<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Karl Records</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/karl-records/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 13 May 2026 05:51:39 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>SUMMER OF SEVENTEEN: s/t</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/10/24/summer-of-seventeen-st/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2020/10/24/summer-of-seventeen-st/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2020 03:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Turner]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Menche]]></category>
		<category><![CDATA[Faith Coloccia]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Records]]></category>
		<category><![CDATA[Mammifier]]></category>
		<category><![CDATA[Monika Khot]]></category>
		<category><![CDATA[Nordra]]></category>
		<category><![CDATA[Randall Dunn]]></category>
		<category><![CDATA[Summer Of Seventeen]]></category>
		<category><![CDATA[William Fowler Collins]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=22797</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem Begriff der Supergroup verbindet man oftmals andere Musikgenres als die, die sich weit jenseits des Mainstreams positionieren, aber Summer of Seventeen kann man tatsächlich als eine solche bezeichnen: Zusammengekommen sind Daniel Menche, der seit Jahrzehnten originelle Geräuschmusik macht, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/10/24/summer-of-seventeen-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/10/Summer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22798" title="Summer" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/10/Summer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit dem Begriff der Supergroup verbindet man oftmals andere Musikgenres als die, die sich weit jenseits des Mainstreams positionieren, aber Summer of Seventeen kann man tatsächlich als eine solche bezeichnen: Zusammengekommen sind <a href="http://africanpaper.com/tag/daniel-menche/">Daniel Menche</a>, der seit Jahrzehnten originelle Geräuschmusik macht, Aaron Turner (Hydra Head-Gründer, Sänger und Gitarrist bei den aufgelösten Isis, aktiv bei Split Cranium und Mammifier, um nur ein paar zu nennen), seine Frau (und Bandkollegin bei Mammifier) Faith Coloccia, <span id="more-22797"></span>William Fowler Collins (der eine Reihe hervorragende Alben im Bereich Drone veröffentlicht hat) und Monika Khot, die unter dem Namen Nordra einen Techno an der Grenze zum Ambient und im Bandkontext als<a href="http://africanpaper.com/2020/09/18/zen-mother-mit-neuer-lp-auf-the-flenser/"> Zen Mother </a>&#8220;Tragic Rock&#8221; spielt.</p>
<p>Der eigentlich ganz prosaische Projektname verweist auf den Zeitpunkt des Entstehens der Aufnahmen, den titelgebenden Sommer 2017, als sich alle im Studio von Turner und Coloccia mit Randall Dunn als Produzenten trafen. Dabei ist der Kontext nicht ganz unwichtig, denn kurz nachdem die Aufnahmen beendet worden waren, wüteten im Bundesstaat Washington heftige Waldbrände. Letztlich ist es also vielleicht ganz passend, dass diese Platte im so seltsamen Jahr 2020, einem wahren Annus horribilis, erscheint. Coloccia selbst <a href="https://karlrecords.bandcamp.com/album/summer-of-seventeen">meint</a>: „Thinking about this record now, [...]it seems like we were all sort of anticipating something like this current pandemic happening, although we were thinking about it as fire in the hands of man (literal fire, and also gunfire) that would overturn the normal running of things and reveal the current false beliefs systems holding up most of America.” Da wird im Nachhinein den Künstlern vielleicht etwas viel antizipatorische und visionäre Kraft zugesprochen, aber das spricht überhaupt nicht gegen dieses grandiose Album.</p>
<p>„Chorus Of The Innocents beginnt mit einer Trompete (?), die an an- und abschwellendes Sirenengeheul erinnert. „Perceived Slight“ ist minimalistisch: vereinzelte Gitarrentöne, verhallendes Brummen, doch dann setzen plötzlich brutalverzerrte Vocals ein, die auf einer Power Electronics-Veröffentlichung nicht fehl am Platz gewesen wären. „Love Without Things“ besteht aus Knirschen, Türknarzen, melodischen Flächen und verrauschten Beats. „Community Of Aesthetics“ ist eine knapp zweiminütige Klangfläche aus kaum zu lokalisierenden Vocals und Glocken. „Spirits Of Redeemer“ wird durchzogen von verwaschenem Frauengesang, der klingt, als sei er in einer Höhle aufgenommen worden und fast schon einen sakralen Charakter hat. Am Ende geht dann aber alles im Noise unter. Auf „Cultural Orphan“ flüstert eine Frauenstimme, man hört Knarzen und Rauschen, eine Gitarre wird angeschlagen und verklingt, dann setzen Verzerrungen ein und eine unheinliche Stimme ist zu hören. „Porous Aura“ ist ein metallischer Drone mit merkwürdigen Stimmen, bei denen man denken könnte, die Little People feierten gerade mit Comus. „Theatre Needs An Audience“ beendet das Album und man hat den Eindruck, jemand habe Earth ca. &#8220;Hex; Or Printing In The Infernal Method&#8221; einen Schuss Industrial injiziert.</p>
<p>Das ganze Album ist durchzogen von einer seltsamen Stimmung, die changiert zwischen einem Entrücktsein und einer (mehr als nur) latenten Bedrohung. Das Sprichwort von den (zu) vielen Köchen trifft auf &#8220;Summer Of Seventeen&#8221; wahrlich nicht zu. (MG)</p>
<p>Label: <a href="http://www.karlrecords.net/">Karlrecords</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2628934856/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=281957338/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2020/10/24/summer-of-seventeen-st/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ZEITKRATZER: Performs Songs from the Albums Kraftwerk and Kraftwerk 2</title>
		<link>https://africanpaper.com/2017/05/20/zeitkratzer-performs-songs-from-the-albums-kraftwerk-and-kraftwerk-2/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2017/05/20/zeitkratzer-performs-songs-from-the-albums-kraftwerk-and-kraftwerk-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 May 2017 03:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Records]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitkratzer]]></category>
		<category><![CDATA[zeitkratzer records]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=13770</guid>
		<description><![CDATA[Dass Kraftwerk in den vergangenen Jahren vermehrt in Museen aufgetreten sind und ihre Alben, Teile ihres „Katalogs“, in Gänze aufgeführt haben, passt ganz gut, denn letztlich sind die Düsseldorfer ihre eigenen Nachlassverwalter geworden, ruht ihr Nimbus –auch wegen Ermangelung neuen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/05/20/zeitkratzer-performs-songs-from-the-albums-kraftwerk-and-kraftwerk-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/Zeitkratzer1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13772" title="Zeitkratzer" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/05/Zeitkratzer1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass Kraftwerk in den vergangenen Jahren vermehrt in Museen aufgetreten sind und ihre Alben, Teile ihres „Katalogs“, in Gänze aufgeführt haben, passt ganz gut, denn letztlich sind die Düsseldorfer ihre eigenen Nachlassverwalter geworden, ruht ihr Nimbus –auch wegen Ermangelung neuen Materials &#8211; auf den Arbeiten, die sie vor Jahrzehnten eingespielt haben. <span id="more-13770"></span>Zeitkratzer sind bekannt für ihre Interpretationen klassischer Avantgarde (z.B. Cage oder Stockhausen) und natürlich auch für ihre Aufnahmen von eigentlich kaum in herkömmliche Notationssysteme zu übertragende Klänge: Man denke etwa an ihre Interpretation von Lou Reeds Protoindustrialalbum <a href="http://africanpaper.com/2014/10/04/zeitkratzer-lou-reed-metal-machine-music/">„Metal Machine Music“</a> oder an ihre<a href="http://africanpaper.com/2014/12/13/zeitkratzer-whitehouse/"> Whitehouse-Bearbeitungen</a>. Die Musik Kraftwerks ist dagegen natürlich weitaus weniger atonal und dissonant, allerdings – und hier wird deutlich, dass es sich bei Zeitkratzer eben nicht um das<a href="https://www.discogs.com/de/The-Balanescu-Quartet-Possessed/master/92993"> Balanescu Quartet </a>handelt (das in Cosey Fanni Tuttis Autobiographie „Art Sex Music“ gar nicht gut wegkommt) – beschäftigen sie sich doch auf dem Album mit den ersten beiden Kraftwerkalben, das die Düsseldorfer ebenso wie das dritte Album nie auf CD veröffentlicht und kanonisiert haben. &#8220;Kraftwerk&#8221; und &#8220;Kraftwerk 2&#8243; sind im weitesten Sinne „experimenteller“ und improvisatorischer als das elektronische Restwerk, das der Band einen Platz im Popolymp gesichert hat und sie sicherlich zu einer der einflussreichsten Bands aller Zeiten hat werden lassen.</p>
<p><span style="font-weight: 300;">Interessant ist, dass Zeitkrater sich für dieses Albumprojekt (vielleicht augenzwinkernd) tatsächlich als <a href="https://www.thewire.co.uk/news/45536/modern-composition-supergroup-zeitkratzer-take-on-kraftwerk-for-latest-reworking-project">„Coverband“ </a>bezeichnen – einer Kategorisierung, der sie bislang vehement widersprochen haben. </span><span style="font-weight: 300;"> D</span><span style="font-weight: 300;">a Kraftwerk ihr Frühwerk wie erwähnt etwas stiefmütterlich behandeln, verspürten Zeitkratzer die „historische Notwendigkeit“, diese Musik mehr Menschen zugänglich zu machen. Getreu dem Motto: ”[O]ur job was to play it as close to the original as possible”.</span></p>
<p><span style="font-weight: 300;">Das vergangenes Jahr live während des Festival<em> Les Musiques</em> in Frankreich aufgenommene Album beginnt mit „Ruckzuck“, das mit seinen fast schon asiatisch anmutenden Tonfolgen und dem Schlagzeug eine recht beschwingte Nummer ist, die wirklich sehr nahe am Original ist. „Spule 4“ startet leicht dissonant(er) mit dem Knirschen und Knarzen des Geigenbogens. Das ist </span><span style="font-weight: 300;">teils kaum hörbare, unter der Oberfläche brodelnde Geräuschmusik. Daran knüpft „Strom“ mit seinen dissonanten Bläsern an. „Atem“ ist vielleicht mein Favorit: Wie hier der Titel durch  das Harmonium illustriert wird und dabei jedes Knistern hörbar gemacht gemacht, ist schon beeindruckend. Das siebzehnminütige „Klingklang“ knüpft dann mit seinen melodischen Bassspuren eher wieder an den Anfang an und die Flöten verleihen dem Stück passagenweise einen fast schon pastoralen Charakter. Megaherz“ mit seinem dunklem Dröhnen und dissonanten Streichern lässt das Album dann aber weniger positiv ausklingen. Diese Musik klingt frisch und kein bisschen museal. (MG)</span></p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.zeitkratzer.de">zeitkratzer records</a> (CD), <a href="http://www.karlrecords.net">Karlrecords</a> (Vinyl)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2017/05/20/zeitkratzer-performs-songs-from-the-albums-kraftwerk-and-kraftwerk-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AIDAN BAKER / IDKLANG:  In The Red Room</title>
		<link>https://africanpaper.com/2015/11/21/aidan-baker-idklang-in-the-red-room/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2015/11/21/aidan-baker-idklang-in-the-red-room/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2015 06:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aidan Baker]]></category>
		<category><![CDATA[Idklang]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Records]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Steinkellner]]></category>
		<category><![CDATA[Nadja]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=10771</guid>
		<description><![CDATA[Wie an jedem interessanten Musiker scheiden sich auch an Aidan Baker bisweilen die Geister. Loben die einen die konzentrierte Ruhe seiner meist auf Gitarrendrones basierenden Musik, so betrachten andere genau dies als phlegmatisch und monieren darüber hinaus die schiere Quantität &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/11/21/aidan-baker-idklang-in-the-red-room/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/bakeridklang.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10772" title="bakeridklang" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/08/bakeridklang-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wie an jedem interessanten Musiker scheiden sich auch an Aidan Baker bisweilen die Geister. Loben die einen die konzentrierte Ruhe seiner meist auf Gitarrendrones basierenden Musik, so betrachten andere genau dies als phlegmatisch und monieren darüber hinaus die schiere Quantität seines Outputs, das letztlich auf regelmäßige Kollaborationen angewiesen ist, um sich nicht allzu oft zu wiederholen. Einig sind sich aber wohl die meisten darin, dass Baker nicht in erster Linie durch Experimetierfreude und Unberechenbarkeit brilliert, vielmehr weiß man in großen und ganzen, was man an ihm hat und schätzt die kleineren Variationen seines Stils.<span id="more-10771"></span></p>
<p>Mit dem Gitarristen Markus Steinkellner alias Idklang hat er jedoch ein Album eingespielt, das ihn von einer bisher unbekannten Seite zeigt. „In The Red Room“ enthält keine ausladenden Tracks, die sich über einen längeren Zeitraum kontinuierlich in ihrer Fülle und Intensität steigern, auch von ambienten Drones ist zumindest auf der Rahmenebene wenig zu entdecken, verrauschte bis stark verzerrte Gitarren sorgen zwischendrin eher für eine rauere Dröhnung. Sollte man etwas Konzentriertes in dieser Musik finden, so besteht wohl keine Gefahr, es mit Entspanntheit zu verwechseln. Vielmehr findet sich in den durchweg kurz gehaltenen Stücken eine Plethora an Soundeffekten und viele der kleinteiligen und vor allem gut konturierten Details, aus denen ab und an ganz plötzlich Grobes, Schroffes herausragt, scheinen sich in einem ernsthaften Widestreit miteinander zu befinden.</p>
<p>Immer wieder rückwärts abgespielte Tonspuren scheinen diese tendenzielle Richtungsverweigerung zu symbolisieren, erst recht wenn sie mit dezentem Saitenspiel kollidieren, das fast an Jazzklassiker wie die Kollaborationen von Ralph Towner und Gary Peacock erinnert. Ich weiß nicht, ob es die in unterschiedlicher Lautstärke abgemischten Spuren mancher Tracks sind, die der Musik den Reiz des schwer greifbaren geben. Vielleicht ist es auch die stets veränderliche rhythmische Seite der Musik, die sich schon in den pulsierenden finger pickings abzeichnet und in verspielter Perkussion ihre Höhepunkte findet. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://karlrecords.bandcamp.com/">Karlrecords</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2015/11/21/aidan-baker-idklang-in-the-red-room/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
