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	<title>African Paper &#187; Loki Found</title>
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		<title>Loki-Found: Labelabend im Berliner Urban Spree</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 06:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die beiden Labels Raubbau und Loki-Found sowie der an letztere angeschlossene Online Shop Deep Audio laden am 9. März zu einem Konzertabend ins Berliner Urban Spree &#8211; Anlass der Veranstaltung ist die Dreiunddreißig-Jahrfeier des Leipziger Loki-Labels, das über die Jahre &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/01/20/loki-found-labelabend-im-berliner-urban-spree/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Labels Raubbau und Loki-Found sowie der an letztere angeschlossene Online Shop Deep Audio laden am 9. März zu einem Konzertabend ins Berliner Urban Spree &#8211; Anlass der Veranstaltung ist die Dreiunddreißig-Jahrfeier des Leipziger Loki-Labels, das über die Jahre die Welt des Dark Ambient, der rituell eingefärbten Elektronik und diverser postindustrieller Klangkunst im <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/tagderbefreiung.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38991" title="tagderbefreiung" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/tagderbefreiung.jpg" alt="" width="574" height="598" /></a><span id="more-38990"></span></p>
<p>deutschsprachigen Raum wie wenige andere geprägt hat. Die Veranstaltung läuft unter dem Motto &#8220;Ambient &amp; Tiefgang&#8221; und präsentiert entsprechend eine Reihe eher ambientlastiger Bands des Labels, namentlich Bad Sector, Circular, Fjernlys, Inade, Phelios und S.E.T.I. Als Rahmen fungiert die von Raubbau ins Leben gerufene Reihe mit dem hofnungsfrohen Titel &#8220;Der Tag der Befreiung ist nah!!!&#8221;.</p>
<p>Samstag, 09.03.2024<br />
Einlass 20 Uhr<br />
Urban Spree<br />
Revaler Str. 99<br />
10245 Berlin</p>
<p><strong>@ <a href="https://www.facebook.com/events/1016666052953563/">Facebook </a>| <a href="http://www.urbanspree.com">Urban Spree</a> | <a href="https://www.raubbau.org/">Raubbau</a> | <a href="http://wp.loki-found.de/">Loki-Found</a> | <a href="http://www.deep-audio.de/">Deep Audio</a></strong></p>
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		<title>HERBST9: Fragmentary</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2015 06:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst 9]]></category>
		<category><![CDATA[Loki Found]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Doppelalbum „Fragmentary“ lässt sich als Livedokument wie auch als eine Art Werkschau des deutschen Duos betrachten, denn die 16 Tracks (inklusive fünf bislang unveröffentlichter Stücke) stammen so in etwa aus jeder Schaffensphase. Der dunkle Ambient, den Herbst 9 seit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/07/25/herbst-9-fragmentary/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/Herbst-9h9_frag.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10616" title="Herbst 9h9_frag" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/07/Herbst-9h9_frag-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Doppelalbum „Fragmentary“ lässt sich als Livedokument wie auch als eine Art Werkschau des deutschen Duos betrachten, denn die 16 Tracks (inklusive fünf bislang unveröffentlichter Stücke) stammen so in etwa aus jeder Schaffensphase. Der dunkle Ambient, den Herbst 9 seit Ende der 90er auf einer Reihe von Alben gespielt haben, wurde durch Artwork und Titelgebung in Regionen verortet, die zeitlich und örtlich weit entfernt von unserem Habitat sind, <span id="more-10614"></span>nahmen Bezug auf Mesopotamien, auf (ur)alte Zivilisationen: „Ereškigal, Rise From Your Throne“ verweist auf die sumerische Schlangengöttin, Ašimbabbar („The Sage Lord Ašimbabbar“) ist ein seltener Beiname des Mondgottes. Es geht und ging also um Zivilisationen und Gottheiten, die eigentlich schon lange begraben sind: „Buried Under Time and Sand“ heißt ein Stück bezeichnenderweise („Buried By Time and Dust“ nannte sich ein Song auf dem verspäteten Debüt der vielleiht bekanntesten norwegischen Schwarzmetaller). Man hat fortwährend das Gefühl, man müsse sich durch dicke Gesteinsschichten wühlen, um namenlose Städte und Stätten freizulegen, Rufe erschallen „From Below“.</p>
<p>Musikalisch wird viel Hall eingesetzt, man hört entfernte, verfremdete Stimmen, die Unverständliches rezitieren („Ningirsu Ušumgal“, „She Filled the Wells of the Land With Blood“, „Ereškigal, Rise From Your Throne“), archaisch anmutende Perkussion, Drones schwellen an und ab, man hört Kehlkopfgesang („Warkatu I“), Schreie/Beschwörungen („Etequ“), Frauengesang („The Laments Begin“). Auf „Warkatu II“ gehen seltsame Stimmen, Perkussion und Ethnoklangflächen eine Symbiose ein, dass man an eine verrauschte Version von Dead Can Dance erinnert wird und das ist beileibe nicht abwertend zu verstehen.</p>
<p>Das ist Geschichte als Mythos, als Raunen, voll Schamanismus, wenn man so will, viel eher ekstatische als nüchterne Historie und die 16 Stücke sind im wahrsten Sinne des Wortes Stimmungsmusik. Während die Labelkollegen von Inade (oftmals) das Mystische in den Fernen des Weltalls verorten, situieren Herbst 9 es in den Tiefen der Erde und Geschichte, wobei beide Bands es schaffen, mit ihrer Klangforschung – bei Herbst 9 liegt die Metapher der Klangarchäologie natürlich nahe- einem oftmals sehr vorhersehbaren Genre neues Leben einhauchen. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://wp.loki-found.de/">Loki</a></strong></p>
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		<title>IONOSPHERE: Nightscape</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2015 04:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ionosphere]]></category>
		<category><![CDATA[Loki Found]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon in meiner Besprechung zu Sawakos „Nu.it“-Album schrieb ich, dass es wenig Musikarten gibt, die das Phänomen der Nacht so unmittelbar und quasi impressionistisch einzufangen wissen wie Ambient. Während die Japanerin die Nacht als ein verspieltes Abenteuerreich darstellte, in dem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/06/20/ionosphere-nightscape/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/05/ionospherenightscape.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10345" title="ionospherenightscape" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/05/ionospherenightscape-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schon in meiner Besprechung zu Sawakos „Nu.it“-Album schrieb ich, dass es wenig Musikarten gibt, die das Phänomen der Nacht so unmittelbar und quasi impressionistisch einzufangen wissen wie Ambient. Während die Japanerin die Nacht als ein verspieltes Abenteuerreich darstellte, in dem sich wohlige und unheimliche Stimmungen gegenüberstehen, bis alles wie in einem Film zum beruhigenden Finale kommt, erscheint die Nacht in „Nightscape“, dem dritten Longplayer des deutschen Projektes Ionosphere, wie ein unendlicher Raum, der nicht nur den Schlafenden scheinbar für immer in seine Dunkelheit zieht. <span id="more-10344"></span>„Watch the world fall into the endless night“ lautet das aus den Titeln des eröffnenden und des abschließenden Tracks zusammengesetzte Motto des Albums. Doch auch hier ist die Nacht kein Gleichmacher, der alles in einem monochronen Schwarz zu ersticken droht.</p>
<p>Ionosphere versteht es, sein Paket an Klängen in dichte, ausladende Dronehüllen von soghafter Schwere zu packen, die über weite Strecken eine molllastige Wärme aufweisen. Mal körnig, mal vibrierend, mal so glatt wie eine Skulptur und dann wieder so kantig wie das Gebirgsmassiv auf dem Cover ist die Beschaffenheit dieses Rahmens so wechselvoll, dass die epische Reise schon deshalb episodisch anmuten muss. Noch interessanter ist allerdings das, was sich unter dieser Hülle abspielt. Das können kleine, wie im Zeitraffer vorbeischnellende Klangschnipsel sein, die in „Vast Winds from Beyond“ gegen den Strom der Dröhnung anschwimmen, oder auch die kleinen Leerstellen und Hohlräume im ganz bezeichnend „The Silence Underneath“ betitelten Stück. Oft geht es jedoch merklich konkreter zu, und es ist eine der reizvollen Paradoxien des Albums, dass man über gerade diese konkreteren Sounds letztlich doch nur mutmaßen kann – ist es das Stöhnen eines Liebespaares, das in „Watch the World“ von der Nacht verschluckt wird, was sagt die grummelige Männerstimme in „Polarized Light“, woher kommt wohl das hintergründige Pfeifen in „Radio Altitude“, bevor es von einem bedrohlichen Pochen übertönt und endgültig im analogen Klangstrudel verschuckt wird? All dies und weitere Dinge verdanken ihre Faszination der Vagheit, mit der sie nur schemenhaft durchs Klangbild huschen oder wie von sehr weitem, aus der Ionosphäre, betrachtet anmuten.</p>
<p>„Nightscape“ ist seinem Thema entsprechend ein düsteres Album geworden, doch es wäre falsch, es darauf und auf die Wucht der hereinbrechenden Düsternis zu reduzieren. Mit gestalterischem Feingefühl ist hier ein v.a. eine Hommage an die ins Dunkel gehüllte Vielgestalltigkeit einer verwandelten und verzauberten Welt gelungen.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://wp.loki-found.de/">Loki</a></strong></p>
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		<title>BAD SECTOR: Космодром (2CD-Box)</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Feb 2014 07:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das erstmals vor neun Jahren erschienene Album „Kosmodrom“ ist dem russischen Privatgelehrten Konstantin Ziolkowski gewidmet, der sich in den Jahren um 1900 ausgiebig einem Wissensbereich widmete, dessen große Zeit erst im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts anbrechen sollte – der modernen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/02/08/bad-sector-%d0%ba%d0%be%d1%81%d0%bc%d0%be%d0%b4%d1%80%d0%be%d0%bc-2cd-box/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/02/badsectorkosmodrom.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8240" title="badsectorkosmodrom" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/02/badsectorkosmodrom-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das erstmals vor neun Jahren erschienene Album „Kosmodrom“ ist dem russischen Privatgelehrten Konstantin Ziolkowski gewidmet, der sich in den Jahren um 1900 ausgiebig einem Wissensbereich widmete, dessen große Zeit erst im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts anbrechen sollte – der modernen Astronomie bzw. dem, was man in der Sowjetunion dann Kosmonautik nannte. Neben dem allgemeinen Faszinosum, das der exzentrische und zu Lebzeiten verkannte Pionier darstellt, gibt es zumindest einen persönlichen Aspekt, der ihn mit Massimo Magrini, dem Mann hinter Bad Sector, verbindet: die Verknüpfung von (natur)wissenschaftlicher Neugier und künstlerischem Ausdruckswillen. Ziolkowski war ursprünglich Autor von<span id="more-8238"></span> Science Fiction-Stories, die das Substrat seiner späteren Forschungen bildeten. Magrini wiederum hat vor seiner Zeit als Ambientmusiker nicht nur Komposition studiert, sondern auch das, was heute unter dem banalen Kürzel IT gefasst wird.</p>
<p>Es ist sicher auch dieser Doppelansatz als Wissenschaftler und Künstler, die das italienische Projekt nun seit fast zwanzig Jahren für durchaus unterschiedliche Anhänger elektronischer Musik interessant macht, und gerade „Kosmodrom“ schaffte es, die Technophilen und die Schöngeister an einen Tisch zu bringen. In seiner ausgewogenen Mischung aus gleitenden Soundflächen und rhythmischen Momenten im Midtempo geling es Magrini, die Balance zwischen Harmonie und Experiment, zwischen entspannten und anstrengenden Motivkomplexen zu halten. Dass Stimmung und Wirkung der Musik nie dauerhaft in eine dieser Richtungen kippt, verdankt sich primär einem soliden Sinn für Dauer und Anordnung einzelner Komponenten. Oft lässt Magrini sich bei ausladenden Passagen Zeit, ohne diese zu schinden, jede Brücke von einem Klangmuster zum nächsten erscheint sinnvoll, keines der Stücke steigert sich in Fülle und Intensität mehr als nötig. Die Wahl der Instrumente tat ihr übriges, allem voran Synthies russischer Bauart. Neben den warmen, immer leicht summenden Sounds des analogen Aelita Synthies, der ein großes atmosphärisches Spektrum umfasst, sorgt der altertümliche ANS-Synthesizer für Kolorit: Viele kennen das Gerät sicher von den späten Coil, bei denen Technik stets Mittel zum Zweck war und eine mystisch-archaische Stimmung erzeugt wurde. Hier dagegen ist sie auch inhaltlich stets präsent, wobei sich die Hommage nicht nur auf Ziolkowskis Arbeiten beschränkt. Verschiedene Wegmarken der Kosmonautik, teils prophetisch von Ziolkowski erahnt, tauchen in Samples und Songtiteln auf.</p>
<p>Dass „Kosmodrom“ jedoch kein (nur) nostalgisches SciFi-Idyll entwirft, verdankt sich noch am wenigsten den Funk- und Radiozitaten aus den Annalen der sowjetischen Raumfahrt. Mehr noch als die zahlreichen rauen, bohrenden, fräsenden Geräusche, die den ambienten Wohlklang regelmäßig aufbrechen, ist es die leicht derangierte Seite der Komposition, die mit einem anstrengenden Gegenpart kontert. Bei wuchtigen Passagen mit Tangerine Dream-Trompeten geschieht dies sicher wohlüberlegt, und auch der finale „Kosmos“ entpuppt sich so keineswegs als „Ort“ der Weltflucht. Die fünf unveröffentlichten Tracks, die die ursprüngliche Bonus-MCD ergänzen, setzen auf dieser experimentierfreudigen Seite ihren Akzent, gestalten sich noch mal um einiges unberechenbarer und unruhiger, was sich bis in den dröhnenden Untergrund hinein feststellen lässt &#8211; ein Bonus also, der die Wiederveröffentlichung nicht nur für Spätgeborene und solche, die nach dem Millenium dem etwas redundanten Dark Ambient den Rücken gekehrt hatten, interessant macht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://wp.loki-found.de/">Power &amp; Steel/Loki Found</a><br />
</strong></p>
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