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	<title>African Paper &#187; Joel Lane</title>
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		<title>JOEL LANE: The Anniversary Of Never</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2015 05:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Lane]]></category>
		<category><![CDATA[Swan River Press]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den jüngeren Autoren der weird fiction scheint der 2013 relativ jung verstorbene Joel Lane ein Chronist der Versehrten, ein Archivar des Verlusts zu sein: „Personal loss is an important literary theme and one that I return to quite often“ &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/09/05/joel-lane-the-anniversary-of-never/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/the-anniversary-of-never.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10835" title="the-anniversary-of-never" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/09/the-anniversary-of-never.jpg" alt="" width="150" height="226" /></a>Unter den jüngeren Autoren der<em> weird fiction</em> scheint der 2013 relativ jung verstorbene Joel Lane ein Chronist der Versehrten, ein Archivar des Verlusts zu sein: „Personal loss is an important literary theme and one that I return to quite often“ sagte er in einem<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://africanpaper.com/2013/03/16/personal-loss-is-an-important-literary-theme-and-one-that-i-return-to-quite-often-interview-with-joel-lane/"> Interview</a></span>, das ich vor zwei Jahren mit ihm führte. Wenn in (s)einem in The Socialist veröffentlichten Text über Noir-Romane Lane davon spricht, dass es sich bei diesen Texten um „literature of despair, paranoia and alienation” handle, dann kann man das zumindest partiell auch als eine Beschreibung seiner Literatur(en) verstehen. <span id="more-10813"></span>Literaturen deshalb, weil Lane sowohl Genre-Kurzgeschichten als auch gemeinhin als Mainstreamliteratur bezeichnete Romane verfasst hat, wobei gerade im Fall von Lane deutlich wird, wie artifiziell und willkürlich solche Trennungen oftmals sind. So finden sich z.B. in der posthum publizierten Sammlung <em>The Anniversary of Never</em> -seine fünfte Zusammenstellung unheimlicher Texte- zentrale Motiv(komplex)e, die sich in fast allen Werken des Briten finden. Auch sind intertextuelle Verweise vorhanden: So wird etwa in der hier enthaltenen Geschichte „Crow&#8217;s Nest” auf die (fiktive) Band Triangle verwiesen, deren Schicksal Lane in dem Roman<em> From Blue To Black</em> extensiv thematisierte.</p>
<p>Vergangenes Jahr brach eine kleine Kontroverse aus, nachdem der oftmals etwas rechthaberische Lovecraft-Experte S. T. Joshi eine Zusammenstellung eines anderen Autoren u.a. deswegen kritisierte, weil dieser Poes Konzept des „unity of effect” nicht beachten würde. Das ist ein Vorwurf, den man Joel Lane wahrlich nicht machen kann. Er ist ein Meister der Konzentration, was sich auch (aber natürlich nicht nur) in seiner Fokussierung auf die kurze Form widerspiegelt: Die Geschichten in <em>The Anniversary Of Never</em> sind meistens um die zehn Seiten lang &#8211; Seiten, auf denen er ein Panorama der Versehrten, der gescheiterten und scheiternden Beziehungen entfaltet. Für viele seiner (nicht nur hier versammelten) Geschichten wählte Lane die Großstadt als Setting, dabei sollte man allerdings nicht denken, er sei ein Verherrlicher des Dörflichen: <a href="http://africanpaper.com/2013/03/16/personal-loss-is-an-important-literary-theme-and-one-that-i-return-to-quite-often-interview-with-joel-lane/">„There are problems anywhere you live, and I don’t assume small-town or village life to be idyllic. “</a></p>
<p>Lane verzichtet weitgehend auf abgegriffene und (schon lange) erschöpfte Topoi unheimlicher Literatur; wenn man will, so kann man in der klaustrophobischen Geschichte „After The Fire”, in der es u.a. um eine missbräuchliche Beziehung geht, Spuren des Vampirmythos sehen, aber genauso lassen sich die Ursachen für die psychischen wie physischen Spuren, die ein anderer Mensch hinterlässt, auf einer ganz profanen menschlichen, <em>allzu</em> menschlichen Ebene verorten. Die Originalität Lanes zeigt sich auch in einem anderen Text: Gerade im angloamerikanischen Raum leidet <em>weird fiction</em> meines Erachtens oft an der Vielzahl von Tribute-Anthologien, die nicht alle so gelungen wie z.B. dieser jüngst veröffentlichte<a href="http://sarobpress.blogspot.de/2015/03/romances-of-white-day.html"> Machenband </a>sind, sondern sich oftmals in der tausendsten (scheinbaren) Hommage an den Einsiedler von Providence erschöpfen. „Sight Unseen“, die Geschichte, mit der <em>The Anniversary of Never</em> eröffnet wird, erschien ursprünglich in einer Anthologie namens <em>Lovecraft Unbound</em>. Lane hat aber keine Veranlassung verspürt „unaussprechlichen Kulten“ [sic] zu beschwören oder Namen voller Konsonantencluster zu erfinden, stattdessen gelingt es ihm eine beängstigende Geschichte über Verlust zu verfassen, die dennoch nah an Lovecraft ist. Hatte noch Reggie Oliver in seiner Geschichte „Flowers of the Sea“ das Grauen der Demenz im Rahmen einer unheimlichen Geschichte behandelt, so präsentiert Lane in der Geschichte „Midnight Flight“ einen Protagonisten, der mit den lapidaren Zeilen „Paul Cooksey remembered the book&#8217;s title on the same day that he forgot where he lived.“ eingeführt wird. Seine Erinnerungen verwandeln sich in „a ragged pattern of darkness“ und der Versuch einer Horroranthologie habhaft zu werden, derer er sich aus seiner Kindheit erinnert, scheint seine letzte (fast möchte man sagen natürlich <em>vergebliche</em>) Hoffnung zu sein. In der Titelgeschichte gelingt es Lane auf nur fünf Seiten einen Protagonisten immer mehr der Realität zu entfremden: „Things are missing all the time. Turning black. And I&#8217;m getting memories that are the same. Not real memories. Just things blackened. Burned. But more real than what I can remember.“ Das Perfide ist, dass gegen Ende der Anschein erweckt wird, dass der Protagonist es selbst war, der dazu beigetragen hat, dass sich seine Erinnerungen verlieren: „What I sold you&#8230;if there was a way back and I could sell it to you, I&#8217;d make you a deal. But there just isn&#8217;t one […] Once you get into the business of forgetting, you can&#8217;t cherry-pick what to lose and what to hold onto.“ In „Alll the Shadows“ dagegen heißt es: „Memory is an infection: you can pass it on, but you can&#8217;t get rid of it.“ Trost klingt anders.</p>
<p>Lanes Stil ist präzise, Metaphorik wird gezielt eingesetzt. Suchte man nach einem zentralen Bild, das die Stimmung von <em>The Anniversary of Never</em> zusammenfasst –einer Sammlung, in der Geschichten versammelt sind, „concerned with the theme of the afterlife […] and the idea that we may enter the afterlife before death, or find parts of it in our world“ – so ließe sich das Wort „Asche” nennen, das in einer Reihe der Geschichten vorkommt: „But the new leaves were prematurely dead, hanging from the twigs like ashes from a bonfire or the tatters of a burnt cloth.” Seine letzte noch zu Lebzeiten veröffentlichte und mit dem  World Fantasy Award ausgezeichnete Sammlung hieß dann auch passenderweise<em> Where Furnaces Burn</em>.</p>
<p>Die (teils katastrophalen) Möglichkeiten der Existenz, des Existierens (mit anderen), die hier vorgestellt werden, lassen einen vielleicht verstehen, wie es gekommen ist, dass Lane sich in den letzten Jahren politisch sehr engagierte -<a href="http://www.thisishorror.co.uk/joel-lane/"> „the conscience of horror“</a> wurde er einmal genannt; eine von ihm (und Allyson Bird) herausgegebene Anthologie namens <em>Never Again</em> versammelte „weird fiction against racism and fascism“. In dem beängstigenden „For Their Own Ends“ (vielleicht Lanes Antwort auf Robert Aickmans wahrscheinlich bekanntesten Text „The Hospice“?) heißt es „Without a voice, you were lost.“, eine durchaus (auch) politisch zu lesende Aussage. Die beängstigende Geschichte „For Crying Out Loud“ präsentiert dem Leser Figuren, die Schreie(n) der Gemarterten und Getöteten hören können. Am Ende heißt es auf die Frage, warum diese Stimmen plötzlich verstummt seien: „I think&#8230;they called. That was all, They called, and nobody answered.“ Lanes Kurzgeschichten sind vielleicht das literarische Äquivalent zu den Songs von (den von Lane verehrten) Joy Division. „Hier ist kein Trost“ möchte man vielleicht einen Autor zitieren, der politisch (und menschlich) sehr weit von Lane entfernt war. Dieser Band sollte (und das ist durchaus Prognose wie Forderung) dazu beitragen, dass Joel Lane so schnell nicht vergessen werden wird.</p>
<p>(M.G.)</p>
<p><strong>Verlag: <a href="http://www.swanriverpress.ie/index.html">Swan River Press</a></strong></p>
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		<title>Personal loss is an important literary theme and one that I return to quite often: Interview mit Joel Lane</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 08:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[H.P. Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Lane]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Ligotti]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den Autoren, die in der jüngeren Vergangenheit originelle Beiträge zur unheimlichen Literatur beigesteuert haben, sticht der in Birmingham lebende Brite Joel Lane aus verschiedenen Gründen hervor. Sein Output ist weder auf ein Genre noch auf eine Gattung festgelegt: So &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/03/16/personal-loss-is-an-important-literary-theme-and-one-that-i-return-to-quite-often-interview-mit-joel-lane/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/joel-lane1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6340" title="joel-lane" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/joel-lane1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Unter den Autoren, die in der jüngeren Vergangenheit originelle Beiträge zur unheimlichen Literatur beigesteuert haben, sticht der in Birmingham lebende Brite Joel Lane aus verschiedenen Gründen hervor. Sein Output ist weder auf ein Genre noch auf eine Gattung festgelegt: So lassen sich seine bisher veröffentlichten zwei Romane <em>From Blue to Black</em> und <em>The Blue Mask</em> tendenziell eher dem Mainstream zuordnen, seine vier Sammlungen mit Kurzgeschichten (<em>The Earth Wire</em> wurde 1994 mit dem British Fantasy Award ausgezeichnet) gehören dagegen zur unheimlichen Literatur; außerdem hat er noch mehrere Lyrikbände veröffentlicht. <span id="more-6299"></span>Im folgenden Interview sprach ich mit Joel Lane u.a. über Motive und Themen seiner Arbeiten und künftige Projekte. In all seinen Äußerungen zeigt sich Lane als ein äußerst belesener und reflektierter Autor. </span></span></strong></p>
<p><a title="Personal loss is an important literary theme and one that I return to quite often: Interview with Joel Lane" href="http://africanpaper.com/2013/03/16/personal-loss-is-an-important-literary-theme-and-one-that-i-return-to-quite-often-interview-with-joel-lane/"><strong>Read the English Version</strong></a></p>
<p><em><strong>Du arbeitest als Journalist, und schreibst auch Lyrik, Kurzgeschichten und Romane. Ich habe mich gefragt, inwiefern der Schreibprozess sich in den jeweiligen Fällen unterscheidet. Die Geschichten in deiner jüngsten Sammlung  </strong></em><strong><a href="http://www.pspublishing.co.uk/where-furnaces-burn-hc-joel-lane-1415-p.asp">Where Furnaces Burn</a></strong><strong></strong><em><strong> wurden über einen Zeitraum von 13 Jahren geschrieben und veröffentlicht. War es von Anfang an klar, dass du einen Zyklus von Geschichten schreiben würdest, die miteinander verknüpft waren  &#8211; sowohl thematisch als auch durch den Protagonisten?</strong></em></p>
<p>Ja, wobei ich einige Jahre gebraucht habe, hauptsächlich Geschichten für diese Serie zu <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/where-furnaces-burn-hc-joel-lane-1415-p2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6356" title="where-furnaces-burn-hc-joel-lane-1415-p" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/where-furnaces-burn-hc-joel-lane-1415-p2-244x300.jpg" alt="" width="244" height="300" /></a>schreiben. Der Gedanke war, Elemente des Roman noir und des Subgenres des okkulten Detektivs zu verbinden. Dadurch hatte ich eine Grundlage, die komplex genug war, um eine ziemlich unterschiedliche Gruppe Geschichten zu schreiben: Es gibt sowohl Geister, mythische Geschöpfe, seltsame Kulte, heilige Relikte und monströse Kreaturen als auch Diebe, Gangster und Killer. Ich wollte Platz für viel thematische und stimmungsmäßige Abwechslung lassen, aber dass ein kumulativer Effekt da war. Es war nicht, als ob man einen Roman schreibt, da mir immer ein, zwei Ideen zur gleichen Zeit kamen und nicht in chronologischer Reihenfolge. Einige der Geschichten sind sehr dunkel, andere etwas bejahender.</p>
<p><em><strong>Ich glaube, eine der ersten Geschichten, die ich von dir gelesen habe, war die Titelgeschichte von </strong></em><strong><a href="http://www.fantasticfiction.co.uk/l/joel-lane/lost-district.htm">The Lost District</a></strong><strong></strong><em><strong>. Gehe ich recht in der Annhame, dass ein wiederkehrendes Thema deiner Geschichten das des Verlusts und Verlierens ist? </strong></em></p>
<p>Wahrscheinlich schon. Da gehören zwei Aspekte zu: persönlicher Verlust und die Idee breiterer sozialer und kultureller Verluste. Der Titel von &#8220;The Lost District&#8221; ist ein Spiel mit den &#8220;verlorenen Städten&#8221; der Pulpliteratur. Insofern deutet er darauf hin, dass der Distrikt einer ist, wo seltsame Einflüsse am Werk sind. Persönlicher Verlust ist ein wichtiges literarisches Thema und eines, zu dem ich ziemlich häufig zurückkehre, aber es kann etwas monoton werden, wenn du das meinst. Die Herausforderung liegt darin, zu verstehen, wie Menschen weitermachen, wie sie überleben &#8211; emotional ebenso wie physisch. Das Leben ist ein Kampf und am Ende verliert man alles. Das steht fest und es macht keinen Sinn es nur zu sagen, man muss zeigen, was es aus den Menschen herausholt.</p>
<p><strong><em>Am Ende deiner Geschichte “Stiff As Toys“ verwendest du das Wortspiel “Man&#8217;s laughter. Manslaughter“. Ist das für dich eine adäquate Zusammenfassung der menschlichen Natur und Verfassung?</em><br />
</strong></p>
<p>Oh nein. Das ist speziell ein Kommentar zu männlicher Gewalt. Und es ist ein unmissverständlicher Kommentar, weil der Erzähler versucht hat auf dramatische Weise eine Aussage zu treffen. Du hast sicher bemerkt, dass er einen bitteren Zug hat. Aber es gibt Geschichten in<em> Where Furnaces Burn</em>, die eine weniger extreme Ansicht der menschlichen Natur zeigen, wie z.B. &#8220;Incry&#8221; und &#8220;Point of Departure&#8221;.Ein Teil des Reizes ein Buch aus Episoden zu schreiben, liegt darin, dass man zeigen kann, dass sich die Perspektive einer Person komplex ist und sich mit der Zeit ändern kann.</p>
<p><strong><em>William Blake hat einst über London geschrieben, dass die Stadt “a Human awful wonder of God!” sei. Wenn man bedenkt, dass in vielen deiner Geschichten eine Stadt als Setting dient und dass die dort geschehenden Dinge oftmals weit davon entfernt sind, angenehm zu sein, würdest du sagen, dass du dem Stadtleben eine gewisse Ambivalenz entgegenbringst? Wie ist es &#8220;im Moloch aufzuwachen&#8221; (um den Titel einer deiner Geschichten zu zitieren)?</em><br />
</strong></p>
<p><strong></strong>Überall, wo man lebt, gibt es Probleme, und ich nehme nicht an, dass das Leben in der Kleinstadt oder auf dem Dorf idylisch ist. Die Phrase &#8220;im Moloch aufwachen&#8221; stammt aus Allen Ginsbergs großem Gedicht &#8220;Howl&#8221; und Ginsberg benutzt Moloch als ein Symbol der Ausbeutung und des Maschinenzeitalers: &#8220;Moloch whose name is the Mind!&#8221; Deswegen ist es nicht nur ein Aufwachen in der Stadt, es ist ein Aufwachen in der Hässlichkeit, die der Kapitalismus und die Mechanisierung der Menschen sind. Man würde die gleiche Hässlichkeit auf dem Land finden, nur in einer anderen Form: industrielle Viehzucht usw. Ich bin ein ziemlicher Stadtmensch, aber versuche nicht die urbane Erfahrung zu idealisieren. Es gibt offensichtlich eine Kehrseite.</p>
<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/Autumn-myth1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6357" title="Autumn myth" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/Autumn-myth1-192x300.jpg" alt="" width="192" height="300" /></a><em>Auch wenn man vorsichtig damit sein sollte, Autor und Erzähler zu verwechseln und auch wenn man nichts über deinen politischen Aktivismus weiß, weisen die Geschichten in The Lost District oder Where Furnaces Burn mehr als deutlich darauf hin, dass die Tories bei den nächstem Wahlen deine Stimme sicher nicht bekommen werden. In deiner Gedichtsammlung</em><a href="http://www.arcpublications.co.uk/book.php?description_id=409"> The Autumn Myth</a><em> gibt es eine Reihe Gedichte, die politisch sind, z.B. “Safe Passage“, um nur eines zu nennen. Du hast in einem Interview gesagt, dass es immer eine <a href="http://litrefsarticles.blogspot.de/2012/04/joel-lane-interview.html">&#8220;Mischung aus äußeren und inneren Realitäten&#8221; </a>gab. War es vom Anfang deiner Kariere klar, dass du dich (im weitesten Sinne) mit politischen Themen auseinandersetzen würdest? Denkst du, dass das politische Klima in den letzten paar Jahren schlechter geworden ist?</em><br />
</strong></p>
<p>Ich bin mir nicht sicher, was du mit &#8220;Kariere&#8221; meinst, aber davon abgesehen ja. Frühe Geschichten wie &#8220;The Foggy, Foggy Dew&#8221; haben politische Themen angesprochen, wenn auch auf ziemlich idealistische Weise. Für mich hat Politik damit zu tun, in welcher Beziehung das Individuum mit der Gemeinschaft zusammenhängt, wie die Gesellschaft geordnet ist, wie die Machtverhältnisse sind und ist somit besonders für Horror- und spekulative Literatur geeignet. Was sich in den letzten Jahren geändert hat, ist, dass die eher linke und reformerische große Partei im Vereinigten Königreich sich einer rechten Agenda verschrieben hat, wodurch eine Riesenlücke in der politischen Führung entstanden ist. Das hat mich dazu gebracht, mich stärker bei der revolutionären Linken zu engagieren und das hat dazu geführt, dass mein Schreiben einen klareren politischen Schwerpunkt hat. Die Lektionen der gegenwärtigen Wirtschaftskrise sind klar: Das kapitalistische System liegt in Trümmern und, wie der <em>Economist</em> zugegen hat, hat Marx Recht bekommen &#8211; entweder arbeitet man damit und beginnt eine Alternative aufzubauen oder man gewühnt sich daran in den Trümmern einer Gesellschaft zu leben. Viel Zorn und Bitterkeit, die momentan verbreitet sind, kommen von Menschen, die erkennen, dass das System versagt hat, die aber nicht mit der Notwendigkeit von etwas anderem zurande kommen. Sie denken, es ist der &#8220;Sündenfall&#8221; und nicht der Zusammenbruch eines Wirtschaftssystems, das erst dreihundert Jahre alt ist. Oder sie denken, dass ein Haufen Technolgie die Gesellschaft umfassend ändern kann, wenn sich tatsächlich alles rückwärts entwickelt. Die Menschen verhungern in den Straßen, das kann man mit Twitter nicht ändern.</p>
<p><em><strong>Ich denke, du hast mehr im Bereich der unheimlichen Literatur gelesen als ich, aber ich habe den Eindruck, dass man Autoren, die versuchen, sich mit sozialen Realitäten auseinanderzusetzen, mit der Lupe suchen muss. War das auch ein Grund dafür die Anthologie </strong></em><strong><a href="http://grayfriarpress.com/catalogue/neveragain.html">Never Again</a></strong><strong></strong><em><strong> zu veröffentlichen? </strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/never-again1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6358" title="never again" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/never-again1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Eigentlich waren die Hälfte der Geschichten in <em>Never Again </em>Neudrucke &#8211; wir wollten einen Korpus zusammentragen, der schon existierte. Weil unheimliche Literatur mit Zeit und Gemeinschaften zu tun hat<em>,</em> ist soziale Realität darin tief verwurzelt und es gibt da ziemlich viel sozial ausgerichtete Arbeiten, ob man jetzt über <em></em>Fritz Leiber, Shirley Jackson, Harlan Ellison, M. John Harrison, Ramsey Campbell, Lisa Tuttle, Dennis Etchison, Graham Joyce, Thomas Ligotti, Joe R. Lansdale ode einige der neueren Autoren, die wir in <em>Never Again</em> drinhatten, spricht. Man kann von unheimlicher Literatur keinen Sozialrealismus erwarten, aber man kann kühne Metaphern, Unbehagen und Ironie erwarten und ich habe den Eindruck, dass das Genre eine reiche Quelle sozialer Kommentare ist. Robert Aickman ist ein herausforderndes Beispiel, weil er brillant, aber auch ziemlich rechts ist und manchmal spendet man dem Schreiben Beifall, während man sich der Botschaft widersetzt. Bei  <em>Never Again</em> wollten wir neue und schon existierende Sachen kombinieren, um zu zeigen, wie die unheimlichen und spekulativen Genres sich mit wichtigen sozialen Themen auseinandersetzen. Zwangsläufig wurden wir dafür kritisiert, zu politisch oder nicht politisch genug zu sein &#8211; aber es war die literarische Agenda, mit der wir am meisten beschäftigt waren. Allyson Bird und ich waren uns absolut bewusst, dass ein Buch mit Geschichten nicht das gleiche macht, wie ein Stand auf der Straße oder eine Demonstration. Wir wollten, dass das Resultat ein starkes Buch ist.</p>
<p><em><strong>In deiner Novelle </strong></em><strong><a href="http://www.pspublishing.co.uk/the-witnesses-are-gone-signed-jhc-by-joel-lane-580-p.asp">The Witnesses Are Gone</a></strong><em><strong> spielen Filme eine große Rolle. Bist du stark vom Kino beeinflusst worden und könntest du dir vortsellen eines Tages ein Drehbuch zu schreiben? </strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/the-witnesses-are-gone-signed-jhc-by-joel-lane-580-p.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6365" title="Lane cov" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/the-witnesses-are-gone-signed-jhc-by-joel-lane-580-p-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a>Im Allgemeinen gefallen mir Horrorfilme nicht so sehr, wie ich mir das wünschen würde. Sie scheinen meistens ziemlich offensichtlich, sogar infantil.  Diejenigen, die mir richtig gefallen haben, sind u.a.  <em>Carnival of Souls, Der Mieter, The Brood, Wenn die Gondeln Trauer tragen, Bis das Blut gefriert, The Blair Witch Project</em>&#8230; Einige kulturell sichere Filme  wie <em>The Monster Club</em> und <em>Plague of the Zombies </em>sind auch effektiv, aber die interessantesten Horrorfilme sind diejenigen, wo man wirklich nicht weiß, was geschieht und man nicht auf Genrekonventionen verlassen kann, die einem Hinweise geben könnten. Diese Art Kino wollte ich in der Novelle hervorrufen &#8211; und die Ähnlichkeit zwischen Kino- und Traumbildlichkeit. Ich habe eine recht visuelle Vorstellungskraft, und was die Figuren in meinen Geschichten <em>sehen</em> ist oft wichtiger als alles andere. Aber ich bin nicht sicher, ob das Kino dafür verantwortlich ist. Ich kann nicht ausschließen, dass ich unter den richtigen Bedingungen ein Drehbuch schreibe, aber momentan steht das nicht auf meiner Agenda.</p>
<p><strong><em>Was kannst du uns zur Rezeption deiner Arbeit sagen? Sind diejenigen, die deine Lyrik lesen, mit deinen unheimlichen Geschichten vertraut? Unterscheiden sich die Reaktionen zu deinen Arbeiten sehr?</em><br />
</strong></p>
<p>Es gibt ein paar Überschneidungen, aber hauptsächlich ist es so, dass meine Romane, Kurzgeschichten und Lyrik  ein unterschiedliches Publikum haben. Vielleicht habe ich mich dahingehend etwas überfordert. Ich habe jedoch in allen Bereichen nette und ermutigende Kommentare bekommen, insofern denke ich, dass mein Versuch mich zwischen Genre- und Mainstreamtexten zu bewegen, nicht komplett fehlgeleitet gewesen ist. Wenn es etwas gibt, das mich aufregt, dann, wenn meine Arbeit (und insbesondere meine Lyrik) als &#8220;wirklichkeitsnaher Realismus&#8221; beschrieben wird, wenn sie das einfach nicht ist. Manche Rezensionen vermitteln einem den Eindruck, dass wir alle in einer Welt von Dr Seuss voller malvenfarbiger Kissen und kleiner knuddliger Sachen leben, einer liebenswerten Welt, und dass jeder, der die Existenz von Hässlichekit und Schwierigkeit einräumt, offensichtlich gestört ist. Was Al Alvarez das &#8220;Prinzip der Vornehmheit&#8221; gennant hat, lebt in der englischen Lyrik fort.</p>
<p><strong><em>Bislang haben sich deine Romane nicht mit dem Übernatürlichen beschäftigt. Denkst du wie Lovecraft und Ligotti, dass die kurze Form für unheimliche Geschichten angemessener ist? Wo ich das gefragt habe, wurde kürzlich erwähnt, dass du an einem <a href="http://twistedtalesevents.blogspot.de/2011/01/joel-lane-interviewed-by-david.html">&#8220;übernatürlichen Horrorroman, der in Black Country angesiedelt&#8221;</a> ist. Kannst dazu ein paar Worte sagen?</em><br />
</strong></p>
<p>Eigentlich hat sich mein erster Roman mit dem Übernatürlichen beschäftigt, es war nur nicht der Hauptfokus. Es gab ein Geistergeschichtenelement, aber man konnte da auch drüber weglesen und das würde das Buch nicht für einen verderben. Ich denke, im Bereich der unheimlichen Literatur gibt es mehr großartige Kurzgesdchichten und Novellen als Romane. Es ist ziemlich schwierig, einen wirklich effektiven übernatürlichen Horrorroman zu schreiben &#8211; einer, wo das Übernatürliche ein zentrales Thema ist und nicht nur ein Teil des Plots. Die Kurzgeschichte scheint die natürlichste Form für unheimliche Literatur zu sein, denn diesen Schritt in eine visionäre Landschaft kann man schwer aufrechterhalten. Die meisten Horroromane objektivieren das Übernatürliche auf wenig originelle Weise, damit es Teil der Ausstattung des Romanschreibens ist &#8211; es wird wie alles andere. Aber der Punkt ist eben, dass es ganz anders als alles andere ist. Was meinen geplanten übernatürlichen Roman anbelangt, so gab es da für eine Weile Pläne, aber ich habe nie richtig angefangen und ich habe die Kurzgeschichte &#8220;The Messenger&#8221; geschrieben. Ich muss einfach lernen nicht über Pläne als Arbeiten, die im Entstehen begriffen sind, zu reden. Aber ich hoffe, eines Tages einen übernatürlichen Horrorroman zu schreiben.</p>
<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/puppet-cover3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6383" title="puppet-cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/puppet-cover3-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><em>Du hast gerade etwas zu der Anthologie </em><a href="http://www.ligotti.net/showthread.php?t=6866">The Grimscribe’s Puppets</a><em> beigesteuert. Du hast einmal gesagt: <a href="http://www.ligotti.net/archive/index.php/t-3450.html">“In Hochform ist Ligotti ein echter Humanist.&#8221;</a> Welchen Ansatz hast du gewählt, um Ligotti die Ehre zu erweisen? </em></strong></p>
<p><strong></strong>Es ist besser, wenn ich nicht versuche meine Geschichte zu erklären, bevor die Leute sie sehen, aber sie handelt von jemandem, der mit einer chronischen Krankheit kämpft &#8211; das schien ein Ligotti-Thema. Was ich mit diesem Kommentar gemeint habe, ist dass Ligotti sich sowohl mit Verrat, Ausbeutung und Machtmissbrauch beschäftigt als auch mit menschlichem Leid angesichts von Krankheit und Wahnsinn. Es ist, was Marcuse als &#8220;negativen Humanismus&#8221; bezeichnet, die Identifizierung des Menschlichen in denen, die ihrer Macht und Anerkennung beraubt sind und nicht die Verherrlichung des menschlichen Ehrgeizes. Eine Sache, die ich an Ligotti bewundere, ist seine absolute Bescheidenheit, seine Weigerung vorzugeben, dass literarisches Talent ihn zu einem höheren Wesen macht. Er hat ein schwieriges Leben gehabt und das hat ihn intolerant gegenüber Arroganz gemacht.</p>
<p><em><strong>Lovecraft hat </strong></em><strong>Supernatural Horror in Literature</strong><strong></strong><em><strong> geschrieben. Du hast erwähnt, dass du dich für einige Zeit vom Schreiben fiktionaler Texte zurückziehen wirst, um dich auf deine nicht-fiktionalen Arbeiten zu konzentrieren und um über unheimliche Literatur zu schreiben. Denkst du, dass ein großes Wissen hinsichtlich der Geschichte der unheimlichen Literatur zu haben und diese zu reflektieren und sich darauf zu stützen, das eigene Schreiben verbessern kann?  </strong></em></p>
<p>Ich würde sicher nicht behaupten, dass ich ein großes Wissen über unheimliche Literatur habe, aber ich ich innerhalb der letzten 40 Jahre einiges gelesen. Und das kann das eigene Schreiben verbessern, und wenn es auch nur hilft zu sehen, wie untershciedlich und reich das Genre ist. Ich habe genug davon, wenn Autoren dafür gefeiert werden, das Rad neu zu erfinden. Es ist leichter etwas zu versuchen und originell zu sein, wenn man eine Vorstellung davon hat, was vorher losgewesen ist. Uns es hilft einem zu sehen, wovon das Genre wirklich handelt, was die wiederkehrenden Themen sind. Das Kino definiert nicht das Genre, das Schreiben tut es.</p>
<p><strong><em>Vor einigen Jahren war angekündigt, dass du an einem dritten Roman, </em>Midnight Blue<em>, arbeiten würdest. Wird der Roman noch erscheinen? Gibt es noch etwas, das du hinzufügen magst? Zukunftspläne?</em><br />
</strong></p>
<p>Der Roman ist vor mehr als zwei Jahren fertiggeworden, aber ich suche noch immer einen Verlag dafür. Es ist kein Genreroman, insofern versuche ich literarische Verlage davon zu überzeugen, ihn zu veröffentlichen und diese Welt hat sich in den vergangenen paar Jahren radikal verändert. Ich werde dich wissen lassen, was passiert. Was andere Projekte anbelangt, so arbeite ich an einem Buch mit Geistergeschichten, einem Buch mit &#8220;Slipstream&#8221;-Geschichten, einem Krimi über Alkoholismus, einem nichtfiktionalen Werk über Horrorliteratur und das 20. Jahrhundert und an einem Buch mit politischer Lyrik. Das sollte mich das nächste Jahrzehnt über beschäftigen. Ich habe auch vor Winterschlaf zu machen, aber die Gesetzeslage ist erschreckend komplex.</p>
<p>M.G.</p>
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		<title>Personal loss is an important literary theme and one that I return to quite often: Interview with Joel Lane</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 08:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[H.P. Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Lane]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Ligotti]]></category>

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		<description><![CDATA[You work as a journalist and you also write poetry, short stories and novels. I was wondering to what extent the writing (process) differs in each case. The stories in your most recent collection Where Furnaces Burn were written and &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/03/16/personal-loss-is-an-important-literary-theme-and-one-that-i-return-to-quite-often-interview-with-joel-lane/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/joel-lane.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6338" title="joel-lane" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/joel-lane-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em></em></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong><em>You work as a journalist and you also write poetry, short stories and novels. I was wondering to what extent the writing (process) differs in each case. The stories in your most recent collection Where Furnaces Burn were written and originally published over a period of thirteen years. Was it clear for you right from the beginning that you would write a cycle of stories that were interlinked – thematically as well as with regard to the protagonist?</em></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Yes, it was, though it took me a few years to be writing mostly stories in that series. The idea was to combine elements of noir fiction and the occult detective sub-genre. That gave me a complex enough basis to write what is hopefully quite a diverse group of stories: there are ghosts, mythical beings, weird cults, sacred relics and monstrous creatures as well as thieves, gangsters and killers. I wanted to leave scope for quite a lot of variety in theme and mood, but for there to be a cumulative effect. It wasn&#8217;t like writing a novel because I only came up with the story ideas one or two at a time, and not in chronological order. Some of the stories are very dark, some are more affirmative.</span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>I think one of the first stories I read from you was the title story of </strong></span></span></span></em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>The Lost District</strong></span></span></span><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>. Am I right in saying that a recurring topic in your stories is that of loss and losing? </strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Probably, yes. There are two aspects to that: personal loss and the idea of broader social and <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/Lost-District.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6372" title="Lost District" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/Lost-District-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>cultural losses. The title of &#8216;The Lost District&#8217; is a play on the &#8216;lost cities&#8217; of pulp fiction, so it&#8217;s hinting that the district is one where strange influences are at play. Personal loss is an important literary theme and one that I return to quite often, but it can get a bit monotonous if that&#8217;s all you&#8217;re talking about. The challenge is to understand how people keep going, how they survive – emotionally as well as physically. Life is a struggle and in the end you lose everything – that&#8217;s a given and there&#8217;s no point just saying it, you have to show what it brings out of people.</span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>At the end of your story “Stiff As Toys“ you use a pun: “Man&#8217;s laughter. Manslaughter“. Is that for you an adequate summary of human nature and condition? </strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Oh no. That&#8217;s specifically a comment on male violence – and it&#8217;s an unequivocal comment because the narrator was trying to make a point in a dramatic way. He has a bitter streak, as I&#8217;m sure you&#8217;ve noticed. But there are stories in <em>Where Furnaces Burn</em> that take a less extreme view of human nature, such as &#8216;Incry&#8217; and &#8216;Point of Departure&#8217;. Part of the appeal of writing a book of episodes is that you can show that one person&#8217;s perspective is complex and changes with time.</span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>William Blake once wrote about London that it was “a Human awful wonder of God!”. Considering that in many of your stories a city serves as the setting and the things happening there are often far from pleasant, would you say that you feel some kind of ambivalence towards city life? How does it feel to “wake up in Moloch“ (to quote the title one of your stories)? </strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">There are problems anywhere you live, and I don&#8217;t assume small-town or village life to be idyllic. The phrase &#8220;wake up in Moloch&#8221; comes from Allen Ginsberg&#8217;s great poem &#8216;Howl&#8217;, and Ginsberg uses Moloch as a symbol of exploitation and the machine age: &#8220;Moloch whose name is the Mind!&#8221; So it&#8217;s not just waking up in the city, it&#8217;s waking up in the ugliness that is capitalism and the mechanisation of people. You&#8217;d find the same ugliness in the countryside, just taking a different form: factory farming and so on. I&#8217;m very much a city person but try not to idealise the urban experience. It obviously has its downside.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/Autumn-myth2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6367" title="Autumn myth" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/Autumn-myth2-192x300.jpg" alt="" width="192" height="300" /></a><em>Even though one should be careful not to confuse author and narrator and even without knowing about your political activism, I guess the stories in </em>The Lost District<em> or </em>Where Furnaces Burn<em> more than clearly indicate that the Tories will not get your vote in the next election. In your poetry collection </em>The Autumn Myth<em> there are quite a number of poems which are political, e.g. “Safe Passage“ to name but one. You stated in an interview that there&#8217;s always been a <a href="http://litrefsarticles.blogspot.de/2012/04/joel-lane-interview.html">“blend of outer and inner realities“</a>. Was it clear for you from the beginning of your career that your work would deal with political topics (in a broad sense)? Do you think the political climate has worsened in the last couple of years?</em></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">I&#8217;m not sure what you mean by &#8220;career&#8221;, but leaving that aside – yes, early stories of mine like &#8216;The Foggy, Foggy Dew&#8217; addressed political themes, though in a rather idealistic way. To me, politics is about how the individual relates to the community, how society is ordered, what the power relationships are, and so eminently suitable for handling in horror and speculative fiction. What&#8217;s changed in recent years is that the more left-leaning and reformist major party in the UK has been signed over to a right-wing agenda, leaving a vast gap in political leadership. That has led me to become more strongly involved with the revolutionary left, and that has started to give my writing a more definite political focus. The lessons of the current economic depression are clear: the capitalist system is in ruins and, as the <em>Economist</em> admitted, Marx has been proved right – you either work with that and start to build an alternative or you get used to living in the ruins of a society. A lot of the rage and bitterness that&#8217;s prevalent at the moment comes from people who realise the system has failed but haven&#8217;t got to grips with the need for something else. They think it&#8217;s &#8216;the fall of man&#8217; rather than the breakdown of an economic system that is only three hundred years old. Or they imagine that being riddled with new technology is changing society in some profound way when in reality it&#8217;s all going backwards. People are starving in the streets, you can&#8217;t change that with Twitter. </span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>I think you have read much more than I have in the field of weird fiction but I&#8217;ve got the impression that authors that try to deal with social reality are few and far between. Was that also a reason to publish the anthology </strong></span></span></span></em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Never Again</strong></span></span></span><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>? </strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/never-again2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6368" title="never again" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/never-again2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Actually, half the stories in <em>Never Again</em> were reprints – we wanted to bring together a body of work that already existed. Because weird fiction is about time and communities, social reality is ingrained in it, and there&#8217;s quite a lot of socially themed work out there, whether you&#8217;re talking about Fritz Leiber, Shirley Jackson, Harlan Ellison, M. John Harrison, Ramsey Campbell, Lisa Tuttle, Dennis Etchison, Graham Joyce, Thomas Ligotti, Joe R. Lansdale or some of the newer writers we included in <em>Never Again</em>. You can&#8217;t expect literal social realism from weird fiction, but you can expect bold metaphors, unease and irony, and I feel the genre is a rich resource of social commentary. Robert Aickman is a challenging example because he&#8217;s brilliant but also very right-wing, and sometimes one applauds the writing while resisting the message. With <em>Never Again</em>, we wanted to combine new work and existing work to show how the weird and speculative fiction genres are engaging with an important social theme. Inevitably, we were criticised for being too political and for not being political enough – but it was the literary agenda that we were most concerned with. Allyson Bird and I were perfectly aware that a book of stories doesn&#8217;t do the same job as a street stall or a demonstration. We wanted the outcome to be a strong book.</span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>In your novella </strong></span></span></span></em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>The Witnesses Are Gone</strong></span></span></span><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong> films play a major role. Have you been strongly influenced by cinema and could you imagine writing a screenplay one day? </strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">I don&#8217;t like horror films in general as much as I wish I did. They mostly seem rather obvious, even <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/the-witnesses-are-gone-signed-jhc-by-joel-lane-580-p1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6369" title="Lane cov" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/the-witnesses-are-gone-signed-jhc-by-joel-lane-580-p1-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a>infantile. Those I&#8217;ve really enjoyed include <em>Carnival of Souls, The Tenant, The Brood, Don&#8217;t Look Now, The Haunting, The Blair Witch Project</em>&#8230; Some more culturally assured films like <em>The Monster Club</em> and <em>Plague of the Zombies </em>are effective too, but the most interesting horror films are those where you really don&#8217;t know what&#8217;s happening and you can&#8217;t rely on genre conventions to guide you. It was that kind of cinema I was trying to evoke in the novella, and the similarity between cinematic and dream imagery. I do have quite a visual imagination, and what the characters <em>see</em> in my stories tends to be more important than anything else. But I&#8217;m not sure cinema is responsible for that. I can&#8217;t rule out writing a screenplay in the right context, but it&#8217;s not currently in my plans.</span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>What can you tell us about the perception of your work? Are the people reading your poetry those who are familiar with your weird tales? Do the reactions to your work(s) differ much? </strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">There&#8217;s some overlap, but mostly my novels, <a href="https://blog.reedsy.com/short-stories/">free short stories</a> and poems have had different readers. Perhaps I&#8217;ve spread myself too thin in that regard. I&#8217;ve had a lot of kind and supportive comments on all fronts, though, so I don&#8217;t think the attempt to migrate back and forth between genre and mainstream writing has been completely misguided. If any judgement annoys me it&#8217;s having my work (and especially my poetry) described as &#8220;gritty realism&#8221; when it&#8217;s nothing of the kind. From some reviews, you&#8217;d think we all lived in a Dr Seuss world of mauve cushions and little cuddly things, an adorable world, and anyone who acknowledges the existence of ugliness and difficulty is obviously disturbed. What Al Alvarez called &#8220;the gentility principle&#8221; is still alive and well in English poetry. </span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>So far your novels have not dealt with the supernatural. Do you feel like Lovecraft or Ligotti that the short form is more adequate for weird tales? Having asked that, it was recently mentioned that you were working on a “supernatural horror novel set in the Black Country“. Can you say a few words about that?</strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Actually, my first novel did deal with the supernatural, it just wasn&#8217;t the main focus. There was a ghost story element to it, but you could miss that and it wouldn&#8217;t spoil the book for you. I think there are more great short stories and novellas in the weird fiction genre than there are novels. It&#8217;s remarkably difficult to write a truly effective supernatural horror novel – one where the supernatural is a core theme and not just a plot device. The short story seems to be the most natural form for weird fiction because that step into a visionary landscape is very hard to sustain. Most horror novels objectify the supernatural in a rather uninspiring way, in order to make it part of the furniture of novel writing – it becomes like everything else. But surely the whole point is that&#8217;s unlike everything else. As for my intended supernatural novel, that was planned for a while but never really got started and I wrote it as a short story, &#8216;The Messenger&#8217;. I must learn not to talk about plans as actual works in progress. But I do hope to write a supernatural horror novel some day. </span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/puppet-cover2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6380" title="puppet-cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/03/puppet-cover2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>You’ve just contributed to the anthology </strong></span></span></span></em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>The Grimscribe’s Puppets</strong></span></span></span><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>. You once said that “At his best, Ligotti is a true humanist“. What approach did you choose to pay homage to Ligotti? </strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">It&#8217;s better if I don&#8217;t try to explain my story before people see it, but it&#8217;s about someone struggling with a chronic illness, which seemed quite a Ligottian theme. What I meant with that comment was that Ligotti is concerned with betrayal, exploitation and the abuse of power, as well as with human suffering in the face of disease and madness. It&#8217;s what Marcuse called <em>negative humanism</em>, the identification of the human in those stripped of power and recognition, rather than the glorification of human ambition. Part of what I admire in Ligotti is his absolute humility, his refusal to pretend that having literary talent makes him a superior being. He&#8217;s had a difficult life and that&#8217;s made him intolerant of arrogance.</span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Lovecraft wrote </strong></span></span></span></em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Supernatural Horror in Literature</strong></span></span></span><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>. You have stated that you are going to take some time off from writing fiction to focus on your non-fictional work and to write about weird fiction. Would you say that having a great knowledge of the history of weird fiction and being able to reflect about and rely on it can increase one&#8217;s own writing? </strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">I certainly wouldn&#8217;t claim to have a great knowledge of weird fiction, but I&#8217;ve read quite a bit of it over the past forty years. And doing that can enhance your own writing, if only because it helps you see how diverse and rich the weird fiction genre is. I get tired of writers being feted for reinventing the wheel. It&#8217;s easier to try and be original if you&#8217;ve got some idea of what&#8217;s gone before. And it helps you to see what the genre is really about, what the recurrent themes are. Cinema doesn&#8217;t define the weird fiction genre, writing does.</span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Some years ago it was announced that you would be working on your third novel, </strong></span></span></span></em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Midnight Blue</strong></span></span></span><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>. Is that novel still going to happen? Is there anything else you&#8217;d like to add? Future plans?</strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">That novel was finished over two years ago, but I&#8217;m still seeking a publisher for it. It&#8217;s not a genre title, so I&#8217;m trying to convince literary publishers to take it on, and that world has changed radically in the last few years. I&#8217;ll let you know what happens. Regarding other projects – I&#8217;m working on a book of ghost stories, a book of &#8216;slipstream&#8217; stories, a crime novel about alcoholism, a non-fiction book about horror fiction and the twentieth century, and a book of political poems. That should keep me busy for the next decade or so. I&#8217;m also planning to hibernate, but the legalitities of that are dismayingly complex.</span></span></span></p>
<p>M.G.</p>
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