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	<title>African Paper &#187; Maleem Mahmoud Ghania</title>
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		<title>Wiederveröffentlichung eines Tapes von Maalem Mahmoud Gania</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 07:07:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Hive Mind Records]]></category>
		<category><![CDATA[Maleem Mahmoud Ghania]]></category>

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		<description><![CDATA[Hive Mind Records bringen eine Aufnahme des marokkanischen Gnawa-Virtuosen Maalem Mahmoud Gania aus dem Jahr 1990 auf Vinyl und als Download heraus. &#8220;Aicha&#8221;, das eine aufs Wesentliche &#8211; Stimme, Guimbri, Oud und wenige begleitende Perkussions-Instrumente &#8211; reduzierte Form dieser spituellen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/11/20/wiederveroffentlichung-eines-tapes-von-maalem-mahmoud-gania/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hive Mind Records bringen eine Aufnahme des marokkanischen Gnawa-Virtuosen Maalem Mahmoud Gania aus dem Jahr 1990 auf Vinyl und als Download heraus. &#8220;Aicha&#8221;, das eine aufs Wesentliche &#8211; Stimme, Guimbri, Oud und wenige begleitende Perkussions-Instrumente &#8211; reduzierte Form dieser spituellen Musik enthält, erschien kurz nach der Aufnahme auf Tape und war nur in Marokko oder als Import erhältlich. Der Musiker ist Lesern unserer Seiten von <a href="http://africanpaper.com/2019/11/30/maleem-mahmoud-ghania-with-pharoah-sanders-the-trance-of-seven-colors/">seiner von Bill Lasswell produzierten Arbeit mit dem Saxophonisten Pharoah Sanders</a> her bekannt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/Aicha.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23114" title="Aicha" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/Aicha.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-23113"></span></p>
<p>&#8220;Maalem Mahmoud Gania was a particularly prolific artist recording for many labels in Morocco and many details about the recording of this particular album or the people involved are destined to remain a mystery. However, we do know the album was recorded in the Gania&#8217;s home town of Essaouira with only a small and intimate group of supporting musicians. The resulting album, after the dizzying intensity of the opening song, offers more relaxed, laid back interpretations of the Gnawa ritual repertoire, and a deeper, more gentle sound than our previous Gania release, Colours of the Night. The album shines a light on Mahmoud&#8217;s virtuoso guimbri playing and mastery of Gnawa songcraft, and is a standout amongst his many cassette releases.&#8221; (Hive Mind Records)</p>
<p><a href="https://www.hivemindrecords.co.uk/"><strong>@ Hive Mind</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3181863308/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>MALEEM MAHMOUD GHANIA WITH PHAROAH SANDERS: The Trance of Seven Colors</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Nov 2019 04:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Laswell]]></category>
		<category><![CDATA[Maleem Mahmoud Ghania]]></category>
		<category><![CDATA[Pharoah Sanders]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Frühjahr 1994 reisten Bill Laswell und der Saxophonist Pharoah Sanders ins marokkanische Essaouira, um einen der berühmtesten Musiker des Landes bei einer rituellen Performance aufzunehmen. Es handelte sich um Maleem Mahmoud Ghania, ein Virtuose an der Guimbri, einer dreisaitigen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/11/30/maleem-mahmoud-ghania-with-pharoah-sanders-the-trance-of-seven-colors/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/ZEHRA001_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18826" title="Sleeve Doppel-LP 6mm" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/ZEHRA001_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Frühjahr 1994 reisten Bill Laswell und der Saxophonist Pharoah Sanders ins marokkanische Essaouira, um einen der berühmtesten Musiker des Landes bei einer rituellen Performance aufzunehmen. Es handelte sich um Maleem Mahmoud Ghania, ein Virtuose an der Guimbri, einer dreisaitigen Kastenhalslaute, und Meister der Gnawa-Musik. Diese wurde in der Neuzeit von Sklaven aus Westafrika in den Maghreb gebracht und wird bis heute von deren Nachfahren, die meist<span id="more-18825"></span> sufistischen Ströhmungen nahestehen, praktiziert – ursprünglich nur bei Heilungszeremonien, in neuerer Zeit aber auch im Rahmen von Konzerten. Die Aufführung, der die beiden Amerikaner beiwohnten, fand mit üppigem Ensemble in einem privaten Haus statt, und Sanders begleitete einige Passagen auf seinem Tenorsaxophon.</p>
<p>Sanders ist es auch, der die Musik mit hellen Strichen und Tupfern seines Instruments eröffnet, umschwirrt von Wortfetzen und anderen Geräuschen der Anwesenden, erst nach und nach kommen die klassischen Gnawa-Elemente hinzu: Der blecherne, ungemein tanzbare Takt einer Fasstrommel, Ghanias durchdringender Sologesang und ein Frauenchor im westafrikanischen Stil, der mit ihm einen Gesangsdialog in Call and Response-Manier anstimmt, wie man ihn auch vom Blues kennt, worauf Sanders mit wehklagender Einringlichkeit reagiert. Das tiefe Wummern der Guimbri-Saiten, das Laien an eine Oud erinnern könnten, kommt erst beim zweiten Stück zum Einsatz, begleitet vom rostigen Rasseln metallener Klappern. Wie gut sich das Saxophonspiel in die traditionelle Musik einfügt, ist beachtlich. Beim Sonny Sherrock gewidmeten „Peace in Essaouira“ stimmt es eine berührende Melodie zum sanften Regen der Rasseln an, im geradezu rasenden Furor von „Hamdouchi“ erinnert es fast an eine Schalmei, und immer wieder setzt die Guimbri ein und sorgt wie eine Bassgitarre für den entsprechenden Groove.</p>
<p>Dass solche Musik aus dem Kontext von Ritualen heilender und exorzierender Art stammt, ist kaum zu überhören, doch die eingängige Tanzbarkeit und die vitale Stimmung mussten irgendwann zu einer gewissen Popularisierung führen, und so trat auch Ghania, in dessen Familie die Gnawa-Musik generationenlang für Heilungszwecke praktiziert wurde, später auf internationalen Bühnen auf, teils im Zusammenarbeit mit Musikern wie Carlos Santana und Peter Brötzmann. Die Aufnahme mit Pharoah Sanders, die noch im selben Jahr unter dem Titel „The Trance of Seven Colours“ auf Laswells Axiom-Label herauskam, war für viele in den westlichen Ländern der Eintritt in den Gnawa-Kosmos und galt schnell als Klassiker. Nach fünfundzwanzig Jahren ist das Album nun in remasterter Form auf Vinyl erschienen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Zehra</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=119013414/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="http://zehra.bandcamp.com/album/the-trance-of-seven-colors">The Trance Of Seven Colors by Maleem Mahmoud Ghania w/ Pharoah Sanders</a></iframe></p>
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