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	<title>African Paper &#187; Lost Aaraaff</title>
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		<title>KONSTRUKT / KEIJI HAINO: A Philosophy Warping, Little By Little That Way Lies A Quagmire</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 07:58:01 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/kr043-Sleeve-front_1500.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15086" title="kr043 Sleeve front_1500" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/kr043-Sleeve-front_1500-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit Konstrukt und Keiji Haino treffen zwei sehr unterschiedliche Phänomene aufeinander. Zur Kollision zwischen dem türkischen Freejazzquartett und dem japanischen Noiseveteranen kommt es trotzdem nicht, eher schon zur Kollision mit allzu wohlklangverwöhnten Ohren. Stehen Konstrukt, die nach ihren Auftritten mit Peter Brötzmann, Thurston Moore und anderen längst auch international einen Namen haben, für größtmögliche Freiheit in der Musik, dann repräsentiert der androgyne Extremvokalist ein beachtliches Maß an erschöpfender Entgrenzung.<span id="more-15085"></span></p>
<p>Dabei beginnt der Dreiteiler auf der ersten Seite noch recht verhalten: Ein beinahe sanfter, wenngleich etwas derangierter Beat gibt den holprigen Takt an, eine (bislang noch) dezente Kopfstimme und stimmungsvolle Bläserparts schlängeln sich darum und bilden einen mehrsträngigen Zopf. Ein paar dicke Farbkleckse des Saxophons, leichte Dissonanzen und verspielte Computersounds leiten den ersten kleinen Freakout ein, aber das ist nichts gegen die panischen, furcheinflößenden Schreiorgien, mit denen Haino den zweiten Abschnitt in ein veritables Inferno verwandelt. Wie das Summ- und Quakkonzert einer ganzen Fauna verausgaben sich Sax, Drums und orientalisch klingende Holzbläser, bis eine erlösende Feedbackdröhnung alles unter sich bedräbt.</p>
<p>Wer es zerfleddert mag und über die Gabe verfügt, Schönheit in Schutt und Trümmern aufzuspüren, ist auf „A Philosophy Warping, Little By Little That Way Lies A Quagmire“ an der richtigen Stelle. Analogspielereien, Beckenrauschen, groovige Duelle aus Schlagwerk und Xylophon, Surfgitarren aus der Tikki Bar, Morricones „Cold Eyes of Fear“-Score auf allen erdenklichen Amphetaminen – all dies drückt sich mit Verve die Klinke in die Hand, immer wieder akzentuiert von hektischen, eruptiven Schreien. Live muss dies ein ziemliches Ungetüm sein, und Gerüchten zufolge steht die Überarbeitung ihrer mitgeschnittenen Istanbul-Show bereits in den Startlöchern. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://karlrecords.bandcamp.com/">Karlrecords</a></strong></p>
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