		<title>ÜMLAUT: The Eyes Close, The Words Open</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 04:08:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Man kann den Akt des Zuhörens als ein langsames Eintauchen betrachten – mit dem Kopf voran in einen Zustand, in dem die Grenzen zwischen Innen und Außen, zwischen Wahrnehmung, Imagination und Erinnerung, allmählich verschwimmen. Besonders dann, wenn sich die Aufmerksamkeit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/14/umlaut-the-eyes-close-the-words-open/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/tectwo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49995" title="tectwo" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/tectwo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man kann den Akt des Zuhörens als ein langsames Eintauchen betrachten – mit dem Kopf voran in einen Zustand, in dem die Grenzen zwischen Innen und Außen, zwischen Wahrnehmung, Imagination und Erinnerung, allmählich verschwimmen. Besonders dann, wenn sich die Aufmerksamkeit auf das richtet, was sonst nur am Rande zu hören ist wie das Krächzen von Raben, das Zwitschern entfernter Vögel, das leise Rauschen einer unsichtbaren Quelle. Genau hier <span id="more-49993"></span>setzt das aktuelle Album &#8220;The eyes close, the words open&#8221; von Ümlaut an, dem Projekt des multidisziplinären Künstlers Jeff Düngfelder.</p>
<p>Die beiden ausgedehnten Stücke des Albums – &#8220;the eyes close&#8221; und &#8220;the words open&#8221; – entwickeln sich aus Feldaufnahmen, Tape Loops und mal deutlicher, mal sparsamer eingesetzten Synthesizerflächen. Der Einstieg ist fast idyllisch: Heitere Vogelstimmen, aufgewühlt lediglich durch einen einsamen Rabenschrei, bilden den Rahmen, bald treten elektronische Klänge auf den Plan, ohne die ursprüngliche Stimmung umzustülpen. Erst nach einiger Zeit tritt dann ein deutliches Rauschen in den Vordergrund und übernimmt die Führung der dann auch deutlicher wie ein Bewegtbild wahrgenommenen Szenerie. Statt sich dabei in repetitive Muster zu verlieren, bleibt alles in steter, subtiler Veränderung. Es gibt Momente, die an asiatische Klangtraditionen erinnern, andere, die wie Fragmente elektronischer Avantgarde früherer Dekaden wirken. Mit der Zeit gesellen sich rhythmische Elemente hinzu, die doch nie das Geschehen dominieren.</p>
<p>&#8220;The words open&#8221; beginnt ebenfalls mit Vogelgesang, doch hier entfalten sich bald bewegliche Synthieflächen, melodisches Bimmeln und eine fast cinematische Weite. Die Struktur gleitet von Szene zu Szene, folgt einem assoziativen Prinzip, das den Hörer allmählich in einen vertrauten, fast heimeligen Raum führt. Nur selten wirkt ein Übergang wie ein Bruch – etwa kurz vor der Mitte des über halbstündigen Stücks, wenn für einen Moment Spannung entsteht. Doch die Harmonie kehrt schnell zurück und wirkt danach vielleicht umso authentischer. Der Ausklang wirkt verspielt, so als könnte das Ganze noch lange so weitergehen.</p>
<p>Düngfelders Musik verführt, schon weil sie keinerlei Längen aufweist, dazu, sich auf das Unfertige, Flüchtige einzulassen, sie hat ihren Ort an der Schwelle zwischen Entstehen und Verschwinden, zwischen Klang und Stille und die Verbindung zu seiner visuellen Arbeit – Design, Fotografie, bewegte Bilder – ist auch diesmal wieder spürbar: Die Klänge lassen etwas räumliches und beinahe physisch greifbares entstehen, das sich peu a peu vor dem inneren Auge entfaltet. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=437792659/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Cairn: Zusammenarbeit von Paul Beaudoin und Ümlaut</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 03:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das gemeinsame Album &#8220;Cairn&#8221; von Paul Beaudoin und Jeff Düngfelder alias Ümlaut, erscheint dieser Tage bei Audiobulb. Wie es aus dem Umfeld der Künstler heißt, treffen auf &#8220;Cairn&#8221; zwei unterschiedliche, aber komplementäre Arbeitsweisen aufeinander. Paul Beaudoin beschäftigt sich in seinem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/01/09/cairn-zusammenarbeit-von-paul-beaudoin-und-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das gemeinsame Album &#8220;Cairn&#8221; von Paul Beaudoin und Jeff Düngfelder alias Ümlaut, erscheint dieser Tage bei Audiobulb. Wie es aus dem Umfeld der Künstler heißt, treffen auf &#8220;Cairn&#8221; zwei unterschiedliche, aber komplementäre Arbeitsweisen aufeinander. Paul Beaudoin beschäftigt sich in seinem Beitrag mit Zeit, Erinnerung und der Frage, wie sich Bedeutung im Hören formt und wieder auflöst. Düngfelder legt seinen Schwerpunkt auf anhaltende Texturen aus Feldaufnahmen und elektronischen Elementen, die weniger auf Entwicklung als auf Wahrnehmung und Verweilen zielen. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/cairn.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49525" title="cairn" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/cairn.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-49524"></span></p>
<p>In der Zusammenarbeit entsteht eine Vielzahl von detailreichen Szenarien und Stimmungen, sie sich immer wieder neu erfinden und so jedem der Stücke ein ganz eigenes Gepräge verleihen. In der elektronisches und organisches zusammenführenden Kollaboration verbinden sich diese Ansätze zu einer Abfolge zurückhaltender, aufmerksamkeitsorientierter Stücke, in denen jeder Klang als Spur verstanden wird, die auf etwas Vorangegangenes verweist. &#8220;Cairn&#8221; ist als Dialog angelegt, in dem Atmosphäre, Zeitlichkeit und Erinnerung nicht erklärt, sondern hörbar gemacht werden. Das Album erscheint mit Düngfelders Artwork als Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3342148477/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Autistici: Zwei kollaborative Alben auf Audiobulb</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 05:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 25. Juli und am 2. August erscheinen bei Audiobulb jeweils zwei neue Alben von Autistici: &#8220;Familiarity Folded&#8221; und &#8220;Familiarity Enfolded&#8221;. Die beiden Veröffentlichungen bilden den Auftakt einer auf drei Teile angelegten Serie, die sich dem kreativen Potenzial digitaler Zusammenarbeit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/21/autistici-zwei-kollaborative-alben-auf-audiobulb/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Juli und am 2. August erscheinen bei Audiobulb jeweils zwei neue Alben von Autistici: &#8220;Familiarity Folded&#8221; und &#8220;Familiarity Enfolded&#8221;. Die beiden Veröffentlichungen bilden den Auftakt einer auf drei Teile angelegten Serie, die sich dem kreativen Potenzial digitaler Zusammenarbeit mit anderen experimentellen Acts widmet. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, eigene Kontrolle zugunsten kollektiver Prozesse aufzugeben, also eine dialogische Arbeitsweise, die sich sowohl in Remixprojekten als auch in gemeinsam komponierten Stücken niederschlägt. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityfolded.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47174" title="familiarityfolded" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityfolded.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-47173"></span></p>
<p>Dabei wird vorhandenes Material nicht nur verändert, sondern in eine neue Form überführt. Klänge werden geloopt, gestreckt, fragmentiert oder erneut eingebunden, was als Verfahren an Denk- und Erinnerungsprozesse erinnert, bei denen sich frühere Wahrnehmungen und aktuelle Erfahrungen überlagern. Klanglich bewegen sich die beiden Alben zwischen elektronisch aufgeladenen, beinahe aquatischen Texturen mit flimmernden und prasselnden Details, akustischen Instrumenten und Field Recordings sowie offen konturierten Arrangements, in denen sich entrückte Stimmungen entfalten. Dabei bleibt die Handschrift von Autistici deutlich hörbar: eine sorgfältige, narrative Klangarchitektur, die immer wieder Momente der Introspektion ermöglicht.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityenflded.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47175" title="familiarityenflded" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/familiarityenflded.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a></p>
<p>&#8220;Familiarity Folded&#8221; entstand mit Jacek Doroszenko, Russ Young und Corey Gordon. &#8220;Familiarity Enfolded&#8221; enthält Arbeiten mit Tomo-Nakaguchi, A Dancing Beggar, OdNu und erneut Russ Young. Das Artwork beider Veröffentlichungen stammt von Jeff Dungfelder, der neben seinem grafischen Werk v.a. unter dem Namen Ümlaut mit eigenen musikalischen Arbeiten bekannt ist. Beide Alben sind als Download erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1997638870/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3063036350/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ÜMLAUT: Un Être Humain Ordinaire</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 06:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit seinem vor einigen Wochen erschienenen neuesten Werk, &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221;, präsentiert der Komponist und Klangkünstler Jeff Düngfelder alias Ümlaut eine tiefgründige nächtliche Erkundungsfahrt in die verborgenen Winkel der menschlichen Erfahrung. Das Album, dessen Titel so treffend die scheinbare &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/04/umlaut-un-etre-humain-ordinaire/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/Un-Être-Humain-Ordinaire.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44208" title="Un Être Humain Ordinaire" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/Un-Être-Humain-Ordinaire-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit seinem vor einigen Wochen erschienenen neuesten Werk, &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221;, präsentiert der Komponist und Klangkünstler Jeff Düngfelder alias Ümlaut eine tiefgründige nächtliche Erkundungsfahrt in die verborgenen Winkel der menschlichen Erfahrung. Das Album, dessen Titel so treffend die scheinbare Alltäglichkeit des Lebens beschwört, entfaltet sich als ein meisterhaftes, elektroakustisches Klangmosaik, das <span id="more-44206"></span>gleichermaßen introspektiv wie grenzenlos ist.</p>
<p>Von Beginn an zieht das Album in vielfältige und trotz der meist abgedunkelten Stimmungslagen vielfarbige Szenarien, die an filmische Traumwelten erinnern. Bereits der Opener verführt mit entrückten Synthietupfern, dem Zirpen imaginärer Grillen, einer milden Brise und einem sanften Zwitschern. Es ist eine hypnotische Komposition, in der jede Klangkomponente ihre Aufgabe erfüllt – beruhigend oder anregend, dem Anschein nach aber immer auf ein Transzendentes verweisend. Diese Detailverliebtheit und Vielgestaltigkeit prägen die gesamte Platte und machen sie zu einem akustischen Kaleidoskop, das bei jedem Hören neue Facetten enthüllt.</p>
<p>Ümlaut versteht es, Klanglandschaften zu erschaffen, die mit ihrer poetischen Präzision beeindrucken. Die Kompositionen wirken oft wie Erkundungen unbekannter Regionen: In einem Stück gleitet man durch eine aquatisch geprägte, fast gelierte Klangwelt, wo tropfende Sounds, glockenartige Klänge und digitale Geräusche wie Treibgut an die Oberfläche kommen. Das Labyrinthische und Verspielte, typisch für Düngfelders Werk, wird hier erneut zum Prinzip erhoben. An einer anderen Stelle taucht die Musik den Hörer in eine tropische Nacht, in der metronomartige Anschläge und luftiges Rauschen mit geheimnisvollen nächtlichen Tierlauten verschmelzen (diese und der luftige Wind zählen zu den offensichtlicheren Leitmotiven, die dei Kompositionen durchziehen). Pianoparts und perkussive Akzente fügen eine Dramatik hinzu, die an den buddhistisch inspirierten Kreislauf von Werden und Vergehen erinnert, an dessen Verlöschen der Titel &#8220;Until We Became Nothing&#8221; vielleicht anspielt. Dabei bleibt die Musik stets subtil und nuanciert.</p>
<p>Besonders beeindruckend ist die dynamische Vielschichtigkeit der Kompositionen. Einige Stücke wirken filmisch, mit scharfen Rhythmen und dunkel dröhnenden Grundtönen, die sich zu orchestralen Miniaturen entwickeln. Andere wiederum sind meditative Tableaus, durchzogen von Glockenklängen, vibrierenden Texturen und subtilem elektronischem Zisseln. Es ist v.a. diese Balance zwischen Strukturiertheit und Offenheit, die &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221; sein eigenes Gepräge gibt. Auch thematisch überzeugt das Album: Die Titel der Tracks fungieren als poetische Hinweise auf die klanglichen und konzeptuellen Welten, die Düngfelder erschafft. Mal beschreibt er mit präzisen Klängen den Moment, mal den Punkt im Raum, mal das, was zufällig an die Oberfläche tritt. Besonders die finale Komposition fasst das Werk harmonisch zusammen – ein leiser Abschied, der sich noch einmal sanft erhebt, um schließlich sanft auszuklingen.</p>
<p>Auf all diese Arten und Weisen entsteht in &#8220;Un Être Humain Ordinaire&#8221; mit seiner charakteristischen Poesie eine intime, gleichzeitig aber auch universelle Welt. Ist es wirklich ein Tribut an das Alltägliche des menschlichen Daseins, dann wird dieses durch Ümlauts präzise durchdachte und doch niemals unspontan wirkende Ästhetik zu etwas Außergewöhnlichem. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Audiobulb</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=299699796/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ÜMLAUT: The Black Square</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Aug 2024 05:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Kratzen wie von bewegten Körnern leitet das vor einigen Monaten erschienene Album &#8220;The Black Square&#8221; ein, doch schon bald entfalten sich &#8211; einzig auf der Basis von Synthies und Tape Loops, wie man den Liner Notes entnehmen kann &#8211; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/31/umlaut-the-black-square/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/theblacksquare.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42118" title="theblacksquare" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/theblacksquare-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein Kratzen wie von bewegten Körnern leitet das vor einigen Monaten erschienene Album &#8220;The Black Square&#8221; ein, doch schon bald entfalten sich &#8211; einzig auf der Basis von Synthies und Tape Loops, wie man den Liner Notes entnehmen kann &#8211; die unterschiedlichsten Klänge, die eine ganze Welt ein klingelnde, klackernden, schwebenden, dröhnenden Details offenbaren. Zahlreiche Illusionen erscheinen auf der Bildfläche, Zwitschern und <span id="more-42117"></span>Gluckern und an verschiedene klassische Instrumente erinnernde Sounds. Zugleich beeindruckt die Einfachheit der abstrahierten Gebilde des Openers, dessen Titel &#8220;Nearly Cloudless&#8221; (auch) an die bildliche Beschreibung der Geistesnatur im Mahayanabuddhismus erinnert.</p>
<p>Nach eigener Angabe war die Initialzündung zu dem Werk ein Traum gewesen, in welchem Ümlaut-Begründer Jeff Düngfelder Kasimir Malewitschs revolutionäres Gemälde mit dem Titel &#8220;Schwarzes Quadrat&#8221; imaginierte. Unter Bezugnahme auf das Bild und die viel erörterten Ideen dahinter, ließ sich Düngfelder zu einem Album inspirieren, das so weit wie möglich von der Last der äußeren Welt und ihrer Mimesis entfernt die tieferen Regionen des Klangs erforscht und dabei die einzelnen Komponenten in größtmöglicher Freiheit immer wieder neue Beziehungen eingehen lässt. &#8220;Einfache Klänge&#8221;, so heißt es, &#8220;werden auf ihre hervorstechendsten Texturen und Formen reduziert und dann innerhalb der subtil lebendigen Klanglandschaft gegenübergestellt&#8221;.</p>
<p>Die hier vorliegende Musik, die laut Düngfelder im Selbstgespräch entstanden ist, entfalten schnell eine ausgesprochene Vielheit. Kreisende Synthies, elegische Pianospuren, Andeutungen von Orgenschwere, heranwehende Böen und Zitate nostalgisch anmutender elektronischer Avantgarden &#8211; all dies reicht sich in den wenigen minute eines Stücks wie &#8220;Evidence to the Contrary&#8221; die Klinke in die Hand, weiter hinten, in  einem Track wie &#8220;Ordinary Circumstances&#8221; sind dies räudige Kratzgeräusche, helles Tastenspiel mit Reminiszenz an ein Cembalo, einmal mehr kreisende Soundsflächen und ein fast bedrohliches Raschel, bei dem man nicht sagen könnte, ob es mehr an Feuer oder Wasser erinnert. Der Eidnruck des &#8220;Elementaren&#8221; zieht sich jedenfalls durch all die verschiedenen Sounds und Tempowechsel, die sich in der knappen Stunde ereignen werden.</p>
<p>Ein Stück mit einem beinahe profan anmutenden Titel wie &#8220;Disparate Images&#8221; weiß mit seinen entrückten E-Piano und Synthietupfern, seiner gewollten Dumpfheit und dem kontinuierlichen Rauschen wie das Passieren eines Portals in eine ungekannte Sphäre anzumuten, &#8220;A Kind of Memento&#8221; startet wie eine tropische Nokturne und entfaltet im Verlauf eine fast meditative Geerdetheit, von der all das Summen und Kratzen nicht abzulenken vermögen. In &#8220;Stories of Empty Light&#8221; setzt diese sich in komplett anderen Klangfarben und in erhöhtem Tempo fort.</p>
<p>Besagte Entrücktheit ist ein weiterer Roter Faden durch das Album, in &#8220;The Difference Was&#8221; koexistiert diese mit dunklem Brummen und verhallten Echos, die an ein Barpiano erinnern, und im abschließenden &#8220;Between Two Phrases&#8221; kehrt sie noch mal in hypnotisch dröhnender Form wie ein Fazit wieder. Was bleibt ist der Eindruck eines besonders reichehaltigen Albums, bei dem Düngfelder auch zu seiner Kunst der Labirynthik zurückgekehrt ist. Definitiv eine seiner bislang besten Arbeiten. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3447624071/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Sacred Spaces: Neues Album von Ümlaut</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Aug 2024 03:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der amerikanische Sonundartist Jeff Düngfelder hat just ein neues digitales Album seines Ümlaut-Projektes herausgebracht. Das &#8220;Sacred Spaces&#8221; betitelte Werk, das acht jeweils exakt acht Minuten lange Stücke enthält, ist Düngfelders Hommage an die ariden Regionen im Südwesten Nordamerikas, die er &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/09/sacred-spaces-neues-album-von-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der amerikanische Sonundartist Jeff Düngfelder hat just ein neues digitales Album seines Ümlaut-Projektes herausgebracht. Das &#8220;Sacred Spaces&#8221; betitelte Werk, das acht jeweils exakt acht Minuten lange Stücke enthält, ist Düngfelders Hommage an die ariden Regionen im Südwesten Nordamerikas, die er während seiner langjährigen Zeit in Los Angeles kennenlernen konnte. Im Zentrum stehen Orte meist in den Staaten Arizona und New Mexico, die aus Sicht der einheimischen Indigenen heilig sind. Das auf Elektronik und zahlreichen Field Recordings aufgebaute &#8220;Sacred Spaces&#8221; ist ein Album der leisen, subtilen Töne, das bei entsprechender Aufmerksamkeit allerdings seine ganz eigenen Komplexitäten entfaltet und eine Vielzahl an musikalischen und klanglichen Ideen offenbart. Im Begleittext heißt <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/sacredsites.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42056" title="sacredsites" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/sacredsites.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-42055"></span></p>
<p>es: &#8220;Ohne jegliche Verzierung und einfach, aber dennoch komplex in seiner Eleganz, werden die magischen Qualitäten der Wüste – mit ihrer Hitze, Weite und geisterhaften Geräuschen – subtil in eine Klangpalette malerischer Farbtöne unter einer wechselnden Sonne verwoben. Experimentelle Klänge, nahtlos verflochten mit Feldaufnahmen und elektronischer Destillation, lassen eine erfinderische und anspruchsvolle Form des Minimalismus entstehen. Komplexe und reich strukturierte Harmonien, die in komplexe Rhythmen hinein- und wieder herausfließen, erzeugen eine jenseitige Essenz, die an die Traumzeit der Aborigines erinnert. Melancholische Klangnetzwerke beschwören die Magie einer uralten Vergangenheit herauf, die zeitlich nicht festgelegt ist und Espaces de rêves (Traumräume) ähnelt&#8221;.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1693986460/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ÜMLAUT: Zephyrs, Streams, Birds, and Bees</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jun 2024 02:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jeff Düngfelder]]></category>
		<category><![CDATA[John Keats]]></category>
		<category><![CDATA[Ümlaut]]></category>

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		<description><![CDATA[Was einen in &#8220;Zephyrs, Streams, Birds, and Bees&#8221; als erstes in Bann zieht, ist die helle geloopte Frauenstimme, die irgendwann aus dem Bett einer pulsierenden Synthielandschaft auftaucht und wie kleine Tupfer kurze Silben in simplen Tonfolgen repetiert. Bald kommt ein &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/06/29/umlaut-zephyrs-streams-birds-and-bees/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/zephyrs.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41437" title="zephyrs" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/zephyrs-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was einen in &#8220;Zephyrs, Streams, Birds, and Bees&#8221; als erstes in Bann zieht, ist die helle geloopte Frauenstimme, die irgendwann aus dem Bett einer pulsierenden Synthielandschaft auftaucht und wie kleine Tupfer kurze Silben in simplen Tonfolgen repetiert. Bald kommt ein Chor männlicher Stimmen hinzu, die in anderen Tonfolgen und mit anderen Lauten etwas ganz ähnliches machen, und den ganzen etwas Dialoghaftes, aber auch <span id="more-41431"></span>einen klassischen, liturgischen Zug geben.</p>
<p>Mir ist nicht bekannt, ob diese Stimmen gesamplet sind oder von einer KI genereirt wurden, zusammen mit dem restlichen Soundmuster jedenfalls erinnert das Ganze ein wenig an Michael Nymans Peter Greenway-Soundtracks, aber auch an elektronischere, subkulturelle Varianten der Minimal Music wie Elijah&#8217;s Mantle oder Christopher Chaplin. Dass es sich hierbei um ein neues Album von Jeff Düngfelder alias Ümlaut handelt, wäre mir wahrscheinlich nicht sofort in den Sinn gekommen.</p>
<p>In seinen Liner Notes berichtet Düngfelder, dass die Musik zu dem Album recht spontan zustande gekommen ist, nach einem beschaulichen Morgenspaziergang entlang eines Flusses und eines alten Kanals, wahrscheinlich in seiner Heimat im ländlichen Connecticut. Ohne schwerwiegende Konzepte im Hinterkopf kamen ihm die Worte des englischen Romantikers John Keats in den Sinn, die er für den Titel auswählte. Als er seine dort gewonnenen musikalischen Ideen umsetzte, verbuchte er das ganze als einen Versuch, neue musikalische Wege zu erforschen, um eine friedvolle Ruhe zu kultivieren.</p>
<p>Die sieben lediglich durchnummerierten Stücke auf &#8220;Zephyrs, Streams, Birds, and Bees&#8221; bewegen sich ziemlich weit weg von den von allerlei Unberechenbarkeiten geprägten labyrinthischen Kompositionen, die auf den bisherigen Ümlau-Aalben zu finden sind, und erkunden stattdessen vordergründig simple, eingängige Wege, setzen auf kompakt anmutende repetitive Muster und eine starke Hypnotik. Ereignislos sind die Kompositionen aber keineswegs: Das elektronische Fundament, dass in unterschiedlichem Tempo, in unterschiedlichen Melodien und in Klangfarben von unterschiedlicher Helligkeit immer wieder neue Muster webt, spielt bisweilen mit Reminiszenzen an klassische oder barocke Instrumente, weiß mal wie eine Orgel (oder auch eine Jahrmarktsorgel) zu klingen und an manchen Stellen – wenn das nicht eine Fata Morgana im Geist des Hörers ist – wie ein Cembalo. Die weiblichen und männlichen Stimmen haben in jedem der Stücke ihren Einsatz, variieren ihre repetitiven Silbenfolgen sprachlich und melodisch, lassen es von Zeit zu Zeit zum Stakkato kommen. Manchmal verschmelzen sie kurz zu einer scheinbaren Einheit oder treten in den Dialog zueinander, bisweilen lassen Sie zusammen mit den anderen Soundkomponenten, in Momenten starker Zusammenballung, ein schwindelerregendes Gefühl entstehen.</p>
<p>Was das Ganze aber wie ein roter Faden durchzieht, ist das Gefühl einer ganz natürlichen und fast selbstverständlichen Harmonie, die noch lange nachwirkt. (U.S.)<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240611_160204_229.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1230080805/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>INTELLIGENT LIFE: Analogies</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2024 07:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Intelligent Life]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Düngfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Joshua Trinidad]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Beginn von &#8220;Analogies&#8221;, dem neue Album des aus Jeff Düngfelder (Elektronik), Mike Brown (Kontrabass) und Joshua Trinidad (Trompete) bestehenden Trios, steht eine ambiente und gleichsam kantige Klangszenerie: Kernige, vielfach schabende und kratzende Sounds winken einen in einen noch unbekannten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/05/11/intelligent-life-analogies/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/analogies.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40811" title="analogies" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/analogies-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am Beginn von &#8220;Analogies&#8221;, dem neue Album des aus Jeff Düngfelder (Elektronik), Mike Brown (Kontrabass) und Joshua Trinidad (Trompete) bestehenden Trios, steht eine ambiente und gleichsam kantige Klangszenerie: Kernige, vielfach schabende und kratzende Sounds winken einen in einen noch unbekannten klanglichen Kosmos und illustrieren zugleich, dass in diesem keine Komfortzone wartet. Bereits nach kurzer Zeit offenbart sich <span id="more-40810"></span>noch ein weiterer Zug dieser Welt, wenn sich einer der ersten Brüche ereignet, nach welchem ein deutliches Bimmeln und perkussives Hantieren eine neue Richtung implizieren. Doch alle Richtungen scheinen hier vorläufiger Natur zu sein und nur für eine kurze Folge von Momenten zu gelten. Der Grundcharakter von &#8220;Analogies&#8221; dagegen wird sich erst mit der Zeit und auf anderen Wegen offenbaren.</p>
<p>Nach einer Pause von knapp drei Jahren, in denen die drei Künstler anderen musikalischen Aktivitäten nachgegangen sind (wir berichteten immer wieder über Düngfelders Ümlaut-Projekt), knüpfen sie nun an ihren alten Produktionsturnus an mit dem Ziel, mit experimentellen Mitteln zwischen ambienten, klangkünstlerischen und jazzig eingefärbten Charakteristiken eine Musik zu erschaffen, die meditativ und herausfordernd ausgerichtet ist, was in ernsthaften Vorstellungen des Meditativen ohnehin kein Paradox darstellt. Eine der Inspirationsquellen dabei war wohl Melvilles Roman <em>Moby Dick</em>. Eine sich ständig neu erfindende Bewegung, wie wir sie schon in Düngfelders im Alleingang produzierten Arbeiten gefunden haben, charakterisiert auch dieses Album.</p>
<p>Was bereits im eröffnenden &#8220;Consider, Once More&#8221; deutlich wird, ist die Skizzenhaftigkeit, in der nahezu perfekt gestaltete kleine Miniaturszenarien kurz aufscheinen: Warme, griffige Bassklänge auf der Basis ströhmender Elektronik; ein vorübergehnder Strudel aus Perkussion und leicht verunsicherndem Rauschen; etwas, das wie Pianotupfer anmutet und spannungsvollen Hochtönern die Tür öffnet; smoothe Trompetenklänge in der Art des sogennannten Darkjazz als Krönung schwungvoller Bewegungen mit einem virtuellen Jazzbesen; und stets neue melodische Narrative, bei denen man immer wieder glauben mag, dass diese nun bleiben und ihre Geschichte zuende erzählen, doch stets obsiegt die Freude am kreativen Reset. Diese Dinge unterstützen auch die in allen kurz angerissenen Szenarien implizierte Einladung, sich in die Musik wie in einen stillen See fallen zu lassen, der so gar nichts mit dem tobenden Meer Melvilles gemein hat.</p>
<p>Selbstredend hat jedes der Stücke auf &#8220;Analogies&#8221; seine eigenen unverkennbaren Wesenszüge, die sich oftmals in der stets unterschiedlichen Abfolge der entworfenen kleinen Szenen offenbaren. In seiner Gemächlichkeit wirkt &#8220;The Subtleness of the Sea&#8221; zu Anfang trotz des prasselnden Rauschens entrückter, &#8220;fröhlicher&#8221;, doch diesmal ist es Trinidads Trompete, die als erstes Element eine Spannung einbringt, die sich durch eine Veränderung des vorhandenen Klangmaterials immer mehr in etwas deutlich Dramatisches verwandelt. In anderen Tracks taucht aus einer dunklen Dröhnung eine durchaus komplexe perkussive Motorik an die Oberfläche und bildet den Auftakt für gebrochene, flinke Beats und streicherartige Spannungsmacher. Und immer wieder begegnen uns in den geflechtartigen Struktren einzelne Motive erneut, übernehmen neue Funktionen und gehen neue Verbindungen ein, und man bekommt das Gefühl, dass man beim Hören nicht einmal unbedingt der Anordnung der Tracks folgen müsste, sondern die Szenenfolgen nach eigenen Ideen gestalten kann.</p>
<p>Dass sich bei alldem Deja-vu-Erlebnisse einstellen können, mag nicht überraschen. Manchmal scheinen Reminiszenzen an Rhythmiken asiatischen Ursprungs aufzutauchen, und mit dem Zusammenspiel von Bass und dem Adagio der Trompete werden Erinnerungen an das Pathos cinematischer Showdowns wach, Blätterrauschen, Schritte und aquatisches Gluckern scheinen bekannte Motive aufzugreifen, die am Ende ebensogut den Assoziationen der Rezipienten geschuldet sein können. Nach dem an Feuer oder die Nadel auf einer Vinylscheibe erinnernden Knistern zieht das abschließende &#8220;The Wit Thereof&#8221; noch einmal zahlreiche Register und verschwindet mit cool beschwingten Tanzschritten in einer von gedehnten Synthies ausgefüllten Ferne, während die hellen Kleckse einer schallgedämpften Trompete den Abspann zeichnen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3070809741/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Ich möchte das Unerwartete auf eine Weise hören, die mich begeistert: Interview mit Jeff Düngfelder alias Ümlaut</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2024 06:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Audiobulb]]></category>
		<category><![CDATA[CAMP Radio]]></category>
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		<category><![CDATA[Jeff Düngfelder]]></category>
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		<category><![CDATA[Ümlaut]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren erschien der einprägsame Name Ümlaut immer deutlicher auf der weit verzweigten Landkarte experimenteller und ambienter elektronischer Musik. Hinter dem Namen verbirgt sich der in Chicago geborene und heute, nach einigen Jahren in Kalifornien, in Nordosten der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/16/ich-mochte-das-unerwartete-auf-eine-weise-horen-die-mich-begeistert-interview-mit-jeff-dungfelder-alias-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-39981" title="Jeff in the studio 1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den vergangenen Jahren erschien der einprägsame Name Ümlaut immer deutlicher auf der weit verzweigten Landkarte experimenteller und ambienter elektronischer Musik. Hinter dem Namen verbirgt sich der in Chicago geborene und heute, nach einigen Jahren in Kalifornien, in Nordosten der USA heimische Komponist und Klangkünstler Jeff Düngfelder, dessen Wurzeln in der bildenden Kunst, dem Design und <span id="more-39974"></span>Sounddesign liegen und der sich nach einigen Jahren in Bereichen angewandter Kreativität nun auf seine eigenen künstlerischen Visionen konzentrieren kann, denn Beharrlichkeit zahlt sich gelegentlich aus. Aus diesen Ideen und Visionen gehen – neben bewegten und unbewegten Bildern, die eine ganz eigene, aber keineswegs isolierte Säule in seinem Schaffen darstellen – Alben von verspielter, überwiegend digital erzeugter Feinsinnigkeit, bei denen man stets das Gefühl hat, einen Entdecker bei seinen Erkundungsfahrten zu begleiten. Die ergebnisoffene Neugier, das Gespanntsein auf das Resultat einer musikalischen Suche, ist eine der wesentlichen Programmatiken in Düngfelders Arbeit, bei der die Stille stets den Rahmen bildet, die Potentialität, aus der ganz unterschiedliches entstehen kann. Über all dies, über die Rolle der Erinnerung in seiner Musik, über seine Kollaborationen und vieles mehr sprachen wir mit dem Künstler im folgenden Interview.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240313_170430_982.sdocx--></strong></p>
<p><strong><a title="I desire to hear the unexpected in ways that excite me: An Interview with Jeff Düngfelder a.k.a. Ümlaut" href="http://africanpaper.com/2024/03/16/i-desire-to-hear-the-unexpected-in-ways-that-excite-me-an-interview-with-jeff-dungfelder-a-k-a-umlaut/">English Version</a></strong></p>
<p><em><strong>Du hast im letzten Jahrzehnt vor allem unter deinem Künstlernamen Ümlaut viel Musik produziert, daneben außerdem Bilder und Filme. Kannst du uns etwas über deine Anfänge erzählen? Bist du durch eine formale Ausbildung zu deiner künstlerischen Arbeit gekommen oder gab es (auch) andere Inspirationsquellen?</strong></em></p>
<p><span><span>Ich habe vor Jahren mein Kunststudium mit einem Abschluss in Fotografie und Illustration abgeschlossen. </span><span>Aber die Realität der Arbeitswelt machte mir klar, wie schwierig es war, einen bezahlten Job in den kreativen Bereichen zu bekommen, die mich interessierten. Dann entdeckte ich Grafikdesign. </span><span>Das war ein Bereich, in dem ich tatsächlich meinen Lebensunterhalt verdienen und zugleich die Arbeit größtenteils genießen konnte. </span><span>Es hat die Rechnungen bezahlt. </span><span>Als Hintergrund hinter all dem ist meine wahre Inspiration immer die Musik und das Cover-Design von Alben gewesen. </span><span>Wie die meisten Künstler wollte ich Kunst schaffen, die für mich selbst eine Bedeutung hat, nicht nur für den kommerziellen Zusammenhang. </span><span>Deshalb habe ich nach meinem Job und an den Wochenenden an meinen persönlichen Aktivitäten gearbeitet. </span><span>Glücklicherweise bin ich jetzt in der Lage, mich ganz auf meine musikalischen und visuellen Projekte zu konzentrieren.</span></span></p>
<p><em><strong>Gab es bestimmte Einflüsse oder eine Gemeinschaft, die besonders prägend für dich waren?</strong></em></p>
<p><span><span>Elektronische und experimentelle Musik hatten im Laufe der Jahre den größten Einfluss auf mich. </span><span>Zu den Künstlern, deren Arbeit ich verfolge und die mir sofort in den Sinn kommen, gehören: Brian Eno, Hans-Joachim Roedelius, Carsten Nicolai, Geir Jenssen, Bill Nelson, Ryuichi Sakamoto. </span><span>Zu den spezifischen Plattenlabels gehören: 12K, Audiobulb, City Center Offices, EMIT, Expanding Records, LINE, Morr, Raster-Noton, Touch. </span><span>Aber in Wirklichkeit gibt es zu viele Künstler, um diesen Bereich umfassend zu benennen. </span><span>Weitere Einflüsse sind für mich die Natur und das, was die Japaner „Waldbaden“ nennen, abstrakte Malerei, innere Reflexion und Meditation sowie ein gesteigertes Bewusstsein und eine Offenheit für die Welt um mich herum.</span></span></p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/742296214?h=7be4cf9818" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<p><a href="https://vimeo.com/742296214">01 Field of vision</a> from <a href="https://vimeo.com/user12275986">Jeff Dungfelder</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><em><strong>Betrachtest du deine visuellen und musikalischen Arbeiten als eine Einheit oder stehen sie jeweils für unterschiedliche Dinge, die du zum Ausdruck bringen willst?</strong></em></p>
<p><span><span>Für mich sind Ton und Bild eins geworden. </span><span>Sie greifen ineinander und beeinflussen sich gegenseitig sehr stark. </span><span>Konkrete Beispiele wären meine beiden Alben MUSIQUE DE FILM und MUSIQUE DE FILM II. </span><span>Für beide Alben habe ich zunächst Kurzfilme ohne Ton erstellt. </span><span>Danach habe ich die Musik komponiert. </span><span>In den letzten Jahren habe ich viel mit Stille gearbeitet und Stummfilme gedreht. </span><span>Diese stillen Bilder helfen mir, die Beziehung zwischen Stille und Musik aufzudecken bzw. zu entdecken. </span><span>Deshalb betrachte ich meine Musik oft als Erinnerungsaufnahme. </span><span>Ich ließ zu, dass die Stille mir durch die Erinnerung die Musik offenbarte. </span><span>Wenn ich ein visuelles oder musikalisches Projekt beginne, betrete ich den Raum aufgeschlossen. </span><span>Es gibt keine vorgefasste Idee oder Struktur. </span><span>Stattdessen bin ich ein Entdecker, der sieht, was ich finden kann. </span><span>Dieser Prozess steht im Einklang mit meinem Interesse an abstrakter Malerei. </span><span>Ich versuche zu offenbaren, was in uns selbst und nicht außerhalb von uns selbst ist.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3476068210/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Erst kürzlich hast du mit deinem Klangkünstlerkollegen Michel Mazza alias OdNu ein Album oder, um es mit den Worten von Audiobulb zu sagen, eine Tondichtung namens „Abandoned Spaces“ aufgenommen. Das Ergebnis erinnerte eher an die Arbeit einer eingespielten Band, was verwunderlich ist, da ihr euch offenbar noch nicht so lange kennt. Wie entstand die Idee zu dem Album und wie war eure Arbeitsweise?</strong></em></p>
<p><span><span>Es war sehr informell. </span><span>Wir schrieben uns seit etwa einem Jahr hin und her über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit. </span><span>Ich glaube, wir haben beide die Musik und den Geschmack des anderen bewundert und respektiert und uns gefragt, was aus einer Zusammenarbeit heraus entstehen könnte. </span><span>Also beschlossen wir, einige Aufnahmen miteinander zu tauschen, um zu sehen, was passiert. </span><span>Es war ein sehr organischer Prozess, bei dem längst noch nicht davon die Rede war, irgendetwas zu erreichen. </span><span>Es kam dann irgendwie ganz natürlich zusammen, e</span><span>igentlich ziemlich magisch. </span><span>In gewisser Weise entwickelte die Musik ein Eigenleben. </span><span>Ich denke, wir waren aufeinander eingestimmt, weshalb die Kompositionen einfach so flossen. </span><span>Bevor wir es wussten, hatten wir genug Titel für ein Album.</span></span></p>
<p><em><strong>Das Album handelt von verlassenen Räumen, Orten und Szenen. Was hat euch an dem Thema fasziniert und gibt es bestimmte Formen von Verlassenheit, die euch zu der Arbeit inspiriert haben?</strong></em></p>
<p><span><span>Der Titel &#8220;Abandoned Spaces&#8221; stammt tatsächlich aus einigen Aufnahmen von Michael. </span><span>Wir waren beide von dem Konzept fasziniert. </span><span>Ich denke, es war eine gute Definition dessen, was in der Musik geschah, als sie erst einmal begann, sich zu offenbaren und Formen anzunehmen. </span><span>Wie gesagt, fühlte es sich sehr natürlich an, die </span><span>Ideen und die Beziehungen zu den Klängen entstehen zu lassen, die einfach magisch zusammenpassen: A</span><span>lles hat alles andere ergänzt und e</span><span>s geschah etwas ganz Einzigartiges. </span><span>Erst nachdem die Musik fertig war, diskutierten wir tatsächlich über die Anziehungskraft, die verlassene Orte auf uns haben.</span></span></p>
<p><em><strong>Glauben Sie, dass es eine Vorstellung von Verlassenheit gibt oder geben könnte, die sich von der trostlosen Konnotation des Begriffs in unserer Kultur unterscheidet? Ich frage auch, weil ich die Musik auf dem Album sehr warm und lebendig finde, als würde sie die verlassenen Räume wieder mit der Präsenz von etwas füllen …</strong></em></p>
<p><span><span>Nun, aus meiner Sicht sind diese verlassenen Räume, Orte und Landschaften voller Leben, voller Energie. </span><span>Energie, die darauf wartet, entdeckt zu werden. </span><span>Nichts ist wirklich leer. </span><span>Bei der Erforschung von Stille und Bewegungslosigkeit ist es möglich, tiefer zu gehen, über das Visuelle hinauszugehen (die trostlose Konnotation des Begriffs, wie ihr erwähnt habt) und die Kreativität offenbaren zu lassen. </span><span>Ich persönlich entleere mich so weit wie möglich von meinen Gedanken und Vorurteilen und lasse die Dinge geschehen. </span><span>All dies ist ein Akt der Entdeckung. </span><span>In meiner bildenden Kunst fühlte ich mich schon immer zu leeren Szenen hingezogen. </span><span>Ich habe die meiste Zeit meines Lebens in Kalifornien gelebt und mich in die weitläufigen Wüstenräume verliebt. </span><span>Verlassene Gebäude und Räume waren für mich wie ein Magnet. </span><span>Dinge, die sehr warm und lebendig sind, wie ihr die Musik beschrieben habt<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39982" title="Jeff in the studio 2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-2.jpg" alt="" width="3165" height="2374" /></a></span></span></p>
<p><em><strong>Einige Passagen des Albums haben eine leicht jazzige Färbung. Ist das spontan aus der Atmosphäre heraus erwachsen, die entstanden ist, oder hattet ihr bereits einen solchen Stil im Kopf?</strong></em></p>
<p><span><span>Die Arbeit mit der Einstellung „Mal sehen, was passiert“ überrascht mich selbst immer wieder. </span><span>Es gab überhaupt keinen Stil, dem wir im Sinn gehabt hätten. </span><span>Einfach eine Offenheit für Erkundungen. </span><span>Erst in den letzten Jahren habe ich den Punkt erreicht, an dem ich vollkommen meinem Instinkt vertraue. </span><span>Bild- und Klangkunst zu machen ist für mich ein intuitives Experiment. </span><span>Da ich nie weiß, wohin es geht, bin ich angenehm überrascht, was sich entwickelt. </span><span>Davon abgesehen mag ich Jazz. </span><span>In meiner Gruppe Intelligent Life erforschen wir elektronische Klänge mit Jazz- und Downtempo-Elementen. </span><span>Die von euch erwähnte jazzige Farbgebung habe ich also irgendwo im Hinterkopf.</span></span></p>
<p><em><strong>Inwieweit ist deiner Meinung nach die instrumentale Ausstattung Miturheber der Strukturen und Klänge? Erlebst du die Arbeit mit Klangquellen als eine Art Dialog?</strong></em></p>
<p><span><span>Ich habe mich schon immer für das Nebeneinander von Klängen interessiert und für die Erforschung, was passiert, wenn man das Unerwartete kombiniert. </span><span>Vor meinem Umzug von Kalifornien nach New York verkaufte ich alle meine Keyboards und Rhythmusmaschinen und konzentrierte mich darauf, eine rein digitale Methode im Computer anhand von Klangbeispielen zu erkunden. </span><span>Ich denke, die Kombination aus Software, Audiobeispielen und Feldaufnahmen schafft in dieser digitalen Atmosphäre einen eigenen Dialog. </span><span>Aber dann erweitere ich das noch weiter, indem ich diese Strukturen und Klänge manipuliere. </span><span>Ich manipuliere alles: Dehnen, Biegen, Zerhacken, Verzerren, Verarbeiten, nur um zu sehen, was passiert. </span><span>Dann stelle ich diese Elemente in dieser Ausschneide- und Einfügeumgebung nebeneinander und verwebe sie miteinander. </span><span>Also ja, ich führe in meiner Arbeit eine Konversation mit diesen Klängen.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1657515207/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Dein neues Soloalbum „Half the Speed ​​of Light“ ist im Großen und Ganzen ein Album über Erinnerung und Erinnerungsprozesse mit all ihren seltsamen Logiken, Zeitstrukturen und Unvorhersehbarkeiten. Meiner Meinung nach hast du Erinnerungen als eine Art Archiv dargestellt, mit dem man zwar schwer umgehen kann, dessen Nutzung sich aber dennoch lohnt. Was fasziniert dich an diesen Prozessen?</strong></em></p>
<p><span><span>Ich habe das Gefühl, dass alles miteinander verbunden ist. </span><span>Es ist fast so, als hätte die Musik die Möglichkeit, viele verschiedene Elemente aus einer Art kollektivem Gedächtnis zu holen. </span><span>Und ja, bei meiner Musik und meiner visuellen Arbeit kann ich auf ein riesiges Archiv zurückgreifen. </span><span>Und oft ist dieses Ziehen oder Auswählen völlig zufällig, aber ich habe Vertrauen in den Prozess. </span><span>Beispielsweise habe ich in meinem aktuellen Album „Everything in its own place“ ein System des Zufalls bei der Auswahl der Sounds für das gesamte Album eingerichtet. </span></span><span><span>Das Album hat zwölf Titel. </span><span>Zunächst habe ich zwölf Ordner erstellt und in jeden Ordner fünfzig bis hundert Samples eingefügt. </span><span>Wie in einem Spiel habe ich bestimmte Regeln aufgestellt – zum Beispiel habe ich nur die Sounds in diesem einzelnen Ordner für diesen einzelnen Titel verwendet. </span><span>Dann importierte ich diese Sounds in Logic Pro und erstaunlicherweise erwachte nach vielen Experimenten ein Song zum Leben. </span><span>Ich habe keine Vorstellung davon, was ich will oder mag, bis ich es tatsächlich höre. </span><span>Es gibt also wieder kein vorgefasstes Konzept, sondern nur Erkundung.</span></span></p>
<p><em><strong>In gewisser Weise könnten Erinnerungsprozesse auch als sehr tragische und schmerzhafte Ereignisse verstanden werden, bei denen viel Kostbares verloren geht und ein Kampf gegen das Vergessen stattfindet, den man letztlich irgendwann verlieren muss. In deiner Musik wirken die Labyrinthe des Erinnerns und Vergessens jedoch oft sehr spielerisch. Siehst du das ähnlich und wenn ja, ist die Gelassenheit und Akzeptanz im Umgang mit Erinnerungen auch das Ergebnis einer persönlichen Entwicklung?</strong></em></p>
<p><span><span>Ja, meine Musik ist sehr verspielt, ic</span><span>h habe Spaß. </span><span>Wir alle kämpfen mit unseren eigenen persönlichen Problemen und dennoch geht die persönliche Entwicklung weiter. </span><span>Ich glaube nicht, dass es unbedingt ums Vergessen geht. </span><span>Vielleicht geht es eher um Akzeptanz. </span><span>Ich denke, wenn man erst einmal akzeptiert, wie die Dinge sind, die Realität der Dinge, wird das Leben viel einfacher und sogar freudvoller. </span><span>Und ich empfinde große Freude an Musik und Kunst. </span><span>Dieses Zitat von Chien-chih Seng-ts&#8217;an, dem dritten Zen-Patriarchen [gest. </span><span>606 n. Chr.] gefällt mir: &#8220;Der Weg ist perfekt wie ein riesiger Raum, in dem nichts fehlt und nichts im Übermaß ist&#8221;. </span><span>Tatsächlich liegt es daran, dass wir uns entscheiden, etwas anzunehmen oder abzulehnen, dass wir die wahre Natur der Dinge nicht erkennen. </span><span>Sei gelassen in der Einheit der Dinge und solche falschen Ansichten werden von selbst verschwinden.</span></span></p>
<p><em><strong>Was mir an vielen deiner Werke sehr gefällt, ist, dass man fast nie erraten kann, wie das Narrativ einer Komposition weitergehen wird und in welche Richtung es führen wird, aber gleichzeitig ist es niemals harsch und irritierend. Suchst du ein solches Ziel bewusst oder entsteht es eher durch die Art und Weise, wie du die Welt wahrnimmst?</strong></em></p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/345466613?h=237240f655" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<p><a href="https://vimeo.com/345466613">Breathing</a> from <a href="https://vimeo.com/user12275986">Jeff Dungfelder</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><span><span>Es gibt viele harsch klingende Musikwerke, die ich respektiere, aber sie sind nichts, worauf ich zum Vergnügen zurückgreifen würde. </span><span>Letztendlich mache ich die Art von Musik, die ich hören möchte. </span><span>Ich möchte das Unerwartete auf eine Weise hören, die mich begeistert. </span><span>Ich habe Hans-Joachim Roedelius bereits erwähnt, weil er ein Vorbild ist, nach dem ich strebe, um unerwartete Schönheit zu schaffen. </span><span>Im Laufe der Jahre habe ich zum Glück herausgefunden, dass es darauf ankommt, das zu tun, was man wirklich liebt, nur für sich selbst. </span><span>Den Zuhörern könnte es gefallen und es könnte sich darauf beziehen, weil es echtes Teilen beinhaltet, das Teilen von sich selbst.</span></span></p>
<p><em><strong>„Half the Speed ​​of Light“ handelt von Erinnerungsprozessen und erzählt zugleich auch von den Reisen rund um den Globus, die du im Laufe der Jahre unternommen hast. Das erinnert auch daran, dass du ein Album über „Vasco da Gama“ produziert hast, den portugiesischen Seefahrer und Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts. Ist das Reisen und das Entdecken neuer Orte eine deiner Leidenschaften, auch unabhängig von Kunst und Musik?</strong></em></p>
<p><span><span>Das ist es auf jeden Fall. </span><span>Ich liebe es zu reisen und neue Orte abseits der ausgetretenen Pfade zu entdecken. </span><span>Ich denke, alle meine Erfahrungen, insbesondere die Erkundung der Weiten des Südwestens der Vereinigten Staaten, haben mein kreatives Leben sehr bereichert und stehen im Einklang mit der hier zuvor erwähnten Offenheit und Leere. </span><span>Mein erstes Album „Vasco da Gama“ war mein erster Schritt in der Vision einer vielschichtigen Erfahrung der Reflexion und Entdeckung.</span></span></p>
<p><em><strong>Wie praktizierst du das Entdecken neuer Dinge (das nicht unbedingt auf Orte beschränkt sein muss, sondern auch alle möglichen Ideen umfassen kann)? Neigst du dazu, dich von Dingen treiben zu lassen, oder gibt es auch Bewegungen, die sehr zielgerichtet sind?</strong></em></p>
<p><span><span>Meistens durch Lesen und durch das Hören vieler neuer Musik. </span><span>Meine Radiosendung Listening Pearls auf <a href="https://www.mixcloud.com/camp_fr/">CAMP Radio</a> gibt mir die Möglichkeit, zuzuhören und zu hören, was es Neues gibt, und dies durch den einzigartigen 2-Stunden-Mix, den ich erstelle, um ihn an meine Zuhörer weiterzugeben. </span><span>Das ist ein Projekt, das mir wirklich Spaß macht. </span><span>Seit Jahren erforsche ich ununterbrochen neue Sounds. </span><span>Plattformen wie FaceBook und Instagram bieten eine unglaubliche Verbindung zu großartigen Künstlern und ihrer Musik, eine nie versiegende Quelle der Inspiration. </span><span>Ich besuche so oft wie möglich Kunstmuseen und Galerien. </span><span>Konzeptuelle moderne Kunst öffnet den Geist für neue Sichtweisen auf die Welt. </span><span>Die jüngsten Besuche bei MASS MoCA, Dia Beacon und der Magazzino Italian Art Foundation waren sehr erfüllend.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Field-recording-in-California-2024.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39983" title="Field recording in California 2024" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Field-recording-in-California-2024.jpg" alt="" width="3165" height="2373" /></a></span></span></p>
<p><em><strong>Du bist vor einigen Jahren von New York City in das ländliche Connecticut gezogen. Die neue Umgebung hat sicher deine Kreativität auf ganz unterschiedliche Weise beeinflusst. Interessierst du dich sehr für die Reize deiner Umgebung und gibt es an dem neue Ort viele neue Dinge, die dich inspirieren?</strong></em></p>
<p><span><span>Ich habe es geliebt, in den 13 Jahren, die ich dort war, in New York City zu leben, aber während der Pandemie ist etwas passiert. </span><span>Ich begann mich danach zu sehnen, näher an der Natur zu sein. </span><span>Während dieser ungewöhnlichen Zeit konnte man nichts tun oder spontan oder auf andere Weise irgendwohin gehen. </span><span>Auf der Suche nach der Ruhe der Natur unternahmen wir viele Fahrten aus der Stadt. </span><span>Nach dem Lockdown wussten wir, dass es Zeit war umzuziehen. </span><span>Ich lebe jetzt seit zweieinhalb Jahren in Connecticut. </span><span>Manchmal vermisse ich die Energie von NYC. </span><span>Aber der regelmäßige Austausch mit der Natur hat ein ganz neues Reich der Inspiration eröffnet. </span><span>Es bietet auch Atelierraum zum Arbeiten. In NYC habe ich in einem Foyer gearbeitet.</span></span></p>
<p><em><strong>Schafft der Ortswechsel auch eine Distanz – in welcher Form auch immer – zu Musik-Communities? Oder spielt das aufgrund der digitalen Kommunikation eine untergeordnete Rolle?</strong></em></p>
<p><span><span>Es hat sich herausgestellt, dass ein großer, ruhiger Studioraum und mehr Zeit zum Arbeiten stärker ins Gewicht fällt als das Bedürfnis nach physischer Nähe zu einer Musikgemeinschaft. </span><span>Eine Stunde nördlich oder eine Stunde südlich von uns, also nicht so weit entfernt, findet jede Menge Live-Musik statt. </span><span>Und NYC ist drei Autostunden entfernt. </span><span>Ich liebe auch die Online-Musik-Community auf Instagram. </span><span>Es sind dort so viele tolle Freundschaften entstanden.</span></span></p>
<p><em><strong>In einigen deiner Veröffentlichungen, insbesondere in „Same But Different“, stößt man auf Anspielungen auf buddhistische Lehren, insbesondere aus der Mahayana-Tradition. Spielen diese Lehren (und darauf basierende Praktiken) eine wichtige Rolle in deinem Leben und deiner Arbeit?</strong></em></p>
<p><span><span>Ich halte mich für eine spirituelle, philosophische, aber nicht unbedingt religiöse Person. </span><span>Ich habe mich lange Zeit mit den Lehren des Yoga, des Buddhismus und des Zen beschäftigt, aber ich folge keiner bestimmten Lehre. </span><span>Ich versuche, sinnvolle Elemente aus all diesen Disziplinen umzusetzen und strebe danach, ein besserer Mensch zu sein. </span><span>Man könnte also sagen, dass sie eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen und mir bei meiner Kreativität und der Erforschung der Leere helfen. </span><span>Meditation ist eine große Hilfe. </span><span>Ich finde, dass ein ruhiger, leerer Zustand der beste Weg ist, seine Kreativität aus der Stille heraus zum Vorschein zu bringen.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1492534673/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong><span><span>Gibt es neue Projekte, die du bereits begonnen oder geplant hast?</span></span></strong></em></p>
<p>Ja. Ich werde bald ein neues Intelligent Life-Album namens „Analogies“ herausbringen. Die Musik ist fertig und ich bin gerade dabei, einige Promomaterialien fertigzustellen. Ich bin sehr gespannt auf dieses Album, es hat eine neue raffinierte Energie. Wie immer spiele ich die Elektronik, Mike Brown den Kontrabass und Joshua Trinidad die Trompete. Im Spätsommer erscheint bei Audiobulb Records eine neue Ümlaut-Veröffentlichung, die ich auch gerne mit allen teilen möchte. Mehr dazu später. Diesen Sommer werde ich mit Michel Mazza beginnen, ein neues OdNu + Ümlaut-Album aufzunehmen. Das haben wir erst vor ein paar Tagen beschlossen. Unser im Februar veröffentlichtes Album „Abandoned Spaces“ war ein großer Erfolg und wir freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit. Wie immer wird es auch im Jahr 2024 einige Überraschungen geben, also bleibt dran.</p>
<p>Interview und Übersetzung: U.S. &amp; A. Kaudaht</p>
<p><strong>@ Ümlaut @ <a href="https://umlaut.work/">Work</a> | <a href="https://umlaut.bandcamp.com/">Bandcamp I</a> | <a href="https://ab-umlaut.bandcamp.com/">Bandcamp II</a> | <a href="https://soundcloud.com/jeffdungfelder">Soundcloud</a> | <a href="https://vimeo.com/user12275986">Vimeo</a> | <a href="https://www.instagram.com/jeffdungfelder/">Instagram</a></strong></p>
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		<title>I desire to hear the unexpected in ways that excite me: An Interview with Jeff Düngfelder a.k.a. Ümlaut</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2024 06:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In recent years, the name Ümlaut has become increasingly prominent on the widely ramified map of experimental and ambient electronic music. Behind the name is the Chicago-born composer and sound artist Jeff Düngfelder, now, after some years in California, based &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/16/i-desire-to-hear-the-unexpected-in-ways-that-excite-me-an-interview-with-jeff-dungfelder-a-k-a-umlaut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-11.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40029" title="Jeff in the studio 1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-11-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In recent years, the name Ümlaut has become increasingly prominent on the widely ramified map of experimental and ambient electronic music. Behind the name is the Chicago-born composer and sound artist Jeff Düngfelder, now, after some years in California, based in the north-east of the USA, whose roots lie in visual arts, design and sound design and who, after several years in areas of applied creativity, can now <span id="more-39977"></span>concentrate on his own artistic visions, because perseverance sometimes pays off. These ideas and visions give rise to albums of playful, predominantly digitally produced subtlety &#8211; in addition to moving and still images, which represent a completely unique but by no means isolated pillar in his work &#8211; where you always have the feeling of accompanying an explorer on his voyages of discovery. The open-ended curiosity, the excitement about the result of a musical search, is one of the essential programmatic principles in Düngfelder&#8217;s work, in which silence always forms the framework, the potentiality from which very different things can emerge. We talked with the artist about all this, about the role of memory in his music, about his collaborations and much more in the following interview.</strong></p>
<p><strong><a title="Ich möchte das Unerwartete auf eine Weise hören, die mich begeistert: Interview mit Jeff Düngfelder alias Ümlaut" href="http://africanpaper.com/2024/03/16/ich-mochte-das-unerwartete-auf-eine-weise-horen-die-mich-begeistert-interview-mit-jeff-dungfelder-alias-umlaut/">German Version</a></strong></p>
<p><em><strong>Over the past decade you have produced a lot of music mainly under the artist name Ümlaut, then you also create images and films. Can you tell us something about your beginnings? Did you come to your artistic work through formal training or were there other types of inspiration?</strong></em></p>
<p>I graduated art school years ago, with a degree in photography and illustration. But the reality of the working world made me realize how difficult it was to get a paying job within the creative areas I was interested in. Then I discovered graphic design. That was a field where I could actually make a living and, for the most part, enjoy the work. It paid the bills. As a backdrop to all that, my real inspiration was always music and album cover art. Like most artists, I wanted make art that had meaning for myself, not just for the commercial world. So I worked on my personal endeavors after my day job and on weekends. Fortunately, I’m now in a position to focus on my musical and visual projects full time.</p>
<p><em><strong>Were there some specific influences or a community that were particularly formative for you?</strong></em></p>
<p>Electronic and experimental music has had the biggest impact on me over the years. Some of the artists I follow, and which immediately come to mind, include: Brian Eno, Hans-Joachim Roedelius, Carsten Nicolai, Geir Jenssen, Bill Nelson, Ryuichi Sakamoto. Specific record labels include: 12K, Audiobulb, City Centre Offices, EMIT, Expanding Records, LINE, Morr, Raster-Noton, Touch. But, in reality, there are too many artists to name this space. Other influences for me are Nature, and what the Japanese call Forest Bathing, abstract painting, inner reflection and meditation, and a heightened awareness and openness to the world around me.</p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/742296214?h=7be4cf9818" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<p><a href="https://vimeo.com/742296214">01 Field of vision</a> from <a href="https://vimeo.com/user12275986">Jeff Dungfelder</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><em><strong>Do you regard your visual and your sound works as a unity, or do they each stand for different things you like to express?</strong></em></p>
<p>For me, sound and vision have become one. They intertwine and highly influence each other. Specific examples would be my two albums, MUSIQUE DE FILM and MUSIQUE DE FILM II. For both these albums, I first created short films without sound. After that I composed the music. During the past several years I worked a lot with silence and created silent films. These silent visuals help me to reveal/discover the relationship between the silence and music. Which is why I often regard my music as memory recordings. I let the silence reveal the music to me through memory. When I start a visual or musical project, I enter the space open-mindedly. There is no preconceived idea or structure. Instead, I am an explorer seeing what I can find. This process is in communion with my interest in abstract painting. Seeking to reveal what is inside and not outside oneself.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3476068210/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Just recently you produced an album, or in the words of Audiobulb, a tone poem named &#8220;Abandoned Spaces&#8221; with your fellow sound artist Michel Mazza aka OdNu. The result was more reminiscent of the work of a wellrehearsed band, which is surprising since you don&#8217;t seem to have known each other for that long. How was the idea of the album born and how was your way of working?</strong></em></p>
<p>It was very informal. We had been chatting back and forth for about a year regarding the possibility of working together. I believe we both admired and respected one another’s music and tastes, and wondered what might come of a collaboration. So we decided to exchange some recordings back and forth to see what happened. It was a very organic process, with no talk about achieving anything. It sort of came together naturally. Pretty magical actually. In a way the music took on a life on its own. I think we were tuned into each other, which was why the compositions just flowed. Before we knew it, we had enough tracks for an album.</p>
<p><em><strong>The album is about abandoned spaces, places and scenes. What fascinated you about the subject, and are there certain forms of abandonment that inspired you to create the work?</strong></em></p>
<p>The title Abandoned Spaces actually came from some of Michel’s recordings. We were both drawn to the concept. I think it was a good definition of what was happening in the music as it began to reveal itself. As I said above, it felt so natural. Ideas and relationships with sounds that just magically fit together. Everything complimented everything else. A very unique thing was happening. Nor until after the music was completed did we actually discuss our mutual attraction for abandoned places.</p>
<p><em><strong>Do you think that there is or could be an idea of abandonment that differs from the desolate connotation of the term in our culture? I also ask because I find the music on the album very warm and alive, as if it fills the abandoned spaces with the presence of something again&#8230;</strong></em></p>
<p>Well, from my point of view, these abandoned spaces, places and sceneries are full of life, full of energy. Energy waiting to be discovered. Nothing is really empty. When exploring silence and stillness it’s possible to go deeper, to go beyond the visual (the desolate connotation of the term as you mentioned) and let the creativity reveal itself. Personally, I empty myself as much as possible of my thoughts and preconceptions and let things happen. All of this is an act of discovery. In my visual art I’ve always been drawn to empty scenes. I lived in California for most of my life and fell in love with wide open dessert spaces. Abandoned buildings and spaces were like a magnet to me. Things that are very warm and alive, as you described the music.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-21.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40030" title="Jeff in the studio 2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Jeff-in-the-studio-21.jpg" alt="" width="3165" height="2374" /></a></p>
<p><em><strong>Some of the passages on the album have a slightly jazzy colouring. Did that emerge from the atmosphere that was created, or did you already have such a style in mind?</strong></em></p>
<p>Working with the attitude of “let’s see what happens,” always amazes me. There was no style in mind at all. Just an openness to exploration. Only during these past few years have I gotten to the point where I totally trust my instincts. To me, making visual and sound art is a intuitive experiment. Because I never know where it is going, I’m pleasantly surprised at what develops. That being said, I do like jazz. In my group Intelligent Life, we explore electronic sounds with jazz and downtempo elements. So the jazzy colouring you’ve mention is in the back of my mind somewhere.</p>
<p><em><strong>To what extent would you say the instrumental equipment is a co-originator of the structures and sounds? Do you experience the work with sound sources as kind of a dialogue?</strong></em></p>
<p>All along I’ve been interested in the juxtaposition of sounds, of exploring what happens when you combine the unexpected. Before my move from California to New York, I sold all of my keyboards and rhythm machines and focused on exploring a purely digital method in the computer using sound samples. I think the combination of software, audio samples and field recordings does create its own dialogue in this digital atmosphere. But then I expand upon that further by manipulating these structures and sounds. I manipulate everything: stretching, bending, chopping, distorting, processing, just to see what happens. Then I juxtapose and weave these elements together in this cut and paste environment. So yes, I am having a conversation with these sounds in my work.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1657515207/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Your new solo album &#8220;Half the Speed of Light&#8221; is at a large scale an album about memory and the processes of remembering with all their strange logics, time structures and unpredictabilities. In my impression you depicted memories as sort of an archive which is hard to deal with and yet very worthwhile to use. What is it that fascinates you in these processes?</strong></em></p>
<p>I feel everything is connected. It’s almost as if the music has a way of pulling many various elements from a sort of collective memory. And, yes, in my music and visual work, I have a huge archive to pull from. And often this pulling or selecting is totally random, but I have trust in the process. For instance in my recent album “Everything in its own place,” I set up a random system of chance in the selection of sounds for the entire album. The album has twelve tracks. To begin with I created twelve folders and into each I added fifty to one hundred samples. Like in a game, I created certain rules &#8211; such as, I only used the sounds in that individual folder for that individual track. Then I imported those sounds into Logic Pro and, amazingly, after a lot of experimentation, a song came to life. I have no conception of what I want or like until I actually hear it. So, again, there is no preconceived concept, just exploration.</p>
<p><em><strong>In a way, memory processes could also be understood as very tragic and painful events in which a lot of precious things are lost and a battle against forgetting takes place, which you ultimately have to lose at some point. In your music, however, the labyrinths of remembering and forgetting sometimes come across as very playful. Do you see it similarly, and if so, is the serenity and acceptance in dealing with memories also the result of a personal development?</strong></em></p>
<p>Yes, my music is very playful. I am having fun. We allstruggle with our own personal issues and yet personal development is ongoing. I don’t think it is necessarily about forgetting. Perhaps, it’s more about acceptance. I think that once you accept the way things are, the reality of things, life becomes so much easier and even joyful. And I find extreme joy in music and art. This quote by Chien-chih Seng-ts&#8217;an, Third Zen Patriarch [d. 606 AD] is one I like: The Way is perfect like vast space where nothing is lacking and nothing is in excess. Indeed, it is due to our choosing to accept or reject that we do not see the true nature of things. Be serene in the oneness of things and such erroneous views will disappear by themselves.</p>
<p><em><strong>One thing that I really enjoy in many of your works is that one almost never can guess how the narrative of a composition will go on and which directions it will take, but at the same time it&#8217;s never harsh and irritating. Do you deliberately search for such a goal, or does it rather happen due to the way you perceive the world?</strong></em></p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/345466613?h=237240f655" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<p><a href="https://vimeo.com/345466613">Breathing</a> from <a href="https://vimeo.com/user12275986">Jeff Dungfelder</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>There are many harsh sounding music works out there that I respect, but they’re not something I would go back to for pleasure. Ultimately I make the kind of music that I want to hear. I desire to hear the unexpected in ways that excite me. I mentioned Hans-Joachim Roedelius before, because he is an example that I strive towards in creating unexpected beauty. Over the years I have been lucky to discover that doing what you really love, just for yourself, is what matters. Listeners might enjoy and relate to it because it involves real sharing, the sharing of oneself.</p>
<p><em><strong>Yet &#8220;Half the Speed of Light&#8221; is about the processes of remembering, it also tells about the journeys across the globe you have taken over the years. This reminds us that you also have an album about “Vasco da Gama”, the Portuguese sailor and explorer of the 15th and 16th centuries. Is traveling and discovering new places a passion of yours, independent from your art and music?</strong></em></p>
<p>It is, for sure. I love traveling and discovering new places off the beaten path. I think all my experiences, particularly exploring the vastness of the southwestern United States, have greatly enriched my creative life and is in sympathy with the openness and emptiness mentioned here earlier. My first album “Vasco da Gama” was my first step in envisioning a richly layered experience of reflection and discovery.</p>
<p><em><strong>How do you practice the discovering new things (which doesn&#8217;t necessarily have to be limited to places, but can also include all kinds of ideas)? Do you tend to let things push you, or are there also movements that are very purposeful?</strong></em></p>
<p>Mostly through reading and listening to lots of new music. My radio show Listening Pearls on <a href="https://www.mixcloud.com/camp_fr/">CAMP Radio</a> gives me the opportunity to listen and hear what’s new and pass that along to my listeners through the unique 2 hour mix I create. This is a project I really enjoy. For years I’ve been exploring new sounds non-stop. Platforms like FaceBook and Instagram provide an incredible connection to great artists and their music, a never-ending source of inspiration. I visit art museums and galleries as often as possible. Conceptual modern art has a way of opening up your mind to new ways of perceiving the world. Recent visits to MASS MoCA, Dia Beacon and Magazzino Italian Art Foundation have been very fulfilling.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Field-recording-in-California-20241.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40031" title="Field recording in California 2024" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/Field-recording-in-California-20241.jpg" alt="" width="3165" height="2373" /></a></p>
<p><em><strong>You probably moved from New York City to rural Connecticut several years ago. We can well imagine that the new environment affects your creativity in very different ways. Are you very interested in the stimuli of your environment and are there many other things that inspire you now?</strong></em></p>
<p>I loved living in New York City for the 13 years I was there, but something happened during the pandemic. I began longing to be closer to nature. During that abnormal time you couldn’t do anything or go anywhere on impulse or otherwise. We took many drives out of the city seeking the peacefulness of nature. After lockdown we knew it was time to move. I’ve been in Connecticut now for 2 1/2 years. At times, I do miss the energy of NYC. But communing with nature on a regular basis has provided a whole new realm of inspiration. It has also provided studio space to work in. In NYC I worked in a foyer.</p>
<p><em><strong>Does the change of location also create a distance &#8211; in whatever way &#8211; from music communities? Or does it play a subordinate role due to digital communication?</strong></em></p>
<p>I am finding out that having a large, quiet studio space and more time to work outweighs the need for physical proximity to a music community. Lots of live music is happening one hour north or one hour south of us, so not that far away. And NYC is a three hour drive away. I also love the online music community on Instagram. So many great friendships have developed there.</p>
<p><em><strong>In various of your releases, especially in &#8220;Same But Different&#8221;, one encounters allusions to Buddhist teachings, especially from the Mahayana tradition. Do these teachings (and practices based on them) play an important role in your life and work?</strong></em></p>
<p>I consider myself to be a spiritual, philosophical, but not necessarily, religious person. I have studied Yogic, Buddhist and Zen teachings for a long time, but I don’t follow any one, specifically. I try to implement meaningful elements from all of these disciplines and strive to be a better person. So you could say they play an important role in my life and aid me in my creativity and exploration of emptiness. Meditation is a big help. I find a calm empty state is the best way to let one’s creativity surface out of the silence.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1492534673/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Are there any new projects that you have already started or planned that you would like to tell us about?</strong></em></p>
<p>Yes. I have a new Intelligent Life album coming out soon called “Analogies”. The music is completed and I’m just finishing up some marketing materials. I am very excited about this album. It has a new refined energy about it. As usual, I’m on electronics, Mike Brown is on contrabass and Joshua Trinidad is on trumpet. In late summer I have a new Ümlaut release coming out on Audiobulb Records, which I am also excited to share with everybody. More on that later. This summer I will start recording a new OdNu + Ümlaut album with Michel Mazza. We decided this only a few days ago. Our Abandoned Spaces album that was released in February has been a great success and we’re excited to be working together again. As always there will be some surprises coming up in 2024, so stay tuned.</p>
<p>Interview: U.S. &amp; A. Kaudaht</p>
<p><strong>Ümlaut @ <a href="https://umlaut.work/">Work</a> | <a href="https://umlaut.bandcamp.com/">Bandcamp I</a> | <a href="https://ab-umlaut.bandcamp.com/">Bandcamp II</a> | Soundcloud | <a href="https://vimeo.com/user12275986">Vimeo</a> | <a href="https://www.instagram.com/jeffdungfelder/">Instagram</a></strong></p>
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