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	<title>African Paper &#187; Krano</title>
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		<title>FUTEISHA: Alegria y Duelos de mi Alma</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2016 05:06:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit diesem Tape, benannt nach dem Freuden und Kämpfen seiner Seele, zieht uns Juan Scassa in das amusikaliche Inferno von Futheisha &#8211; verfremdete Schreie, klirrendes Material, zermalmendes und zermalendes, schepperndes und schabendes: Scassa, der sich mit La Piramide di Sangue, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/05/28/futeisha-alegria-y-duelos-de-mi-alma/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/futeishaalegrias.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12174" title="futeishaalegrias" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/futeishaalegrias-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit diesem Tape, benannt nach dem Freuden und Kämpfen seiner Seele, zieht uns Juan Scassa in das amusikaliche Inferno von Futheisha &#8211; verfremdete Schreie, klirrendes Material, zermalmendes und zermalendes, schepperndes und schabendes: Scassa, der sich mit La Piramide di Sangue, den großen Orientalisten des italienischen Psych Rock, einer Ästhetik des Schönen verschrieben hat, macht ernst mit seinem eigenen Projekt Futeisha, das man beim Debüt „Dannato&#8221; noch für eine einmalige Hommage an eine okkulte apokalyptische Folklore halten konnte.<span id="more-12173"></span></p>
<p>Der Strudel, der „Alegria..&#8221; unter dem Titel „Enfer Amusical&#8221; eröffnet, ist in all seinem geschepper noch von fast gleitender Art, doch das heterogene, zusammengewürfelte, das für die Musik des in Turin lebenden Argentiniers so tyisch ist, macht sich schon nach kurzer Zeit bemerkbar.</p>
<p>Rhythmen von tribaler Gangart, die den noisigeren German Army ebenso ähneln wie einer imaginären Stammestradition, werden zum Fundament und Schrittmacher einer verwunschenen Gitarrenmelodie, die ärgerlichen leeren Räume zwischen den filigranen Pickings und den Taktschlägen werden bald ausgefüllt von einem warmen, mediterranen Akkordeon. Später arrangiert sich punkiges Bassbrummen mit den psychedelischen Kreisbewegungen einer Sitar, während eine gehetzte Stimme auf Spanisch etwas über Blut stammelt.</p>
<p>Der Strudel, in dem alptraumhaftes Geflüster mit lieblichen Folkmelodien verschwimmt und der close-ups auf kollagierten Schrott und entspannte Kamerafahrten durch ein staubiges Idyll in Schwarzweiß überblendet und der experimentelles und traditionelles auf eine Art in Balance hält, wie man es sonst nur bei manchen Novy Svet-Aufnahmen oder bei den Kolaborationen zwischen Wakeford und Stapleton findet &#8211; er fasst so etwas wie die Essenz einer magisch aufgeladenen Uminterpretation einer Welt wie sie ist, wiedergegeben in den vielfältigen Schattierungen eines südländischen, romanischen Kolorits. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Old Bicycle Records/Artetetra</strong></p>
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		<title>FUTEISHA: Dannato</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2014 05:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man kann Futeishas „Dannato“-Tape nicht im engeren Sinne als Apokalyptic Folk bezeichnen, und doch sollte der Bezug zu dieser Traditionslinie nicht unterschlagen werden. Nicht, weil Juan Scassa, einer der Gitarristen von La Piramide di Sangue, in seinem Soloprojekt molllastige Akustiksongs &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/07/05/futeisha-dannato/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/06/futeishadannato.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9080" title="futeishadannato" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/06/futeishadannato-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man kann Futeishas „Dannato“-Tape nicht im engeren Sinne als Apokalyptic Folk bezeichnen, und doch sollte der Bezug zu dieser Traditionslinie nicht unterschlagen werden. Nicht, weil Juan Scassa, einer der Gitarristen von La Piramide di Sangue, in seinem Soloprojekt molllastige Akustiksongs spielt und schon im Titel (gr. „thanatos“) auf letzte Dinge deutet. Auch nicht bloß, weil der aus Argentinien stammende Turiner neben anderen Vorlieben auch auf die alte World Serpent-Schule schwört. Eher deshalb, weil man unter Futeishas mystischen Psychedelia heute Dark Folk verstehen könnte, wenn sich die Dinge in den greater times etwas anders entwickelt hätten und sich die<span id="more-8847"></span> „hippieske“ Seite v.a. bei Current 93 (man denke etwa an &#8220;Horsey&#8221; oder an einige Stücke, die zunächst auf der Compilation &#8220;Emblems&#8221; einen Platz fanden) etwas besser gegen den szeneprägenden Stock im Arsch durchgesetzt hätte.</p>
<p>All dies wäre sicher auch dann der Rede wert, wenn Futeisha nicht schon im Opener unmissverständlich auf einen Klassiker bezug genommen hätte, einen Song, der einen Hindugott als Diktator auf einem weißen Pferd durch die Landschaft eines absurden Acidwestern traben lässt, begleitet von Beckenrauschen und monotonem Geschrammel. „Temujin“ heißt das Ganze und referiert auf einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Temujin?title=Temujin&amp;redirect=no">Herrscher</a>, dessen kriegerische Taten ebenfalls eine apokalyptische Dimension hatten. Es ist nicht der einzige Song, der Asiatisches anklingen lässt, was bei dem Namen des Projektes auch nicht wundert &#8211; Futeisha war im Japan der 1960er eine abwertende Bezeichnung für als Outlaws betrachtete koreanische Migranten und wurde von politischen Aktivisten aus dieser Community bald als positive Eigenbezeichnung umgemünzt.</p>
<p>Der Sprung zum nächsten Stück zeigt, wie heterogen der noch frische Sound Futeishas ist, denn „Lamento Funebre per Tutti noi“ klingt mit seinem schwermütigen Saitenspiel viel lieblicher, ornamentaler, springt von der Dystopie zur mittelalterlich anmutenden Utopie. Der weitere Verlauf des Tapes erscheint wie eine episodische Pilgerfahrt durch Totentanzlandschaften, begleitet von einer Musik, die Lofi als positive Qualität betrachtet und kleine Unstimmgkeiten im Takt und in den Lautstärkenverhältnissen nicht nur in Kauf nimmt, sondern bewusst anzusteuern scheint. Unterwegs wird man in die verschiedensten Stimmungsszenarien geworfen, von okkulter Lagerfeuerromantik über den Schauplatz eines nächtlichen Roadmovie bis hin zum chaotischen finalen Showdown, bei dem Futeishas Sound für Momente in reine Gewaltmusik kippt. Unterstützt wird Scassa dabei von einer ganze Reihe an Kollaborateuren, deren fantasievolle Namen sämtlich aus den mysteriösen Tiefen Afrikas und des mittleren Ostens stammen, und von denen einige vermutlich sogar real sind. Sehr real ist Scassas Schwester Paula von der Rockband JC Satán, die das liebevoll gestaltete Artwork im Geiste Pieter Brueghels angefertigt hat.</p>
<p>Die filmische Assoziationen sind hier nicht nur der Fantasie des Rezensenten geschuldet, denn die Szenenfolge ist von zahlreichen Sprach- und Geräuschsamples durchzogen. Die machen „Dannato“ zu einer wahren Fundgrube für cineastische Fährtensucher, die hier ebenso auf ihre Kosten kommen sollten wie aufgeschlossene Neofolker, Freude der &#8220;Occult Psychedelia&#8221; und Boring Machines-Afficionados. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.brigadisco.it">Brigadisco</a>/<a href="http://oldbicyclerecords.blogspot.com">Old Bicycle Records</a></strong></p>
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