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	<title>African Paper &#187; Lucio Liguori</title>
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		<title>SOTHIAC: Erebia Christi</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jun 2018 06:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sothiac, das Sopran-, Bass-, Elektronik- und Gong-Duo aus dem lombardischen Imrov-Underground, serviert seinem Publikum keine leichte Kost, aber man kann ihnen zugute halten, dass sie die Hörer mit der gebotenen Zaghaftigkeit in ihren eigenwilligen Musikkosmos locken. Das erdige, warme Dröhnen, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/06/09/sothiac-erebia-christi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/10/sothiacerebiachristi.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14434" title="sothiacerebiachristi" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/10/sothiacerebiachristi-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sothiac, das Sopran-, Bass-, Elektronik- und Gong-Duo aus dem lombardischen Imrov-Underground, serviert seinem Publikum keine leichte Kost, aber man kann ihnen zugute halten, dass sie die Hörer mit der gebotenen Zaghaftigkeit in ihren eigenwilligen Musikkosmos locken. Das erdige, warme Dröhnen, das „ON“, den langen Opener des aktuellen Albums „Erebia Christi“ eröffnet, ist von metallenem Rasseln und leisen Gong-Schlägen durchsetzt, doch alles wirkt zunächst stimmig und wahrt Harmonie. Erst mit der Zeit, mit Ansteigen der Dichte und Lautstärke, wird langsam klar, dass man es mit keiner<span id="more-14433"></span> leichten Dronekost zu tun hat. Bohrende Hochtöner, mysteriöses Rumpeln und ein noch mysteriöseres Säuseln und Zwitschern aus unbekannten Klangquellen sprechen eine andere Sprache. So könnte es endlos vor sich hin rumoren, aber erst beim knarrenden Basseinsatz hat man das Gefühl, dass der Song richtig &#8220;ON&#8221; ist.</p>
<p>Stücke von Sothiac steigern sich meist langsam bis zu einem Plateau – ab dann wird es laut, knarrig, und die Musik quillt geradezu über vor Dramatik und emotionaler Wucht. Zentrale Komponente all dessen ist Sängerin Pat Moonchys klassisch ausgebildeter Sopran, dessen für traditionelle Hörer amusikalisches Trällern in seiner erschütternden Eindringlichkeit bisweilen an Diamanda Galás erinnert. Im ersten Stück verbindet sich ihr Gesang, der über weite Strecken einen einzigen tremolierenden Laut bildet, mit dem Knarren der Bässe zu einer dicken melierten Schicht, die unaufhaltsam über einen kommt.</p>
<p>Dass die Musik der beiden nicht erschöpfend wirkt, sondern eher Energie versprüht, dankt sich u.a. den vielen zurückgenommenen Passagen, in denen Fülle und Volumen vorübergehend reduziert werden und Pats Stimmarbeit nah an klassischen Gesang kommt. Der Titeltrack, der mit den selben Mitteln eine komplett andere, fast badalamenti-artige Stimmung erzeugt, lebt von der Balance aus Spannung und Entspannung und der recht spontan wirkenden Überblendung aus Quietschen und Rumoren und einem relaxten Saitengeschrammel, das sich mit der Zeit zu recht aufgeräumten Rock steigert. Andere Stücke wie „Peret“ oder „Sehmu“ bieten wieder Höhepunkte an Exaltiertheit, bei denen die Sängerin für Minuten den ganzen Raum mit ihrer Stimme ausfüllt.</p>
<p>War das letztjährige „Sothis“ das Album, um Sothiac kennen zu lernen, so ist „Erebia Christi“ das vielleicht intensivste Erzeugnis der Band, bei dem alle Elemente – musikalische Details, Genreeinflüsse u.s.w. &#8211; ständig ineinanderfließen und in unerwarteten Momenten wieder auseinanderdriften. Das Original ist mittlerweile nur noch über Bandcamp zu bekommen, dazu gibt es aber mittlerweile auch eine Remix-Version für die Zeit, nachdem man sich in dem Album etwas besser zurechtfindet.</p>
<p><a href="https://sothiac.bandcamp.com/album/erebia-christi"><strong>Bandcamp</strong></a></p>
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		<title>PAT MOONCHY: VorFreunde</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Sep 2017 06:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pat Moonchy ist seit den späten 90ern in unterschiedlichen Konstellationen musikalisch aktiv, und ihr wichtigstes Instrument neben Bass und Elektronik ist ihre Stimme. Das klingt etwas an den Haaren herbei gezogen, ist aber durchaus buchstäblich gemeint, denn für gewöhnlich setzt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/09/30/pat-moonchy-vorfreunde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/patmoonchyvorfreunde.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12643" title="patmoonchyvorfreunde" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/patmoonchyvorfreunde-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Pat Moonchy ist seit den späten 90ern in unterschiedlichen Konstellationen musikalisch aktiv, und ihr wichtigstes Instrument neben Bass und Elektronik ist ihre Stimme. Das klingt etwas an den Haaren herbei gezogen, ist aber durchaus buchstäblich gemeint, denn für gewöhnlich setzt sie ihren eigenwilligen Sopran als Klangerzeuger ein, der – losgelöst von Sprache und herkömmlicher Harmonie – in ihrer Musik eine Funktion einnimmt, die traditionell Streich- und Blasinstrumenten vorbehalten ist. An anderen Stellen erzeugt<span id="more-12642"></span> sie schnatternde und meckernde Laute, die ohne große Umwege in liebliche Echolalien übergehen.</p>
<p>Neben Sothiac, einem Projekt zusammen mit ihrem Partner Lucio Liguori, und die Band Doubleganger, an der noch drei weitere Musiker beteiligt ist, hat sie sich zuletzt auch wieder verstärkt Arbeiten im Alleingang zugewandt, was sich jetzt im vorliegenden Album niederschlägt, bei dem nur Stimme und Elektronik zusammenkommen.</p>
<p>Vergleicht man „VorFreunde“ mit ihren Arbeiten mit Sothiac, so fällt die kühlere, rein elektronische Klangqualität auf, doch das Soloalbum ist auch wieder nicht bloß Sothiac ohne Gitarre. Durchgehend arbeitet Moonchy mit mehr Hochfrequentem, das digitale Rattern und Rauschen wirkt artifizieller und zugleich auch unaufgeräumter – lediglich in der zweiten Hälfte, wenn es etwas rhythmischer zugeht, schlägt sich eine offensichtlichere Ordnung nieder.</p>
<p>Obwohl ihre Stimme bisweilen im dröhnenden Lärm zu verschwinden scheint, kommt es hier längst nicht so sehr zu einer Verschmelzung von Gesang und Sounds, was ihre Art zu Singen umso deutlicher exponiert: Ihre Spoken Words-Passagen, bei denen man das Fehlen einer Sprache erst mit der Zeit, spätestens aber beim Übergang in schrilles Pfeifen, bemerken könnte, dann filigrane Melodien wie aus einem japanischen Kinderlied, konterkariert von impulsiver Hochtönerei, die an ein Vogelkonzert erinnert. Die schönsten Passage sind jene, in denen sie für Momente die doch eher schwierige Musik vergessen macht und fast nach Jazzballade klingt – als Vergleich sollte man hier aber – wenn nicht Lynchs „Lady in the Radiator“ &#8211; die gehauchten Schmachtfetzen Lynn Jacksons auf einigen der späten Nurse With Wound-Alben heranziehen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.panyrosasdiscos.net/pyr159-pat-moonchy-vorfreunde/">Panyrosas Discos</a></strong></p>
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		<title>SOTHIAC: Sothis</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2016 02:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man kann Sothiac kaum greifen. Eine Sopranistin, geschult an Jazz und Neuer Musik, dazu eine sich stets verändernde, soundorientierte Musik zwischen dröhnenden Flächen, verspieltem Analogsound, lärmigen Ausbrüchen und knarrenden Gitarren, die die Sprache von Blues, Rock und Metal sprechen. Das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/10/08/sothiac-sothis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/sothiacsothis.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12639" title="sothiacsothis" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/sothiacsothis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man kann Sothiac kaum greifen. Eine Sopranistin, geschult an Jazz und Neuer Musik, dazu eine sich stets verändernde, soundorientierte Musik zwischen dröhnenden Flächen, verspieltem Analogsound, lärmigen Ausbrüchen und knarrenden Gitarren, die die Sprache von Blues, Rock und Metal sprechen. Das hört sich nach einer ziemlich derangierten Mixtur an, wogegen auch nichts zu sagen wäre, doch hier klingt all dies stimmig und bisweilen geradezu harmonisch. Das Mailänder Duo, bestehend aus Pat Moonchy an Mikro und Elektronik sowie Lucio Liguori an Gitarre und Gongs, erprobt seine<span id="more-12638"></span> Musik seit Jahren auf zahlreichen Konzertbühnen und konnte bereits auf dem Avantgarde Festival in Schiphorst ein größeres Publikum überzeugen. Seit einiger Zeit ist das Projekt auch auf CD zu hören, und ihr jüngstes Album „Sothis“ fängt die spontane, improvisierte Stimmung der Konzerte vielleicht am besten ein.</p>
<p>Statt eines umständlichen Intros kommen Sothiac gleich zur Sache: Zittriges Dröhnen, dessen Klang nur ansatzweise seinen gitarrigen Ursprung verrät, dazu Pats leicht gebrochener Sopran, der dann gleich volle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Allerdings darf man sich hier unter Sopran nichts allzu Klassisches vorstellen, denn die Sängerin lotet mit Vorliebe alle möglichen Grenzbereiche des Singens aus, die für gewöhnlich vermieden werden, und so klingt ihr Gesang auch schon in den ersten Tracks mal herkömmlich schön, mal wie Zwergengeschnatter, dann wieder fast wie ein schrilles Blasinstrument. Beeindruckend ist, wie selbstverständlich all dies in der nach dem Reihungsstil verknüpften Episodenstruktur des Albums ineinander übergeht, ebenso wie Gesang und Instrumentalparts wie von Zauberhand eine Einheit bilden.</p>
<p>Im Laufe des Albums erobern aber immer mal andere Komponenten den vorderen Bühnenraum für sich, und wie bei einem guten Jam sind es immer mal andere Parts, die die Führung übernehmen oder den Impuls für elegante Brüche geben. Auf funky Riffs und Bluesakkorde reagiert Pat mit trillerndem Tremolo, zu Stellen, an denen die Sängerin recht nah an jazzigen Balladengesang kommt, gesellt sich doomiges Downtempo-Geschruppe, bei dem ich an Heroin in Tahiti, manchmal sogar an Black Sabbath und Saint Vitus denken musste. Runde, in sich geschlossene Songgebilde kommen dabei allerdings nicht zustande, denn dazu ist die Musik der beiden viel zu sehr im stetigen Wandel begriffen, und die einzelnen Abschnitte wirken wie kurze Blicke in diverse Türen in einem Gebäude, das auch am Ende des Korridors noch lange nicht fertig erkundet ist. (U.S.)</p>
<p><strong>Vertrieb: <a href="https://app.recordunion.com/Profile/91392#.V2vQ0Euic1g">Record Union</a></strong></p>
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