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	<title>African Paper &#187; Loft Editions</title>
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		<title>Burst: Debüt des Trios Manuel Klotz, Karla Wenzel und Tobias Vethake</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Nov 2024 08:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 6. Dezember 2024 veröffentlichen Manuel Klotz, Karla Wenzel und Tobias Vethake alias Sicker Man ihr erstes gemeinsames Album mit dem Titel &#8220;Burst&#8221;, das sowohl als Kassette als auch digital auf Blankrecords und Loft Edition erscheinen wird. Schrille, rumpelnde und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/30/burst-debut-des-trios-manuel-klotz-karla-wenzel-und-tobias-vethake/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 6. Dezember 2024 veröffentlichen Manuel Klotz, Karla Wenzel und Tobias Vethake alias Sicker Man ihr erstes gemeinsames Album mit dem Titel &#8220;Burst&#8221;, das sowohl als Kassette als auch digital auf Blankrecords und Loft Edition erscheinen wird. Schrille, rumpelnde und dröhnende Geräusche, erzeugt durch Saxofon, Bass, Schlagzeug, Synthies, E-Cello und verschiedene Elektronik, entfalten über die fünf Stücke (in der digitalen Version sind es sieben) ein furios-rauschhaftes Klangbild, das streckenweise Assoziationen zu den frühen Tape-Arbeiten von Iannis Xenakis und den auf Becken und Messinghörnern basierenden Ritualklängen mancher buddhistischer Traditionen weckt. Drei der Stücke sind bereits im Stream zu hören. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/burst.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43610" title="burst" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/burst.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43608"></span></p>
<p>In ihren improvisierten Sessions zeigen sich Klotz, Wenzel und Vethake, wie man seitens der Labels erfährt, kompromisslos offen und mutig – frei von jeglichen Restriktionen oder Codes. &#8220;Burst&#8221; wird so zu einer intensiven Reflexion über Kommunikation, ein Versuch, eine unverfälschte, kollektive Stimme zu formen. Das Trio stellt sich der Herausforderung, auch in einer Zeit, in der Algorithmen Musik kategorisieren, über Genregrenzen hinweg kreativ zu sein: Elemente von Noise, Drone, Off-Contemporary und Free Jazz klingen an, ohne dass das Projekt sich darauf beschränken ließe. Das kreative Zusammenspiel des Trios reicht zurück bis 2017, als Klotz auf seinem Label Loft Editions das Debütalbum von Slutty Clowns, einem Projekt von Wenzel und Vethake, veröffentlichte. Es folgten Kollaborationen zwischen Klotz und Vethake, darunter das &#8220;Dialog&#8221;-Album von Sicker Man und zwei gemeinsame Tapes. Im Laufe der Jahre entdeckten die drei ihre gemeinsame Leidenschaft für die Musik von Ornette Coleman, Caspar Brötzmann und Cecil Taylor, 2022 entstand schließlich die Idee für die neue Zusammenarbeit.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/KWV.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43609" title="KWV" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/KWV.jpg" alt="" width="612" height="612" /></a><br />
In den Liner Notes des spiegeln drei Zitate die Offenheit und den risikofreudigen Entdecker- und Improvisationsgeist des Trios wider:</p>
<p>&#8220;Value judgments are destructive to our proper business, which is curiosity and awareness&#8221;. – John Cage<br />
&#8220;It was when I found out I could make mistakes that I knew I was on to something&#8221;. – Ornette Coleman<br />
&#8220;I have the nerve to walk my own way, however hard, in my search for reality, rather than climb upon the rattling wagon of wishful illusions&#8221;. – Zora Neale Hurston</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2512714152/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>LOFT PARTY: Dust</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 08:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Loft Editions]]></category>
		<category><![CDATA[Loft Party]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Klotz]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter dem chicen Namen Loft Party bzw. dem Tape-Label Loft Editions steckt der in Berlin lebende Manuel Klotz, der &#8211; ob durch einen als Meisterschüler der bildenden Kunst erworbenen Sinn für Kombinatorik, durch so etwas wie Talent oder durch kreative &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/01/25/loft-party-dust/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/11/dust.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19559" title="dust" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/11/dust-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hinter dem chicen Namen Loft Party bzw. dem Tape-Label Loft Editions steckt der in Berlin lebende Manuel Klotz, der &#8211; ob durch einen als Meisterschüler der bildenden Kunst erworbenen Sinn für Kombinatorik, durch so etwas wie Talent oder durch kreative Routine &#8211; ein beachtliches Händchen für Klanggestaltung und für Sequenzenfolgen hat, bei denen kein Einschlafrisiko seitens der Hörerschaft besteht. Ein bei den im weitesten Sinne noisigen Künsten keineswegs selbstverständlichen Phänomen.<span id="more-19558"></span></p>
<p>Sein Tape &#8220;Dust&#8221; hat mittlerweile eine Wegstrecke von fast zwei Jahren hinter sich, die Vorstellung des 45-Minüters lohnt aber immer noch, zum einen, weil die verdiente Aufmerksamkeit noch aussteht, zum anderen weil es m.E. der optimale Einstieg in den abgründig-humorigen Lärm der Loft Party ist.</p>
<p>Aller Vielschichtigkeit zum Trotz, die sich schon in der kreisenden, indstriellen Szenerie des lakonischen &#8220;Kickdown nach Wien&#8221; zeigt, steht &#8220;Dust&#8221; für die weniger geschliffene Seite des Projektes (Wenn Hyperdub ein räudiges Sublabel hätten, würde ein weiteres Tape wie &#8220;II: Cluster&#8221; z.B. dahin passen). Der Titeltrack bspw., der knapp sechs Minuten vor sich hinhämmert, dröhnt und fräst und immer mal so tut, als gönne er einem die verweigerte Ruhephase, ist soghafter Harshnoise pur und gerät doch nie in die Falle der allzu bequemen Geradlinigkeit. &#8220;Heilige! Muzak&#8221; klingelt und scheppert rituell, bevor auch dies unter einer kratzenden und rauschenden Schuttlawine verschwindet und weggespült wird &#8211; und dabei dramatischer anmutet als beinahe alles, was der Mann mit der kalkweißen Maske, an den beim Titel sicher einige denken müssen, bisher so an experimentelleren Versuchen gewagt hat.</p>
<p>Jeder Effekt, jeder subtile und unsubtile Bruch, jeder Tempowechsel, jedes halbversteckte Detail wirk wie genau an seinem Platz, was bei einer spontanen und kaum nachbearbeiteten Musik durchaus erwähnenswert ist, auch dass wechselhafte Klangnarrative wie &#8220;Sublime Din&#8221; die Vorstellung des Primitiven, Bruitistischen durchaus überdenken lassen. Dafür, dass solche Kategorien auch hier immer noch relevant sind, steht das viertelstündige &#8220;Rummelpottlaufen&#8221;, das mit düsteren Vokaleffekten beginnt und mit langem, monotonem Gebrattel vielleicht den Höhepunkt der Kassette markiert.</p>
<p>Ob von den zwanzig Tapes noch eines erhältlich ist, bezweifle ich, da eines mit der Zahl 20 vor mir im Tapedeck rotiert. Selbsredend lohnen sich auch die immateriellen Formate. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.manuelklotz.de/">Loft Editions</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3722458134/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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