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	<title>African Paper &#187; John Fahey</title>
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		<title>Proofs and Refutations: Unveröffentlichtes aus dem Spätwerk von John Fahey</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 05:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Drag City]]></category>
		<category><![CDATA[John Fahey]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. September und beinahe dreißig Jahre nach seiner Entstehung bringen Drag City das späte &#8211; und für Kenner seines klassischen Werks z.T. sehr untypische &#8211; Album &#8220;Proofs &#38; Refutations&#8221; von John Fahey (1939 &#8211; 2001) neu heraus. Beim Label &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/14/proofs-and-refutations-unveroffentlichtes-aus-dem-spatwerk-von-john-fahey/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. September und beinahe dreißig Jahre nach seiner Entstehung bringen Drag City das späte &#8211; und für Kenner seines klassischen Werks z.T. sehr untypische &#8211; Album &#8220;Proofs &amp; Refutations&#8221; von John Fahey (1939 &#8211; 2001) neu heraus. Beim Label heißt es: &#8220;Recorded circa 1995/1996, mostly in John Fahey’s room at a Salem, Oregon boarding-house, the performances on Proofs and Refutations prefigure the ornery turn of the page that marked Fahey’s final years, drawing another enigmatic rabbit from his seemingly bottomless musical hat, making delightfully confounding demands upon your listening (and thinking) ear&#8221;. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/proofsandrefutations.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36965" title="proofsandrefutations" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/proofsandrefutations.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-36964"></span></p>
<p>Zwei Songs wurden bereits ausgekoppelt. Während das auf der akustischen Gitarre mit den vertrauten Tempwechseln eingespielte Instrumentalstück &#8220;Evening, Not Night (Pt. 2)&#8221; die unverkennbare Handschrift des Musikers trägt, fällt &#8220;All the Rains&#8221;, bei dem Faheys Stimme im Zentrum steht, deutlich aus dem bekannten Rahmen: &#8220;Mounting a thundering dialectic from on high, &#8216;All the Rains&#8217; resembles nothing else in his classic discography – betraying roots in everything from Dada to Episcopal liturgical chant – and contains nary a plucked guitar note. Call it Fahey’s Word Bluegrass, and keep spinning them black circles&#8221;. Das Album erscheint als LP und digital.</p>
<p><a href="https://www.dragcity.com/products/proofs-refutations"><strong>@ Drag City</strong> </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4132587609/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>MARK FOSSON: Solo Guitar</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jul 2017 06:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bum Steers]]></category>
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		<category><![CDATA[Jesus in a Greyhound]]></category>
		<category><![CDATA[John Fahey]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Fosson]]></category>

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		<description><![CDATA[Anders als im Fall von John Fahey oder Robbie Basho ist Mark Fossons Name außerhalb seiner amerikanischen Heimat weniger bekannt, gleichwohl er auf eine ereignisreiche Karriere von fast fünfzig Jahren zurückblickt. Der besagte Fahey war es auch, der als einer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/07/01/mark-fosson-solo-guitar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/MarkFossonSoloGuitar.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13835" title="MarkFossonSoloGuitar" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/MarkFossonSoloGuitar-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Anders als im Fall von John Fahey oder Robbie Basho ist Mark Fossons Name außerhalb seiner amerikanischen Heimat weniger bekannt, gleichwohl er auf eine ereignisreiche Karriere von fast fünfzig Jahren zurückblickt. Der besagte Fahey war es auch, der als einer der ersten den Wert von Fossons einfachen, aber gefühlvollen Fingerstyle-Ornamenten erkannte und seine Aufnahmen eigentlich auf seinem Takoma-Label herausbringen wollte, was aber aufgrund einer Insolvenz ins Wasser fiel. Fosson, der wegen dieses Plans von Kentucky nach <span id="more-13834"></span>Kaliforniern gezogen ist, blieb an der Westküste, kollaborierte dort mit zahlreichen Musikern und gründete Bands wie die Bum Steers und Jesus in a Greyhound. Das Interesse am Solospiel hat er über die Jahre nie ganz verloren, und auf dem gerade erschienenen „Solo Guitar“ sind eine Reihe seiner Lieblingsstücke in neuen Aufnahmen zusammengestellt.</p>
<p>Sucht man ein Album, das trotz eher minimaler Mittel mit der Zeit eine enorme Fülle und Wandlungsfähigkeit demonstriert, dann wäre dieses hier ein Vorzeigebeispiel. Durch kleine Veränderungen in den simplen Figuren zeichnen sich Stimmungsveränderungen ab, Höhen und Tiefen, Suspense und Beruhigung charakterisieren die Stücke, in denen sich Fosson ganz ohne Vocals als famoser Erzähler entpuppt. Bei aller Vielfalt gibt es zwei Songtypen: Auf der einen Seite Stücke von ruhiger Gangart und einer freundlichen, fast tagträumerischen Stimmung wie „Miss my Baby“, die Americana-Perle „Mister Perkins“ oder „Wankomatic“, dessen Titel durch die sich überschlagenden Manierismen vielleicht ganz gut illustriert wird.</p>
<p>Seltener, aber umso beeindruckender, sind aufgewühlte Songs in Molltonart, die eine dunkle, mystische Stimmung entfalten und mit einigen Stücken auf Faheys „The Dance of Death and other Plantations Favorites“ mithalten können. „Blue March Improvisation“ und „Noodlin&#8217; On The East Fork“ entführen in eine seltsame Hinterwelt und schreien geradezu nach Gesang, der das Geheimnis lüftet. Der Kracher schlechthin ist „The Creeper“, dessen leicht aggressiver Saitenanschlag eine faszinierend hypnotische Melodie entstehen lässt. Fast schade, dass dieser Song das Album eröffnet, da kein weiteres der – ebenfalls virtuosen – Stücke an dessen Intensität heranreicht. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.dragcity.com">Drag City</a></strong></p>
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		<title>DITHER CRAF: The Resurrection of Mike the Headless Chicken</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 08:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Atro.Fact]]></category>
		<category><![CDATA[Dither Craf]]></category>
		<category><![CDATA[John Fahey]]></category>
		<category><![CDATA[Mushroom's Patience]]></category>
		<category><![CDATA[Raffaele Cerroni]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind wahrscheinlich noch nicht viele (echte) Hühner in einem Hotelzimmer gestorben, aber ein amerikanisches Federvieh namens Mike hatte 1947 dieses zweifelhafte Vergnügen. Sein Tod beendete eine kurze Karriere als Zirkusattraktion und drehte seinem Besitzer, einem Farmer aus Colorado, jäh &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/11/05/dither-craf-the-resurrection-of-mike-the-headless-chicken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/dithercrafheadlesschicken.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3041" title="dithercrafheadlesschicken" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/10/dithercrafheadlesschicken-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es sind wahrscheinlich noch nicht viele (echte) Hühner in einem Hotelzimmer gestorben, aber ein amerikanisches Federvieh namens Mike hatte 1947 dieses zweifelhafte Vergnügen. Sein Tod beendete eine kurze Karriere als Zirkusattraktion und drehte seinem Besitzer, einem Farmer aus Colorado, jäh seinen unerwarteten Geldhahn zu. Das besondere an Mike dem Hahn war, dass er keinen Kopf hatte, denn der wurde ihm eines Abends abgeschlagen, als die Schwiegermutter ihren Besuch ankündigte und in den Genuss eines deftigen Brathähnchens kommen sollte. <span id="more-3040"></span>Im Unterschied zu etlichen seiner Artgenossen lebte Mike nicht bloß für einige Minuten weiter, sondern für anderthalb Jahre. Bauer Lloyd hatte mit dem Axthieb etwas zu weit oben angesetzt, und ein wesentlicher Teil des Stammhirns blieb am Nacken des Tieres kleben. Dem Organismus reichte das anscheinend aus, und man konnte das Tier mit einer Pipette ernähren.</p>
<p>Die Story klingt wie eine moderne Legende oder wie der Plot eines Cartoons. Ob es sich um eine bloße Finte handelt, typisch für ein Land, das laut Baudrillard Disneyland nur ins Leben gerufen hat, um darüber hinweg zu täuschen, dass es auch jenseits seiner &#8220;most happy places&#8221; fiktiv und artifiziell ist, will ich nicht beurteilen &#8211; offiziell ist die Geschichte wohl mehrfach verbrieft. In den Monaten zwischen der Enthauptung und der Nacht, als Mike wie später Bon Scott von AC/DC an seinem eigenen Speichel erstickte, wurde er zeitweise so populär, dass andere Farmer massenweise versuchten, ihre Hühner „falsch zu köpfen“, um sich auf die Tour noch etwas dazu zu verdienen. Vergeblich, und zugleich normale Härte in einer Welt abstruser Realsatiren. Kein geringerer als Dither Craf, der als Musiker für gewöhnlich mit seiner Band Mushroom&#8217;s Patience einen legendären MonsterSpaghettiPsychRock spielt oder mit seinem „Lifeless Orchestra“ etwas folkiger unterwegs ist, hat soeben eine Lanze gebrochen für die Unsterblichkeit des guten Mike, und wer den Römer, den manche Raffaele Cerroni nennen, kennt, der weiß dass es keinen besseren geben könnte, um sich dieses Themas anzunehmen.</p>
<p>Crafs Hommage ist von leiser, unaufdringlicher Natur, und falls es überhaupt eine Intention gibt, außer der Verwunderung über die abstruse Story Ausdruck zu verleihen, dann könnte man fast die triste Tragikomik gespiegelt sehen, die diese Groteske durchzieht, über die man schmunzeln muss, und die doch am Ende berührend ist. Und ein Stück Bewunderung ist das Ganze sowieso, denn die Widerstandsfähigkeit des seltsamen Vogels, der auch durch die fatalsten Umstände nicht tot zu kriegen ist, muss Craf fasziniert haben. Zusammen mit seinem leblosen Orchester trug dieser auf seinem letzten Album eine seiner Lieblingsfiguren, den Reverend Rufus Funk, zu Grabe, und wer den schlichten Folksound bereits reduziert und minimal fand, dem sei gesagt, dass dieses Konzept hier noch radikaler durchgezogen wird. Dither Craf solo, das bedeutet 2011 verträumte Folkgitarren, relaxte Bluesmeldien und zwischendurch so etwas wie eine Slideguitar, die an eine Country &amp; Western-Musik erinnert, wie sie vielleicht von Zeit zu Zeit auf der Farm ertönt sein mag, auf der Mike sein Dasein fristete. Musik, die so schlicht ist wie eine Story, die sich überhaupt nicht bemüht, reißerisch, hip und originell zu sein – so wie Crafs Musik ohnehin alles andere als „bemüht“ herüberkommt, sondern verspielt und auf anrührende Art ziellos.</p>
<p>Was man vergeblich sucht, sind Worte &#8211; außer auf der Trackliste, und die erzählt einiges: Mike begibt sich auf große Reise, doch statt Zirkusmanegen und schäbiger Hotels erlebt er spannende Geschichten, wird Zeuge der Ermordung einer ominösen Mrs. Wuorons, besucht das Grab des besagten Reverend, legt zu allem Überfluss sogar ein Ei und wird einmal von Crafs Musiker-Held John Fahey gerettet. Zum Score dieses Schelmenromans gesellt sich mit der Zeit allerlei Störendes hinzu: Seltsam mechanisch klingende Vögel aus dem Funk-Universum, Gitarrenakkorde, die sich in einem Loop verfangen haben, merkwürdiges Knacken und bedrohliches, schabendes Röcheln.</p>
<p>Doch alles in allem ist die Welt in Ordnung, denn Mike lebt, und Craf ist ebenfalls so vital wie selten – ob mit oder ohne sein lebloses Orchester, ob auf Tonkonserve oder auf seinen Konzerten, wie jüngst auf den Kalyug-Festival. Man munkelt sogar, dass man ihn in Zukunft öfter in Deutschland sehen wird. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.artcraf.it/">Atro.Fact</a></strong></p>
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