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	<title>African Paper &#187; Lay Llamas</title>
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		<title>LAY LLAMAS: Hidden Eyes of a Ghost Jungle</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 04:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Delete Recordings]]></category>
		<category><![CDATA[Lay Llamas]]></category>

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		<description><![CDATA[Vieles spricht heute eher dagegen, musikalische Arbeiten gerade aus den experimentierfreudigeren Bereichen als Reise oder Klangreise zu beschreiben, v.a. aufgrund der Überstrapaziertheit solcher Begriffe im musikjournalistischen Diskurs. &#8220;Hidden Eyes of a Ghost Jungle&#8221;, die vor einigen Wochen erschienene LP des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/08/30/lay-llamas-hidden-eyes-of-a-ghost-jungle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/hiddeneyes.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-47319" title="hiddeneyes" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/08/hiddeneyes-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vieles spricht heute eher dagegen, musikalische Arbeiten gerade aus den experimentierfreudigeren Bereichen als Reise oder Klangreise zu beschreiben, v.a. aufgrund der Überstrapaziertheit solcher Begriffe im musikjournalistischen Diskurs. &#8220;Hidden Eyes of a Ghost Jungle&#8221;, die vor einigen Wochen erschienene LP des sizilianischen Projektes Lay Llamas, mutet allerdings tatsächlich wie ein musikalischer Reiseroman an, der einen langsam und <span id="more-47318"></span>doch stetig in ein imaginäres Terrain führt, in welchen vertraute wie fremde Klänge, vermischt und überführt in stets neue Konstellationen, gewohnte Wahrnehmungsmuster infrage stellen. Nicola Giunta, das Mastermind hinter dem Projekt, lässt eine akustische Topografie entstehen, in der sich hypnotischer Groove, Echos der Folklore einer vierten Welt, versch(r)obene Klangfarben und die Ahnung zerfließender Narrative überlagern.</p>
<p>Schon der Einstieg mit &#8220;Let Me Heal&#8221; entfaltet eine geheimnisvolle Spannung: Flächige, sich langsam wandelnde Sounds, darunter Andeutungen von (imaginären?) Stimmen, wecken gleich zu Beginn Neugier, dann öffnet sich der Raum abrupt: Aufgewühlte Vogelstimmen, plätscherndes Wasser, ein liturgisch anmutender Chor, der &#8220;Set me free&#8221; intoniert. Bereits hier wird deutlich, wie konsequent Giunta seine Mittel einsetzt, um Unterschiedlichstes nicht nur zu verbinden, sondern in ein organisches Geflecht zu überführen.</p>
<p>&#8220;Through The Magic Gateway&#8221; – mit Gaststimme Joao Branco Kyron – kombiniert portugiesischsprachige Rezitation, luftige Flöten und Handdrums zu einem Szenario von tranceartiger Dichte und lässt ein Stück entstehen, das auch jene ansprechen könnte, die an den &#8220;ethnolastigeren&#8221; Aufnahmen von Dead Can Dance Gefallen finden. &#8220;Golden Snakes On Our Path&#8221; beginnt mit akustischer Gitarre und taumelnden Synthies, hinzu kommt gehauchtes Summen. Nach und nach steigert sich der Song in Tempo und Klangfülle, doch trotz der zunehmenden Dichte bleibt eine schwebende Grundstimmung erhalten, begleitet von einer unterschwelligen Spukhaftigkeit. &#8220;Down To The Waterfall&#8221; hingegen ist deutlich psychedelischer aufgeladen: hallende Perkussion, gesteigertes Tempo, kleinteilige rhythmische Verschiebungen bewirken zusammen eine deutliche graduellen Steigerung der Intensität, bei der die Details stets fein gesetzt sind, das Resultat jedoch fokussiert bleibt.</p>
<p>In &#8220;Safe And Sound Sailing The Holy River&#8221; übernimmt wieder die verfremdete Stimme das Zentrum, diesmal summend, hinzu kommen glöckelnde und holzige Klänge, ferner Gitarren und Flöten, die dem Stück einen atmosphärischen Folklore-Hauch beigeben. Das kurze &#8220;Ancient Caves Are Calling Us&#8221; wirkt wie ein Interludium: knisternde Sounds, brodelnde Bässe und Stimmenmurmel geben den Ton an. &#8220;Suddenly A Ghost Jungle&#8221; beginnt vermeintlich pastoral, mit Vogelstimmen und sanftem Wind, aber wie so oft bei Lay Llamas kippt das Bild: aus dem scheinbar Idyllischen mit all den für Solcherlei gemachten Zutaten entsteht ein verdichtetes, fast lärmendes Tableau. Die Geister des Titels verschaffen sich Gehör.</p>
<p>&#8220;The Flowers In Their Hands&#8221; bringt donnernde, hölzerne Rhythmen, trötende Geräusche (oder Stimmen?), einen chorartigen Männergesang und gesamplete Sprachfetzen zusammen. Trotz der Fülle wirkt nichts beliebig. Mit &#8220;Everything Is Burning Down Slowly&#8221; setzt Giunta auf ein hallgetränktes Dub-Gerüst, das flirrend und unheimlich zugleich wirkt. Auch wenn die kompositorische Ausrichtung eher an ein Interludium erinnert, überzeugt die Sorgfalt im klanglichen Detail.</p>
<p>Der Abschluss mit dem kurzen &#8220;The Weight You&#8217;re Carrying On&#8221; wirkt dann beinahe lakonisch: besinnlicher Gesang, zur Unkenntlichkeit verfremdet, wird von tiefen, knarrenden Bässen akzentuiert. Gegen Ende ein fast selbstverständliches Tremolieren, das dieses spannungsvolle, ereignisreiche Album betont unspektakulär ausklingen lässt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Delete Recordings</strong></p>
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		<title>Flag of Breeze: Kollaboration mit Lay Llamas und JuJu</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 06:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Backwards]]></category>
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		<description><![CDATA[Backwards Records bringen mehrere Vinyl-Editionen des lange ersehnten gemeinsamen Mini-Albums von Nicola Giunta (Lay Llamas) und Gioele Valenti (JuJu) heraus, das bereits im Herbst 2021 in einer digitalen Version erschienen ist. Backwards vergleichen das Zusammenspiel der vier mitreißenden psychedelichen Popsongs &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/02/17/flag-of-breeze-kollaboration-mit-lay-llamas-und-juju/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Backwards Records bringen mehrere Vinyl-Editionen des lange ersehnten gemeinsamen Mini-Albums von Nicola Giunta (Lay Llamas) und Gioele Valenti (JuJu) heraus, das bereits im Herbst 2021 in einer digitalen Version erschienen ist. Backwards vergleichen das Zusammenspiel der vier mitreißenden psychedelichen Popsongs und der kurzen Interludien mit einer Sendersuche am Radiogerät, bei der man zwischendurch imemr wieder bei mysteriösen Kurzwellen-Übertragungen hängen bleibt. In der Musik verschmelzen Popappeal, Krautiges, verfremdeter und zum Teil abgründiger Gesang und originelle Exotica nie ganz zu einer Einheit, was den heterogenen Charme der Platte merklich verstärkt. Alles zu den einzelnen Editionen mit ihrem Bonusmaterial findet sich beim Label.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/flagofbreeze.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33882" title="flagofbreeze" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/flagofbreeze.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-33881"></span></p>
<p>&#8220;This mini LP is figured out like a sort of radio tuning listening session among FM stations and misterious shortwaves transmissions. The tracks come out like from an hazy ethering dimension and then melting again with alien lo-fi sounds from the unknown. Luminous and peaceful psych pop melodies meet exotic and ritual percussions recalling a strange surfers tribe on the beach around a campfire. A cosmic kraut sonic trip through the solar system to reach a Verne-sque underwater jungle. Here it talks about universal flags made of breeze, nocturnal burings, mixtures and potions for unknown fever, ancient sleeping plants. The album artwork is an esoteric maps of symbols and forms. The visual key of this sonic journey&#8221;. (Backwards)</p>
<p>@ Backwards https://backwardsrecords.it/</p>
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