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	<title>African Paper &#187; Joe Talia</title>
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		<title>SENYAWA / LAWRENCE ENGLISH / AVIVA ENDEAN / PETER KNIGHT / HELEN SVOBODA / JOE TALIA: The Prey and The Rulers</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2022 06:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte der kreativen Freundschaft von Lawrence English und dem Duo Senyawa bietet Stoff für eine umfangreiche Erzählung. Vor gut zehn Jahren trafen sich die Musiker zum ersten Mal auf dem MonaFoma-Festival im australischen Hobart, wo der aus Queensland stammende &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/19/senyawa-lawrence-english-aviva-endean-peter-knight-helen-svoboda-joe-talia-the-prey-and-the-rulers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/RM4196_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-31709" title="Print" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/RM4196_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Geschichte der kreativen Freundschaft von Lawrence English und dem Duo Senyawa bietet Stoff für eine umfangreiche Erzählung. Vor gut zehn Jahren trafen sich die Musiker zum ersten Mal auf dem MonaFoma-Festival im australischen Hobart, wo der aus Queensland stammende English die aus dem Nachbarland Indonesien stammende Band auf der Bühne sah und merklich beeindruckt war. <span id="more-31708"></span></p>
<p>Es dauerte bis in die Jahre der Pandemie, dass die Musiker gemeinsame Ideen entwickelten. Lawrence und sein Freund Peter Knight &#8211; seines Zeichens Trompeter und Tape-Musiker &#8211; kontaktierten die Senyawa-Masterminds Rully und Wukir, zuerst v.a., um sich über die Lage im Nachbarland zu erkundigen. Bald jedoch brachte der Austausch interessante Ideen zutage, in denen es sich u.a. um eine Reihe von mit Rully und Wukir bekannten Instrumentenbuern handelte, die &#8211; wie einige handyvideos zeigten &#8211; aus ungewöhnlichen Materialien, die nicht selten aus fast beliebig erscheinenden Abfallgegenständen, ungewöhnliche Klangerzeuger herstellten. Auch um diesen von den Umständen des Jahres 2021 besonders in Mitleidenschaft gezogenen Künstlern eine Unterstützung zukommen zu lassen, beschlossen die mittlerweile vier Musiker, aus den Sounds dieser Geräte eine neue Musik zu komponieren. Von Lawrence&#8217; Seite kamen noch Helen Svoboda (Stimme und Kontrabass), Joe Talia (Drums) und Aviva Endean (Flöte und Klarinette) hinzu, und bald erwuchs aus dem mehrfach hin und hergeschickten und immer wieder ergänzten Material das vorliegende Album, auf dem Senyawa und English als Einheit den Nukleus bilden.</p>
<p>Es wäre sicher eine Herausforderung, ohne Hintergrundwissen eine Vermutung über die verwendeten Klangquellen anzustellen. Der Opening Track &#8220;Mangsa dan Penguasa (The Prey and The Rulers)&#8221; startet als dunkle, undefinierbare Dröhnung, aus deren Rumoren bald schwerer Atem an die Oberfläche dringt, so mühsam, als wäre die Luft eine Last. Trotz des Leibvollen schwingt auch etwas Monströses mit, das sich bald in bedrohlichem Raubtierknurren bestätigt, während ein infernalischer Wind, der sich im Verlauf als eines der leitmotive erweisen wird, über die Klanglandschaft braust. Heulende Wölfe, folklastig anmutende Melodiefragmente, diffuse menschliche Stimmen und einiges mehr, lassen hier eine ahnungslose Zwiespältigkeit aufkommen, die immer die Aussicht auf Relief enthalten mag,aber niemals zu viel verspricht.</p>
<p>Die beiden kürzeren Tracks &#8220;Perburuan (The Hunt)&#8221; und &#8220;Perjamuan (The Supper)&#8221; lassen zunächst Spannung &#8211; nervöse Percussion vor seltsam ziehenden Sounds verweigern eine Eskalation, die sich stets in Aussicht stellen &#8211; und danach Hypnotik &#8211; fast grooviges maschinelles Knarren, das nur Swobodas Säuseln im Wind zu besänftigen weiß &#8211; walten. Das lange, finale &#8220;Memangsa Penguasa (The Prey on Rulers)&#8221; greift wieder beinahe zyklisch auf den Opener zurück und startet mit einem trockenen Wind, der in der einen oder anderen Art dem ganzen Stück die Bewegung vorgibt. Dieser Wind lässt zahlreiche Details vorbeiwehen: leises Knacken, Gesänge solo und im Chor, Beckensäuseln und ein hechelnder Takt, klingelnde Glöckchen, Zittern und Bibbern und plötzlich ein einsamer Donnerschlag. Doch auch wenn die Musik sich zwischendrin immer mal in die Systole leiserer Gefilde zurückzieht, ist eine Steigerung kaum zu überhören, wenn man sich irgendwann in einer aggressiven Kundgebung wiederfindet und ein infernalisches Rauschen bis fast zum gemurmelten Schlusstel die Oberhand behält.</p>
<p>Dieses Finale demonstriert eine Offenheit, die hoffnungsvoll stimmt auf weitere Ideen, gleichwohl die Stimmung hier so endzeitlich anmutet wie das Lebensgefühl, dass die Menschen in vielen Regionen vor noch nicht allzu langer Zeit für eine Weile beschlich. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Room40</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2091452426/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/1hXrtFHi_3E" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Thomas Ankersmit und Joe Talia im Berliner KM28</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 03:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Joe Talia]]></category>
		<category><![CDATA[KM28]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Ankersmit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Größen der elektronischen Musik spielen am 18. September je ein Soloset in der ganz schlicht nach sich selbst benannten Adresse in Berlin-Neukölln. Den Auftakt macht Joe Talia, der für seine oft üppigen Arrangements auf der Basis von Tape Machines &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/09/17/thomas-ankersmit-und-joe-talia-im-berliner-km28/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Größen der elektronischen Musik spielen am 18. September je ein Soloset in der ganz schlicht nach sich selbst benannten Adresse in Berlin-Neukölln. Den Auftakt macht Joe Talia, der für seine oft üppigen Arrangements auf der Basis von Tape Machines und analogen Synthies unter Verwendung von bearbeiteten Feldaufnahmen und gesampleten Instrumenten bekannt ist. Im Anschluss spielt Thomas Ankersmit ein Set mit Serge Modular-Synthie.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/ankersmittalia.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22422" title="ankersmittalia" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/ankersmittalia.jpg" alt="" width="2048" height="2048" /></a><span id="more-22421"></span>Freitag, 18.09.2020<br />
Einlass: 19 Uhr<br />
KM28<br />
Karl-Marx-Straße 28<br />
12043 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/781676412587413/"><strong>Event @ Facebook mit Links und Reservierung</strong></a></p>
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		<title>OREN AMBARCHI: Hubris</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2016 07:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stephen O’Malley]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dem ersten Eindruck erscheint das Album „Hubris“, das Oren Ambarchi mit Hochkarätern wie Arto Lindsay, Jim O&#8217;Rourke, Joe Talia, Ricardo Villalobos und Keith Fullerton Whitman aufgenommen hat, wie ein äußerst strenges Werk, und dieser Eindruck bleibt über weite Strecken &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/12/24/oren-ambarchi-hubris/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/orenambarchihubris.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13144" title="orenambarchihubris" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/12/orenambarchihubris-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf dem ersten Eindruck erscheint das Album „Hubris“, das Oren Ambarchi mit Hochkarätern wie Arto Lindsay, Jim O&#8217;Rourke, Joe Talia, Ricardo Villalobos und Keith Fullerton Whitman aufgenommen hat, wie ein äußerst strenges Werk, und dieser Eindruck bleibt über weite Strecken bestehen: Einfache rhytmische Muster dominieren den ganzen, noch eher sauber klingenden ersten Teil und verändern sich nur langsam über einen größeren Zeitraum hinweg, werden dichter, griffiger, neue Elemente kommen mit der Zeit dazu, doch an der Basis<span id="more-13143"></span> gilt de nova da capo.</p>
<p>Nach „Sagittarian Domain“ und dem abstrakteren „Quixotism“ bildet Hubris den dritten Teil einer Reihe an Kollaborationen, bei denen Ambarchi altgediente musikalische Muster aus Elektronik und Rock auf ihre basalen Strukturen herunterbricht, um ihnen in einer Verbindung aus Wiederholung und Steigerung eine andere, ungewohnte Dynamik zu geben.</p>
<p>Das wie der Vorgänger in drei Abschnitte unterteilte „Hubris&#8221; nimmt seinen Ausgangspunkt laut Label in der Zeit ab den späten 70ern, als Disco und New Wave der Popmusik auf recht unterschiedliche Art neue Rhythmen gaben, eine der Hauptinspirationsquellen war wohl Wang Chungs Musik zum William Friedkin-Film <em>To Live and Die in L.A.</em>. Man kann diese Referenzen in den knapp zwanzig Minuten des ersten Tracks noch etwas deutlicher heraushören, insgesamt aber verselbstsändigen sich die Stücke so sehr, dass von diesen Bezügen allenfalls eine vage Ahnung bleibt, und selbst der Opener mit seinen vielfach bearbeiteten Gitarren und den Sounds, die nach Bläsern und Cembalo klingen, bildet ein derart eigenes System, dass gegen Ende allenfalls die perkussive Elektronik die Referenz am Leben erhält.</p>
<p>Das zweite Stück ist mit seinen knapp zwei Minuten ein merkwürdig zweigeteiltes Interludium, bei dem sich Gitarrenpicking, mehrschichtige Bassspuren und halb verstecktes Stimmengemurmel überlappen. Dagegen ist das finale Stück wieder ähnlich dem Opener gestrickt und mit seiner organisch klingenden Drumarbeit &#8211; Elektronisches von Villalobo trifft hier auf die Schlagwerke von Joe Talia und Will Guthrie &#8211; ein Highlight an exaltiertem Groove.</p>
<p>In die hypnotischen Rhythmen zwischen Mid- und Uptempo kann man allerhand hineindeuten, aber mir erscheinn sie längst nicht so ethnolastig, wie von manchen Kollegen behauptet, schaffen mit den verzerrten Gitarren, die sich erst durch noch eher behutsames Kratzen ankündigen und schon nach kurzer Zeit eine wahre Fuzzorgie lostreten, eine immer unberechenbarere Entgrenzheit, bei der man, gibt man ihrer Sogwirkung nach, sehr leicht übersehen könnte, dass auch hier &#8211; unter chaotischen Synthieschnipseln, plötzichen Rocksoli und chaotischer Ekstase &#8211; die repetitive Struktur gewahrt bleibt. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://editionsmego.com/">Editions Mego</a></strong></p>
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