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	<title>African Paper &#187; Julio Tornero</title>
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		<title>Tierra de Silencio: Neues Tape von Julio Tornero alias Madrelarva</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 05:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cruel Nature Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Der spanische Producer und Klangkünstler Julio Tornero bringt in Kürze ein neues Tape seines Projektes Madrelarva heraus. &#8220;Tierra de Silencio&#8221; (dt. &#8220;Erde der Stille&#8221;) enthält laut Liner Notes &#8220;four long-form tracks, journeying through spacious rhythms, modular arpeggios and analogue bubbles&#8221; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/11/14/tierra-de-silencio-neues-tape-von-julio-tornero-alias-madrelarva/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der spanische Producer und Klangkünstler Julio Tornero bringt in Kürze ein neues Tape seines Projektes Madrelarva heraus. &#8220;Tierra de Silencio&#8221; (dt. &#8220;Erde der Stille&#8221;) enthält laut Liner Notes &#8220;four long-form tracks, journeying through spacious rhythms, modular arpeggios and analogue bubbles&#8221; und war &#8211; inspiriert durch Künstler wie Conrad Schnitzler und Nurse With Wound &#8211; als Liebeserklärung an die &#8220;formative years and evolution of electronic music&#8221; konzipiert. Trotz letzterer Referenz offenbart sich die Musik in <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/tierradesilencio.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38353" title="tierradesilencio" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/tierradesilencio.jpg" alt="" width="1200" height="1192" /></a><span id="more-38352"></span></p>
<p>ihrer rhythmischen Struktur, ihrem tanzbaren Charakter und der klanglichen Ausrichtung als eingängiger als beispielsweise das vor knapp zwei Jahren erschienene und von uns besprochene <a title="MADRELARVA: Liminal Works" href="http://africanpaper.com/2021/02/27/madrelarva-liminal-works/">&#8220;Liminal Works&#8221;</a> und sollte auch denen gefallen, die an Arbeiten wie dem Solowerk <a title="JULIO TORNERO: Palingenisia" href="http://africanpaper.com/2021/04/03/julio-tornero-palingenisia/">&#8220;Palinginesia&#8221;</a> ihre Freude fanden. Tornero ist neben seinem Klarnamen und Madrelarva auch unter den projektnamen Sequences Binaires, Dark Tibet und Oceanic Alpha Axis aktiv und hat seit 2015 zahlreiche Releases bei Labels wie Verlag System, Fmur, Intellitronic Bubble, Detriti, Phantasma Disques und Cønjuntø Vacíø herausgebracht. &#8220;Tierra de Silencio&#8221; erscheint bei Cruel Nature und ist auch digital erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3321256362/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>JULIO TORNERO: Palingenisia</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2021 05:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Julio Tornero]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Werk Julio Torneros scheinen Reflexionen an der Schnittstelle von Esoterik und Metaphysik eine Rolle zu spielen &#8211; Reflexionen, die allerdings vage bleiben, da Textliches in seiner Musik seit dem Ende von songorientierteren Projekten wie Antiguo Régimen keinen sehr zentralen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/04/03/julio-tornero-palingenisia/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/02/juliotorneropalingenisia.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-24390" title="juliotorneropalingenisia" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/02/juliotorneropalingenisia-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Werk Julio Torneros scheinen Reflexionen an der Schnittstelle von Esoterik und Metaphysik eine Rolle zu spielen &#8211; Reflexionen, die allerdings vage bleiben, da Textliches in seiner Musik seit dem Ende von songorientierteren Projekten wie Antiguo Régimen keinen sehr zentralen Stellenwert mehr haben und sich oft nur in den andeutungsreichen Titeln von Alben und Tracks äußern. &#8220;Palingenisia&#8221;, das fast<span id="more-24389"></span> zeitgleich zu seinen unter dem Namen Madrelarva veröffentlichten Alben &#8220;Liminal Works&#8221; und &#8220;Corona Zenit&#8221; erscheint, ist nach einem Wort benannt, das in verscheidensten Zusammenhängen eine Wiederbelebung (der Seele nach der Taufe oder auch einer Wiedergeburt, der Welt durch den Beginn eines neuen Zyklus) bezeichnet, die in Form einer Verwandlung vonstatten geht.</p>
<p>Hat &#8220;Palingenisia&#8221; den Sound der wiederbelebenden Metamorphose? Sicher nicht, denn so klar lassen sich Ideen bekanntlich nicht in ein ästhetisches Medium übertragen, doch die vier Tracks sind kraftvoll genug, um zur Vorstellung eines Erwachens zu neuem Leben zu passen. Wer Torneros weniger tanzbare und tendenziell soundorientierte Arbeiten mit Madrelarva kennt, mag sich über den straight repetitiven Rhythm Noise des Openers &#8220;Zonasgrises&#8221; wundern, dessen Brachialität eher in das Setting eines Betonbunkers passen würde als in einen hallastigen Club. Vielleicht auch, weil ersteres eher zur im Titel genannten Grauzone passt, die sich musikalisch am ehesten in der Überblendung der Beats mit einem mysteriösen hintergründigen Wabern ausdrückt.</p>
<p>So wichtig die Rolle der Repetition in &#8220;Palingenisia&#8221; ist, so unterschiedlich sind die einzelnen Rhythmen beschaffen. In &#8220;Modo de Volar&#8221; beschränken sie sich auf fast minimalistisches Pochen, hinter dem die Synthparts noch wuchtiger wirken, wenn sie für aufgeregte Stimmung sorgen. Am Ende mag man sich wie ein orientierungsloser Affe fühlen, doch im fast nahtlos anknüpfenden &#8220;Posición&#8221; geht die Bewegung in ähnlicher Dynamik weiter, und ähnlich wie bei Sonar und den lärmigeren Arbeiten von Esplendor Geometrico kann man seinen Körper dabei auf Autopilot stellen &#8211; bis die Illusion von versteckten Megaphon-Shouts die Aufmerksamkeit an sich reißt. In &#8220;Malkuth&#8221; entfaltet sich auf gut drei Minuten ein verspielt-tänzelndes Szenario, das viel leichtfüßiger ist als die gebrochenen Rhythmen über dem acidlastigen Brodeln in &#8220;Mar roja&#8221; und anderen Tracks. Fast scheint es, als werde dies in (dem ebenfalls auf den Lebensbaum des Zohar referienden) &#8220;Kether&#8221; wieder aufgegriffen und durch kosmisch anmutendes Kreisen zum Abheben gebracht.</p>
<p>&#8220;Biomecanismos&#8221; ist das wohl wandlungsfähigste Stück, beginnt mit einem Rattern, der an Presslufthammer erinnert und endet mit einem fast groovigen Sound, der dann tatsächlich etwas ganz neues entstehen lässt und auf den finalen &#8220;Danza Terminal&#8221; vorausweist. Mission geglückt. &#8220;Palingenisia&#8221; sei allen ans Herz gelegt, die der Verknüpfung aus technoiden Industrial- und Elektro-Klängen mit einem magischen oder mystischen Überbau mehr abgewinnen können als ambientem Ritualsound und vielleicht schon Torneros katalanischen Kollegen Coagul für sich entdeckt haben. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.verlagsystem.com/">Verlag System</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=551430971/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>MADRELARVA: Liminal Works</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/02/27/madrelarva-liminal-works/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 07:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Conjunto Vacío]]></category>
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		<category><![CDATA[Madrelarva]]></category>

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		<description><![CDATA[Madrelarva ist das seit gut fünf Jahren bestehende Projekt des in der Region La Mancha lebenden Julio Tornero, der unter beiden Namen (und in seltenen Fällen auch als Sequences Binaires) bereits eine üppige Diskografie vorweisen kann und unter seinen an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/02/27/madrelarva-liminal-works/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/02/madrelarvaliminalworks1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-24380" title="madrelarvaliminalworks" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/02/madrelarvaliminalworks1.jpg" alt="" width="151" height="197" /></a>Madrelarva ist das seit gut fünf Jahren bestehende Projekt des in der Region La Mancha lebenden Julio Tornero, der unter beiden Namen (und in seltenen Fällen auch als Sequences Binaires) bereits eine üppige Diskografie vorweisen kann und unter seinen an linkshändiger Elektronik und wagemutigen Klangkollagen interessierten Landsleuten längst kein Unbekannter mehr ist. Dieses Jahr sind mit dem rein digital veröffentlichten<span id="more-24378"></span> <a href="https://www.discogs.com/de/Madrelarva-Corona-Zenit/release/17094633">&#8220;Corona Zenit&#8221;</a>, der LP &#8220;Palingenisia&#8221; und dem Tape &#8220;Liminal Works&#8221; bereits drei Longplayer erschienen, und v.a. letzteres sollte ihm auch in unseren Gefilden mehr Bekanntheit einbringen.</p>
<p>Der Druck auf die Play-Taste wirft die Neugierigen gleich m.o.w. in die Mitte des Geschehens, das sich zunächst als spannungsgeladenes, wenn nicht bedrohlich anmutendes Knarren und Brummen erweist, bei dem die Asoziation zu Migräne für ambivalente, wenn nicht perverse Wohltat sorgt. Sind es verfremdete Glöckchen, die im Hintergründ bimmeln und glühen und &#8211; so viel Klischee muss einfach erlaubt sein &#8211; in der postindustriellen Ruine die Spur eines fast folkigen Ritualismus deutlich werden lassen? Es sind Stellen wie diese, die mir die frühen Tape-Arbeiten von Yannis Xenakis (<a href="http://africanpaper.com/2018/05/26/iannis-xenakis-persepolis/">&#8220;Persepolis&#8221;</a>, <a href="http://africanpaper.com/2016/07/09/iannis-xenakis-la-legende-deer/">&#8220;La Légende d’Eer&#8221;</a>) in Erinnerung riefen.</p>
<p>Tornero scheint ein Meister des Gegenüberstellens &#8211; atmosphärisches Oszillieren vom Niederdrückenden ins Kraftvolle, verfremdete Chöre oder dergleichen, die mit eisigen Takten, untoten Reminiszenzen an seine tanzbareren Arbeiten, kontrastieren &#8211; ohne diese Kunst zur Masche zu erheben, denn ebenso stark setzt er auf Komponenten, die wie füreinander gemacht scheinen (z.B. aufwühlende, bläserartige Synthies, hinter denen ein unheilvoller Wind tost). Hat man sich erst mal mit der Unbewohntheit des Settings von &#8220;Liminal Works&#8221; angefreundet, meldet sich die menschliche Stimme doch noch zu Wort, vermutlich gesamplete Spoken Words, die im Track &#8220;Nerval&#8221; einen Textauszug (von Nerval?) vortragen. Auf ganz andere Art wirkt der Schlustrack &#8220;Resol&#8221; mit seinem beatlosen und zugleich beängstigend tanzbaren Rhythmus wie ein einziger Schrei.</p>
<p>Das Label empfielt das Tape, dessen Geschichten wohl das Leben geschrieben hat, an Fans der Musik von Nocturnal Emissions, Nurse With Wound oder Aaron Dilloway, was der Offenheit Madrelarvas Rechnung trägt. Mehr zu Torneros Arbeiten schon bald auf diesen Seiten.</p>
<p><strong>Label: Cønjuntø Vacíø</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=909713602/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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