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	<title>African Paper &#187; Maciek Szymczuk</title>
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		<title>MACIEK SZYMCZUK: Light Of The Dreams</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Mar 2017 07:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Karolina Stanieczek]]></category>
		<category><![CDATA[Maciek Szymczuk]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Musik, die Träumen nachempfunden ist, stellen sich viele dem Klischee nach als ruhig und ereignisarm vor, und viele Versuche in diese Richtung klingen auch tatsächlich so. Das ist merkwürdig, denn viele Menschen würden einräumen, dass ihre Träume mitunter ereignisreicher &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/03/18/maciek-szymczuk-light-of-the-dreams/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/maciekszymczuklightofthedreams.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13451" title="maciekszymczuklightofthedreams" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/maciekszymczuklightofthedreams-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine Musik, die Träumen nachempfunden ist, stellen sich viele dem Klischee nach als ruhig und ereignisarm vor, und viele Versuche in diese Richtung klingen auch tatsächlich so. Das ist merkwürdig, denn viele Menschen würden einräumen, dass ihre Träume mitunter ereignisreicher als das Erleben im Wachzustand sind und durchaus auch nicht immer entspannt. Die gewollte Traummusik ist oft eher Schlafmusik, vergleichbar den nachtfüllenden Schlafkonzerten Stephen Stapletons.<span id="more-13450"></span></p>
<p>Maciek Szymczuk, der vor knapp zwei Jahren ein empathievolles Ambienalbum namens „Music for Cassandra“ veröffentlicht hatte, widmet sich auf dessen Nachfolger ganz seinem Ideen zur Traumrealität, und sein zentrales Augenmerk gilt dem Unberechenbaren.</p>
<p>Merkwürdige, zum Teil recht plötzliche Sprünge in Thema und Stimmung manifestieren sich in einem stetigen Wechsel der Gangart, der Fülle und der Genrereferenzen, bei denen krautige, „kosmische“, dub-artige und an Spaceman 3 erinnernde Episoden aneinander anknüpfen. Dies hat natürlich eine starke Auswirkung auf das immer wieder Veränderungen unterworfene Klang- und Raumerleben &#8211; lässt man sich auf die psychedelischen Sounddetails in weiten, hallenden Räumen ein, muss man vielleicht nicht gleich die natürlichen Gegebenheiten infrage stellen, wird aber sehr wohl der Tatsache gewahr, dass der Traum allem voran ein veränderter Bewusstseinszustand ist.</p>
<p>Songtitel wie „Dream of a Woman on a Pig“, „Dream of an Arab Omlette“, „Dream of a Black Dog Called Antichrist“ illustrieren dieses slideshowartige Panorama und passen auch ganz gut zum Humor, der die Musik &#8211; ganz im Unterschied zum doch eher ernsten „Cassandra“-Album &#8211; in Form von dadaistisch angehauchtem Quietschen und Blubbern der Synthies durchzieht. Ebenfalls eher untypisch, wenn man von den letzten Arbeit des Musikers ausgeht, sind die rockigen Psychedelic-Passagen und die (stellenweise afrikanisch angehauchten) Rhythmen, die immer wieder auf&#8217;s neue Bewegung ins Bild bringen.</p>
<p>Schwere, melanchlolische Keyboardnummern, oft in Reminiszenz zu auch deutscher Musik der frühen 80er, knüpfen eher an vergangene Aufnahmen an, und bedrohliches Flüstern bringt zumindest an einer Stelle die Atmosphäre eines Alptraums mit ein. Insgesamt ein durchaus empfehlenswertes Album, bei dem ich aufgrund des ungewöhnlich gestalteten Digipacks aus der Werkstadt von Karolina Stanieczek in jedem Fall die Hardcopy empfehle. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://zoharum.com/">Zoharum</a></strong></p>
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		<title>MACIEK SZYMCZUK: Music For Cassandra</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 12:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Homer]]></category>
		<category><![CDATA[Maciek Szymczuk]]></category>
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		<description><![CDATA[Kassandra, die trojanische Königstochter, die die Zukunft voraussagen kann und zugleich gestraft ist, für immer ungehört zu bleiben – wie würde ihr Ruf klingen, wäre er Musik? Wäre er schrill und hysterisch, um voller Verzweiflung gegen die tauben Ohren derer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/03/01/maciek-szymczuk-music-for-cassandra/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/01/musicforcassandra.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11508" title="musicforcassandra" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/01/musicforcassandra-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Kassandra, die trojanische Königstochter, die die Zukunft voraussagen kann und zugleich gestraft ist, für immer ungehört zu bleiben – wie würde ihr Ruf klingen, wäre er Musik? Wäre er schrill und hysterisch, um voller Verzweiflung gegen die tauben Ohren derer anzukämpfen, die ihr Fatum vergessen und verdrängen? Oder wäre er ganz leise, kaum hörbar, im diffusen Rauschen der Welt verhallend? Maciek Szymczuk entwirft in seiner „Music for Cassandra“ eine Figur, die längst Teil des Schicksals geworden ist, das sie voraussagt, und die der Taubheit und Indifferenz ihrer Adressaten eine genügsame<span id="more-11507"></span> Abgeklärt entgegen setzt, die – vielleicht aus Liebe zu den ihrem Untergang geweihten – nicht frei von Wehmut ist.</p>
<p>Tatsächlich hat man recht wenig in der Hand, um solch eine Deutung festschreiben zu können, doch so sehr man der Offenheit von Szymczuks rein instrumental gehaltener Musik auch Rechung tragen sollte, implizieren Songtitel wie „Infinite Sadness of Being Right“ oder „I Am Free“ eine ebenso deutliche Sprache wie die schönen unaufdringlichen Melodien, die sich dezent hinter entspannten minimalen Takten verstecken, nicht weil sie etwas zu verbergen hätten, sondern weil sie die Reichweite ihrer eigenen Ausdrucksfähigkeit niemals überschätzen würden.</p>
<p>In ihrem Mythos war Kassandra nicht nur die mit dem kohlschwarzen Augen, die Tod und Untergang sah, sondern auch die Fremde, fremd weil ungehört, später enführt aus ihrem verwüsteten Land, fremd unter ihren Landsleuten, auch in ihrem Geschlecht – dronige Ambienttracks von plastischer Machart wie „She Who Entangles Men“ und „Helen&#8217;s Golden Veil“ referieren auf Kassandras Ahnung von Helena, die als erste Schicksalsfrau der Antike die damalige Welt einzig durch ihre passive Anziehungskraft ins Wanken bringen sollte. Auch ist es die Hand einer Frau, der eifersüchtigen Gattin ihres Entführers, durch die Kassandra am Ende sterben wird – in „Last Lament In Death“ gibt Szymczuk auch dem finalen Kapitel ein retardierendes Element voll melancholischer Schwere.</p>
<p>Stellenweise gerät die Musik jedoch derart friedvoll, dass sich die Vorstellung von einer trotz allem guten Prophezeihung aufdrängt, Szymczuk gestaltet dies aber mit einem durchaus soliden Ensemble an Ideen. Bisweilen untermauern überraschend wuchtige Dröhnwellen, von Eispickelbeats segmentiert, den hochemotionalen Subtext der Musik, und hier und da meint man, einen klassischen Songanfang zu erleben – Kirlian Camera hätten in den frühen 80ern ganze Songs aus Passagen gemacht, die Szymczuk hier in einigen Sekunden abhandelt.</p>
<p><strong>Label: Zoharum</strong></p>
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