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	<title>African Paper &#187; Justin Wright</title>
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		<title>EXPO 70: Mother Universe has Birthed her Last Cosmos</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 06:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Justin Wright hat mir seiner Spacerock- und Gitarrendrone-Formation Expo 70 eine Menge Material auf kleinen Tonträgern herausgebracht, die irgendwann im Zuge seiner steigenden Popularität vergriffen waren. Mit Zoharum im Schlepptau macht er sich seit Jahren daran, diese Sachen nach und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/01/20/expo-70-mother-universe-has-birthed-her-last-cosmos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/04/exp70.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15457" title="exp70" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/04/exp70-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Justin Wright hat mir seiner Spacerock- und Gitarrendrone-Formation Expo 70 eine Menge Material auf kleinen Tonträgern herausgebracht, die irgendwann im Zuge seiner steigenden Popularität vergriffen waren. Mit Zoharum im Schlepptau macht er sich seit Jahren daran, diese Sachen nach und nach in schön gestalteten Digipacks neu aufzulegen.<span id="more-15456"></span></p>
<p>Die Musik auf der Doppel-CD &#8220;Mother Universe has Birthed her Last Cosmos&#8221; &#8211; durchweg Tracks mit über 15 Minuten Länge &#8211; stammt komplett aus der Zeit von 2008-2010, genauer aus zwei Sessions, die damals ihren Weg auf je eine CDr gefunden hatten.</p>
<p>Die ältere von beiden fiel noch in die Zeit, als die Band sich Expo Seventy schrieb und als Trio unterwegs war. Dieses Material trägt sehr den krautigen Vorlieben Rechnung, die beiden Stücke beginnen recht smooth mit z.T. verfremdeten Gitarrentupfern auf den hohen Saiten, an der Oberfläche vollzieht sich eine stetige Steigerung bis zum finalen Freakout, doch leichtfüßige Perkussion mit Jazzbesen und ein paar versteckte Spuren von Noisefragmenten brechen die sanfte Regression, die durch die deutliche Repetition immer wieder einen leicht rituellen Charakter erhält, schon vorzeitig auf.</p>
<p>Die zweite CD enthält vier Tracks, die Wright solo eingespielt hat &#8211; mit seiner Gitarre sowie einem Moog-Synthie, die sich im Zusammenwirken von Melodien, Riffs und Drones ergänzen. Sehnsüchtig verklärte Melodiefolgen, monumentale Rhythmusgitarren mit 70s-Hardrockflair und streckenweise an Harmonium erinnernde Dröhnungen wechseln sich ab und wirken stets wie eine herangezoomte Präsentation einzelner Motive. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://zoharum.com">Zoharum</a></strong></p>
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		<title>EXPO 70: Solar Drifting</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 08:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Justin Wright alias Expo 70 veröffentlicht seit Jahren in Dauerrotation spacige Soundscapes irgendwo im Graubereich zwischen psychedelischem Rock und verspielter elektronischer Avantgarde, und einige seiner interessantesten Releases erblickten auf Zoharum das Licht der Welt, so beispielsweise das Robert Anton Wilson &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/11/02/expo-70-solar-drifting/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/expo70solardrifitng.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10611" title="expo70solardrifitng" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/expo70solardrifitng-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Justin Wright alias Expo 70 veröffentlicht seit Jahren in Dauerrotation spacige Soundscapes irgendwo im Graubereich zwischen psychedelischem Rock und verspielter elektronischer Avantgarde, und einige seiner interessantesten Releases erblickten auf Zoharum das Licht der Welt, so beispielsweise das Robert Anton Wilson gewidmete Konzeptalbum namens „From Earth to Sirius“ und eine mit viel Bonusmaterial ausgestattete Neuauflage seiner LP „Corridors of Infinity“. Dieser Tage erscheint ebenfalls auf dem polnischen Label eine Sammlung an Outtakes und vergriffenen Stücken unter dem Titel „Solar Drifting“.<span id="more-10610"></span></p>
<p>Die hier vertretenen Songs sind allesamt in den Jahren um 2010 entstanden und größtenteils auf raren Singles erschienen, weshalb sie sich auch durchweg durch eine gewisse Kürze und einen kompakten, konzisen Aufbau auszeichnen. Im Unterschied zu seinen Alben, bei denen immer der Gesamtzusammenhang im Vordergrund steht und die einzelnen Tracks nur Abschnitte bilden, ist „Solar Drifting“ eher episodisch ausgerichtet und das Driften und Gleiten durch Raum und Zeit wirkt bisweilen ausschnitthaft. Ansonsten ist die Sammlung durchweg von Wrights Handschrift geprägt: Sich kreisend und doch zielgenau bewegende Drones, meist in dicke, verrauschte Hüllen gepackt, deren Dichte sich kontinuierlich steigert, hier und da trashige Computersounds, die die illusionäre Harmonie durchbrechen und kein Zweifel an der Entstehungepoche lassen, denn in den Seventies, die er so gerne channelt, hätte es die nicht gegeben. Trotzdem immer wieder der Repetition und dem warmen Klang geschuldete Einlulleffekte, die dafür sorgen, dass man kleinere Brüche schon mal überhört. Gelegentlich raue, bisweilen sogar recht ätzende Riffs und solide Gitarrensoli, die verraten, dass seine Herkunft eher im Rock als im Ambient oder in der experimentellen Musik liegt.</p>
<p>Das ändert freilich nichts daran, dass es von Expo 70 immer gelungene Ambientstücke gab, und das den Hörer emporhebende und auf einem Harmoniumteppich davontragende „Tarot Reading“ zählt auch hier zu den Höhepunkten. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.zoharum.com">Zoharum</a></strong></p>
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		<title>EXPO &#8217;70 &amp; ANCIENT OCEAN: Split</title>
		<link>https://africanpaper.com/2012/10/20/expo-70-ancient-ocean-split/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2012 05:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ancient Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[Expo '70]]></category>
		<category><![CDATA[John Bohannon]]></category>
		<category><![CDATA[Justin Wright]]></category>
		<category><![CDATA[No=Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Sound of Cobra]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich in der Welt der Drones und Soundscapes für Spuren von Psychedelia, Krautrock und diversen Synthiepionieren der 70er Jahre interessiert, der kann sich heutzutage über ein zufriedenstellendes Angebot freuen und hat schlimmstenfalls sogar ein kleines Auswahlproblem. In der Menge &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/10/20/expo-70-ancient-ocean-split/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/10/expo70ancientocean.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5569" title="expo70ancientocean" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/10/expo70ancientocean-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer sich in der Welt der Drones und Soundscapes für Spuren von Psychedelia, Krautrock und diversen Synthiepionieren der 70er Jahre interessiert, der kann sich heutzutage über ein zufriedenstellendes Angebot freuen und hat schlimmstenfalls sogar ein kleines Auswahlproblem. In der Menge an Erzeugnissen geht manches zwangsläufig unter, und besonders betroffen ist davon sicher diejenige Musik, die über weite Strecken dezent hintergründig und gewollt introvertiert ist. Vor allem ersteres trifft auf viele Arbeiten zu, die die beiden Amerikaner Justin Wright und John Bohannon in den letzten Jahren unter ihren Projektnamen Expo &#8217;70 und Ancient Ocean aufgenommen haben. Allerdings <span id="more-5568"></span>sind die beiden derzeit so rührig, dass sie auch diesseits des alten Ozeans ihren Geheimtippstatus bald abgeschüttelt haben dürften. Konzerte mit großen Namen wie Tom Carter (Charalambides), Wooden Shjips, White Hills und Psychic Ills tun ihr übriges. Ist man erst einmal dem Reiz ihrer Harmonien und Melodien erlegen, bedarf es solcher Tags ohnehin nicht mehr. Das jüngste Lebenszeichen ist ihre erste gemeinsame Split-LP, die zwei sonore Zeitmaschinen mit doppeltem Boden enthält.</p>
<p>Wright bezeichnet die Musik von Expo 70 als „late midnight improvisation“, und der Name des Projektes, das anfangs noch als Trio in Erscheinung trat, referiert auf eine Weltausstellung im japanischen Osaka, die 1970 unter dem Motto „Progress and Harmony for Mankind“ stattfand. Beide Sschlagworte fassen die Musik ganz gut zusammen: Die etwas kühle, stets dunkle Klanggestalt der Sci Fi-artigen Stücke, die oft einen recht freien, verspielten Verlauf nehmen und einen ganz eigenen eskapistischen Kosmos entwerfen, in dem jedes Gestirn an seinem Ort ist, in dem Raum und Zeit jedoch zugleich bedeutungslos geworden sind. Entgegen seiner Gewohnheit tritt Expo &#8217;70 auf seinem rund zwanzigminütigen Beitrag „Waves in Caverns of Air“ nicht primär als Gitarrist, sondern als Keyboarder in Erscheinung und baut das cinematische Drone, das sich anfangs noch nicht so recht entscheiden mag, ob es nun lieber organisch oder doch eher „technisch“ klingen will, mit einem altehrwürdigen Moog Synthie, dessen weicher und zugleich körniger Sound irgendwann an Fülle gewinnt und, trotz sporadischer Sirenensounds und weiterer Überraschungen, durch langsame Repetition das Klassenziel nahezu aller Drones erreicht: eine hypnotisch-einlullende Wirkung.</p>
<p>Im Gegensatz zur kosmischen Abgehobenheit von Expo 70 erscheint die Parallelwelt von Ancient Ocean erdverhafteter, ihr Klang ist wärmer und basslastiger, und kontrastiv zum eher europäisch anmutenden Krautambient der ersten Seite hallt hier – wenn auch verhalten – die Tradition amerikanischer Psychedelia nach. „Decomposition Decay“ beginnt mit einem sehr leisen Auftakt und fordert zunächst Konzentration, die recht bald mit einer unheimlichen Atmosphäre belohnt wird. Dem eher leichtfüßigen Klang Wrights stellt Bohannon hier eine ernstere und zugleich wechselseitigere Klanglandschaft gegenüber, in der melodisches, beinahe pastorales Gitarrenpicking auf doomige Zeitlupenriffs trifft.</p>
<p>Dass Musik dieser Art heute keine Revolution mehr auslöst ist klar, und im Hinblick auf sonore Weltgegenden ist die Zeit großer Entdeckungen ebenfalls gezählt. Gerade spacige, futuristische Musik vollzieht heutzutage eine paradox anmutende Vorwärts-Rückwärts-Bewegung in der Geschichte, indem sie nachzuvollziehen sucht, wie man sich gestern das Übermorgen vorstellte. Dabei kann immer noch Interessantes wiederentdeckt und hin und wieder auch mal eine Kleinigkeit hinzu erfunden werden. Dennoch ist solche Musik heute primär eine Musik der Genießer und Sammler. Die sollten aber, wenn sie Geschmack haben, die spacige Nachtmusik von Expo &#8217;70 und Ancient Ocean nicht übergehen und zusehen, dass sie noch eines der fünfhundert Exemplare ergattern.</p>
<p><strong>Label: Sound of Cobra/No=Fi</strong></p>
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