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	<title>African Paper &#187; Junko</title>
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		<title>HIJOKAIDAN: King of Noise</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Aug 2019 02:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die Pioniere des (un)gepflegten Lärms schlechthin ein Album &#8220;King of Noise&#8221; nennen, fieseste Tracktitel verwenden und sich dabei bei aller Entgrenztheit keinen erratischen Moment leisten, kann nur ein Klassiker daraus werden, und folglich wurde das 1985 beim hauseigenen Alchemy-Label &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/08/31/hijokaidan-king-of-noise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/hijokaidankingofnoise.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18314" title="hijokaidankingofnoise" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/hijokaidankingofnoise-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn die Pioniere des (un)gepflegten Lärms schlechthin ein Album &#8220;King of Noise&#8221; nennen, fieseste Tracktitel verwenden und sich dabei bei aller Entgrenztheit keinen erratischen Moment leisten, kann nur ein Klassiker daraus werden, und folglich wurde das 1985 beim hauseigenen Alchemy-Label herausgekommene Werk auch immer herangezogen, wenn es um essenzielle Wegmarken der noch heute aktiven Noiseveteranen aus Kyoto ging.<span id="more-18313"></span></p>
<p>Dabei zählt &#8220;King of Noise&#8221; noch zu den kompakteren und übersichtlicheren Alben Hijokaidans, und am Entstehungsprozess waren damals auch nur &#8211; abgesehen von Junko, die auf Discogs als Zuschauerin im Studio genannt wird &#8211; Jojo Hiroshige an der Gitarre und Incapacitant Toshiji Mikawa beteiligt, der alles beisteuerte, was rumpelt, dräscht, lärmt, quietscht und keift.</p>
<p>Trotz allem geriet das Zusammenspiel von sirenenartigen Schmerzensschreien, ohrenbetäubendem Feedback und monoton jaulenden Gitarrensoli immer wieder äußerst dicht, so dass man schon hier die gerne benutzte Vokabel der Wand verwenden kann. Im weitesten Sinne psychedelicher Hardrock ist immer eine Referenz, v.a. in den Passagen, in denen nur Gitarre und zischelnde Becken zu hören sind, doch durch die Verweigerung auch nur des geringsten Songelements und durch das zermalmende Gedresche des Schlagwerks scheint dieser nur in derangiertester Form durch &#8211; als Noiserock in seiner konsequentesten Art fernab jeder chicen Artschool-Attitüde. In anderen Momenten wird selbst dieser noch in Grund und Boden geschleift und so ad absurdum geführt</p>
<p>Nun wird oft schwadroniert von der nur noch historischen Relevanz solcher Phänomene in einer Zeit, in der sämtliche Tabus gebrochen, sämtliche Muster dekonstruiert und sämtliche Hauswände von Hanatarasch persönlich mit dem Bulldozer umgerannt worden sind. Vielleicht trifft dies aber auch nur auf die relativ geringe Zahl derer zu, die sich zu Noise und ähnlichen Dingen hingezogen fühlen, und der Verfasser dieser Zeilen hat wutschnaubende Konzertbesucher erlebt, die zufällig mit einer Darbietung konfrontiert waren, die ja &#8220;rein gar nichts mehr mit Musik zu tun hatte&#8221;.</p>
<p>Dann gibt es noch jene, die Noise ganz ohne weiteres Brimborium kulinarisch goutieren, und die dürfen sich besonders freuen, denn vierunddreißig Jahre nach der Erstveröffentlichung ist &#8220;King of Noise&#8221; erstmals wieder &#8211; fünfhundertmal und remastert &#8211; auf Vinyl zu haben. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Fantastique Records</strong></p>
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		<title>HIJOKAIDAN: Emergency Stairway To Heaven</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2016 08:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cold Spring]]></category>
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		<description><![CDATA[Die 1979 in Kyoto gegründete Formation Hijokaidan ist eines der ältesten und langlebigsten Urgesteine aus dem Bereich, der gemeinhin Japanoise genannt wird, und auf der vor sechs Jahren erschienenen 30CD-Box mit dem schlichten Titel &#8220;The Noise&#8221; &#8211; die ich nur &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/01/09/hijokaidan-emergency-stairway-to-heaven/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/hijokaidanemergenzystairway.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11091" title="hijokaidanemergenzystairway" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/hijokaidanemergenzystairway-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die 1979 in Kyoto gegründete Formation Hijokaidan ist eines der ältesten und langlebigsten Urgesteine aus dem Bereich, der gemeinhin Japanoise genannt wird, und auf der vor sechs Jahren erschienenen 30CD-Box mit dem schlichten Titel &#8220;The Noise&#8221; &#8211; die ich nur in Auszügen kenne &#8211; konnte man sich ein Bild machen von den typischen Stilelementen und den Wandlungen der von einigen Umbesetzungen geprägten Gruppe um Gründer Jojo Hiroshige. Hijokaidan sind v.a. durch ihre spektakulären Auftritte berüchtigt, doch es gibt auch eine Vielzahl von Studioafnahmen, die oft in Kollaboration mit<span id="more-11090"></span> Künstlern wie den Incapacitants, Kenji Haino, natürlich Merzbow und Musikern aus dem Acid Mothers Temple-Umfeld stattfinden.</p>
<p>Ihr aktuelles Studiowerk, dessen Titel auf die Bedeutung des Bandnamens im Japanischen anspielt, präsentiert eine Himmelfahrt als medizinischen Notfall, und da ihr Lärm auch diesmal nicht nur vielschichtig, sondern zugleich herrlich unverquast ist, erübrigen sich viele Worte: Auf den vier Abschnitten der Improvisation &#8220;Emergency Stairway To Heaven&#8221; klirrt und rasselt sämtliches verfügbare Metall, Gegenstände aus unterschiedlichen Materialien schleifen und rumpeln, enervierendes Feedback brennt einem den Gehörsinn aus und zur Feier all dessen rauschen die Hi-Hats um die Wette. Was die einen elendslang finden, könnte für die anderen nicht lang genug sein, was der eine anstrengend findet, ist dem anderen eine Feier der dionysischen Entgrenzung. Der Rezensent gehört zur Fraktion der Begeisterten, und mit mehrmaligem Hören fallen mir im Chaos der Geräusche durchaus narrative Strukturen auf, weiß der Henker, ob diese beabsichtigt waren oder sich nur unfallmäßig auf dem Weg ins Jenseits ergeben haben: Immer wieder sammelt sich die Musik an bestimmten Stellen, der Fluß der Geräusche staut sich oder hängt scheinbar vollends fest, bis dass wild wirbelnde Drums oder kreischendes Feedback alles wieder mit Getöse im Strom mitreißen. Zwischendrin meint man Tierstimmen zwischen Hiroshiges jaulenden Gitarren zu hören. Weitaus &#8220;rockiger&#8221; (im allgemeinsten Sinne) gestalten sich die biden Live-Tracks auf der beiliegenden Bonus-CD, bei denen dann ein echter Drummer mit von der Partie ist sowie als Sahnehaube das markerschütternde Geschrei der legendären Junko.</p>
<p>Das ganze ist als Picture Disc plus CD mit DL-Code bei Cold Spring erschienen, und ich hoffe, das von den &#8230; Exemplaren noch welche zu haben sind. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cold Spring</strong></p>
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