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	<title>African Paper &#187; Lucrecia Dalt</title>
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		<title>A Danger To Ourselves: Neue LP von Lucrecia Dalt</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 01:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lucrecia Dalt]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 5. September erscheint mit &#8220;A Danger to Ourselves&#8221; das neue Album von Lucrecia Dalt bei RVNG Intl. Nach dem vielbeachteten Vorgänger &#8220;¡Ay!&#8221; widmet sich Dalt diesmal in konzentrierter Form den Ambivalenzen zwischenmenschlicher Nähe. Im Mittelpunkt stehen ihre Stimme, lyrische &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/08/25/a-danger-to-ourselves-neue-lp-von-lucrecia-dalt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. September erscheint mit &#8220;A Danger to Ourselves&#8221; das neue Album von Lucrecia Dalt bei RVNG Intl. Nach dem vielbeachteten Vorgänger &#8220;¡Ay!&#8221; widmet sich Dalt diesmal in konzentrierter Form den Ambivalenzen zwischenmenschlicher Nähe. Im Mittelpunkt stehen ihre Stimme, lyrische Reflexionen und ein vielschichtiges Zusammenspiel aus akustischer Instrumentierung, kollagenartiger Perkussion und subtiler elektronischer Bearbeitung. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/adangertoourselves.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46510" title="adangertoourselves" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/adangertoourselves.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-46509"></span></p>
<p>Produziert wurde das Album gemeinsam mit David Sylvian, der auch Gitarre beisteuert. Zu den weiteren Mitwirkenden zählen Juana Molina, Camille Mandoki, Alex Lazaro (Gitarre), Eliana Joy, Chris Jonas (Saxophon), Cyrus Campbell und William Fuller (Bass), Carla Kountoupes und Karina Wilson (Violine), Amanda Laborete (Cello) sowie weitere Gäste an verschiedenen Instrumenten. Entstanden ist ein Werk, das intime Gedanken musikalisch offenlegt und dabei zugleich komponiert wie erzählt wirkt. Der bereits im Februar erschienenen Track &#8220;Cosa Rara&#8221; ist ebenfalls enthalten. Das Album erscheint in den gängigen Formaten.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3657310671/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Cosa Rara: Gemeinsame Single von Lucrecia Dalt und David Sylvian</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 06:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[David Sylvian]]></category>
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		<description><![CDATA[Die neue Single &#8220;Cosa Rara&#8221; von Lucrecia Dalt und David Sylvian erscheint am 28. Februar bei RVNG Intl. und vereint präzise reduzierte Produktion mit eindringlicher Lyrik. Dalt, die auf unseren Seiten nicht erst seit ihrem ihrem Album &#8220;¡Ay!&#8221; Thema ist &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/02/01/cosa-rara-gemeinsame-single-von-lucrecia-dalt-und-david-sylvian/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Single &#8220;Cosa Rara&#8221; von Lucrecia Dalt und David Sylvian erscheint am 28. Februar bei RVNG Intl. und vereint präzise reduzierte Produktion mit eindringlicher Lyrik. Dalt, die auf unseren Seiten nicht erst seit ihrem ihrem Album <a title="Neues Album von Lucrecia Dalt" href="http://africanpaper.com/2022/11/10/neues-album-von-lucretia-dalt/">&#8220;¡Ay!&#8221;</a> Thema ist und die sich mittlerweile auch als Filmkomponistin einen Namen gemacht hat, setzt hier auf klare Strukturen: Ihr Gesang schwebt über einem trockenen, organischen Rhythmus aus perkussiven Handclaps und gedämpften handdrumartigen Schlägen, während fein dosierte, brummende, klingelnde und kratzende Sounds die Szenerie subtil aufladen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/cosarara.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44765" title="cosarara" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/cosarara.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-44764"></span></p>
<p>Nach einem markanten Bruch in der Mitte übernimmt eine tiefer gelegte Basslinie die Führung, bevor Sylvians Stimme einsetzt – rau und eindringlich rezitiert er von Orientierungslosigkeit, körperlicher Zerrissenheit und einem schleichenden Kontrollverlust. In den spanischen Textzeilen von Dalt mischen sich surreal anmutende Bilder mit Momenten existenzieller Unruhe, bis die Worte schließlich in einem abrupten &#8220;Crash&#8221; enden. Musikalisch stammen fast alle Instrumente von Dalt selbst, ergänzt durch David Sylvians Gitarrenfeedback, die Percussion von Alex Lázaro und den elektrischen Bass von Cyrus Campbell. Neben der digitalen Veröffentlichung wird es eine limitierte 7&#8243;-Pressung mit zwei weiteren Versionen von &#8220;Cosa Rara&#8221; geben.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2219773079/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>AARON DILLOWAY / LUCRECIA DALT: Lucy &amp; Aaron</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/12/04/aaron-dilloway-lucrecia-dalt-lucy-aaron/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2021 01:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Dilloway]]></category>
		<category><![CDATA[Hansen Records]]></category>
		<category><![CDATA[Lucrecia Dalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt sicher eine ganze Reihe an Künstlern, deren kreative Ansätze wie geschaffen sind für gemeinsame Unternehmungen, vorausgesetzt der Zufall sorgt dafür, dass sich ihre Wege irgendwann kreuzen. Ich weiß nicht, ob die in Berlin lebende Klangbastlerin Lucretia Dalt und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/12/04/aaron-dilloway-lucrecia-dalt-lucy-aaron/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/lucyandaaron.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-26978" title="lucyandaaron" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/lucyandaaron-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt sicher eine ganze Reihe an Künstlern, deren kreative Ansätze wie geschaffen sind für gemeinsame Unternehmungen, vorausgesetzt der Zufall sorgt dafür, dass sich ihre Wege irgendwann kreuzen. Ich weiß nicht, ob die in Berlin lebende Klangbastlerin Lucretia Dalt und Wolf Eyes-Gründer Aaron Dilloway schon voneinander gehört hatten, als sie vor zehn Jahren zum ersten Mal beim gleichen<span id="more-26976"></span> Festival auf Madeira auftraten  &#8211; jedenfalls wirken ihre zerklüfteten elektronischen Soundgebilde, bei denen jeder Ton sitzt, und seine anarchischen Lärmkollagen, die vor keiner noch so weit hergeholt wirkenden Kombinatorik halt machen, wie geschaffen dafür, sich zu verstehen und zu ergänzen.</p>
<p>Das war den beiden wohl auch schnell klar, oder vielleicht war es auch nur Sympathie, jedenfalls blieben sie über die Distanz in Kontakt, und als Dalt vor der Pandemie durch die USA tourte, nahm sie Dilloway als Einheizer mit, und als Krönung wurde das vorliegende Album &#8220;Lucy &amp; Aaron&#8221; aufgenommen &#8211; ein für &#8220;experimentelle&#8221; Standards ausgesprochen kurzweiliges Werk mit zwei Handvoll Noise-Miniaturen von 2-4 Minuten Länge, deren Überschuss an spontanen Ideen locker für zwei Alben gereicht hätte.</p>
<p>Wenn zu Beginn ein unverständliches Radiosample erklingt, fühlt man sich als Hörer gleich in die Mitte eines merkwürdigen Geschehens gebeamt, in dem dank primitivistischer Loops nicht nur ein tanzbarer Groove entsteht, sondern auch ein ganz spezielles, nur schwer fassbares Zeitgefühl herrscht. Auch Lucrecias gehauchte Flüsterstimme, die merkwürdig ins Stocken gerät, hilft da nicht weiter. Rhythmische Strukturen, in ihrer Klangmaterialität ungewöhnlich, bilden oft das Rückgrat der einzelnen Stücke, um das sich weitere Komponenten schlängeln. In &#8220;Demand of Ordinary Devotion&#8221; entsteht ein peitschender Takt im Midtempo, der ohne wirkliche Beats auskommt und wie ein eisernes Gitter die Kulisse für Lucrecias aggressive Shouts abgibt. Im fast poppig-synthielastigen &#8220;Yodeling Slits&#8221; drücken ähnliche Rhythmen einen verwehten Gesang noch mehr in den Hintergrund. Das alles ist rasant und gleichzeitig von beeindruckender Subtilität, die so gekonnt mit Andeutungen arbeitet, dass man beispielsweise die Rhythmnoise-Eruption im hochfrequenten &#8220;Trueno&#8221; gar nicht vermisst, gleichwohl man gar nicht anders kann, als sie zu erwarten.</p>
<p>Unaufgeräumtes Rattern und Rumpeln von postapokalyptischem Kolorit bildet das zweite große Leitmotiv. In &#8220;Bordeandola&#8221; rollt kleinteiliges Geröll durch einen dubbigen Hallraum und tanzt von einer Ecke zur anderen, erst flächige Synthies halten alles halbwegs in Schach. In &#8220;Voyria&#8221; bildet metallenes und anderes Rattern und Knirschen eine Schutthalde, aus der eine orientalisch klingende Melodie (auf der Klarinette?) wie eine verbotene Pflanze empor wächst. Das von einer abgehackten Rezitation vorangetragene &#8220;Both Blue Moons&#8221; ist eine wahre Wundertüte an kleinteiligem Klappern, Knistern und Rauschen.</p>
<p>Vielleicht sind es die verkappten Hits, die sich am längsten im Ohr einnisten, und die auch Hörer jenseits der nerdigen Avantgarden anfixen könnten. &#8220;The Blob&#8221; mit seinem Mix aus Ratterloop und Dalts hallunterlegtem Wave-Gesang wäre ein ordentlicher Clubhit für Nachtschwärmer, die nicht immer das gleiche hören wollen, und &#8220;Niles Baroque&#8221; betört mit einem Gesangs-Duett, dessen einprägsame Melodie haften bleibt  &#8211; zumindest bis Dilloway ins Grummeln verfällt. Wenn das Album mit paranoidem Geflüster ausklingt, das sich so nah am Ohr anfühlt, dass man es für Sekunden im eigenen Kopf verorten mag, mit dem Hubschrauber eine seltsame Gegend überquert zu haben, in denen es vor immer noch unentdeckten Kuriositäten wimmelt. Und garantiert sieht dort bei der zweiten erkundung alles ganz anders aus. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.hansonrecords.net/">Hansen Records</a></strong><br />
<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_210915_163711_342.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3793041590/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Lucrecia Dalt in der Kölner Philharmonie</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/09/11/lucrecia-dalt-in-der-kolner-philharmonie/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2020 05:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kölner Philharmonie]]></category>
		<category><![CDATA[Lucrecia Dalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit ihrem in wenigen Tagen erscheinenden Album &#8220;No era sólida&#8221; im Gepäck wird die in Berlin lebende, naturwissenschaftlich geschulte Klangbastlerin Lucretia Dalt ausgiebig touren und u.a. am 4. November in der Kölner Philharmonie Station machen. Das Konzert war ursprünglich bereits &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/09/11/lucrecia-dalt-in-der-kolner-philharmonie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrem in wenigen Tagen erscheinenden Album &#8220;No era sólida&#8221; im Gepäck wird die in Berlin lebende, naturwissenschaftlich geschulte Klangbastlerin Lucretia Dalt ausgiebig touren und u.a. am 4. November in der Kölner Philharmonie Station machen. Das Konzert war ursprünglich bereits für den 17. Juni geplant und wurde nun aus den allseits bekannten Gründen verlegt. Das Konzert ist der 9. Teil der von der Philharmonie kuratierten Round-Serie, bei der unterschiedlichen Künstlern, zum Teil Newcomern experimenteller Elektronik eine Bühne geboten wird. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/lucreciadalt_by_udosiegfriedt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22360" title="lucreciadalt_by_udosiegfriedt" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/lucreciadalt_by_udosiegfriedt.jpg" alt="" width="2048" height="1424" /></a><span id="more-22359"></span></p>
<p>Lucrecia Dalt © Udo Siegfriedt</p>
<p>Mittwoch, 04.11.2020<br />
Beginn: 21 Uhr<br />
Kölner Philharmonie<br />
Bischofsgartenstraße 1<br />
50667 Köln</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/216361702868854/"><strong>Event @ Facebook</strong></a></p>
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		<title>Lucrecia Dalt und Sign Libra beim Berliner Kiezsalon</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/09/08/lucrecia-dalt-und-sign-libra-beim-berliner-kiezsalon/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2020 04:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kiezsalon]]></category>
		<category><![CDATA[Lucrecia Dalt]]></category>
		<category><![CDATA[RVNG Intl.]]></category>
		<category><![CDATA[Sign Libra]]></category>

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		<description><![CDATA[Der von Digital in Berlin in der Musikbrauerei veranstaltete Kiezsalon meldet sich zurück mit einem kleinen Rvng Intl.-Special: Am 28. Oktober sind die in Berlin lebende kolumbianische Klangkünstlerin Lucrecia Calt und das lettische Elektronik-Projekt Sign Libra von Agata Melnikova in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/09/08/lucrecia-dalt-und-sign-libra-beim-berliner-kiezsalon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der von Digital in Berlin in der Musikbrauerei veranstaltete Kiezsalon meldet sich zurück mit einem kleinen Rvng Intl.-Special: Am 28. Oktober sind die in Berlin lebende kolumbianische Klangkünstlerin Lucrecia Calt und das lettische Elektronik-Projekt Sign Libra von Agata Melnikova in den Räumen der Brauerei zu sehen, Dalt präsentiert dort ihr in Kürze erscheinendes Album &#8220;No era sólida&#8221;. Aufgrund der derzeitigen Hygienevorschriften sind die Tickets limitiert und nur online im Vorverkauf erhältlich.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/lucretiadaltatkiezsalon.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22357" title="lucretiadaltatkiezsalon" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/09/lucretiadaltatkiezsalon.jpg" alt="" width="1200" height="798" /></a><span id="more-22356"></span></p>
<p>&#8220;Lucrecia Dalt has carved out a place at the contemporary frontiers of avant-garde and electronic music, using analogue instrumentation, a vast array of synthesizers and the processed glow of her voice. Dalt has carved out a place at the contemporary frontiers of avant-garde and electronic music, using analogue instrumentation, a vast array of synthesizers and the processed glow of her voice. She has been remixed by William Basinski, collaborated with artists like Julia Holter and Gudrun Gut, and recently partnered with the New York label RVNG.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/BLcy6xg2XbA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Sign Libra is the sigil under which Latvian composer and artist Agata Melnikova delivers her mystical, musical musings. In 2018, Melnikova debuted with her album Closer to the Equator introduced Melnikova’s penchant for impressionistic, pseudo-anthropological and intimately-synthesized environmental visions, executed with detailed and balanced arrangements.&#8221; (Kiezsalon)</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/E60nHJNEn00" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Mittwoch, 28.10.2020<br />
Einlass 19 Uhr<br />
Musikbrauerei<br />
Kiezsalon<br />
Greifswalder Straße 23A<br />
10405 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/317361426183346/"><strong>Event @ Facebook</strong> </a></p>
<p><a href="https://tickets.kiezsalon.de/?fbclid=IwAR3mGjR5aYIAomIiovX_s_I1qGjkadLFRAJEGz4YMK5RKk3W_UESGxuGQQc"><strong>Tickets</strong></a></p>
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		<title>LUCRECIA DALT: Anticlines</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/05/12/lucrecia-dalt-anticline/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2018 06:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lucrecia Dalt]]></category>
		<category><![CDATA[RVNG Intl.]]></category>

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		<description><![CDATA[Hätte die kolumbianische Musikerin Lucrecia Dalt, die von Haus aus Geoingenieurin ist und einige Jahre in dem Metier arbeitete, bereits eine jahrzehntelange Karriere hinter sich, würde man sich nicht genieren, &#8220;Anticlines&#8221; als Testament oder Vermächtnis zu bezeichnen &#8211; wie es &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/05/12/lucrecia-dalt-anticline/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/05/lucreciadaltanticlines.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15534" title="lucreciadaltanticlines" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/05/lucreciadaltanticlines-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hätte die kolumbianische Musikerin Lucrecia Dalt, die von Haus aus Geoingenieurin ist und einige Jahre in dem Metier arbeitete, bereits eine jahrzehntelange Karriere hinter sich, würde man sich nicht genieren, &#8220;Anticlines&#8221; als Testament oder Vermächtnis zu bezeichnen &#8211; wie es immer wieder geschieht, wenn jemand in späten Jahren ein opulentes Werk herausbringt, dass einen großen Erfahrungsschatz verarbeitet und aufgrund seiner thematischen Weite den Eindruck erweckt, dass nun nichts derartiges mehr nachkommen kann.<span id="more-15533"></span></p>
<p>Lucrecia Dalts Laufbahn als Vokalistin und Producerin ist noch keine zehn Jahre alt und allem Anschein nach im Aufwind, und dennoch wirkt &#8220;Anticlines&#8221; wie eine großangelegte Rückschau, ein erstes Resümee über den bislang angesammelten Schatz an Erfahrungen.</p>
<p>Dabei sind die Stilmittel auf den ersten Blick recht minimal gehalten: Sich immer wiederholende kleine Synthiebrocken, rau stellenweise, blubbernd und quietschend, kratzige Drones, die von verschiedenen Seiten des Raumes aus ihre Kreise ziehen, Leerstellen lassend bis zur Fragmentierung, an einen Soundcheck, aber auch an das Covermotiv erinnernd &#8211; Derartiges zieht sich durch alle der zwölf recht kurzen Tracks. Melodische Synthietupfer weichen die eher spröde Gestalt des Soundmaterials an ausgesuchten Stellen auf, und immer wieder erinnert das Setting an eine nostalgische Sci Fi-Welt.</p>
<p>Auch Dalts poetischer Stimmvortrag, meist im Rahmen melodiefreier Spoken Words, wirkt auf den ersten Eindruck trocken bis nonchalant, doch kann man das für etwas anderes als ein Stilmittel halten, wenn sie dabei über die Liebe, über das Einatmen von Teer oder über ein Monster names El Boraro sinniert, das seine Opfer aussaugt und ihre Körper zu Ballons aufbläßt? An manchen Stellen, oft gerade dann, wenn auch die Musik etwas in Schwung kommt und lateinamerikanische Rhythmen anklingen lässt, lockert sich der kühle Sprechgesang auf, wird zu Rap oder verwandelt sich in zaghaften Gesang.</p>
<p>Die &#8220;enzyklopädische&#8221; Seite von &#8220;Anticlines&#8221; versteckt sich im Inhalt der Poesie, die ein existenzielles Panorama entwirft, das von außerirdischen Gesteinsformationen in der Antarktis über die conditio humana bis in die Welt der Ideen reicht &#8211; ein Panorama, dass all diese Gegenstände an dramatischen Wendepunkten zeigt und nicht selten mit der Frage nach ihrer Transformation konfrontiert. Damit schlägt sie auch die Brücke zu ihrem angestammten Metier, denn die titelgebende Antikline oder Antiklinale bezeichnet in der Geologie eine Gesteinsaufwölbung, bei der Gebirge entstehen und ihre Form verändern können. (A.Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://igetrvng.com/">RVNG Intl.</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Geräuschwelten Festival 2016 in Münster mit Fovea Hex, BJNilsen, Lucretia Dalt, Simon Wetham u.a.</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/04/09/gerauschwelten-festival-2016-in-munster-mit-fovea-hex-bjnilsen-lucretia-dalt-simon-wetham-u-a/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2016 05:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[aufabwegen]]></category>
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		<category><![CDATA[Clodagh Simonds]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 7. und 8. Mai findet in der Münsteraner Location Black Box/cuba-cultur zum dritten mal das vom Label aufabwegen kuratierte Geräuschwelten Festival statt. Zu den Acts zählen u.a. Fovea Hex, diesmal bestehend aus Clodagh Simonds und Michael Begg mit Colin &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/04/09/gerauschwelten-festival-2016-in-munster-mit-fovea-hex-bjnilsen-lucretia-dalt-simon-wetham-u-a/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. und 8. Mai findet in der Münsteraner Location Black Box/cuba-cultur zum dritten mal das vom Label aufabwegen kuratierte Geräuschwelten Festival statt. Zu den Acts zählen u.a. Fovea Hex, diesmal bestehend aus Clodagh Simonds und Michael Begg mit Colin Potter am Mischpult. Im Foyet kann man Simon Wethams Klanginstallation &#8220;sweep&#8221; hören und sehen, Wetham wird das festival zudem am 06.05. mit einem Konzert eröffnen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/geräuschwelten.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11978" title="geräuschwelten" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/geräuschwelten.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-11977"></span></p>
<p>07.05.2015, ab 20.00h<br />
Konzerte von:<br />
Fovea Hex (IRE/UK)<br />
Lucrecia Dalt (CO)<br />
Hitoshi Kojo (JP)</p>
<p>08.05.2016, ab 18.00h (!)<br />
Konzerte von:<br />
TAGC (The Anti Group) (UK)<br />
BJNilsen (S)<br />
Roel Meelkop (NL)<br />
Kallabris (D)</p>
<p>Eintritt für die Konzertabende: pro Abend 15,00 EUR, oder 2-Tages-Ticket:<br />
25,00 EUR</p>
<p>Alle Konzerte finden statt in der:<br />
Black Box/cuba-cultur, Achtermannstr. 12, 48143 Münster</p>
<p>Tickets an der Abendkasse oder im Vorverkauf unter www.aufabwegen.de</p>
<p>Klanginstallation „sweep“ von Simon Whetham (UK) Cuba-Cultur-Foyer,<br />
Achtermannstr. 12, 48143 Münster Eröffnung mit Konzert von Simon Whetham:<br />
06.05.2016, 19 Uhr<br />
Öffnungszeiten: 07.-29.05.2016, 10-21 Uhr</p>
<p>INFORMATIONEN:<br />
Zum dritten Mal findet das Festival „Geräuschwelten“ in Münster statt. Das<br />
Festival widmet sich den verschiedensten Spielarten der experimentellen<br />
elektronischen Musik, wobei das Element des Geräuschhaften im Mittelpunkt<br />
steht. Die Künstlerinnen und Künstler verstehen sich als Soundmanipulateure,<br />
die gefundene Alltagsklänge in ihre Stücke integrieren – egal, ob sie<br />
songhafte Stücke, freie Geräuschimprovisationen oder beatlastige Tracks<br />
produzoeren. „Geräuschwelten“ wirft ein Schlaglicht auf eine internationale<br />
Szene, die sich irgendwo zwischen musique concrete, Brian Eno und Industrial<br />
Music. Die auftretenden internationalen Musikerinnen und Musiker<br />
emanzipieren das Geräusch von Zweckzusammenhängen und präsentieren eine<br />
eigene Geräuschästhetik. Zudem gibt es im Cuba-Cultur-Foyer eine<br />
geräuschhaften Klanginstallation zu erfahren.</p>
<p>Das „Geräuschwelten“ Festival wird vom Kölner Label aufabwegen veranstaltet<br />
und in Kooperation mit dem cuba cultur und dem Kulturradio WDR 3 produziert.<br />
Der Westdeutsche Rundfunk schneidet alle Konzerte live mit und sendet<br />
Ausschnitte und Künstlerinterviews in einer zweistündigen Sendung auf WDR3<br />
am 24.09.2016 von 22.00h bis 24.00h.</p>
<p>Weitere Informationen/Tickets/Infoline &amp; Bildmaterial aufabwegen/Till Kniola<br />
Tel.: 0221-2720055, Mobil: 0177-8251684<br />
E-Mail: zipo@aufabwegen.com<br />
www.aufabwegen.de</p>
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		<title>LUCRECIA DALT: Syzygy</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/11/16/lucrecia-dalt-syzygy/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Nov 2013 06:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach all den traurigen Mädchen, die in den letzten Jahren von Musikindustrie und Presse wie Säue durch die Dörfer getrieben wurden, mag man kaum noch darauf hinweisen wollen, dass Lucrecia Dalt nicht nur eine virtuose Klangkünstlerin, sondern auch eine talentierte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/11/16/lucrecia-dalt-syzygy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/11/lucreciadaltsyzygy.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7890" title="lucreciadaltsyzygy" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/11/lucreciadaltsyzygy-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach all den traurigen Mädchen, die in den letzten Jahren von Musikindustrie und Presse wie Säue durch die Dörfer getrieben wurden, mag man kaum noch darauf hinweisen wollen, dass Lucrecia Dalt nicht nur eine virtuose Klangkünstlerin, sondern auch eine talentierte Sängerin und Songschreiberin ist. Die Kolumbianerin mit Wohnsitz in Barcelona und Berlin hätte aus ihren Alben „Commotus“ und dem neuen „Syzygy“ makellos runde Popwerke mit Auteur-Anspruch machen können, doch ihr stand der Sinn nach mehr. Ihre reduzierte Elektronik könnte sehr kühl und trocken ausfallen, doch auch das wäre ihr vermutlich zu gewöhnlich und vorhersehbar gewesen. Das<span id="more-7889"></span> Besondere allerdings ist, dass all diese ungenutzten Stereotypen in jedem der neun „Syzygy“-Songs ihre Spuren hinterlassen, schemenhaft genug, um die Spannung zu halten, und doch deutlich genug, um die Musik nicht vollends im Abstrakten aufgehen zu lassen.</p>
<p>Ihre Stücke sind durchweg kompakt und von einem permanenten Pulsieren in Bewegung gehalten – schlichte Songs wären sie vermutlich schon dann, wenn ihr fragiler Sopran nur eine Idee mehr im Vordergrund stünde, statt ein integraler Teil des Soundmusters zu sein, in dem klein Klang, kein Akkord, kein Takt zu viel ist. Natürlich würde man auch dann den repetitiven Grundzug der Musik bemerken, der sich in unterschiedlichem Tempo durch das Album zieht und an gemessene Herzschläge erinnert. Auch dann noch würde man über die kleinen Kontraste stolpern, wenn die groovige Bassspur beispielsweise von dramatischen Streicherparts konterkariert wird und im Nu einen ganz eigenen ästhetischen Kosmos entstehen lässt. Doch viele der subtilen Eigenheiten würden dann weit mehr in den Hintergrund rutschen: merkwürdig surreale Klanggebärden, undefinierbares Vibrieren und befremdendes Knistern und Knacken und weitere kleine Grotesken. Öffnet man sich diesen Dingen, bekommt das Album eine ganz eigene Düsternis, in der immer auch Raum für comic relief vorhanden ist. Die Vocals, mal in Englisch, mal in Spanisch oder Catalan, fügen sich überraschend gut ein, das unwirkliche Sounderlebnis lässt sie sogar noch intimer wirken.</p>
<p>Triphop? Sicher nicht im Sinne der 90er, doch auch diesmal ist offenkundig, wie sehr Dalt den typischen Bristoler Harmonien, Klangfarben und Stimmungen verbunden ist. Doch ihre Weigerung, runde Songs zu machen, entfaltet nirgendwo eine solche Wirkung, wie in ihrem eigenwilligen Umgang mit diesen Bezügen. Triphop und verwandte Electronica werden auf einige wesentliche Elemente heruntergebrochen und zusammen mit diversen Filmreferenzen (Antonioni, Bergman, Godard u.a.) und literarischen Zitaten (Benjamin, Calvino u.a.) in den endlosen Fluss des Pochens, Summens und Tönens geschickt. Durch diese neue Bestimmung werden all diese Bezüge ihres musealen Status enthoben, und an der Stelle offenbart auch der Titel seinen Sinn: &#8220;Syzygy&#8221;, ein Begriff, der auch Troum jüngst zu einem Album inspiriert hat, steht in den unterschiedlichsten Wissenschaften für Verschmelzung.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://direkt.humanearmusic.de/">Human Ear Music</a></strong></p>
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