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	<title>African Paper &#187; Mamka Records</title>
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		<title>MAJA OSOJNIK: Doorways</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Nov 2024 07:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einige der interessantesten Werke nicht nur der Musik entstehen produktionsästhetisch aus einem Szenenwechsel heraus, auch dem Bedürfnis nach einer Art Heterotopie, in der man dem gewohnten Alltag mit seinen Verpflichtungen, seiner Produktivität, seinen Routinen und Betriebsblindheiten entkommen kann. Der in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/23/maja-osojnik-doorways/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/doorways.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-43533" title="doorways" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/doorways-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Einige der interessantesten Werke nicht nur der Musik entstehen produktionsästhetisch aus einem Szenenwechsel heraus, auch dem Bedürfnis nach einer Art Heterotopie, in der man dem gewohnten Alltag mit seinen Verpflichtungen, seiner Produktivität, seinen Routinen und Betriebsblindheiten entkommen kann. Der in Wien lebenden Musikerin und Komponistin Maja Osojnik war durchaus bewusst, dass ein solcher <span id="more-43531"></span>Tapetenwechsel, der in ihrem Fall eine Reise in die Natur und in die (relative) Stille war, eine Art Rückkehr zu einer bewussten Wahrnehmung bedeutete, dem bewussten, tiefen Zuhören nach Pauline Oliveras entsprechend, die dann zugleich auch die Schwelle zur eigenen schöpferischen Aktivität markiert. Diese mündete in ihr aktuelles und passend betiteltes Album &#8220;Doorways&#8221;, das sie in Kollaboration mit befreundeten Acts eingespielt hat. Mit zwei rund 20-minütigen Stücken lädt die Komposition zu einem im Grunde meditativen und intensiven Zuhörprozess ein, der die Grenzen von Natur, Elektronik und menschlicher Emotion erforscht.</p>
<p>&#8220;Doorways #09&#8243;, das erste Stück, ist ein auditives Porträt eines Ortes im Wald und basiert auf einem grafischen Score der Komponistin. In Zusammenarbeit mit dem Streich und Blasinstrumente sowie Piano einsetzenden Black Page Orchestra entstand eine fast hörspielartige Klanglandschaft, die stark, aber keineswegs ausschließlich durch verfremdete Field Recordings getragen wird. Hier sind anfangs nur bearbeitete, beinahe abstrakte Klänge zu hören – rauschende Texturen, rückwärts abgespielte Fragmente, sporadische Klaviertupfer und hohe Sinustöne. Diese Geräuschwelt entwickelt sich kontinuierlich weiter und wird durch tropfende und zwitschernde Deteils ergänzt, bis sie in ein ruhiges, verregnetes Szenario abklingt. Der Wechsel hin zu organisch anmutenden Klängen, in denen Vogelzwitschern und die besinnlichen Töne einer Orgel durchscheinen, schafft ein geerdetes Klangbild. Doch &#8220;Doorways #09&#8243; bleibt unvorhersehbar und driftet schließlich in eine dunklere, dramatischere Stimmung, die vielleicht ein wenig an die Klangästhetik eines Stummfilms erinnert und sich am Ende in einer wuchtigen Dröhnung auflöst. Hier zeigt Osojnik die transformative Kraft des Klangs und fordert heraus, aktiv und aufmerksam zuzuhören – ein &#8220;Kino für die Ohren&#8221;, das durch ganz unterschiedliche Klangschichten und Stimmungen navigiert.</p>
<p>Mit &#8220;Blende #01&#8243; betritt das Album eine neue Ebene. In dieser Komposition, die von Cellistin Maiken Beer mitgetragen wird, entfalten sich repetitiv kreisende, tief klingende Cello-Phrasen, die von subtilen Veränderungen und einer anfangs scheinbar ziellosen, aber spannungsgeladenen Struktur durchzogen sind. Harmonische Streicherpassagen und leise, fast verhallende Klänge treten in ein interessantes Wechselspiel. Die Musik scheint immer wieder an die Schwelle des Auflösens zu kommen, nur um sich erneut zusammenzusetzen – wie ein Organismus, der zwischen Lebendigsein und Zerfall schwankt. Der Einsatz der menschlichen Stimme verleiht dem Ende des Stücks eine fast wehmütige Schönheit, die einen zurücklässt mit dem Eindruck, an einem intimen Akt der Verwandlung teilgenommen zu haben.</p>
<p>&#8220;Doorways&#8221; zeigt sich als herausfordernde, poetische Hommage an die Praxis des &#8220;Deep Listening&#8221; und zugleich als so etwas wie deren Resultat. Osojnik richtet den Fokus auf das bewusste Zuhören und die Art, wie wir akustische Umgebungen in all ihren Dynamiken und zum Teil unerwarteten Veränderungen wahrnehmen und auf sie reagieren. Die Kompositionen lassen Raum für stille Reflexionen und laden dazu ein, mit einer unvoreingenommenen Aufmerksamkeit zu hören. Das Album ist eine akustische Reise, die durch ihre komplexe Schichtung von Naturgeräuschen, Instrumenten und elektronischen Elementen eine fragile Balance zwischen Realität und Abstraktion herstellt.</p>
<p><strong>Label: Mamka Records / Col-Legno</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=863874275/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Transceiver: Doppel-LP für zwei Turntables von Stefan Voglsinger</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/09/17/transceiver-doppel-lp-fur-zwei-turntables-von-stefan-voglsinger/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Sep 2024 03:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mamka Records]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Voglsinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Wiener Mamka-Label ist gerade eine neue 2-LP von Soundartist Stefan Voglsinger erschienen, deren beide Scheiben, simultan auf zwei Plattentellern abgespielt, die fertige Komposition bilden. Als eine Art opera aperta kann das u.a. auf zahlreichen Field Recordings und Samples &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/09/17/transceiver-doppel-lp-fur-zwei-turntables-von-stefan-voglsinger/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Wiener Mamka-Label ist gerade eine neue 2-LP von Soundartist Stefan Voglsinger erschienen, deren beide Scheiben, simultan auf zwei Plattentellern abgespielt, die fertige Komposition bilden. Als eine Art opera aperta kann das u.a. auf zahlreichen Field Recordings und Samples basierende &#8220;Transceiver&#8221; aber auch als Grundlage für verschiedene Variationen u.a. durch Tempoeinstellung fungieren. Das Album ist auch in einer binauralen digitalen Version erhältlich.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/transceiver.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42625" title="transceiver" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/transceiver.jpg" alt="" width="1200" height="1199" /></a><span id="more-42623"></span></p>
<p>&#8220;Transceiver is a quadraphonic piece for two turntables by Stefan Voglsinger. The four-channel composition becomes audible when the needles of two opposing turntables are placed simultaneously. Recorded over the course of a year, Transceiver is inspired by transmission technologies and the evolution of communication over distances. Using a mobile recording rig, Aras L. Seyhan and Stefan Voglsinger explored reverberation spaces in and around Vienna, merging field recordings with digital artifacts and acoustic on-site manipulations. The result is a quadraphonic soundscape that blends acoustic leaps in time and presents unheard perspectives of peculiar-sounding places. Echoes under the Danube Island bridges, reflections from corridors of &#8220;Gründerzeit&#8221; houses, detuned piano body vibrations, re-amping of sounds at Vienna`s oldest church &#8211; St. Rupert, reverberations from the dripstone cave “Güntherhöhle” in Lower Austria (a 206m long, 21m high cave that served as bomb shelter and now bat cave), oscillations through Richard Deacon’s painted steel sculpture “Now and Then” and the massive arched vault reflections from Vienna’s subterranean sewer system. As an instrument, the release encourages collective listening and experimentation, for example by combining different speeds, lifting and repositioning the needles, playing backwards and using diverse playback devices. Each cover of the 12” limited edition is hand-printed, cut, stamped and bound individually using various printing and transfer techniques. The gatefold cover graphic features a resonator drum and outlines of transparent monochromatic circuit boards. Trough a roughly cut hole on the backside of the vinyl, the uniquely tinted linocut-printed labels become visible, each of them matching the acetone-transferred Inlay artworks. In addition to the detailed artwork, the release includes many small gadgets: a Morse code used for synchronization, inside-out playing direction on clear vinyl, four endless loops and a unique acetone transfer print, to name just a few&#8221;.  (Mamka)</p>
<p><a href="https://mamka.klingt.org/product/transceiver/"><strong>@ Mamka</strong> </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2146477014/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>NATASCHA GANGL / RDEČA RAKETA: Mi Corazón</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/02/28/natascha-gangl-rdeca-raketa-mi-corazon/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Feb 2020 05:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Maja Osojnik]]></category>
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		<description><![CDATA[Natascha Gangl und das aus Maja Osojnik und Matija Schellander bestehende Duo Rdeča Raketa sind mittlerweile ein eingespieltes Trio mit einem umfangreichen ideellen Korpus an Material. Dieses existiert als stetig erweiterter und modifizierter hörspielartiger Soundcomic mit dem Titel &#8220;Wendy Pferd &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/02/28/natascha-gangl-rdeca-raketa-mi-corazon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/cover_micorazo╠ün_version_print_01.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18433" title="cover_micorazo╠ün_version_print_01" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/cover_micorazo╠ün_version_print_01-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Natascha Gangl und das aus Maja Osojnik und Matija Schellander bestehende Duo Rdeča Raketa sind mittlerweile ein eingespieltes Trio mit einem umfangreichen ideellen Korpus an Material. Dieses existiert als stetig erweiterter und modifizierter hörspielartiger Soundcomic mit dem Titel &#8220;Wendy Pferd Tod Mexico&#8221; in einer imaginären Cloud, und gelegentlich werden Auszüge daraus aufgeführt, oder sie finden ihren Weg auf Vinyl.<span id="more-18432"></span></p>
<p>&#8220;Mi Corazón&#8221; ist die zweite 7&#8243; der Formation und schon auf den ersten Eindruck hin homogener als ihre Vorgängerin, da beide Tracks dronig-ambient ausgerichtet sind und diesen Sound wie einen luftigen Trenchcoat um die poetischen, in Spoken Words vorgetragenen Texte legen. Zu holzigem Klopfen und etherischem Gesang lullt der mantraartig wiederholte Titel &#8220;Where do the Flies go at Night?&#8221; die Hörerinnen und Hörer wie das im Verlauf des Textes genannte Neugeborene in einen sanften Schlaf, der allerdings zum Schauplatz einiger schräger Soundturbulenzen wird, die knapp, aber ambivalent am Alptraum vorbeischlittern. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/micorazoncover.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18434" title="micorazoncover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/micorazoncover.jpg" alt="" width="790" height="567" /></a></p>
<p>Das Titelstück scheint textlich näher (oder offensichtlich näher) an der Rahmenstory mit seiner Gesichte über Pferde, über Mexiko und diverse Verlusterfahrungen zu sein. Anagrammatische Satzspielereien erklingen zu celloartigen Drones, und auch hier, im verschwimmenden Kanongesang und der anheimelnden Melodie einer Spieluhr klingt die kindliche Traumwelt an, die um so fragiler wirkt, da sie in eine Welt getaucht ist, in der Verspieltheit und Schwermut, lichtdurchflutete Abenteuer und schwarze Herzen in bewegten Bildern überblendet werden.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://mamka.klingt.org">Mamka</a></strong></p>
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		<title>NATASCHA GANGL / RDECA RAKETA: Chicken 7&#8243;</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/10/26/natascha-gangl-rdeca-raketa-chicken-7/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2018 06:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hinter den Nomes de Guerre Natascha Gangl und Rdeča Raketa verstecken sich das Duo Maja Osojnik und Matija Schellander, wobei der Name Rdeča Raketa wohl für das Duo als Ganzes steht &#8211; alles etwas verwirrend auf den ersten Blick, aber &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/10/26/natascha-gangl-rdeca-raketa-chicken-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/10/chicken.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16554" title="chicken" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/10/chicken-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hinter den Nomes de Guerre Natascha Gangl und Rdeča Raketa verstecken sich das Duo Maja Osojnik und Matija Schellander, wobei der Name Rdeča Raketa wohl für das Duo als Ganzes steht &#8211; alles etwas verwirrend auf den ersten Blick, aber das ist sekundär angesichts der äußerst markanten Musik, die diese 7&#8243; enthält.<span id="more-16553"></span></p>
<p>„Chicken“ ist das erste Release von Maja Osojnik nach ihrem Album „Let Them Grow“ und zugleich das Debüt ihres neuen Labels, mit dem sie noch einiges vor hat. Es enthält zwei Tracks, die vom Strickmuster her nicht unterschiedlicher sein könnten: Der Titelsong ist ein brachiales Noise(-Rock)brett, das mit verzerrtem Feedback und dynamischen Handclap-Takten gleich auf den Punkt kommt, und wenn die verfremdete Stimme der Sängerin „There is a chicken in my heart and it bleads and it bleads“ verkündet, könnte man sich fragen, ob das nun eine Allegorie ist oder Dada oder beides, doch im Rahmen des Songs wirkt das alles sinnvoll und passend. Brüche und launige Tanzeinlagen mischen die Szenerie auf, und wenn gegen Ende von Handtrommeln unterlegtes Gackern ertönt, kann niemand bestreiten, je ein Huhn derart bluten gehört zu haben. Ganz anders „Die Toten“ auf der zweiten Seite, wo zu dramatisch dröhnenden Orgelklängen ein Text über die Heimsuchung durch etwas Wiedergängerisches aus der Vergangenheit erklingt. „Der Tote labert, labert, labert“ heißt es nicht ganz ohne Komik, und „Hol&#8217; einer die Axt und hol&#8217; aus“, und man bekommt da Gefühl nicht los, dass das nicht einfach ein schräger Song über Zombies ist.</p>
<p>„Chicken“ ist der Auftakt zu einer Reihe von Singles, die später zusammen mit einer Hörspiel-CD und einem Comicbuch eine Box bilden sollen – die Wartezeit bis dahin wird also mit einigen Lebenszeichen gehört, zu denen auch eine Tour in den nächsten Wochen gehört. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://mamka.klingt.org/releases/chicken">Mamka</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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